Am 25. August war Tag der gebrauchten Kleidung – Sechs Fakten und Tipps dazu

Am 25. August war Tag der gebrauchten Kleidung – Sechs Fakten und Tipps dazu

Foto: “Die richtige Pflege verlängert die Lebensdauer eines Kleidungsstücks” / Fotocredit & Quelle: © Bergzeit

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Angetrieben von den jungen Generationen erleben Secondhand und Resale ein Revival wie selten zuvor – Thrifting ist in! Am “Tag der gebrauchten Kleidung” ist es höchste Zeit die Lieblingsstücke im Kleiderschrank zu würdigen. Und auch jene, die ein zweites Leben bekommen. Der Outdoor-Ausrüster Bergzeit hat dazu Fakten & Tipps zusammengestellt. 

 

Über Newsletter, Instagram und Co. werden wir täglich über Produktneuheiten informiert. Der ultralight Bergschuh, der jetzt noch ein paar Gramm leichter ist, die dreilagige Hardshell-Jacke, die sensationell atmungsaktiv ist. Natürlich gibt es wichtige und innovative Entwicklungen auf dem Markt. Dennoch stellt sich die Frage: Greifen wir am Ende nicht doch lieber zu unseren altbewährten Lieblingsstücken?

Unsere Lieblinge, die unzählige Abenteuergeschichten erzählen könnten: Da ist die blaue Hardshelljacke, die uns auf den ersten 4000er im Wallis begleitet hat. Der robuste Rucksack, der die stolzen Spuren der Dolomitenkamine trägt.

Zum Tag der gebrauchten Kleidung wollen wir genau diese Lieblingsstücke würdigen. Und natürlich jene, denen wir ein zweites Leben schenken: Outdoorausrüstung, die wir beim Stöbern auf Flohmärkten und Secondhand-Plattformen gefunden haben – die bei der einen Person ausrangiert und bei uns zum neuen Lieblingsteil geworden ist.

 

Sechs Fakten & Tipps zum Tag der gebrauchten Kleidung

I Generation Z zum Vorbild
Old but gold: Knapp 80 Prozent der Teilnehmer:innen der Bergzeit Re-Use-Studie 2023 gaben an, Online-Secondhand-Shops für Berg- und Outdoorsportartikel zu nutzen. Allen voran: die Generation Z! Mit 57 Prozent kauft und verkauft mehr als jeder zweite Befragte unter 20 Jahren seine Bergsportprodukte über Online-Plattformen.

II Grün, günstig und ein Unikat
Der Hauptgrund für den Secondhand-Kauf ist der Preis, aber auch ökologische Gründe werden immer wichtiger. Denn jedes neue Kleidungsstück belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern ebenso die Umwelt. Die Textilindustrie produziert jährlich über eine Milliarde Tonnen CO2 – mehr als der weltweite Flug- und Schiffverkehr. Und wofür? 50 Prozent der produzierten Artikel werden gar nicht verkauft, 40 Prozent von unserer eigenen Bekleidung hängt ungetragen im Kleiderschrank. Doch dank Secondhand-Plattformen kann die wenig genutzte Skitourenhose zum Glück zum Lieblingsteil eines neuen Besitzers werden. Und manch einer freut sich bestimmt über den Unikat-Status: Viele Produkte auf dem Secondhand-Markt sind regulär nicht mehr erhältlich.  

 

III Altes honorieren, Neues ausprobieren
„Auch wir von Bergzeit sind der Meinung, dass jedes Produkt seine Lebensdauer voll ausnutzen und nicht im Schrank verstauben sollte. Zudem ist aufgrund der Komplexität bei Funktionskleidung der positive Impact einer maximal ausgeschöpften Nutzungsdauer meist größer als bei Mode Artikeln.“, sagt Christina Meißner, RE-USE Channel Managerin bei Bergzeit. Wer sich für den Kauf von gebrauchten Artikeln entscheidet und kaum genutzte Produkte zum Weiterverkauf anbietet, setzt ein starkes und nachhaltiges Zeichen. Unter diesem Leitgedanken hat der Online-Bergsportausrüster im vergangenen Jahr eine eigene Second-Hand-Plattform für Outdoorsportlerinnen und -Sportler ins Leben gerufen: Über die Bergzeit RE-USE Plattform können seit Juni 2022 einfach, sicher und unkompliziert neue Lieblingsteile gefunden werden – und aussortierte Produkte ein neues Zuhause finden. 

 

IV Gemeinsam mehr erreichen
Damit nicht verkaufte Ware genauso wie Muster nicht im Müll landen, bietet Bergzeit mit dem RE-USE Shop auch Herstellern die Möglichkeit, bereits genutzte Retouren-Produkte und Musterware hier zu verkaufen. So kann die Outdoorbranche gemeinsam im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft agieren. „Es ist ein Win-Win für alle: Die Hersteller bleiben nicht auf ihrer, nicht für den regulären Verkauf bestimmten, Ware sitzen und die Endkunden freuen sich über eine qualitativ hochwertige Auswahl an Secondhand Outdoor Produkten“, sagt Christina Meißner, RE-USE Channel Managerin bei Bergzeit.

 

V Richtige Pflege, langes Leben
Vom Waschen übers Lagern bis zum Reparieren: Wer seine Bergsportprodukte richtig pflegt, hat länger Freude daran und muss weniger neu kaufen. In puncto Waschen freuen sich zum Beispiel flauschige Merino-Shirts über 30 Grad und 800 Umdrehungen. Jacken und Hosen mit Membran mögen definitiv kein Pulverwaschmittel und schon gar keinen Weichspüler. Wer seine Daunenjacke wäscht, sollte auf keinen Fall Tennisbälle in die Maschine, sondern erst im Trockner zum „Aufbauschen“. Unsere Pflegetipps gibt’s hier
Übrigens: Nicht nur Funktionsbekleidung, sondern auch Hardware braucht regelmäßige Reinigung! 

 

VI Die Spuren der Abenteuer
Reparieren statt wegschmeißen: Sollte ein Produkt kaputt gehen, was bei regelmäßigen Einsatz unter harschen Witterungsbedingungen vorkommen kann, können Bergsportler:innen ihre kaputte Bekleidung mittlerweile bei vielen Herstellern fachmännisch reparieren lassen. Eine Übersicht über Reparatur-Services gibt es hier.
Clever sind auch Aktionen wie Repair Cafés oder Reparatur-Workshops, die zum Beispiel vom Alpenverein angeboten werden.

 

https://www.bergzeit.de/

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