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Fitness-Studio INJOY ist fitter als alle anderen

Zu Beginn des Jahres veröffentlichte der Nachrichtensender n-tv gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) die aktuellen Test-Ergebnisse zu Bewertung der fünf größten Fitness-Studio-Marken in Deutschland.

INJOY, auch mit 30 Standorten in Österreich vertreten, wurde Testsieger dieser Studie.

Die Tester legten bei Ihren Besuchen den Fokus auf die Qualität des Trainings, die Qualität der Beratung und Kompetenz besonders zu den Spezialthemen  wie Fettabbau richtiges Training sowie Trainingsbedingungen und Angebot. INJOY wurde Gesamtsieger und ist somit das beste Fitness-Studio 2010. Laut Studie des DISQ zeichnete sich INJOY durch eine freundliche, an Kundenwünschen orientierte Beratung aus und verfügt darüber hinaus über das umfangreichste Geräteangebot.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv die fünf größten überregional tätigen Fitnessunternehmen mit mehr als 20 Studios. Insgesamt flossen 75 Beratungen, Probetrainings und Terminvereinbarungen in die Untersuchung ein.

„Wir legen großen Wert auf qualifizierte Trainer, ein vielfältiges und bedarfsorientiertes Angebot und auf eine persönliche Rundum-Betreuung – eine Philosophie, die nun durch diese tolle Auszeichnung belohnt wurde“, so Andreas Thurner, INJOY Repräsentant in Österreich.
In Österreich verfügt INJOY über aktuell 30 Standorte, für 2010 ist die Eröffnung von weiteren 4 Standorten geplant.

Nach den hervorragenden Testergebnisse zuvor bei Ökotest und Stiftung Warentest ist das Ergebnis der DISQ Studie für den INJOY Verbund mit derzeit über 200 Standorten in Deutschland und Österreich ein motivierender Einstieg und eine Bestätigung zugleich.

„Eine Marke steht auch für Verlässlichkeit und für eine zentrale Gleichstellung von Qualität und Qualifikation in allen INJOY-Fitness-Studios“, so Andreas Thurner. „Die besondere Bedeutung des betreuten Muskeltrainings bei INJOY, auf Basis neuester und sich ständig weiter entwickelnder wissenschaftlicher Erkenntnisse, wird effektiv und einfach gemacht und somit für Menschen aller Altersgruppen zunehmend zu einer Lebensbegleitenden Maßnahme, um gesund zu bleiben“, so Thurner weiter.

Veronika Somoza ist Professorin für Biofunktionalität von Lebensmitteln an der Universität Wien

Veronika Somoza ist seit September 2009 Professorin für Biofunktionalität von Lebensmitteln und leitet die neue Forschungsplattform “Molekulare Lebensmittelwissenschaften”, eine Kooperation zwischen den Fakultäten für Lebenswissenschaften und Chemie der Universität Wien.

Das attraktive Forschungsumfeld war ausschlaggebend, dass die Ernährungswissenschafterin von der University of Wisconsin-Madison nach Wien gekommen ist: Denn mit der neuen Forschungsplattform hat die Universität Wien eine einzigartige interdisziplinäre Verbindung geschaffen.

Lebensverlängerndes Gesundheitsserum oder Genussmittel mit Suchtpotenzial? Lebensmittel wie Wein oder Kaffee genießen einen recht zwiespältigen Ruf. Die neue Professorin für Biofunktionalität von Lebensmitteln an der Fakultät für Lebenswissenschaften, Veronika Somoza, geht in ihrer Forschung der Frage nach, wie gesund die in Rotwein enthaltenen und vielgerühmten Pflanzenpolyphenole – wie etwa Resveratrol – wirklich sind.

Darüber hinaus werden im Rahmen der Forschungsplattform die molekularen Grundlagen der Magenfreundlichkeit von Kaffee untersucht. Ziel ist es, die Verträglichkeit zu erhöhen. Solche angewandten Themen machen die universitäre Forschung praxisnah und Somoza ist überzeugt, dass “auf diese Weise die Universität ihre Position zwischen Markt, Lehre und Forschung sichern kann.”

Von Wisconsin zurück nach Wien

Die Struktur an der Universität Wien erscheint Veronika Somoza heute viel progressiver und forschungsorientierter. Das war mit ein Grund, dass die Ernährungswissenschafterin der Universität von Wisconsin den Rücken zu kehrte, und nach 13 Jahren an die Universität Wien zurückkam.

Somoza hat 1996 in Wien promoviert. Ein verlockendes Lehrangebot hatte Veronika Somoza nach Ihrer Habilitation an der Universität Kiel und ihrer Tätigkeit als stellvertretende Direktorin an der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA) an die US-amerikanische Universität von Wisconsin verschlagen.

Forschungsplattform als interdisziplinäre Schnittstelle

Das attraktive Forschungsumfeld an der Universität Wien sowie die reizvolle Aufgabe, mit einer relativ großen Anzahl von Studierenden arbeiten zu können, haben Somoza schließlich wieder nach Wien geführt.

Außerdem ist es der Fakultät für Lebenswissenschaften mit der Gründung der neuen Forschungsplattform “Molekulare Lebensmittelwissenschaften” erstmals in Europa gelungen, den Bereich der Ernährungswissenschaften mit der Lebensmittelchemie zu verknüpfen: “Das hat mich natürlich zusätzlich gereizt”, erklärt Veronika Somoza. Die Wissenschafterin hofft, dass die – durch die Forschungsplattform geförderte – Interdisziplinarität auch die Lehre qualitativ verbessern wird.

“Ich selbst habe mich für die Ernährungswissenschaften entschieden, weil es sich dabei einerseits um eine sehr angewandte und andererseits um eine grundlagenorientierte Disziplin handelt”, erklärt Somoza, die sich vor allem für die Struktur-Wirkungs-Beziehung von Lebensmittelinhaltsstoffen interessiert: Wie wirken sich z. B. Aromastoffe auf unsere Gesundheit aus? Letztere entstehen u.a. während der Verarbeitung von Lebensmitteln und genießen keinen sonderlich guten Ruf.

Veronika Somoza arbeitet daran, dieses schlechte Image von verarbeiteten Lebensmitteln zu verbessern und will zeigen, dass diese – vom gesundheitlichen Aspekt – durchaus auch positiv zu bewerten sind.

Melinda Busáné-Bellér ist neue PR-Verantwortliche bei BEKO

Mag. Melinda Busáné-Bellér (33) verantwortet seit 1. November 2009 die Unternehmenskommunikation für die BEKO Engineering & Informatik AG sowie die BEKO HOLDING AG.

Die Publizistik- und Finno-Ugristik-Absolventin an der Universität Wien ist seit 2006 im Unternehmen und hatte schon bisher diverse Public Relations-, Investor Relations- und Marketingaktivitäten inne.

Entsprechende Erfahrungen sammelte die gebürtige Ungarin als Online-Redakteurin und Channel-Managerin bei T-Online Österreich, wo sie unter anderem auch bei der Organisation von B2B-Events mitwirkte. Zuvor war sie in verschiedenen Funktionen bei renommierten Werbeagenturen tätig.

“Ich freue mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen und möchte meine guten Kontakte zu den Medien weiterhin in die Arbeit für BEKO einbringen. Gemeinsam mit Ing. Friedrich Hiermayer (Vorstandssprecher, BEKO Engineering & Informatik AG) und Prof. Ing. Peter Kotauczek (Vorstandsvorsitzender, BEKO HOLDING AG) wollen wir den erfolgreichen Weg der Marke BEKO weiter vorantreiben.”

BEKO Engineering & Informatik AG – Mit 750 Beschäftigten und knapp 52 Mio. EUR Jahresumsatz verbindet das Unternehmen österreichweit Hightech-Kompetenz zwischen Konstruktion und Information.

Das Geschäftsfeld Industrial Solutions & Services bietet Gesamtlösungen, die durch die optimale Zusammenarbeit der Competence Center Maschinenbau Elektrotechnik, Automatisierung und Softwareentwicklung ermöglicht werden.

Die Competence Center Product Lifecycle Management und SAP runden das Leistungsangebot für maßgeschneiderte Lösungen und Services ab. Das Geschäftsfeld Professional Services deckt mit High Level Services für Informatik-Dienstleistungen die Branchen Public und Finance ab.

Monika Schmied leitet die Unternehmenskommunikation der Vorsorge Holding AG

Monika Schmied (41) übernimmt nach über siebenjähriger Tätigkeit als Unternehmenssprecherin, Public Affairs- und Corporate Social Responsibility-Verantwortliche bei T-Systems die Leitung der Unternehmenskommunikation der Vorsorge Holding AG, ein Unternehmen der Raiffeisen Bankengruppe und der UNIQA Versicherungen.

Sie tritt damit im Bereich der operativen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit die Nachfolge von Reinhard Hübl an, der sich neuen Herausforderungen widmet.

Durch ihre beruflichen Stationen als selbstständige Unternehmensberaterin für Promotions & Public Relations (2000 bis 2002), Senior PR-Consultant der früheren Okrina, Heinisch PR-Agentur (1998 bis 1999), freiberufliche Management-Trainerin und Moderatorin (1995 bis 1998), und Referentin in der Stabstelle für Organisations- und Personalentwicklung der Maculan Holding AG (1990 bis 1994), liegt der berufliche Schwerpunkt von Monika Schmied seit fast 20 Jahren im Bereich der strategischen Unternehmenskommunikation.

Sie ist Familienmensch, stolze Mutter eines 14-jährigen Sohnes und schließt im November 2009 den Executive Master of Business Administration (MBA)-Lehrgang an der Universität Wien ab, den sie aufbauend auf den universitären Business Management Lehrgang des Wirtschaftsförderungsinstitutes Wien berufsbegleitend von 2006 bis 2009 absolvierte.

In ihrer neuen Funktion berichtet sie direkt an Mag. Andreas Zakostelsky, Vorstandsvorsitzender der Vorsorge Holding AG, und zeichnet für sämtliche Kommunikationsagenden der Unternehmensgruppe verantwortlich.

“Wir freuen uns sehr, Monika Schmied als Kommunikationsexpertin gewonnen zu haben und sind überzeugt, dass sie einen entscheidenden Beitrag leisten kann, die betriebliche Altersvorsorge als zukunftsorientiertes, nachhaltiges und wichtiges Standbein in der Pensionsgestaltung zu positionieren”, bekräftigt Zakostelsky.

Vorsorge Holding AG

Mit der Gründung der Vorsorge Holding AG haben die Raiffeisen Bankengruppe und die UNIQA Versicherungen AG ihre Aktivitäten im Bereich der betrieblichen Vorsorge gebündelt.

In die Gesellschaft wurden 2008 die ÖPAG Pensionskassen AG, inklusive ihrer 100%igen Tochter der BAV Pensionskassen AG, die ÖVK Vorsorgekasse AG, sowie die PlanPension Vorsorgeberatung GmbH eingebracht.

Unter dem strategischen Dach der Vorsorge Holding AG sind die langjährige Erfahrung und das Know-how der Unternehmensgruppe zusammen geführt, um verstärkt als Kompetenzzentrum und Themenführer der betrieblichen Altersvorsorge aufzutreten.

Informationsabend für Trainerinnen-Ausbildung für Alleinerzieherinnen

Die erste Trainerinnen-Ausbildung in Wien mit Kinderbetreuung

Am Dienstag den 12. Jänner 2010 lädt das FREIRAUM – Institut von 18-19 Uhr zu einem Informationsabend ein. Präsentiert wird die Ausbildung zur zertifizierten Trainerin für Erwachsenenbildung mit inkludierter Kinderbetreuung.

Anmeldung erbeten

T: 01/236-09-99 oder mail@freiraum-institut.at

Alle Infos zur Ausbildung finden Sie auf: www.freiraum-institut.at/de/trainerinnen-ausbildung.htm

TrainerInnenausbildung mit Diplomzertifikat

Das Angebot des Aus- und Weiterbildungsunternehmens die Berater® Unternehmensberatungs GmbH wurde um eine TrainerInnenausbildung erweitert. Der Lehrgang startet am 5. Februar 2010 und schließt mit einem Diplomzertifikat ab.

Das Zertifikat ist im arbeitsmarktpolitischen Kontext und als Befähigungsnachweis für gewerberechtliche Konzessionen anerkannt. Die Ausbildung zeichnet sich vor allem durch den hohen Praxisbezug und das Eingehen auf beide Sektoren – privatwirtschaftlicher und öffentlicher Sektor – aus.

Ziele und Nutzen. Der Lehrgang richtet sich an angehende TrainerInnen sowie an TrainerInnen die ihr Wissen erweitern und durch eine anerkannte Ausbildung zertifizieren lassen möchten.

Die Durchführungsstandards des Lehrganges entsprechen den Qualitätskriterien nach ISO (9001:2008), sowie den Qualitätsanforderungen der Zertifizierung CertNÖ ; die TrainerInnenausbildung wurde bei der wba (Weiterbildungsakademie Österreich) zur Akkreditierung eingereicht. Die Ausbildung schließt mit einem Diplomzertifikat ab und ist im arbeitsmarktpolitischen Kontext und als Befähigungsnachweis für gewerberechtliche Konzessionen anerkannt.

Ein wesentlicher Fokus ist der Praxisbezug sowie das Eingehen auf Spezifika des privatwirtschaftlichen und des öffentlichen Sektors. Als eine der größten Erwachsenenbildungseinrichtungen in Österreich und als langjähriger Partner des Arbeitsmarktservice Österreich kann die Berater® auf eine umfangreiche Erfahrung sowohl im öffentlichen als auch im privatwirtschaftlichen Bereich zurück greifen und diese an die LehrgangsteilnehmerInnen weitergeben.

“Durch den hohen Grad an Praxisorientiertheit lernen Sie die Seminarinhalte nicht nur theoretisch kennen, sondern haben die Möglichkeit, Erlerntes in Übungen, Reflexionsrunden, Fallbeispielen, Rollenspielen und Simulationen zu erproben und in die Praxis umzusetzen”, erklärt Mag. Konrad Fankhauser, stv. Geschäftsführung und HR Manager von die Berater®.

Inhalt und Aufbau. Die Ausbildung startet 2010 am 05. Februar und umfasst 15 Trainingstage mit 120 Unterrichtseinheiten, die in 7 Module gegliedert sind:

» Modul 1: Grundlagen der Kommunikation
» Modul 2: Präsentationstechnik
» Modul 3: Moderationstechnik
» Modul 4: Kreative Methodik und Didaktik
» Modul 5: Effektive Seminarplanung
» Modul 6: Gruppenprozesse
» Modul 7: Krisen- und Konfliktmanagement

“Im Rahmen der TrainerInnenausbildung erhalten Sie das nötige Know-how, um Gruppen optimal zu führen. Sie lernen Kommunikationsmodelle kennen, erlangen Wissen über verbale und non-verbale Kommunikation und sind im Anschluss auch in der Lage, dieses Wissen im Lehr- und Lernkontext sowie im betrieblichen Kontext einsetzen zu können “, erläutert Fankhauser. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind methodische und didaktische Strukturen und Feinheiten, die für die Leitung und Begleitung unterschiedlicher Zielgruppen notwendig sind.

Darüber hinaus erlernen die TeilnehmerInnen unterschiedliche Präsentations- und Moderationstechniken und deren adäquaten Einsatz sowie ein Grundwissen über gruppendynamische Prozesse. “Ebenso sind die TeilnehmerInnen nach Abschluss der Ausbildung in der Lage, mit konfliktträchtigen Gruppenkonstellationen umzugehen, in dem sie sowohl Konfliktentstehungsmodelle als auch Konfliktlösungsmethoden und Interventionstechniken kennen lernen”, ergänzt Fankhauser. Um auf die individuellen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen einzugehen, kann der Lehrgang nach Vereinbarung noch gezielt um vertiefende Seminare ergänzt werden.

Trainer des Lehrgangs 2010 werden Herr DI Thomas W. Albrecht und Herr Mag. Norbert Trompeter sein. Die beiden verfügen neben einer langjährigen Trainings- und internationaler Führungserfahrung über eine breite Palette an Kompetenzen ua in den Bereichen Projektmanagement, Personalentwicklung und Unternehmensorganisation sowie MitarbeiterInnenführung und Lehrgangsorganisation.

Unter http://www.dieberater.com/trainerinnenausbildung bieten wir Ihnen die Möglichkeit zu Online-Buchung. Dort finden Sie auch nähere Informationen zu Inhalten und Referenten. Oder Sie kontaktieren Katharina Schweiger, Leitung Qualifizierung & Personal Skills, unter k.schweiger@dieberater.com oder via Telefon unter (+43 1) 743 73 45-0.

die Berater® ist ein österreichisches Trainings- und Consultingunternehmen, welches 1998 von Mag. Martin Röhsner gegründet wurde. Heute beschäftigt es 450 MitarbeiterInnen an 58 Standorten in ganz Österreich und expandierte 2009 in die Slowakei. Jährlich werden für rund 23.000 TeilnehmerInnen Aus- und Weiterbildungsprogramme geplant, organisiert und durchgeführt. die Berater® Unternehmensberatungs GesmbH zählt damit zu den größten Erwachsenenbildungseinrichtungen Österreichs.

Isabelle Huppert überreichte P.R.I.M.A. Award 2010 an Krankenhaus-Team aus Leoben

Am 13.1.2010 wurde im MAK der von A1 initiierte P.R.I.M.A Award verliehen. Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin Isabelle Huppert überreichte den Preis an das Brustambulanz-Team des LKH Leoben.

Über 220 prominente Gäste aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Medien haben sich eingefunden, um das außergewöhnliche Engagement des Gewinner-Teams rund um Dr. Florentina Peintinger sowie der weiteren Final-Teams zu honorieren und ein Zeichen für die Brustkrebs-Vorsorge zu setzen.

Pink Ribbon steht als weltweite Initiative ganz im Zeichen der Brustkrebs-Vorsorge. A1 hat heute als langjähriger Partner den P.R.I.M.A. (pink ribbon initiative mobilkom austria) Award zum dritten Mal verliehen.

„Mit dem P.R.I.M.A. Award wollen wir jene auszeichnen, die in der Betreuung Außergewöhnliches leisten, um Brustkrebspatientinnen zu unterstützen und so Kraft und Mut geben“, erklärt Hannes Ametsreiter, mobilkom austria & Telekom Austria. Im Mittelpunkt der Auszeichnung stand in diesem Jahr die wichtige Bedeutung sensibler Kommunikation zwischen betreuenden Krankenhaus-Teams und deren Brustkrebspatientinnen.

P.R.I.M.A. Preisträger 2010 mit 13.823 SMS Votings

„Das Brustteam der Gynäkologie Leoben bietet seinen Patientinnen nicht nur die nötige Fachkompetenz, sondern gibt ihnen auch das Gefühl, dass immer jemand für sie da ist. Die betroffenen Frauen haben 24 Stunden am Tag einen Ansprechpartner, wenn sie einen brauchen, da die Arzt-Patientin-Beziehung auf einer besonders menschlichen Basis beruht.

Mittelpunkt unserer Arbeit ist die Frau in der Ausnahmesituation „Brustkrebs“, beschreibt Dr. Florentina Peintinger vom Gewinner-Team aus dem LKH Leoben die Betreuung mit ihren Patientinnen und damit auch den Grund für ihre Auszeichnung. Isabelle Huppert, die den P.R.I.M.A. Award überreichte, appellierte an alle „Brustkrebs betrifft uns alle, immer mehr junge Frauen erhalten die Diagnose.

Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut – wesentlich dafür ist es, Frauen für das Thema Vorsorge zu sensibilisieren.“ Und ergänzt: „Der P.R.I.M.A. Award ist ein wichtiges Zeichen für alle von Brustkrebs betroffene Frauen und deren Familien, indem er ihnen zeigt, dass sie mit der Erkrankung nicht alleine sind“.

Als besondere Wertschätzung für ihre Arbeit und Betreuung konnten Brustkrebspatientinnen österreichweit ihr Betreuungs-Team für die Auszeichnung nominieren. Das prominent besetzte P.R.I.M.A. Komitee und die Österreichische Krebshilfe wählten 10 Krankenhaus-Teams aus Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Wien ins Finale.

Eine Welle der Solidarität und Herzlichkeit zeigte sich auch beim finalen SMS Voting der Gewinner – insgesamt sandten die Österreicherinnen und Österreicher über 36.000 SMS für die 10 Teams, allein das Siegerteam bekam 13.823 SMS.

Prominente UnterstützerInnen

Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin A1 und P.R.I.M.A. Initiatorin, und Gastgeber Hannes Ametsreiter, freuten sich über viele prominente Gesichter: Neben den Vertreterinnen des P.R.I.M.A. Komitees Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek, Ärztin Ursula Denison, Präsidentin der Freunde der Secession Sylvie Liska, H&M Geschäftsführerin Claudia Oszwald und H.O.M.E. Herausgeberin Desiree Treichl- Stürgkh hatten sich viele prominente UnterstützerInnen im Österreichischen Museum für angewandte Kunst (MAK) eingefunden. Allen voran war die internationale Filmschauspielerin und vorsitzende Jurorin der Filmfestspiele Cannes 2009 Isabelle Huppert nach Wien gereist, um dem Gewinner Team den P.R.I.M.A. Award zu überreichen.

Weitere prominente Gäste waren: Sängerin  Dorretta Carter, Unternehmerin Elisabeth Gürtler, WK-Wien-Präsidentin Brigitte Jank, Life-Ball Organisator Gery Keszler, Designer Atil Kutoglu, Rechtsanwältin Edith Hlawati, Bundesfinanzierungsagentur-Vorstand Martha Oberndorfer, Galeristin Elisabeth Michitsch, Bundesministerin a.D. Maria Rauch-Kallat, und viele mehr.

 

Nina Billinger ist neue Marketingleiterin bei Stabil

Aufbau und Sicherung der Marke sowie PR und Pressearbeit

Nina Billinger (27) hat die Marketingleitung beim österreichischen Fensterhersteller und Bauelementeanbieter STABIL übernommen. Sie ist in dieser Position für strategische Marktausrichtung, Aufbau und Sicherung der Marke sowie PR und Pressearbeit des steirischen Unternehmens verantwortlich.

Billinger war zuvor im Marketing der Handelskette dm drogerie markt Österreich und als Marketingleiterin beim internationalen Logistikkonzern SSI Schäfer Peem tätig.

Außerdem sammelte sie Erfahrung als Gründerin und Geschäftsführerin einer Event- und Marketingagentur. Dort erstellte sie Konzepte für namhafte internationale Unternehmen und organisierte zahlreiche Großveranstaltungen.

STABIL erwirtschaftet mit 300 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 32 Mio. Euro. Mehr als 130.000 Produkteinheiten werden jährlich allein im Segment Fenster und Türen gefertigt und ausgeliefert.

Der Muse reicht’s: Buch zum Kunstprojekt

Am Montag, 16. November 2009 wurde das Buch zur künstlerischen Intervention “Der Muse reicht’s”, ein Projekt aus der Reihe BIG Art – Kunst und Bau, im Arkadenhof der Universität Wien der Öffentlichkeit präsentiert.

“Der Schatten der Kastalia” ist ein raumgreifendes Statement wider die männliche Hegemonie im Wissenschaftsbetrieb. Es sprechen Georg Winckler, Rektor der Universität Wien, Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), und Gabriele Moser, erste Vizerektorin der Universität Wien (2000-2003).

Das Kunstobjekt selbst, das von der Künstlerin Iris Andraschek entworfen und umgesetzt wurde, stellt die Kunsthistorikerin Silvia Eiblmayr vor.

Mit ihrer formal reduzierten Arbeit “Der Muse reicht’s” ist Iris Andraschek eine pointierte künstlerische Antwort auf die zentralen Anliegen des von der BIG (www.big.at) gemeinsam mit der Universität Wien ausgeschriebenen Wettbewerbs gelungen: Im Jahr 1897 wurden erstmals Frauen an der Universität Wien zum Studium zugelassen. 1907 habilitierte sich die Romanistin Elise Richter als erste Frau an der Universität Wien.

2007 wurde “110 Jahre Wissenschafterinnen an der Universität Wien” gefeiert. Ziel der damals realisierten Ausstellung der Abteilung Frauenförderung und Gleichstellung war, nicht nur die Leistungen von Frauen an der Universität Wien sichtbar zu machen, sondern auch eine dauerhafte Installation an der Universität zu initiieren. Der schließlich von Universität Wien und BIG ausgeschriebene Kunstwettbewerb nahm den Umstand zum Ausgangspunkt, dass in der universitären Ehrungspolitik jahrzehntelang Ehrungen von Wissenschafterinnen nicht stattgefunden haben.

Mit dem Kunstprojekt setzt die Universität Wien einen entscheidenden Schritt zur Thematisierung der Gleichstellung von Männern und Frauen an der Universität. Auch wenn die Universität Wien in den letzten Jahren die Frauenanteile, insbesondere jenen der Professorinnen, erhöhen konnte, sind Frauen nach wie vor in vielen Bereichen unterrepräsentiert.

Mit einem breit gefächerten Maßnahmenmix arbeitet die Universität Wien daran, das Ziel einer gelebten Gender-Gerechtigkeit in möglichst naher Zukunft zu erreichen. Schwerpunkt der kommenden Jahre wird neben der Sensibilisierung die Erhöhung der Frauenanteile in allen Karrierestufen insbesondere im Bereich der Naturwissenschaften sein.

Kurzbiografie der Künstlerin Iris Andraschek

Iris Andraschek (geb. 1963) lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich. 1982-86 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, 1987 Studium an der Scuola di Arti Ornamentali (Fresko) in Rom. Andraschek arbeitet in den Bereichen Installation, Fotografie und Zeichnung. 1997 Gründung von Tigerpark (mit H. Lobnig), Mitglied Secession Wien.

Publikation: Der Muse reicht’s

Texte u.a. Sylwia Bukowska, Silvia Eiblmayr, Interview von Ute Woltron mit Iris Andraschek, zahlreiche Textzitate von Frauen an der Universität Wien, Video zum Projekt. Verlag Christian Brandstätter, 2009. ISBN 978-3-85033-404. Euro 24,90.

Verena Jantsch-Plunger entdeckt Grundlagen zur Verteilung von Erbinformation

Verena Jantsch-Plunger, Biochemikerin der Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien, untersucht die Verteilung der in Chromosomen gepackten Erbinformation während der Keimzellentwicklung (Meiose).

Mit ihrer Arbeitsgruppe entdeckte sie nun erstmals molekulare Details des Mechanismus, wie sich gleiche Chromosomenpaare beider Elternteile finden, um in die Keimzellen verteilt zu werden. Die neuen Erkenntnisse publiziert Jantsch-Plunger in der internationalen Fachzeitschrift Cell.

Bei der Befruchtung verschmelzen die Keimzellen beider Eltern und der Chromosomensatz verdoppelt sich (Diploidie). In der speziellen Zellteilung der Meiose wird der Chromosomensatz wieder halbiert. Um das erfolgreich zu bewerkstelligen, müssen sich die jeweils zusammengehörigen Chromosomenpaare (also z.B. das Chromosom 1 des Vaters und das Chromosom 1 der Mutter) finden und genetisches Material austauschen, um sich in der Folge neu gemischt in die Zellen der Nachkommen aufzuteilen. So findet man genetisches Material beider Elternteile in den Nachkommen, es entsteht genetische Diversität. Ein Ergebnis davon: wir sehen alle unterschiedlich aus.

Können sich die Chromosomenpaare nicht finden, werden sie falsch auf die neuen Zellen verteilt. Die Folge sind Erbdefekte bei Nachkommen, die Fehlgeburten oder Krankheitsbilder verursachen, die mit geistiger Zurückgebliebenheit einhergehen. Verena Jantsch-Plunger von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien am Campus Vienna Biocenter untersucht mit Hilfe von Fördergeldern des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und des Wiener Wissenschafts- und Technologie Förderungsfonds (WWTF) unter welchen Bedingungen und in welchem Zeitrahmen sich Chromosomenpaare finden.

Protein steuert Zeitfenster der Chromosomen-Bewegung

Die Arbeitsgruppe von Verena Jantsch-Plunger konnte nun klären, dass das Protein SUN-1 eine Schlüsselrolle im molekularen Mechanismus der korrekten Chromosomen-Verteilung spielt. Innerhalb des Zellkerns werden die Chromosomen mit Hilfe eines Bewegungsapparats heftig durchmischt und bewegt.

Besonders bemerkenwert ist, dass die Chromosomen an die Kernhülle angeheftet werden und von einem Bewegungsapparat ausserhalb des Zellkerns gezogen werden. Wird das gleiche Chromosom des anderen Elternteils als passend erkannt, bilden diese mit zusätzlichen Proteinen einen festen Komplex. Haben sich alle Paare gefunden, wird der Bewegungsapparat abgeschaltet, der Austausch der Erbinformation kann stattfinden.

Die Rolle des Proteins in der Erkennung der gleichen Chromosomen war bereits durch vorangegangene Arbeiten des Teams um Jantsch-Plunger bekannt, nun entdeckte die Gruppe eine weitere Funktion: Das Zeitfenster, in dem sich die Chromosomen innerhalb des Kerns bewegen können, wird ebenfalls über das Protein SUN-1 reguliert. Ist das Protein chemisch mit Phosphor modifiziert, schaltet es die Bewegungsmaschinerie der Zelle ein.

Sobald die Phosphorylierung aufgehoben ist, schaltet sich der Mechanismus wieder ab. “Man kann sich das wie Sockenpaare in der Waschmaschine vorstellen“, vereinfacht Jantsch-Plunger den komplexen Vorgang: “Solange sich die Waschmaschine dreht, kommen gleiche Socken zusammen und falsche stoßen einander ab. Haben sich alle Sockenpaare gefunden, schaltet sich die Maschine ab. Der Ein/Ausschalt-Knopf ist das Protein SUN-1.”

Der Fadenwurm als Modellorganismus

Für die Untersuchungen der grundlegenden Mechanismen der Chromosomen-Verteilung eignet sich der Fadenwurm Caenorhabditis elegans besonders gut. Der Wurm besitzt nur sechs Chromosomen-Paare, der Mensch im Gegensatz dazu 23, und er erzeugt auch viele Nachkommen in kurzer Zeit. Daher ist auch eine statistische Aussage durch Experimente über einen kurzen Zeitraum möglich. Viele biologische Abläufe sind über die gleichen Mechanismen reguliert wie beim Menschen. Daher können die ForscherInnen von den Ergebnissen aus Fadenwurm-Experimenten auf Säugetiere, einschließlich Menschen, schließen. Alexandra Penkner, Mitarbeiterin von Jantsch-Plunger, fokusierte zunächst auf die Untersuchung von kranken Würmern, bei denen die Chromosomenverteilung gestört ist. “Zu verstehen, was schief läuft, hilft eben auch zu erkennen, wie es richtig funktioniert”, erklärt Jantsch-Plunger den Denkansatz der Experimente.

Zum Erfolg dieses Projekts haben neben besonders begeisterungsfähigen jungen WissenschafterInnen auch die Massenspektrometrie-Einrichtung der Max Perutz Labs von Gustav Ammerer und Mitglieder des benachbarten Instituts für Molekulare Pathologie beigetragen.

Kurzbiografie von Verena Jantsch-Plunger
Verena Jantsch-Plunger, geboren in Linz, studierte an der Universität Wien Biochemie. Nach Forschungsaufenthalten während ihrer Diplomarbeit und Dissertation in Baltimore (USA), promovierte sie an der Universität Wien. 2008 folgte ihre Habilitation im Fach Genetik und Zellbiologie. Während des Aufbaus ihrer eigenen Forschungsgruppe profitierte die zweifache Mutter als eine der ersten Elise-Richter-Stipendiatinnen des FWF von dem modernen Profil dieses Stipendiums (z.B. finanzielle Unterstützung für die Kinderbetreuung). Einen weiteren Karriereschritt bedeutete für die Biochemikerin die Förderung von risikoreichen Projekten mit besonders flexiblen Gestaltungmöglichkeiten durch den Wiener Wissenschafts- und Technologie Förderungsfonds (WWTF).

Originalpublikation
Penkner A, Fridkin A, Gloggnitzer J, BaudrimontcA, Machacek T, Woglar A, Csaszar E, Pasierbek P, Ammerer G, Gruenbaum Y, Jantsch V. Meiotic Chromosome Homology Search Involves Modifications of the Nuclear Envelope Protein Matefin/SUN-1. Cell. 12 November 2009.