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World Economic Forum wählt Dr. Eva Dichand zum Young Global Leader 2010

Das World Economic Forum gab seine Auswahl der Young Global Leader 2010 (YGL) bekannt. Unter dem Vorsitz von H.M. Queen Rania von Jordanien und verschiedenen Vertretern aus Wirtschaft und Medien wurden 197 YGL aus 72 Ländern ausgewählt. Nur 46 der YGL sind aus Europa. Eva Dichand ist die einzige Österreicherin 2010.
 
Die Auswahl der YGL erfolgt aus verschiedenen Sektoren wie Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und Non-Profitorganisationen. Das World Economic Forum zeichnet damit junge herausragende Persönlichkeiten aus, die durch ihren persönlichen und beruflichen Werdegang außergewöhnliches erreicht haben.
 
2010 wurden weiters Stella McCartney (Modedesignerin), Philipp Rösler (Gesundheitsminister BRD) und Evan Williams (Co-Founder und CEO Twitter) zu YGL ernannt.
 
Durch das Bereitstellen eines länderübergreifenden Netzwerkessollen die YGL dazu beitragen können, wesentliche Visionen und Anforderungen der im öffentlichen Interesse stehenden Verbesserungen in Bereichen des alltäglichen Lebens (Dritte Welt), der Umwelt, des Zusammenlebens aller Nationen usw. zu erzielen.
 
Das World Economic Forum, an dem die wichtigsten Entscheidungsträger der Welt mitarbeiten, möchte durch die Unterstützung der YGL diesen aufstrebenden jungen Menschen ein Netzwerk zur Zusammenarbeit ermöglichen, deren Interessen und Vorschlägen eine Stimme verleihen und damit die multinationalen Anliegen des WCF in eine neue Generation tragen.
 
Eva Dichand wird auch am diesjährigen Jahrestreffen in Dar es Salaam, Tanzania, 2. – 7. Mai 2010 teilnehmen und sich in verschiedenen Task-Forces der YGL engagieren.
 
Bisher kam diese Ehre nur wenigen Österreichern zu, z.b. Prof. Josef Penninger, Chef des Institutes für Molekularbiologie oder Verena Kanus, die das Büro, die European Stability Pact in Pristina/Kosovo, leitet.
 
Zu den bekanntesten YGL der letzten Jahre zählen unter anderem der Chefredakteur der New York Times, Justin Fox, der Co-Founder von youtube inc., Chad Hurley und der Gründer von Wikipedia.org, Jimmy Wales.
 
Weitere Infos: www.youngloballeaders.org

Gabriele Possanner Staatspreis an Daniela Hammer-Tugendhat

Gabriele Possanner Förderungspreise gehen an Katharina Mader und Ulrike Prattes. Daniela Hammer-Tugendhat sei “Pionierin der feministischen Kunstgeschichte in Österreich” und habe maßgeblich dazu beigetragen, dem Fach Kunstgeschichte ein neues, genderspezifisches Profil zu geben.
 
Die beiden Gabriele Possanner Förderungspreise 2009 wurden der Wirtschaftswissenschafterin Katharina Mader und der Kultur- und Sozialanthropologin Ulrike Prattes zuerkannt. “Ich freue mich über das im besten Sinne des Wortes ausgezeichnete Engagement der beiden Nachwuchswissenschafterinnen”, unterstrich die Ministerin.
 
In ihrer Rede im Rahmen der Preisverleihung ging die Ministerin auch auf den Frauenanteil in Wissenschaft und Forschung ein. “Der Anteil der Frauen beispielsweise an Universitäten ist in den vergangenen Jahren zwar gestiegen – wir haben aber noch genug zu tun”, so die Ministerin. Der Anteil der weiblichen Studierenden ist von 51,4 Prozent (2000) auf 53,4 Prozent (2009) gestiegen, bei den Professorinnen von 10,6 Prozent auf 17,2 Prozent. Gerade bei den Professorinnen sieht Karl aber noch “enormen Aufholbedarf”. Zur Steigerung der weiblichen Berufungen beigetragen hat in den vergangenen Jahren das BMWF-Programm “excellentia”.
 
Weiters verwies die Ministerin in ihrer Rede auch die Verankerung der 40 Prozent Frauenquote für alle universitären Gremien und Organe in der UG-Novelle. Hier nannte sie auch einen ersten Erfolg: In der Curriculum-Kommission der Fakultät für Bauingenieurwesen der Uni Innsbruck wurde der Frauenanteil von 0 auf 44 Prozent gesteigert.
 
Die Gabriele Possanner Preise wurden 1997 in Gedenken an GabrielePossanner eingerichtet und heuer zum siebenten Mal verliehen. Die Medizinerin Gabriele Possanner wurde 1897 als erster Frau ein akademischer Grad durch eine Universität auf dem jetzigen Staatsgebiet der Republik Österreich verliehen.

Dafür musste Gabriele Possanner alle “schweren Prüfungen”, die sie davor schon einmal zur Erlangung des Doktorates an der Universität Zürich erfolgreich abgelegt hatte, an der Universität Wien ein zweites Mal ablegen. Gabriele Possanner war Zeit ihres Lebens Pionierin und Vorkämpferin für die berufliche Chancengleichheit von Frauen.
 
Der Gabriele Possanner-Staatspreis dient der Auszeichnung einer Person aus dem Bereich Forschung und Lehre, deren wissenschaftliche Leistungen die Geschlechterdemokratie fördern. Der mit Euro 10.000 Euro dotierte Preis wird auf Vorschlag einer Jury verliehen.
 
Die zwei Gabriele Possanner-Förderungspreise dienen der Auszeichnung wissenschaftlicher Einzelleistungen, die zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie beitragen. Die mit je Euro 3.000 Euro dotierten Preise werden für eingereichte Arbeiten vergeben. Die nächste Ausschreibung gibt es 2011.

Johannes Hahn begrüßt seine Nachfolgerin Beatrix Karl am Minoritenplatz

Johannes Hahn begrüßte am 26.1.2010 seine Nachfolgerin Beatrix Karl, die am Vormittag von Bundespräsident Heinz Fischer als
Wissenschafts- und Forschungsministerin angelobt wurde.

Hahn überreichte Beatrix Karl einen Schlüsselbund sowie eine “Landkarte” mit der Übersicht über den österreichischen Hochschulraum. “Die Karte ist zweidimensional, die Herausforderungen sind mehrdimensional”, so Johannes Hahn.

Die neue Ministerin bedankte sich für die “vielen Dimensionen: Ich nehme diese Herausforderung gerne an und freue mich auf die spannende Aufgabe.” Ein Blick auf die zahlreichen Hochschuleinrichtungen zeige: “Es gibt viel zu tun und es gibt vor allem viel Potenzial für Kooperationen.”

Johannes Hahn betonte abschließend: “Als Wissenschafts- und Forschungsministerin trägt man die Verantwortung für rund 20 Prozent der Bevölkerung, aber für 100 Prozent der Zukunft.” Dafür wünsche er der neuen Ministerin alles Gute, viel Freude und Kraft.

Claudia Winkler neue Bereichsleiterin Marketing der mobilkom austria

Mag. Claudia Winkler (35) hat mit Jänner 2010 die Leitung des Bereichs Marketing von mobilkom austria übernommen und ist somit für alle Produkte und Services von A1 verantwortlich.

Claudia Winkler verfügt über breite Erfahrung im Marketing und Markenmanagement und war bereits von 2003 bis 2007 für mobilkom austria tätig. Nun kehrt sie nach eineinhalb Jahren Leitung des Marketings von Telekom Austria und anschließender Karenz ins Unternehmen zurück.

“Mein Ziel ist es, unseren Kunden die vielfältigen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie unser Angebot ihr Leben täglich bereichern kann”, beschreibt Winkler ihren Arbeitsschwerpunkt. Und ergänzt: “Dabei setzen wir auf unsere Leidenschaft, Kundenbedürfnisse zu verstehen, unsere Innovationskraft und unsere Marktführerschaft in den Bereichen Service und Qualität weiter auszubauen.”

“Wir freuen uns, Claudia Winkler mit ihrer umfangreichen Erfahrungim Marketing und fundiertem Know-how im Telekommunikationsbereich wieder im Team zu haben.

Ihr Wiedereinstieg gleich nach ihrer Karenz bestätigt unser Engagement, dass wir als attraktivster Arbeitgeber der Branche unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Flexibilität bieten, Beruf und Familie zu vereinbaren”, erklärt Dr. Hannes Ametsreiter, Generaldirektor mobilkom austria und Telekom Austria.

Claudia Winkler studierte Handelswissenschaften an der WU Wien und Straßburg und absolvierte ein Postgraduate Studium in Sydney. Berufserfahrung sammelte sie bei verschiedenen Unternehmen und Organisationen im In- und Ausland – zum Beispiel bei der UNO in New York, bei der UTA und bei einer internationalen Unternehmensberatung.

2003 wechselte Claudia Winkler zu mobilkom austria. Dort startete sie ihre Karriere als Gruppenleiterin in der Abteilung Voice Residential, bevor sie 2005 innerhalb der mobilkom austria group zur kroatischen Mobilfunk-Tochter Vipnet wechselte. Als Marketing Director leitete sie bei Vipnet das gesamte Residential-Marketing.

Im September 2007 übernahm sie die Leitung Marketing bei Telekom Austria. Dort hat sie die Einführung der beliebten Kombipakete verantwortet. Die dabei gesammelten Erfahrungen bringt Claudia Winkler nun auch bei A1 ein.

Privat gilt ihre gesamte Aufmerksamkeit ihrem 9 Monate alten Sohn.

Johanna Laakso rettet gefährdete Sprachen vor dem Vergessen

Zwei neue linguistische Forschungsprojekte an der Universität Wien

Mit nur noch 3.000 SprecherInnen in Nordwest-Sibirien ist die obugrische Sprache Mansisch vom Aussterben bedroht. Prognosen sagen, dass sie in zehn bis spätestens 20 Jahren eine tote Sprache sein wird. Ähnliches gilt für das zur selben Sprachfamilie zählende Chantisch.

Johanna Laakso, Professorin für Finno-Ugristik der Universität Wien, widmet sich im Rahmen eines FWF-Projekts und des EU-Projekts ELDIA der Dokumentation dieser und anderer Minderheitensprachen.

Sibirische Minderheitensprachen: Mansisch und Chantisch

Die beiden vom Aussterben bedrohten obugrischen Sprachen Mansisch und Chantisch werden im Rahmen des dreijährigen FWF-Projekts “Ob-Ugric languages: conceptual structures, lexicon, constructions, categories” umfassend digital katalogisiert und dokumentiert.

Dieses FWF-Projekt, das Johanna Laakso, Professorin am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien, koordiniert, ist Teil eines internationalen Projekts zur Dokumentation der obugrischen Sprachen, das wiederum zum europäischen Kooperationsrahmen EuroBABEL gehört. “Mit nur wenigen tausend SprecherInnen gelten beide Sprachen heute als extrem gefährdet”, erklärt Johanna Laakso.

Die Ursachen für die Marginalisierung von Mansisch und Chantisch liegen u. a. in der jahrzehntelangen Sowjetisierung und der russisch geprägten Schulbildung Nordwest-Sibiriens. Ein weiterer Grund für die Zurückdrängung der beiden lokalen finno-ugrischen Sprachen ist die starke Migration in das Gebiet Nordwest-Sibiriens durch Russen, ausgelöst durch Gas- und Ölfunde und dadurch entstandene Jobs.

Die Dokumentation der Sprachen Mansisch und Chantisch ist auch deshalb sehr wichtig, da die SprecherInnen fast nur noch in der älteren Generationen zu finden sind. “Die junge Leute sprechen so gut wie keine obugrische Sprache mehr”, erklärt Johanna Laakso: “Durch unsere Arbeit wird die Forschungstradition und das vorhandene Wissen der modernen internationalen Linguistik besser zugänglich gemacht.”

Eine Hauptaufgabe ist es, Materialien der mansischen und chantischen Sprache zu internationalisieren, sprich, sie aus dem Russischen und anderen Sprachen ins Englische zu übersetzen.

ELDIA: “European Linguistic Diversity for All”

Johanna Laakso und ihr Team sind darüber hinaus an dem großen EU-Projekt ELDIA beteiligt: Dabei wird ein “Vitalitätsbarometer” für die Sprachen Europas entwickelt, das anzeigt, welche Sprachen akut vom Aussterben bedroht sind. Die Ergebnisse unterstützen EntscheidungsträgerInnen und Betroffene, zum einen um die Lage der jeweiligen Sprache zu bewerten, zum anderen, um die Minderheitssprachen als Teil eines lebendigen Multilingualismus “aufwerten” zu können –Mehrsprachigkeit und sprachliche Vielfalt stellen ja einen wesentlichen Teil des europäischen Kulturerbes dar.

An diesem Projekt, das im 7. Rahmenprogramm der EU gefördert wird, sind acht Universitäten in sechs europäischen Ländern beteiligt. Insgesamt werden im Laufe der drei Projektjahre 14 finno-ugrische SprecherInnengemeinschaften untersucht. Die finno-ugrischen Minderheiten eignen sich deshalb besonders gut zur Erforschung, weil sie ein großes Spektrum von ökologisch-geografischen und sozio-politischen Verhältnissen abdecken: von Meänkieli-SprecherInnen in Schweden, den Nord-Sámi in Norwegen, den Kareliern und Wepsen in Russland über die Esten in Finnland bis hin zu Ungarn in Österreich.

Weitere Informationen unter:
www.univie.ac.at/finno/cms/ob-ugric.html
www.eldia-project.org

WWFF: mingo-academy startet mit noch mehr Workshops ins neue Jahr

WWFF bietet kostenloses Weiterbildungsprogramm für Wirtschaftstreibende

Rund 150 kostenlose Workshops für Wirtschaftstreibende bietet der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) 2010 im Rahmen seiner mingo-academy. Das sind rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Workshopreihe richtet sich an Jungunternehmen, GründerInnen, Einpersonen-Unternehmen, Kleinbetriebe und Neue Selbstständige in Wien. “Mit diesen Workshops vermitteln wir den Wirtschaftstreibenden in Wien unternehmerische Grundlagen, die den Start in die Selbstständigkeit erleichtern bzw. die zum unternehmerischen Alltag gehören”, erklärt WWFF-Geschäftsführer Gerhard Hirczi.

Einen Schwerpunkt setzt der WWFF heuer bei den Themen Businessplan, Unternehmensfinanzierung und Marketing. Aber auch betriebliche Grundlagen wie Buchhaltung, Preiskalkulation, Controlling und viele mehr gehören zum Workshop-Angebot. 2009 haben über 1.000 Unternehmen das Angebot der mingo academy angenommen.

Informationen zu den Workshops der mingo-academy gibt es im Internet online unter: www.mingo.at/de/services/termine/ .

Casinos-Austria-Brillant geht an Cigarrenclub-Lady Jasmin Ebraheim

Der im Vorjahr bei einem pressetext-Gewinnspiel von Casinos Austria ausgelobte Hauptpreis – ein Pique/Wesselton Brillant im Wert von knapp 1.000 Euro – geht an die Gründerin des “Cigarclub for Women and more”, Jasmin Ebraheim.

“Der hochkarätige Edelstein hat eine würdige Gewinnerin”, lobte der Leiter New Media von Casinos Austria, Dr. Bernd Wollmann, bei der Übergabe: “Wenn die Gewinnerin auch beim Damentag, der noch bis 31.3. jeden Mittwoch im Casino stattfindet, ihr Glück versucht, kann sie den Brillanten vielleicht bei einer 8-tägigen Luxuskreuzfahrt in die Karibik ausführen.”

Ebraheim arbeitete ursprünglich im ISP-Business als Account Managerin, bevor sie zur Mobilkom Austria, und später als Kundenberaterin zur Uniqa wechselte.

2008 gründete sie mit Ricarda Kulcsar gemeinsam einen Zigarrenclub für Frauen, um dem Laster in angenehmer Atmosphäre zu fröhnen und sich gleichzeitig das Zigarettenrauchen abzugewöhnen. “Der Geschmack und der Duft einer Zigarre verbietet es mir, eine Zigarette anzuzünden”, so Ebraheim.

Ebraheim ist seit vielen Jahren pressetext-Abonnentin und zählt die tägliche pressetext-Lektüre zu ihrem Pflichtprogramm. “pressetext liefert spannende Themen, aktuell und zeitsparend aufbereitet. Mit pressetext fühle ich mich immer gut informiert”, erklärt die resolute Netzwerkerin im pressetext-Gespräch.

Auch zu Casinos Austria hat die Mutter einer Tochter gute Beziehungen. “Ich gehe ins Casino, wenn ich einen netten Abend verbringen und dem Glück eine Chance geben möchte, besonders gerne am Damentag – da gibt es immer tolle Zusatzgewinnchancen.”

Donnerstag abend fand das erste Cigarclub-Treffen des Jahres im SAS Palais Hotel statt, mit Robert Stöger, dem wirtschaftspolitischen Koordinator im Bundeskanzleramt, und der Steuerberaterin KR Christine Hapala, die ihr neues Buch: “Change” präsentierte.

Im Rahmen der Veranstaltung überraschten die Glücksengel von Casinos Austria die Gewinnerin mit der Übergabe des Brillanten. “Ich freue mich wirklich über diesen aufregenden Jahresbeginn”, sagte Jasmin Ebraheim. “Der Brillant wird mir sicher noch viel Glück bringen.”

Die richtigen Antworten beim Casinos-Gewinnspiel lauteten: “Blondinen bevorzugt” war der Film, in dem Marilyn Monroe “Diamonds are Girls’ best friends” sang. Diamanten werden in Carat gemessen, und zwölf Spielstätten betreiben die Casinos Austria in Österreich.

Die 10 x 2 Dinner & Casino Gutscheine gewinnen:

Ludwig Weinold, Kufstein
Irene Zodtl, Wien
Elisabeth Lederhilger, Linz
Wolfgang Riel, Wien
Marcus Plattner, Wien
Erich Hagen, St. Pölten
Claudia Peschka, Nürnberg
Klaus Schuetz, Altheim
Ibolya Pápay, Wien
Martina Gerlinde Zmugg, Stainz

Weitere Informationen: www.casinos.at

Catharina Rieder neue Kommunikationsleiterin bei Tele2 Österreich

Mit Jänner 2010 übernahm Catharina Rieder die Verantwortung für den Bereich “Corporate Communications & Public Affairs” bei dem größten alternativen Telekommunikationsanbieter in Österreich.

Catharina Rieder begann ihre Laufbahn 1994 in der Hotellerie und Luftfahrtindustrie. Nach dem berufsbegleitenden Abendstudium an der Fachhochschule für Marketing & Sales und einem MBA Studium wechselte sie in die Agenturszene und betreute unter anderem auch internationale Kommunikationsprojekte in den USA und Europa.

Seit 2003 bei Tele2 in der Marketing-Abteilung tätig, avancierte sie vor 3 Jahren zur Werbeleiterin, wo sie für das neue Werbekonzept “VOLLES ROHR!” hauptverantwortlich zeichnete.

“Das gesamte Team von Tele2 in Österreich arbeitet stets am besten Angebot für unsere Kunden. Tele2 soll als erste Alternative am Telekommunikationsmarkt wieder greifbarer gemacht werden. Mit dem Wechsel in die Unternehmenskommunikation erwarten mich spannende Aufgaben”, freut sich Rieder über die neue Herausforderung.

“Mit Catharina Rieder haben wir eine neue Kommunikationschefin, die sich durch ihre langjährige Mitarbeit bei Tele2 in der Telekommunikationsbranche exzellent auskennt und zahlreiche Projekte erfolgreich abgewickelt hat. Wir freuen uns, dass wir diese wichtige Position aus unseren eigenen Reihen besetzten konnten”, so Alfred Pufitsch, CEO von Tele2 in Österreich.

Tele2 ist Österreichs größter alternativer Telekom-Komplettanbieter, stets bestrebt nach dem besten Angebot für private Haushalte, österreichische Unternehmen und internationale Carrier. Das Produktportfolio umfasst Festnetz-Telefonie, Breitband-Internetservices und Datendienste.

Tele2 AB ist einer der führenden alternativen Telekommunikationsanbieter Europas. Derzeit versorgt Die Gruppe 26 Millionen Kunden in 10 Ländern mit Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Mobiltelefonie, Breitbandinternet und Festnetz-Telefonie, Datennetzwerke, Kabel TV und Content Services.

Tele2 notiert seit 1996 an der OMX Nordic Exchange. 2008 erwirtschaftete Tele2 AB einen Umsatz in Höhe von SEK 38,3 Mrd. (ca. EUR 37,9 Mrd.) und ein EBITDA in Höhe von SEK 8,2 Mrd (ca. EUR 8,1 Mrd.).

Claudine Vartian neuer Country Managing Partner bei DLA Piper Weiss-Tessbach in Österreich

Die renommierte internationale Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper Weiss-Tessbach ordnet ihre Führungsstruktur neu: Dr. Claudine Vartian ist ab sofort neuer Country Managing Partner in Österreich.

Die 41jährige Rechtsanwältin, die auch schon bisher zum Führungsteam von DLA Piper Weiss Tessbach zählte, spezialisiert sich seit 15 Jahren auf regulatorische Themen und Streitverfahren für nationale und internationale Industrieunternehmen und Finanzinstitutionen.

Claudine Vartian hat auch in Brüssel gearbeitet und ist Autorin zahlreicher Fachpublikationen und Bücher.

Andrew Darwin, der Managing Partner von DLA Piper International, erklärt zu der Personalentscheidung: “Claudine Vartian bringt aufgrund ihrer Expertise und ihrer bisherigen Tätigkeit für DLA Piper ideale Voraussetzungen für die Position als Country Managing Partner mit.

Sie wird gemeinsam mit 60 bzw. 11 weiteren Spitzenjuristen in Wien und Bratislava das Geschäft in gewohnt professioneller Weise führen. Wir freuen uns auf die verstärkte Zusammenarbeit mit dieser international erfahrenen Expertin und ihrem Team in Wien und Bratislava.”

Claudine Vartian folgt in dieser Position Dr. Stefan Eder, der ebenso wie vier weitere Partner DLA Piper Weiss-Tessbach verlassen wird.

DLA Piper ist die weltweit größte Anwaltskanzlei, mit über 3.500 Anwälten an 67 Standorten in 29 Ländern in Europa, Asien, dem Nahen Osten und den USA.

DLA Piper bietet ein umfassendes Rechtsberatungsangebot an, mit der besonderen Spezialisierung auf Wirtschaftsfragen. In Österreich arbeiten über 200 Mitarbeiter bei DLA Piper Weiss-Tessbach, davon etwa 60 Juristen.

Philosophin Herlinde Pauer-Studer erhält EU-Förderung für Pionierforschung

Hoch dotierter “ERC Advanced Grant” für Universität Wien

Die Philosophin Herlinde Pauer-Studer erhält als erste Frau und Geisteswissenschafterin der Universität Wien den prestigeträchtigen “ERC Advanced Grant” der Europäischen Kommission. “Die Universität Wien freut sich über diesen großartigen Erfolg. Damit erhalten WissenschafterInnen der Universität Wien bereits zum vierten Mal einen ERC Advanced Grant.

Nach Anton Zeilinger und den Mathematikern Ludmil Katzarkov und Walter Schachermayer folgt nun die Philosophin Pauer-Studer, der die Unileitung gratuliert”, so Rektor Georg Winckler.

Die Förderung von grundlagenorientierter Pionierforschung ist einer der neueren Schwerpunkte der Europäischen Union. Dafür wurde ein eigenes Instrument, der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) geschaffen. Gefördert werden Forschungsprojekte mit hohem Potenzial für Innovationen, aber auch mit hohem Risiko.

Den ausgewählten ForscherInnenpersönlichkeiten wird bei Förderung ein besonders hoher Freiraum zur Verwirklichung ihrer Visionen zugestanden. Ein internationales Gutachtergremium mit renommierten ExpertInnen entscheidet über die Förderungswürdigkeit der Anträge.

Herlinde Pauer-Studer beschäftigt sich vorwiegend mit analytischer Philosophie sowie Ethikfragen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf Sozialphilosophie und Politischer Philosophie. Ihre wichtigsten Publikationen sind “Das Andere der Gerechtigkeit” (Akademie Verlag 1996); “Autonom Leben. Reflexionen über Freiheit und Gleichheit” (Suhrkamp 2000); “Einführung in die Ethik” (WUV-UTB 2003); “Kommentar zu David Hume ‘Über Moral'” (Suhrkamp 2007).

Insgesamt vierter ERC Advanced Grant und dritter ERC Starting Grant für Universität Wien
Herlinde Pauer-Studer ist die erste Wissenschafterin der Universität Wien, die sich über einen ERC Advanced Grant in Geisteswissenschaften freuen kann. 2008 erhielt der Mathematiker Ludmil Katzarkov diesen Preis, gemeinsam mit dem Experimentalphysiker Anton Zeilinger.

2009 bekam der Mathematiker Walter Schachermayer diese Auszeichnung. Darüber hinaus gingen bereits drei ERC Starting Grants an die Universität Wien: Die Historikerin Sigrid Wadauer sowie die Physiker Markus Aspelmeyer und Frank Verstraete wurden mit diesem Preis ausgezeichnet.

Kurzbiografie von Herlinde Pauer-Studer

Herlinde Pauer-Studer (geb. 1953 in Bludenz, Vorarlberg) ist seit 1997 Außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Philosophie der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien.

Sie studierte Philosophie an den Universitäten Salzburg und Toronto, wo sie 1978 bzw. 1977 graduierte. Promotion an der Universität Salzburg 1983. Von 1981-85 war Pauer-Studer Assistentin am Institut für Rechtsphilosophie der Universität Graz, 1984 Lektorin an der University of California, Irvine; 1996/97 Visiting Scholar an der Harvard University, 1997/98 Fellow am E.J. Safra Foundation Center der Harvard University, 2006 Fulbright Visiting Scholar an der New York University.

1993 erhielt Herlinde Pauer-Studer das Charlotte-Bühler-Stipendium des FWF, daran anschließend 1995 ein APART-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 1996 habilitierte sie sich in Philosophie an der Universität Wien.