Eine Ode an die Sonne, zeitlos, und doch die Uhr der Welt,
durch Raum und Zeit, eine Geschichte des
Wachstums von Früchten und Zivilisationen,
die ewige Stabilität von Zedern- und
Sandelholz und sanfter Vanille,
der Augenblick verortet in
erhebender, himmlischer Anmut.
Die Sonne, Ursprung allen Seins,
schlagendes Herz des Kosmos.
Jeder fruchtbare Funke des Lebens
speist sich aus ihr, dem Anbeginn.
Eine himmlische Explosion, die Hand des Allmächtigen?
Hitze, Wasserstoff, Helium und vielleicht Sand?
Oder ein von einem Wagen gezogener Himmelskörper?
Das Mysterium hinter jedem „Wer bin ich“ und „Warum“?
Der Stern der Superlative, der uns alle geleitet.
Oder vielleicht …
nur ein intergalaktischer Feuerball?
Mit sich unendlich entfaltenden Kräften
bestimmt die Sonne die Zeit, lässt Blüten erblühen,
ist Anlass für unseren Glauben über uns hinaus,
für Zeremonien, Rituale, Tänze und Glocken.
Solaris, Shiho, Sol oder Ra –
oder nach der Weisheit der Cherokee
vielleicht doch nur ein eifersüchtiger Stern.
Auferstehung des Morgens, farbenfrohes Ende des Tages,
das Epische mit dem Alltäglichen vermengt,
eins ist die Sonne und scheint auf allen Wegen.
Es war einmal vor langer, langer Zeit.
Nun, nicht ganz so langer Zeit.
Vor etwa 152 Jahren.
William war ein Barbier.
Sein Name war Penhaligon.
Barbershop in der Jermyn Street.
PENHALIGON’S.