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Guiding Lights für Frauen in der Wissenschaft

“Von wegen “Herr’schende Wissenschaft. Die Wissenschaft wird weiblich(er)” – unter diesem Titel lud heute Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl zu einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sonja Hammerschmid, designierte Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität, Barbara Schmid, Rektorin der FH St. Pölten und Rektorin Eva Werner der FH Krems sowie der neuen Leiterin der Sektion für wissenschaftliche Forschung im BMWF, Barbara Weitgruber. Ministerin Karl sprach von einem “klaren Signal, dass die Wissenschaft weiblicher wird”.
 
“All diese Personalentscheidungen sind für mich sehr erfreuliche Signale, die hoffentlich auch bei den anstehenden Rektorswahlen an einigen Unis ihre Wirkung nicht verfehlen”, so Karl, die auch Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Wissenschaft und Forschung skizzierte: “Mit der neuen Geschäftseinteilung hat das BMWF nun eine Stabstelle für Gender & Diversity, im Rahmen von Gender Budgeting laufen derzeit 3 Pilotprojekte im BMWF zur Studienförderung, Mobilitäts- und Nachwuchsförderung und High-Potential-Förderung. Diese sind für mich auch Vorbild für die Universitäten.”
 
Kräftigen Nachholbedarf im Bereich der Hochschulen ortet die Ministerin speziell bei der Berufung von Professorinnen. Das Programm “excellentia” soll hier ansetzen. Mehr als 2,7 Millionen Euro wurden seit Beginn des Programms investiert. Der Professorinnenanteil konnte von 15 Prozent im Jahr 2005 auf knapp 19 Prozent im Vorjahr gesteigert werden. “Kein großer Sprung”, wie Karl befindet, “aber ein guter Anfang.” Weitere Programme zur Förderung von Frauen sind fFORTE (Frauen in Forschung und Technologie) sowie die Karriereentwicklungsprogramme Hertha Firnberg und Elise Richter sowie die Gabriele Possaner-Staats- und Förderungspreise.
 
Ministerin Karl verwies auch ganz besonders auf die vom BMWF finanzierten Medientrainings für Wissenschafterinnen, die Filmreihe “Wissenschafterinnen im Film” und die vom Ministerium geförderten “Lise Meitner Lectures”. Das jüngste Projekt betrifft die stärkere Vernetzung der Frauen im BMWF untereinander und läuft unter dem Titel “BMWFInnen”.
 
Mit der anschließenden Übergabe von “Guiding Lights” für Frauen in der Wissenschaft will Ministerin Karl ihre Botschaft auch symbolisch festigen. Das Guiding Light mit Solarzellen steht für unendliche Energie, die sich in Kraft verwandelt, und soll möglichst viele Frauen erreichen.
 
“Frauenförderung auf der Veterinärmedizinischen Universität passiert auf drei Ebenen, in der Berufungspolitik, in der Personalentwicklung und in der Vereinbarkeit von Karriere und Familie”, so Rektorin Sonja Hammerschmid.  Besonderes Augenmerk legt sie auf die Stärkung des Selbstbewusstseins von Frauen, sich bestimmte Positionen auch zuzutrauen. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen bis hin zur Heimarbeit kommt man an ihrer Universität vor allem Forscherinnen mit Kindern entgegen. Echte Frauenförderung müsse aber bereits im Kindergarten anfangen, betonte sie.
 
Für Rektorin Barbara Schmid von der FH St. Pölten ist besonders auch der Gender-Sprachleitfaden von großer Bedeutung, der in die Lehre und die Lehrunterlagen einfließt. Besonders hob sie das Programm Femtech hervor, wodurch mehr Frauen für die Technik gewonnen werden können, sowie weitere Forschungsprojekte an der FH St. Pölten, die sich mit der Genderproblematik auseinandersetzen.
 
Mit dem Ziel der “guten Durchmischung” bei der Professor/innenbestellung geht die FH-Krems vor, wie Rektorin Eva Werner ausführte. Der Anteil der Frauen bei den Professoren liegt an ihrer Fachhochschule bei lobenswerten 45 %. Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ist auch ihr ein großes Anliegen: Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen wird auch hier erreicht, dass Forscherinnen mit Kindern nicht aus der Forschungscommunity herausfallen, sondern auch in der Karenz an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen können. Frauenspezifische Themen sind vor allem auch in Bachelor- und Masterarbeiten gerne gesehen.
 
Die neue Sektionsleiterin im BMWF, Barbara Weitgruber, sprach von einem nötigen Kulturwandel, um in der Frauenförderung nachhaltig erfolgreich zu sein. Sie wirft die Frage auf  “Wer definiert wissenschaftliche Exzellenz?” und tritt dafür ein, dass Auswahlprozesse transparenter gestaltet werden. Besonders lobend erwähnte sie das FWF-Startprogramm, das Spitzenprogramm für Nachwuchsförderung in Österreich. Hier wurden mehrere frauenfördernde Maßnahmen eingeführt, die letztlich dazu geführt haben, dass der Frauenanteil in diesem Programm 2010 erstmals die 50 Prozent-Marke erreicht hat. 

Gabriele Zgubic ist seit 1. August neue Leiterin der Abteilung Konsumentenpolitik in der Arbeiterkammer Wien

Frauen sind in der Arbeiterkammer (AK) in Leitungspositionen weiter auf dem Vormarsch: Gabriele Zgubic ist seit 1. August die neue Leiterin der Abteilung Konsumentenpolitik in der AK Wien.
 
Sie folgt auf Harald Glatz, der mit 1. August in Pension ging. Glatz zeigt sich über seinen letzten Erfolg für die Konsumenten erfreut, “dass AK Mitglieder zwölf Millionen Euro von der Meinl Bank ersetzt bekommen. ” 
 
“Die Unternehmen mit ihrer Marktmacht brauchen ein wirksames Gegengewicht im Interesse der Konsumenten. Auch unseriöse Geschäftspraktiken gehören aufgedeckt und undurchsichtige Märkte müssen durchleuchtet werden. Das betrifft insbesondere die Finanzmärkte, die transparent und verbraucherfreundlich werden müssen”, sagt Zgubic.
 
“Rund 50.000 Beratungssuchende pro Jahr bei der AK Wien zeigen die Bedeutung des Konsumentenschutzes. Die Konsumenten brauchen daher eine starke Stimme wie die AK, die die Interessen der Konsumenten bei Unternehmern und in der Politik durchsetzt. Denn letztlich geht es um Gerechtigkeit”, so die neue AK Konsumentenschutz-Leiterin.
 
Gabriele Zgubic, Jahrgang 1966, begann in den 90er Jahren in der AK OÖ in der – damals noch – Abteilung Konsumenten- und Umweltschutz und war 1996 deren stellvertretende Leiterin. 1997 und 1998 arbeitete sie im Kabinett der damaligen Ministerin Barbara Prammer und wechselte 1999 in die österreichische Bundesfinanzierungsagentur.
 
Harald Glatz, Jahrgang 1948 begann 1974 in der AK Umweltabteilung, deren Leiter er ab 1979 war. Seit 1995 leitete er die AK Konsumentenabteilung. Glatz ist seit 2001 auch Präsident des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Diese Funktion wird er weiter wahrnehmen. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied des ORF Publikumsrates, von 2007 bis 2010 ORF Stiftungsrat. 
 
“Das Spannende als AK Konsumentenschutzleiter war für mich das breite Spektrum – von den Lebensmitteln über das Internet bis hin zu den Banken”, sagt Glatz. “Wir konnten für die Konsumenten einige Erfolge erzielen. So gab es Ende der 90er Jahre die Kreditzinsen-Aktion. Tausende Konsumenten in ganz Österreich haben 20 bis 30 Millionen Euro an zu viel bezahlten Zinsen zurückbekommen”, so Glatz.
 
“Wir haben auch beim EU-Beitritt oder bei der Euro-Einführung darauf geschaut, dass die Konsumenten nicht über den Tisch gezogen werden. Wir haben gesetzliche Regeln für die Euro-Einführung gefordert und gegen anfängliche Widerstände durchgesetzt. Wir haben uns aber nicht auf die Gesetze verlassen, sondern regelmäßig kontrolliert, ob die Euro-Rechnung für die Konsumenten stimmt”, so Glatz.

Gerlinde Scholler testet Unternehmen

Mag. Gerlinde Scholler ist Geschäftsführerin von checkbaseone. Das 2006 gegründete Unternehmen bietet alle Dienstleistungen im Bereich Qualitätsmanagement mit dem Schwerpunkt Mystery Shopping an.
 
Link: checkbaseone Mystery Shopping GmbH
 
Lesen Sie hier Fragen und die Antworten von Mag. Gerlinde Scholler zu ihrem Unternehmen und ihrer Geschäfts- und Lebensphilosophie.
 
Einige Fragen zum Unternehmen
 
Was ist das Besondere am Unternehmen checkbaseone und warum kommen die Kunden zu Ihnen?
 
checkbaseone ist ein österreichisches Unternehmen, das sich auf Mystery Shopping spezialisiert hat. In unserer Branche ist das mittlerweile eher ungewöhnlich. Unsere Kunden haben professionelle UND persönliche Betreuung und sie stehen für uns immer an 1. Stelle.
 
Das spüren sie und deshalb haben wir immer langfristige Kundenbeziehungen. Auch die checkbaseone TesterInnen werden persönlich betreut. Wir sind übrigens immer auf der Suche nach engagierten Personen, die uns als TesterInnen bei unserer Arbeit unterstützen.
 
Das ist für jeden interessant, der gerne einkaufen geht und sich nebenbei etwas dazu verdienen will. Er oder sie darf durchaus kritisch sein, muss dabei aber fair und respektvoll bleiben.
 
War die Gründung Ihres Unternehmens lange geplant oder spontaner Entschluss?
 
Die Gründung von checkbaseone war wohldurchdacht und geplant.
 
Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 3 Jahren?
 
checkbaseone wird weiter wachsen. Wir werden unsere Dienstleistungen ausbauen und neue Kunden von unseren Vorzügen überzeugen.
 
Haben Sie Erfahrungen mit Kooperationen und Networks – wenn ja welche?
 
checkbaseone ist Mitglied der MSPA-Mystery Shopping Provider Association. Im Zuge dieser Mitgliedschaft sind wir immer wieder an europaweiten oder globalen Studien beteiligt. Beispielsweise schauen wir uns an, wie es mit den Warteschlangen im Handel aussieht oder erheben im „Smiling Report“, inwieweit man Kunden mit einem Lächeln begegnet.
 
Weiters kooperieren wir regelmäßig bei länderübergreifenden Projekten. Dabei sind wir manchmal das führende Unternehmen, manchmal liefern wir Leistungen als Partner. Es ist immer spannend, sich mit unterschiedlichen Philosophien und Ansätzen zu befassen. Ohne Kooperation wäre unser Geschäft nicht möglich – allein schon wegen der sprachlichen Vielfalt in Europa. 
 
Wenn Sie soziale Netzwerke meinen, so bin ich in XING aktiv. Dort sind wir selbstverständlich auch mit einem checkbaseone Unternehmensprofil präsent. Das hat uns auch schon Geschäft gebracht.
 
Welchen Ratschlag würden sie einer jungen Kollegin mit auf den Weg geben?
 
Ich denke, dass jede/r seinen/ihren eigenen Weg finden muss – Ratschläge sind da oft eher hinderlich. Sich selbst treu bleiben ist in jedem Fall wichtig!
 
 
Persönliche Fragen an Mag. Gerlinde Scholler
 
Verraten Sie uns Ihren Leitsatz, Lebensmotto oder Ihr Vorbild?
 
In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst! Das ist sicher auch meine Stärke, wenn ich mit Interessenten oder Kunden über mein Unternehmen und das, was wir anbieten, spreche.
 
Ein Seminar, von dem Sie besonders profitiert haben?
 
Ein Seminar zum Thema Führung. Es hat mir gezeigt, dass man seine Stärken tatsächlich stärken soll statt sich mit seinen Schwächen herumzuschlagen. Davon profitiert man selbst – und die anderen ebenfalls.
 
Haben Sie ein Rezept gegen Stress?

Wenn, dann ist es am ehesten Kundalini-Yoga. Das ist für mich der Weg, ruhig zu werden – eine sehr dynamische Form des Yoga, die ich seit 15 Jahren regelmäßig praktiziere. Oder auch einfach mal raus aus dem Alltag, aufs Land, in die Berge…und wenn es nur fürs Wochenende ist.

Was macht Sie privat glücklich?
 
Ein gemütliches Frühstück allein oder mit Familie und Freunden. Schwimmen im See oder eine Skitour im Winter… Auf meiner Terrasse den Geruch von Lavendel genießen und den Bienen beim Blütenstaub-Sammeln zuschauen. 
 
Wann und worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
 
Über die kleine Tochter einer Freundin, die sich anziehen sollte. Sie war nackig, hat sich nur ihre 2 Kniestrümpfe angezogen und „Fertig!“ gerufen.
 
Welchen Traum wollen Sie Sich unbedingt erfüllen, Haben Sie sich schon erfüllt?
 
Ein materieller Wunsch, den ich mir bereits erfüllt habe: mein Cabrio. Die nicht-materiellen Träume verrate ich nicht ;o).
 
 
Persönliche Tipps von Mag. Gerlinde Scholler
 
Einkleiden tun Sie sich wie, wo? Ich gehe sowohl in kleine Boutiquen als auch große Ketten wie Zara oder Mango. Der Mix macht es ja erst reizvoll. Ich bin eine Spontan-Käuferin. Wenn ich etwas brauche und danach suche, finde ich garantiert nichts.
 
Sie tragen gerne? Beruflich gerne klassisch im Kostüm, privat dem Anlass entsprechend von sportlich-leger bis „aufgebrezelt“.
 
Sie haben ein Faible für? Natürlich Schuhe und vor allem Handtaschen. Davon kann Frau wirklich nie genug haben.
 
Handtaschen kaufen Sie von? Die Marke „George, Gina & Lucy“ ist derzeit mein Favourite. 
 
Haben Sie einen Lieblingsfriseur? Ich gehe seit 15 Jahren zum gleichen Friseur. Mike Schuch im 6. Bezirk in Wien. Er hat mich noch nie enttäuscht ;o). 
 
Ein Schönheitstip für unsere Leserinnen? Küssen macht schön … und glücklich! 
 
Ein Restaurant, das sie Freunden empfehlen würden? Das Restaurant Motto im 5. Bezirk. Ein echter Klassiker. Konstant hohe Qualität bei den Speisen und immer sensationelles Service. Auch dort wurde ich noch nie enttäuscht! 
 
Ihr LieblingsautorIn, Lieblingsbuch? John Irving/A prayer for Owen Meany, Antoine de Saint-Exupéry/Der kleine Prinz und Paulo Coelho/Der Alchimist.
 
Ihre bevorzugte Musikrichtung? Sehr unterschiedlich. Ich höre gerne Pop und Rock, aber auch Klassik. 
 
Ihr Traum-Urlaubsziel? Der perfekte Urlaub ist für mich ein Segeltörn. Nirgends kann man die Seele so herrlich baumeln lassen. 
 
Was tun Sie für Ihre  Gesundheit? Ein bisschen Sport und bewusste Ernährung. Ich nasche furchtbar gern, aber achte wenigstens darauf, viel Gemüse und Salat und nicht zu viel Fleisch zu essen. 
 
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Ich genieße Zeit allein oder auch in Gesellschaft gleichermaßen. Sport, Lesen, Wandern, Kino. Freunde zum Essen einladen… Langeweile ist für mich tatsächlich ein Fremdwort.

Beatrix Karl ernennt Barbara Weitgruber zur Sektionsleiterin

Forschungssektion im Wissenschaftsministerium bekommt weibliche Spitze
 
Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl ernennt Mag. Barbara Weitgruber zur neuen Leiterin der Sektion  II, Wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten.
 
“Mit Barbara Weitgruber übernimmt eine sehr erfahrene und engagierte Frau die Forschungssektion”, unterstreicht die Ministerin. Damit haben im Wissenschaftsministerium zwei der drei Sektionen eine weibliche Spitze, denn seit 2008 wird die Sektion III von Dr. Elisabeth Freismuth geleitet.
 
Barbara Weitgruber leitet im Ministerium die Stabstelle Strategie und Koordination für den internationalen Bereich. Zuvor hatte sie im Ministerium sowie im Österreichischen Austauschdienst und an der Karl-Franzens-Universität Graz eine Reihe von Leitungsfunktionen im Hochschul- und Forschungsmanagement sowie im Bereich der europäischen und internationalen Kooperation inne. Mit 1. August 2010 übernimmt sie nun die Geschäfte der Sektion II von Dr. Peter Kowalski, dem die Ministerin für sein langjähriges Engagement ihren Dank ausspricht.
 
“Ich schätze an Barbara Weitgruber besonders ihren unglaublichen Einsatz und ihre umfassende Kompetenz, sowohl im Hochschul- als auch Forschungsbereich”, so Beatrix Karl. “Barbara Weitgruber ist am nationalen als auch internationalen Parkett bestens verankert”, zuletzt war sie bspw. federführend mit der Bologna-Konferenz in Budapest und Wien befasst. Weiters unterstreicht die Ministerin die Führungsqualität und organisatorische Stärke Weitgrubers.
 
Barbara Weitgruber wurde 1964 in Graz geboren. Studienabschlüsse hat sie an der Universität Graz  und an der University of Illinois erworben, wo sie 1986 als Fulbright-Stipendiatin und “Teaching-Assistant” ihre Berufslaufbahn begann.
 
Als Hauptaufgaben der Sektion für die kommenden Jahre sieht die designierte Sektionschefin “die Steuerung des österreichischen Forschungsraums und die Mitgestaltung des österreichischen Innovationssystems sowie des Europäischen Forschungsraums und die Positionierung Österreichs im europäischen und globalen Wissensraum”.
 
Weitere Anliegen sind ihr eine koordinierte österreichische Wissenschaftsaußenpolitik und die Mitgestaltung der europäischen Strategie für internationale Zusammenarbeit. “Ich freue mich auf diese vielfältigen Herausforderungen mit dem ausgezeichneten Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sektion”, so Weitgruber.

Romana Stelzl seit 1. Juli Verlagsleiterin und Prokuristin der Wiener Bezirkszeitung

Die Regionalmedien Austria AG organisiert die Führung der BZ – Wiener Bezirkszeitung neu. Romana Stelzl übernimmt ab 1. Juli 2010 als Verlagsleiterin und Prokuristin die Verantwortung für das gesamte operative Geschäft der BZ, Michael Tillian und Werner Herics bleiben Geschäftsführer.
 
Der bisherige operative Geschäftsführer Marc Zimmerman tritt als Geschäftsführer zurück und verlässt das Unternehmen im besten Einvernehmen. Marc Zimmermann hat die BZ in einer wichtigen Umstellungsphase auf die im Herbst 2009 durchgeführte wöchentliche Erscheinungsweise begleitet und sucht nun eine neue Herausforderung. 
 
“Wir danken Herrn Mag. Zimmermann für sein Engagement in der BZ und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Weg das Beste. Gleichzeitig freuen wir uns, dass Romana Stelzl als Verlagsleiterin und Prokuristin künftig für das gesamte operative Geschäft der BZ verantwortlich zeichnet.
 
Sie ist eine erfahrene Leistungsträgerin unserer Gruppe und steht zugleich für Kontinuität und neuen Aufbruch” sagen Michael Tillian und Werner Herics. Romana Stelzl ist seit 1996 erfolgreich für regionale Gratiszeitungen in Niederösterreich und Wien im Verkauf tätig, war unter anderem maßgeblich am Aufbau und der Entwicklung der Bezirksblätter Niederösterreich beteiligt und ist seit 2006 Verkaufsleiterin der BZ.

Frauennetzwerk Medien feierte 10 jähriges Bestehen

Vorsitzende Strobl: “Presseförderung an die Frauenförderung koppeln”
 
Mit einem großen Sommerfest auf Dachterrasse der Urania feierte das Frauennetzwerk Medien am Mittwoch, 30. Juni, sein zehnjähriges Bestehen. Rund 150 WegbegleiterInnen und prominente Gratulanten und Gratulantinnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien blickten mit den Gastgeberinnen auf zehn Jahre Networking, Informationsaustausch und Lobbying für Frauen aus Medienberufen zurück.
 
Karin Strobl, Vorsitzende des Frauennetzwerk Medien: “Wir haben viel erreicht, wie etwa eine Gleichstellungsbeauftragte im ORF oder die ORF-Plattform Frauen, doch vor uns liegen noch etliche Herausforderungen.”
 
So seien etwa Gehaltsdiskriminierungen und prekäre Beschäftigungssituationen von Medienfrauen nach wie vor ein “brandaktuelles Thema”, so Strobl, die appelliert, dass die Presseförderung endlich mit der Frauenförderung gekoppelt wird. Auch entsprechen die Darstellungen von Frauen in den Medien nach wie vor nicht der Realität. “Wir sind angetreten, alte Denkstrukturen aufzubrechen. Und hier ist noch viel zu tun”.
 
Unter den GratulantInnen: Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, deren Vorgängerinnen, Infrastrukturministerin Doris Bures und ÖVP-Frauensprecherin Maria Rauch-Kallat, Medienstaatssekretär Josef Ostermayer, Familienstaatssekretärin Christine Marek, Klubobfrau der Wiener Grüne, Maria Vassilakou, Brigitte Jank (Präsidentin Wirtschaftskammer Wien), WKO-Vize-Präsidentin Martha Schulz, ÖBB-Chef Christian Kern, PR-Frauen wie Heidi Glück oder Elisabeth Pechamnn (Ogilvy ) sowie zahlreiche renommierte JournalistInnen aus allen Medienbereichen, darunter Elfriede Hammerl (profil), Brigitte Handlos (ORF), Anneliese Rohrer (Presse) oder Reinhard Göweil (Wiener Zeitung).
 
Das Frauennetzwerk Medien wurde im Jahr 2000 als überparteilicher Verein mit dem Ziel gegründet, ein Forum für persönliche Kontakte und Informationen für Frauen zu schaffen, die in und mit Medien arbeiten. Aktivitäten  der rund 300 Medienfrauen sind u.a. die jährliche Verleihung des rosa “Handtaschls” für herabwürdigende Aussagen in Medien gegenüber Frauen, Einladungen zum “karriere.TALK” und regelmäßige Netzwerktreffen. Darüber hinaus organisiert das Frauennetzwerk Medien den Journalistinnen-Preis “Spitze Feder” mit sowie eine Expertinnendatenbank, führt Mentoringprogramme durch und betreibt eine eigene Jobbörse.
 
www.frauennetzwerk.at

Orientierung im Förder-Dschungel

71% Projekteinreichungen bestätigen fForte_Coaching als effektive Maßnahme
 
Das im Rahmen von fFORTE (Frauen in Forschung und Technologie) angebotene Coaching ermöglichte 30 Forscherinnen mit unterschiedlichem demografischen Hintergrund, ihre Projektideen mit professioneller Unterstützung weiterzuentwickeln.
 
71% der Teilnehmerinnen konnten so ihr Projekt bei nationalen und internationalen Förderprogrammen einreichen.
 
Überblick im Förder-Dschungel
 
Die nationale und internationale Förderlandschaft stellt WissenschafterInnen häufig vor erhebliche bürokratische Hürden. Sich in diesem Dschungel einen Überblick zu verschaffen, ist oft nicht einfach. Beim fForte_Coaching erhalten die Teilnehmerinnen zum einen Informationen über nationale und internationale Förderprogramme sowie praktische Tipps aus erster Hand (Wo gibt es für welche Projekte Fördermöglichkeiten? Wie formuliere ich einen Antrag richtig? Worauf wird Wert gelegt?).
 
Zum Anderen werden im fForte_Coaching auch die notwendigen Tools und Soft Skills vermittelt, die sowohl für eine erfolgreiche Einreichung als auch für den wissenschaftlichen Alltag hilfreich sind. „Das fForte_Coaching hat mir … sehr viel gebracht. Ich habe definitiv viel dazugelernt was den Umgang mit und die Lösung von Konflikten betrifft“, so Katrin Heinze, Teilnehmerin 2009/10 und freie Wissenschafterin am Wiener Institut für Molekulare Pathologie.
 
Erfolgreiche Maßnahme
 
Das fForte_Coaching ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, um Frauen auf allen akademischen Karrierestufen zu fördern und den Frauenanteil in wissenschaftlichen Projekten zu erhöhen. Das intensive Projekt- und Persönlichkeitstraining gliedert sich in 8 einander ergänzende Module und richtet sich vor allem an Technik- und Naturwissenschafterinnen. In jeweils 2-tägigen Seminaren wird den Teilnehmerinnen ein individuell angepasstes „Handwerkszeug“ zur erfolgreichen Projekteinreichung vermittelt.
 
Die Teilnehmerinnen bestätigen einhellig, dass dank des im Coaching vermittelten Know-Hows, sozialen Kompetenzen und der initiierten Vernetzung der Forscherinnen, ihre wissenschaftliche Karriere gefördert wurde.
 
Bereits 71% der Teilnehmerinnen haben einen oder mehrere Projektanträge eingereicht, viele davon erfolgreich. Weitere 19% planen in Kürze eine Einreichung. Dies zeigt, dass den Teilnehmerinnen jenes „Handwerkszeug“ vermittelt wurde, das für eine schnelle und erfolgreiche Abwicklung von Anträgen notwendig sind.
 
Neuer Durchgang 2010/11 – Call läuft!
 
Kommenden Herbst startet ein weiterer Durchgang des fForte_Coachings. Bewerbungen sind bis zum 13. September 2010 möglich.
 
Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sind unter www.fforte-alumninetzwerk.at/coachings abrufbar.

 

Female Leadership”-Lehrgang der Vienna Business Academy

Vorauswahl der Teilnehmerinnen beim “Schnuppertag” – großer Andrang und spannender Austausch mit den Bewerberinnen
 
Am 2. Juli 2010 fand der Schnuppertag zur Vorauswahl der Teilnehmerinnen für den im September startenden Female Leadership-Lehrgang der Vienna Business Academy statt. Der Lehrgang richtet sich an weibliche Führungskräfte, Unternehmerinnen und Starterinnen kurz nach Firmengründung.
 
Der Schnuppertag im ega Frauenzentrum war dem ersten Kennenlernen und der persönlichen Standortbestimmung als Führungskraft gewidmet, und das Interesse war groß: Für die 20 verfügbaren Plätze im Lehrgang haben sich bereits knapp 100 Frauen beworben.
 
“Wir freuen uns natürlich enorm über den großen Andrang und das Interesse der Frauen. Es zeigt uns: Wir sind mit dieser Initiative am Puls der Zeit”, so Landtagsabgeordnete GR Katharina Schinner, die als Vizepräsidentin des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien die Ideengeberin für den Lehrgang war. “Der Schnuppertag war für mich wirklich bereichernd”, so Schninner, die nicht nur Politikerin, sondern selbst Unternehmerin ist.
 
“Der Austausch mit Frauen in so verschiedenen Führungspositionen in Wirtschaft und Non-Profit-Bereich war extrem spannend und hat mir gezeigt: Egal welche Branche, die Themen, die Frauen in diesen Positionen bewegen, sind oftmals die gleichen. Sie zu reflektieren und in weiterer Folge Handlungsstrategien und Tools zu erarbeiten, ist das Ziel unseres Lehrgangs.”
 
Der Lehrgang wurde vom Beratungsunternehmen “TheRedHouse” entwickelt und gliedert sich in sechs Module. Diese behandeln Themenbereiche wie Leadership-Ansätze, Mitarbeiterführung, strategische und operative Unternehmensführung sowie Kommunikations- und Präsentationstraining. Gearbeitet wird mit unterschiedlichen Methoden wie Gruppenarbeit, Austausch zwischen “Female Leaders”, Experten-Know-how und zahlreichen Praxisbeispielen.
 
Auch die Geschäftsführerin von TheRedHouse, Anke van Beekhuis, freut sich über den erfolgreichen Schnuppertag: “Der Tag hat mir gezeigt: Die Idee zur konzeptionellen Entwicklung eines Führungslehrgangs nur für Frauen war richtig und wichtig. Wir möchten Frauen ein Handwerkszeug zur Verfügung stellen, um ihre Führungsrolle noch besser wahrnehmen zu können. Und die erste Erfahrung beim Schnuppertag gibt uns Recht: Der Bedarf ist jedenfalls gegeben, weibliche Führungskompetenzen ein brennendes Thema.”
 
Aufgrund des großen Andrangs wird im Juli ein zweiter Schnuppertag stattfinden. Nach diesem zweiten Termin erfolgt die endgültige Auswahl der Teilnehmerinnen am Lehrgang, der sechs Module an vier Wochenendterminen umfasst. Nach Abschluss des Lehrgangs erhalten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat des Renner Instituts, das Kooperationspartner der Vienna Business Academy ist. Weitere Kooperationspartner sind die Wiener Bildung, die SPÖ-Frauen und der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband, dessen Bildungsinstitut die Vienna Business Academy ist.
 
Katharina Schinner abschließend: ” Der Female Leadership-Lehrgang ist eine Chance für die berufliche wie persönliche Weiterbildung, und nicht zuletzt für die so wichtige Vernetzung mit anderen Frauen. Wir freuen uns sehr, dass wir zusammen mit renommierten Partnern einen in dieser Form einzigartigen Lehrgang anbieten können.”

Elisabeth und Alexandra Reis bieten SIA Home Fashion in Wien

Anfang Dezember 2009 haben die Schwestern Elisabeth und Alexandra Reis my purpur – living & giving im 1. Bezirk eröffnet. Am 16. Juni eröffnen sie eine zweite Filiale im 18. Bezirk, Gersthoferstraße 73.
 
Dort bieten sie Produkte von SIA home fashion, Fink, Van Roon, Lisbeth Dahl und house doctor an. Die Schwestern beraten bei Dekoration und Einrichtung von Wohnungen aber auch Geschäften, Praxen etc. Mit den hochqualitativen Kunstblumen von SIA bereiten sie Gestecke nach individuellen Kundenwünschen für Hochzeiten, Events, private und geschäftliche Anlässe.
 
SIA steht für Sonja Ingegerd Andersson
 
Sonja Ingegerd Andersson gründete SIA 1963 in Schweden. Heute befindet sich der Sitz des Konzerns in Frankreich. Von Skandinavien aus eroberte SIA Europa und ist heute mit seinem ausgeklügelten Vertriebssystem in 39 Ländern präsent. 

Sia2
 
Den unterschiedlichen Bedürfnissen der Händler angepasst: unabhängiger Einzelhandel, SIA Espace (1993), Boutique (2000), Corners (2006), Shop in Shop (2007) und neue Konzepte.
 
Was die einzigartige Marke SIA aus macht: dem Wohnraum gewidmet und immer im Zeichen der Zeit.  Für diese „Homefashion“ kreiert heute ein Team von internationalen Designern jährlich 10 Kollektionen und 2000 neue Produkte: Möbel, dekorative Accessoires für Haus und Garten, Kunstblumen, wie sie echter der Natur nicht nachempfunden sein können und vielfältige Geschenkartikel. 

SiaG
 
Geprägt ist SIA von der Passion und Originalität seiner Gründerin, einer Frau, die ihr Interesse für Kunst, ihre Begeisterung für fremde Kulturen und vor allem für Menschen zu einem genialen Lebenswerk genutzt hat.
 
Es lohnt sich einzutauchen in die Welt von Sia: Auf der Homepage www.sia-homefashion.com oder gleich live in einem Sia-Geschäft. Mit „My Purpur“ gibt es nun gleich 2 neue Standorte in Wien.
 
Sia BB
 
Was ist das Besondere…?

Das Geschäft überzeugt durch Wohn- und Geschenkartikel in hochwertiger Qualität zu erschwinglichen Preisen. Durch unsere Erfahrung, dass viele KundInnen besondere Vorstellungen und Wünsche haben, werden wir in Zukunft noch mehr Augenmerk auf Beratung und Dienstleistung legen. 
 
Wir sind immer bemüht, individuellen Anfragen nachzukommen, sei es Bestellungen bestimmter Produkte entgegenzunehmen oder individuelle Gestecke zu erstellen. Ich denke, genau diese Bereitschaft, auf die Bedürfnisse der Kundinnen (meistens sind es nun mal Frauen) einzugehen, hebt uns von vielen anderen Geschäften ab.
 
Lange geplant oder spontan?
 
Eigentlich war der Entschluss das Geschäft zu eröffnen eine spontane Entscheidung. Obwohl wir erblich etwas vorbelastet sind. Unser Onkel Reinhold Hofstätter ist einer von Österreichs angesehensten Antiquitätenhändlern und auch unsere Mutter hatte immer eine besondere Vorliebe für Innenarchitektur.Dennoch  für meine Schwester Sandra und mich war die Umsetzung ein Sprung ins kalte Wasser und ist daher nach wie vor ein Abenteuer!
 
Nach nur sehr kurzer Planung sind wir schon im Geschäft gestanden und werden demnächst, nach einem guten halben Jahr ein weiteres Geschäftslokal eröffnen. Das ist eine besondere Herausforderung, aber das positive Feedback der KundInnen läßt uns daran glauben, daß wir am auf dem richtigen Weg sind. 

Sia1
 
Wo sehen wir unser Unternehmen in drei Jahren?
 
Im wahrsten Sinne des Wortes FLORIEREND. Ich hoffe, dass wir in drei Jahren alle unseren speziellen Platz gefunden haben, unsere Qualitäten voll ins Unternehmen einbringen können und dadurch eine ganz persönliche Linie entwickelt haben werden. Die Ideen werden uns bestimmt nicht so schnell ausgehen und das Interessante im Wohn- und Dekorationsbereich ist, dass es sehr viel zu entdecken gibt und man auf vielfältige Weise kreativ werden kann.

Das fForte_Coaching startet einen neuen Durchgang

Weiblich, hochqualifiziert und zielstrebig sucht … leitende Funktion in Forschungsprojekten!
 
Das vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Initiative fForte – Frauen in Forschung und Technologie angebotene Coaching startet im Herbst einen weiteren Durchgang.
 
Das fForte_Coaching ist ein von science2public 2007 in dieser Form entwickeltes und seitdem laufend adaptiertes spezielles Projektentwicklungstraining, das darauf abzielt, Frauen zu motivieren, Führungspositionen in Forschungsprojekten einzunehmen bzw. selbst Forschungsanträge einzureichen.
 
Konkrete Projekteinreichungen
 
Die Evaluierung der letzten Durchgänge bestätigt das fForte_Coaching als effektive, zeitgemäße Maßnahme zur Förderung von Frauen in Wissenschaft und Forschung. Mit den fForte_Coachings werden nicht nur Projekteinreichungen in nationalen Förderprogrammen und EU-Rahmenprogrammen stimuliert, sondern auch der Frauenanteil bei wissenschaftlichen Projekten bzw. in Forschungsteams erhöht.
 
Darüber hinaus hat die Vernetzung der teilnehmenden Forscherinnen die gegenseitige Unterstützung in der wissenschaftlichen Karriereplanung zum Ziel. Auch Wissenschaftsministerin Beatrix Karl ist von den positiven Effekten des fForte_Coachings überzeugt: „Wir haben in Österreich zahlreiche Top-Wissenschafterinnen und Top-Forscherinnen.
 
Durch das Coaching können Frauen ihre Karrieremöglichkeiten wesentlich verbessern. Das zweisemestrige Training in Projektentwicklung und Projektmanagement zeichnet sich dabei besonders durch die Praxisnähe aus.“
 
Rüstzeug für den erfolgreichen Forschungsantrag
 
Sich neuen akademischen Herausforderungen zu stellen und sich innerhalb der Strukturen der österreichischen Forschungslandschaft als Frau zu behaupten, erfordert die Stärkung der eigenen Kapazitäten. Das fForte_Coaching setzt hier an, um Forscherinnen auf ihrem Karriereweg zu unterstützen.
 
30 Wissenschafterinnen erhalten beim fForte_Coaching die Möglichkeit, ein Studienjahr lang, unterstützt von professionellen TrainerInnen, ihre Forschungsanträge auszuarbeiten, zu reflektieren und diesen den letzten Feinschliff für eine Einreichung zu verpassen.
 
Das intensive Projekt- und Persönlichkeitstraining gliedert sich in 8 einander ergänzende Module und richtet sich vor allem an Technik- und Naturwissenschafterinnen sowie an Sozialwissenschafterinnen mit Interesse an interdisziplinären Ansätzen im Bereich Gender und IT.
 
In 2-tägigen Seminaren wird den Forscherinnen ein individuell angepasstes „Rüstzeug“ zur erfolgreichen Projekteinreichung vermittelt. Zudem werden die Frauen darin unterstützt, das Erlernte in die eigene Forschungsarbeit, die Selbstpräsentation und die wissenschaftliche Karriereplanung zu implementieren. Themen, die im Rahmen des fForte_Coachings behandelt werden, sind unter anderem Kommunikation und Teamprozesse, Selbststeuerung, Konfliktmanagement, Zeitmanagement, Projektmanagement sowie Informationen zu nationalen und EU-Förderprogrammen.
 
Teilnahmebedingungen und Kosten
 
Die wesentliche Teilnahmevoraussetzung am fForte_Coaching ist eine zeitnah geplante Projekteinreichung im 7. EU-Rahmenprogramm und/oder bei nationalen Förderstellen oder zumindest das Vorhandensein einer konkreten Projektidee für eine Einreichung. Die Teilnahmegebühr beträgt € 300.- (inkl. MwSt.). Teilnehmerinnen aus den Bundesländern erhalten die Reisespesen rückerstattet.
 
Bewerbungen sind bis zum 13. September 2010 möglich. Weitere Informationen unter www.fforte-alumninetzwerk.at/coachings