Breitling: Material aus dem All
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Navitimer Cosmonaute Artemis II mit Meteoritenzifferblatt
Im Jahr 1962 wandte sich der Astronaut Scott Carpenter mit einer Anfrage an Breitling: Er bat um eine spezielle Navitimer mit 24-Stunden-Zifferblatt für seinen Orbitalflug an Bord des Raumschiffs Aurora 7. Das Ergebnis war die erste Schweizer Armbanduhr im Weltraum. Auch mehr als sechs Jahrzehnte später ist die Cosmonaute noch immer Teil der Geschichte der Raumfahrt. Zur Würdigung ihrer Vergangenheit und Zukunft bringt Breitling eine neue limitierte Auflage heraus: die Navitimer B02 Chronograph 41 Cosmonaute Artemis II mit einem markanten galaxieblauen Meteoritenzifferblatt. Ein Stück Weltall am Handgelenk – jedes Zifferblatt ist ein Unikat.
Seit mehr als 70 Jahren wechselt die Navitimer gekonnt zwischen unterschiedlichsten Rollen, vom unverzichtbaren Hilfsmittel für Piloten bis hin zur kulturellen Ikone. In diesem Jahr wird unsere Serie „Navitimer Stories“ diese Kapitel aus den Bereichen Luftfahrt, Lifestyle und Technik erzählen und zeigen, warum dieser bemerkenswerte Zeitmesser auch heute noch so bedeutsam ist wie eh und je.
Am 24. Mai 1962 umkreiste der Mercury-7-Astronaut Scott Carpenter mit seiner speziell angefertigten Navitimer dreimal die Erde. Carpenter kannte den Fliegerchronograph noch aus seiner Flugausbildung und vertraute auf die Funktionalität des Rechenschiebers. Die von Carpenter nach seinen Vorgaben entworfene Version, die später den Namen «Navitimer Cosmonaute» erhielt, verfügte über eine 24-Stunden-Anzeige, um Tag und Nacht im Orbit zu unterscheiden. Mit diesem Flug erwarb sich Breitling offiziell die Auszeichnung, die erste Schweizer Armbanduhr im Weltraum zu sein. Aber damit endete die Bedeutung der Uhr nicht: Astronauten tragen die Cosmonaute auch heute noch auf ihren Weltraummissionen.
Die limitierte Auflage der Uhr ist eine Hommage an Carpenters historischen Flug und richtet gleichzeitig den Blick in die Zukunft der Weltraumforschung. Sie wurde in einer Auflage von nur 450 Stück gefertigt, beherbergt das handaufgezogene Breitling Manufakturkaliber B02 und verfügt über ein galaxieblaues Meteoritenzifferblatt, das aus einem ausserirdischen Stein geschliffen wurde. Der Meteorit besteht hauptsächlich aus Eisen und Nickel und offenbart beim Ätzen sein natürliches, sich kreuzendes Widmanstätten-Muster, wodurch sichergestellt wird, dass kein Zifferblatt dem anderen gleicht. Die Uhr erinnert mit den Gravuren «Artemis II» und «One of 450» an die moderne Raumfahrt. Das Logo der Artemis II-Mission ist auf dem offenen Gehäuseboden aufgedruckt.
Georges Kern, der CEO von Breitling, sagt dazu: «Die Cosmonaute wurde für den Weltraum entwickelt. Die Verwendung eines Materials aus dem Kosmos für das Design spiegelt dieselbe Neugierde auf das Unbekannte wider, die die Weltraumforschung auch heute noch antreibt.»
Der 24-Stunden-Chronograph, der sich von anderen abhebt
Die Cosmonaute ist im Herzen eine echte Navitimer und bewahrt alle charakteristischen Elemente der Luftfahrtikone: den kreisförmigen Rechenschieber für Berechnungen, das AOPA-Flügellogo und die für Chronographen typischen drei Hilfszifferblätter. Das Besondere an der Uhr ist die 24-Stunden-Anzeige, die vom Manufakturkaliber B02 angetrieben wird. Das für die Raumfahrt entwickelte Zifferblatt ist auf die Zeit der Kontrollzentrale abgestimmt, um Tag und Nacht in der Umlaufbahn, in der die Sonne etwa alle 90 Minuten auf- und untergeht, eindeutig unterscheiden zu können.
Die Uhr erinnert mit ihren klassischen Proportionen und dem 41-mm-Gehäuse an die ursprüngliche Cosmonaute. Sie verfügt über ein galaxieblaues Meteoritenzifferblatt – eine Premiere für die Cosmonaute –, kombiniert mit einem schwarzen Rechenschieber, einem roten Chronographen-Sekundenzeiger und roten Akzenten. Ausserdem ist sie mit einem zum Zifferblatt passenden blauen Alligatorlederband ausgestattet.
Ein Vermächtnis, das über die Erde hinausreicht
Während mehrere Marken Meilensteine in der Weltraumforschung für sich beanspruchen, kann nur Breitling von sich behaupten, die erste Schweizer Armbanduhr hergestellt zu haben, die im Weltraum getragen wurde. Es handelte sich um die erste speziell für die Raumfahrt entwickelte Armbanduhr, die später in der von Carpenter gewünschten Konfiguration auch der Breitling Kundschaft zugänglich gemacht wurde.
Die Verbindung der Cosmonaute zum Weltraum endete nicht mit ihrem ersten Flug. Über Jahrzehnte hinweg waren Breitling-Uhren immer wieder an den Handgelenken von Astronauten und Raumfahrern zu sehen. John Glenn, der erste Amerikaner, der die Erde umkreiste, trug im Alltag die Navitimer Cosmonaute Ref. 809. James McDivitt, Kommandant der Gemini-4- und Apollo-9-Missionen, wählte ebenfalls eine Navitimer Cosmonaute Mk. 5 als seine private Armbanduhr.
Im Jahr 1996 trug Claudie André-Deshays, Frankreichs erste Frau im Weltraum, während ihrer Mission an Bord der Sojus TM-24 eine Cosmonaute am linken und eine Breitling Aerospace am rechten Handgelenk. Zuletzt trug im Jahr 2022 Astronaut Robert Hines während einer Mission an Bord des Raumschiffs Dragon auf dem Weg zur Internationalen Raumstation eine limitierte Auflage der Navitimer B-1. Im Juli 2025 trug der polnische ESA-Astronaut Sławosz Uznański-Wiśniewski während eines 20-tägigen Raumflugs ebenfalls eine 24-Stunden-Navitimer.
Die Navitimer B02 Chronograph 41 Cosmonaute ist sowohl Hommage als auch Fortsetzung. Sie ist eine Uhr, die für Astronauten entwickelt wurde und die auch heute noch das Vertrauen derer geniesst, die die Erdatmosphäre verlassen.