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Elisabeth Stadler ist Vorstandsvorsitzende der Versicherungsgruppe ERGO Austria International

Elisabeth Stadler (47) ist seit 16.11.2009 Vorstandsvorsitzende der ERGO Austria International AG.

Die Versicherungsholding wurde im letzten Jahr als Dachorganisation für die BANK AUSTRIA Versicherung, die VICTORIA-VOLKSBANKEN Versicherungen und die ERGO Insurance Servicegesellschaft gegründet. Derzeit rangiert ERGO Austria auf Platz drei im österreichischen Lebensversicherungsmarkt.

Die Position wurde neu geschaffen, daraus resultiert keine Veränderung im Vorstand bzw. in der Geschäftsführung der Tochtergesellschaften BANK AUSTRIA Versicherung, VICTORIA-VOLKSBANKEN Versicherungen und ERGO Insurance Service.

Elisabeth Stadler: “Die BANK AUSTRIA Versicherung und VICTORIA-VOLKSBANKEN Versicherung ergänzen sich hervorragend: Einerseits die BANK AUSTRIA Versicherung als versierter Bank-Versicherer mit einem großen Bankpartner im Hintergrund, andererseits die VICTORIA-VOLKSBANKEN als alteingesessene Komposit-Versicherung, die über alle Vertriebswege verkauft.”

Unter dem Dach der ERGO Austria International bieten die operativen Gesellschaften ein umfassendes Produktsortiment für alle Sparten der privaten Vorsorge und Vermögensbildung. Vom Standort Österreich aus die Märkte in Mittel und Osteuropa zu erschließen, ist eine große Herausforderung und bietet viele Möglichkeiten.

“Die Unternehmensführung der ERGO Austria ist eine interessante und spannende Aufgabe für mich, bei der ich sehr gut meine bisherigen Erfahrungen im Versicherungsbereich im In- und Ausland einbringen kann.”

Die Niederösterreicherin begann ihre Laufbahn 1983 in der damaligen Bundesländer-Versicherung und war zuletzt im Vorstand der UNIQA Personenversicherung AG, Call Direct AG, Raiffeisen Versicherung AG und der FinanceLife Lebensversicherung AG.

ERGO Austria hält zur Zeit einen Marktanteil von 10 % auf dem österreichischen Lebensversicherungsmarkt und ist somit drittgrößter Anbieter von Lebensversicherungen und fünftgrößter Gesamtversicherer.

Der Standort Österreich spielt eine zentrale Rolle in der Expansionsstrategie bei der Erschließung der Märkte in mittel- und osteuropäischen Ländern. Mittlerweile gibt es Gesellschaften der ERGO in Kroatien, San Marino, Slowakei, Slowenien, Tschechischen Republik und Ungarn. Rumänien soll Ende dieses Jahres folgen.

Dagmar Oegg neue Geschäftsführerin von Liberty Incentives & Congresses in Wien

Incentive-Experte mit Hauptsitz in Prag holt ehemalige ÖW-Bereichsleiterin mit Hotelerfahrung

Mit 1.12.2009 übernimmt Dagmar Oegg (44) das Ruder im Wiener Büro der global tätigen Incentive-, Kongressagentur Liberty Incentives & Congresses. Sie folgt Edith Fickl, die das Unternehmen seit 2003 geleitet hat und sich neuen beruflichen Herausforderungen widmen wird.

Oegg, die einer Gastgeberfamilie entstammt, sammelte Hotelerfahrung in der Schweiz, den USA,Österreich und Deutschland, bevor sie von der Marriott Gruppe als Hoteldirektorin nach Graz entsandt wurde(2002-2005). Im November 2005 übernahm sie die Leitung des Bereichs Kundenmanagement in der Österreich Werbung. In ihre Tätigkeit fällt die Entwicklung der führenden Fachmesse actb (austrian & central european business), und sie war verantwortlich für die Umsetzung von Marketingaktivitäten mit touristischen Partnern – etwa rund um die UEFA EURO 2008TM, den Tagungs-, und Kongressbereich oder das Haydnjahr 2009.

Liberty International mit Hauptsitz in Prag wurde 1991 von Mario Enzesberger gegründet, der das Unternehmen bis heute leitet. Das Unternehmen ist in 30 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit 180 Mitarbeiter. In Österreich ist Liberty International mit 2 Büros – Wien und Salzburg – am Markt, die eng kooperieren, jedoch unterschiedliche Spezialisierungen haben. Während das Wiener Büro auf den Incentive und Kongressmarkt spezialisiert ist, konzentriert sich das Salzburger Büro mit Claudia Jölli als Geschäftsführerin auf das Segment des Leisure Marktes.

Fotocredit: Jürg Christandl

Traumkleid von Kaviar Gauche

Rexona Women Crystal und Kaviar Gauche verhelfen Frauen zu einem perfekten Auftritt in schwarz


“Gewinn mit Rexona Women ein Traumkleid von Kaviar Gauche und mach deinen souveränen Auftritt in Schwarz!”- Die einmalige Chance auf dein Kleines Schwarzes von einem Top-Designerlabel


Fashionistas und Beautybegeisterte können sich ab 1. Dezember 2009 für die Erfüllung ihres Traumes von einem Designerkleid auf www.rexonawomen.de bewerben


Ab 1. Dezember 2009 startet Rexona Women zur Kommunikation der relaunchten Deo-Variante Crystal mit einer außergewöhnlichen Aktion: Rexona Women erfüllt Frauen die einmalige Chance auf ein individuelles Traumkleid in Schwarz – von ihnen selbst entworfen und kreiert vom Berliner Designerduo Kaviar Gauche. Der Mechanismus der Aktion ist ganz einfach: Frauen können sich auf der Website rexonawomen.de ihr eigenes Traumkleid nach Schnitten und Vorgaben von Kaviar Gauche zusammenstellen. Im Anschluss laden sie das fertig designte Kleid zusammen mit der Begründung hoch, warum sie darin unbedingt einen perfekten Auftritt in schwarz machen müssen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. Dezember 2009, Anfang Januar entscheidet dann eine Jury unter Leitung von Kaviar Gauche, wer das Traumkleid in Schwarz gewinnt.


Die Gewinnerin der Rexona Women und Kaviar Gauche Kooperation gewinnt ihr Traumkleid in Schwarz – exklusiv für sie vom Berliner Designer-Duo angefertigt. Zum Fitting reist sie im Januar nach Berlin ins Atelier von Kaviar Gauche. Dort wird sie von einem Fotograf in ihrem neuen Kleid abgelichtet. Um ihren Auftritt in schwarz perfekt zu machen, wird die Gewinnerin im Februar und März mit einem Foto in ihrem schwarzen Traumkleid in Frauenmedien vorgestellt. Die Zweitplatzierte erhält für ihren Entwurf eine stylishe Handtasche von Kaviar Gauche, die Drittplatzierte darf im Januar mit einer VIP-Karte zur Kaviar Gauche Fashionshow nach Berlin.


Kaviar Gauche zeigt die moderne Interpretation des Abendkleids Das Label Kaviar Gauche kreiert seit seiner Gründung im Jahre 2004 must-have bags und konzeptionelle, feminine Avantgarde-Mode. Durch die moderne Interpretation von Abendkleidern wird Kaviar Gauche immer öfter auf dem roten Teppich präsentiert und avancierte zum Lieblingslabel der deutschen Filmszene.


Auch international sind die Berliner Designerinnen Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl erfolgreich vertreten – ihre Kreationen sind von Berlin über Rom, Zürich und New York bis nach London, Tokio, Toronto, Seoul und Dubai erhältlich.


Ein perfekter Auftritt in schwarz mit Rexona Women Crystal Rexona Women startet die Fashion-Aktion zum Relaunch seines Deodorants Crystal. Crystal, das Deo gegen weiße Spuren auf dunkler Kleidung, präsentiert sich ab November 2009 nicht nur mit einer verbesserten Formulierung mit intelligentem 3-fach Wirksystem, sondern auch in neuem Outfit: So besticht die Verpackung der gesamten Deo-Range durch edle Spitzenapplikationen im Boudoir-Stil. Das neue Crystal hilft Frauen, im zeitlosen schwarzen Outfit noch besser auszusehen – ohne dabei auf den bewährten Deo-Schutz von Rexona verzichten zu müssen.


Die Zusammenarbeit mit Kaviar Gauche ist für Rexona Women die erste groß angelegte Kooperation im Fashionbereich. Ziel der Kooperation ist es, Frauen die Möglichkeit zu geben, mit einem schwarzen Designerkleid und dem richtigen Deodorant einen perfekten Auftritt in schwarz zu machen.


Die Aktion “Gewinn mit Rexona Women ein Traumkleid von Kaviar Gauche und mach deinen souveränen Auftritt in Schwarz!” findet auf www.rexonawomen.de statt.


Rexona Women – zuverlässiger Deo-Schutz in jeder Situation. Rexona Women geht auf die Bedürfnisse der Frauen bezüglich eines zuverlässigen Deodorants besonders ein und bietet mit den unterschiedlichen Produkten extra Deo-Schutz in jeder Situation. Zur Rexona Women Deodorant-Range zählen sieben Varianten, die sich durch produktspezifische Merkmale unterscheiden. So bietet “Rexona Women Skin Care” mit den Varianten “Nutritive” und “Calming” proaktive Pflege für die Achselhaut. “Rexona Women aloe vera” duftet natürlich und frisch und “Rexona Women cotton dry” besonders dezent. “Rexona Women biorythm” sorgt mit speziell wirksamen Mikrokapseln für Schutz rund um die Uhr. Die Lösung für alle, die Angst vor Deo-Spuren haben, ist der unsichtbare Deo-Schutz “Rexona Women CRYSTAL” in den Duftvarianten “clear pure” und “clear aqua”.


 

Topmodel Franziska Knuppe zeigt verführerische Dessous zum Jahresausklang

Für goldene Momente zum Jahresausklang sorgt Franziska Knuppe. Das Topmodel aus Potsdam präsentiert die sinnliche Weihnachtskollektion des Dessousherstellers Triumph.


Exklusive Spitzenserien mit Kristallmotiven, goldunterlegte Satinware und schimmernde Accessoires setzen dem Jahresende 2009 eine glänzende Krone auf.


Franziska Knuppe sorgt jedoch nicht nur für eine glamouröse Weihnachtszeit, sie engagiert sich auch für einen guten Zweck: Mit jedem verkauften Set der Triumph X-Mas Kollektion wird die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung direkt unterstützt. Diese setzt sich für hilfsbedürftige Kinder in Deutschland ein.


Sinnliche Verführung für goldene Augenblicke – das versprechen Franziska Knuppe und die Weihnachtskollektion 2009 von Triumph.


Triumph International gehört zu den weltweit größten Herstellern von Unterbekleidung. Mit seinen Hauptmarken Triumph®, sloggi®, Valisère® und HOM® vertreibt das Unternehmen seine Produkte in mehr als 120 Ländern.


Triumph erzielt mit über 40.000 Mitarbeitern einen Umsatz von CHF 2,37 Mrd. (2008). In Deutschland gehört außerdem die junge Damenwäschemarke BeeDees® zum Portfolio.

Eva Kail wurde Obersenatsrätin

Die Chefin der Leitstelle für Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen in der Wiener Stadtbaudirektion, Dipl.Ing.in Eva Kail (50), wurde in die höchste Dienstklasse IX (Obersenatsrätin) befördert.

Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer überreichte ihr am Dienstag in Anwesenheit von Stadtbaudirektorin Dipl.-Ing.in. Brigitte Jilka das entsprechende Dekret.

Eva Kail studierte Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität und trat 1986 in den Dienst der Stadt Wien, wo sie im Bereich der Stadtplanung und Stadterneuerung arbeitete. Schon bald beschäftigte sie sich intensiv mit der Wahrnehmung von Fraueninteressen in der Stadtplanung. 1992 übernahm sie die Leitung der damals neu geschaffenen Magistratsabteilung 57 (Frauenförderung und Koordinierung von Frauenangelegenheiten).

Mit der 1998 in der Magistratsdirektion- Stadtbaudirektion eingerichteten Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen wurde seitens der Stadt Wien eine institutionelle Voraussetzung geschaffen, geschlechtssensible Planung weiter zu entwickeln und breit zu etablieren.

Eva Kail konnte in den elf Jahren an der Spitze dieser Einrichtung einen wesentlichen Beitrag zu der europaweit anerkannten Vorreiterrolle Wiens im Bereich “Gender Planning” leisten. Die thematische Vielfalt ihrer Arbeit kommt in rund sechzig Modell- und Leitprojekten zum Ausdruck, die von ihr koordiniert und betreut wurden.

Die Bandbreite reicht von frauengerechtem Wohnbau bis zur geschlechtssensiblen Parkgestaltung, von der Verankerung von FußgängerInneninteressen in der Verkehrsplanung bis zur Vermeidung von Angsträumen.

Maria Firneis ist dem Alien-Molekülen auf der Spur

Wenn in Filmen oder Romanen Außerirdische auftauchen, schauen sie uns Menschen oft verblüffend ähnlich. Aber nicht nur Science-Fiction-AutorInnen, auch WissenschafterInnen fällt es schwer, sich Leben vorzustellen, das auf völlig anderen Prinzipien beruht als jenes auf der Erde.

Eine neue, international vernetzte Forschungsplattform unter der Leitung von Maria Firneis, Astronomin der Universität Wien, will den astronomischen “Geozentrismus” aufbrechen und die Suche nach Spuren von Leben im All um neue Parameter erweitern.

“Sowohl in der Astronomie als auch in der Biologie herrscht das – im Grunde geozentrische – Paradigma, dass Leben nur in Zusammenhang mit Wasser als Lösungsmittel und Stoffwechselprozessen auf Kohlenstoffbasis entstehen kann, wie es eben auf der Erde der Fall war”, sagt Maria Firneis vom Institut für Astronomie.

Was aber, wenn sich außerirdische Lebensformen – “und wir sprechen hier nicht von Marsmännchen oder irgendwelchen intelligenten Spezies, sondern von primitiven Systemen wie Makromolekülen”, betont die Astronomin – nicht in Wasser, sondern in alternativen Lösungsmitteln wie Ammoniak, Formamid oder Schwefelsäure entwickelt haben?

Wenn sie “exotisch” sind und nicht auf Kohlenstoff, sondern auf anderen chemischen Elementen wie beispielsweise Stickstoff basieren? Diese Fragen stehen im Zentrum der neuen universitären Forschungsplattform “Alternative Solvents as a Basis for Life supporting Zones in (Exo-) Planetary Systems” – kurz Exolife –, die Maria Firneis in Kooperation mit Regina Hitzenberger von der Fakultät für Physik leitet.

Lebensunterstützende Zonen

Die dreijährige Plattform will dem astrobiologischen Geozentrismus entgegenwirken und neue Parameter für die Suche nach Anzeichen für Leben auf Exo-Planeten – Planeten außerhalb unseres Sonnensystems – festlegen. Bisher beschränkte sich die Jagd nach den “Alien-Molekülen” auf sogenannte “habitable Zonen”: Damit ist jener Bereich innerhalb eines Exo-Sonnensystems gemeint, in dem sich ein Planet befinden muss, damit auf seiner Oberfläche flüssiges Wasser vorkommen kann.

“Aber wenn auch andere Flüssigkeiten die Entstehung von Leben ermöglichen, dann vergrößert sich die Zone, in der wir danach suchen können”, sagt Johannes Leitner von der Forschungsplattform. Er ist im Rahmen von Exolife gemeinsam mit Firneis für die Bereiche Astrobiologie und Planetologie zuständig ist: “Wir haben für diese Erweiterung der klassischen habitablen Zone den Begriff ‘Life supporting Zone’ etabliert.”

Drei Fragen: Welche Lösungsmittel …

Drei zentrale Punkte sollen im Rahmen von Exolife geklärt werden – ihre Beantwortung reicht jedoch weit über die Astronomie hinaus in viele andere Fachgebiete wie Evolutionsbiologie, Himmelsmechanik oder Physik. Erstens wollen Firneis und Leitner im interdisziplinären Dialog herausfinden, welche Lösungsmittel astronomisch überhaupt in Frage kommen: “Das können zum Beispiel Ammoniak, Ethan, Formamid, Methan oder auch Wasser-Ammoniak-Gemische sein.”

… welche Verbindungen …

Vor allem die EvolutionsbiologInnen im Team betrifft die zweite zentrale Frage, nämlich jene nach der chemischen Zusammensetzung exotischer Lebensformen: “Falls sich in alternativen Lösungsmitteln überhaupt Makromoleküle entwickeln können, müssen sie wie gesagt nicht unbedingt auf Kohlenstoff basieren”, erklärt Leitner, der vermutet, dass es solche Exoten auch auf der Erde geben könnte.

… und wo?

Dass man die Suche nach dem Unbekannten immer dort beginnen muss, wo man sich zumindest ein bisschen auskennt, meint auch Maria Firneis: “Unsere dritte Forschungsfrage lautet – und hier sind vor allem wir AstronomInnen und die PhysikerInnen gefragt: Wo könnte es solches exotisches Leben geben? Im Moment sind wir dabei, mögliche Life supporting Zones in unserem eigenen Sonnensystem zu identifizieren. In Frage kommen der Saturnmond Titan, der Jupitermond Europa sowie die Atmosphäre der Venus.”

“Looking for life, as we do not know at present”

Letztendliches Ziel der Forschungen im Rahmen der Plattform Exolife ist es, sogenannte Biomarker – Merkmale, die die Atmosphäre eines potenziell “lebenstauglichen” Exo-Planetens aufweisen müsste – zu identifizieren. Sie ermöglichen es zukünftigen Weltraummissionen wie dem neuen europäischen Venussatelliten EVE (European Venus Explorer), an dessen Konzeption und Prototypentwicklung Firneis und Leitner maßgeblich beteiligt sind, gezielt nach den “Alien-Molekülen” Ausschau zu halten.

 

Frauennetzwerk Medien: Karin Strobl wieder Vorsitzende

“Mit der Profil-Journalistin Elfriede Hammerl konnte eine weitere hochkarätige Medienfrau für das Netzwerk gewonnen werden”, freut sich die alte, neue Vorsitzende Karin Strobl (Heute) über ihre neue Stellvertreterin. Als weitere stellvertretende Vorsitzende wurden Tessa Prager (NEWS) und Lydia Ninz (ARBÖ) wieder gewählt.


Eröffnet wurde die Veranstaltung von Anneliese Rohrer, die mit den Teilnehmerinnen intensiv über die aktuelle Wirtschafts- und Vertrauenskrise in den Medien diskutierte. Anlass für einen “Reality Check” sieht Strobl auch für das Netzwerk:  “Wir werden 10. Wir haben sehr viel erreicht, das werden wir feiern, aber es gibt auch noch viel zu tun.”  So soll etwa verstärkt auch international vernetzt werden.


Das Frauennetzwerk Medien besteht seit 1999 als Plattform für persönliche Kontakte und Informationen für Frauen, die in und mit Medien arbeiten. Der parteiunabhängige Verein mit mehr als 350 Mitgliedern ist u.a. Mitorganisator beim Journalistinnen-Preis “Spitze Feder”, dem Journalistinnenkongress und der Expertinnendatenbank, vergibt jährlich mit dem “Handtaschl”, eine ironische Auszeichnung für diskriminierende oder klischeehafte Äußerungen über Frauen, führt Mentoringprogramme durch, lädt zum “karriere.TALK” mit prominenten Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, zum regelmäßigen Netzwerktreffen und betreibt eine eigene Jobbörse.


www.frauennetzwerk.at

Barbara Raimann neue Verlagsleiterin im Verlag Österreich

MMag. Barbara Raimann ist mit Wirkung zum 1. Januar 2010 zur Verlagsleiterin der Verlag Österreich GmbH in Wien ernannt worden.

Barbara Raimann ist mit dem Verlag Österreich bereits bestens vertraut und eng verbunden. 1998 kam sie als Projektmanagerin für juristische Fachliteratur zum Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei, dem Vorgänger des Verlag Österreich.

Seit 2002 war Raimann Leiterin der Abteilung “Juristische Fachliteratur”. Der Verlag Österreich wurde 2008 an die Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart veräußert, einem Unternehmen der Verlagsgruppe des Deutschen Apotheker Verlags. 

Zu Raimanns wichtigsten Erfolgen während ihrer Zeit beim Verlag Österreich gehören der stetige Ausbau der Programmbereiche vor allem im Öffentlichen Recht und im Zivil- und Strafrecht sowie die Betreuung zahlreicher Neuauflagen von Standardwerken des Verlags.

So erschienen unter ihrer Regie mehrere Bände der 3. Auflage des 27-bändigen Großkommentars zum ABGB (“Klang-Kommentar”), der von namhaften österreichischen Wissenschaftern und Praktikern herausgegeben und bearbeitet wird.

Im Öffentlichen Recht wurde neben dem Kommentar zum Bundesverfassungsrecht ein breites Angebot an Praxiskommentaren (z.B. im Vergabe- und Baurecht) geschaffen, das durch Lehrbücher- und Handbücher ergänzt wird. So hat sich z.B. die umfangreiche Darstellung zum Verwaltungsverfahrensrecht von Thienel für die Praxis zu einem Standardwerk entwickelt.

Im Strafrecht deckt ein vierbändiger Kommentar neben materiellem und formellem Recht auch die Nebengesetze und Verordnungen bzw. Erlässe ab.

Ergebnisse der Zukunftskonferenz “Frauen in der Wirtschaftskrise”

Wie können sich Frauen gegen die Krise wappnen? Das war die Frage, der die TeilnehmerInnen aus Politik, Wirtschaft, Interessensvertretungen und Wissenschaft  im Rahmen unserer Zukunftskonferenz „Frauen in der Wirtschaftskrise“ am 8. und 9. Oktober 2009 auf den Grund gegangen sind.

„Wir haben uns auf die Zukunftskonferenz sehr gut vorbereitet. Wir haben die Frauen gefragt, welche Themen für Sie wichtig sind. Die Umfrageergebnisse zeigen den enormen Handlungsbedarf zur Unterstützung der Frauen in der Wirtschaft, aber auch zum Thema Gesundheit!“,so Christa Ornest, Obfrau von WOMEN fit for business.

„Für Frauen geht es nämlich nicht darum noch härter zu arbeiten. Für Frauen geht es um Ziel gerichtete Maßnahmen und entsprechende Rahmenbedingungen, damit sie ihre Karrierechancen nutzen, mehr Führungsaufgaben wahrzunehmen und sich und ihre Kinder vor Armut schützen können“, so die Initiatorin, Eva Maria Artner von WOMEN fit for business, Gesellschaft zur Förderung der Frauen in der Wirtschaft.

Die Krise ist aber auch eine Chance für uns Frauen, Veränderungen herbeizuführen. Krisen beinhalten auch immer die Neuordnung eines wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systems, und damit auch die Möglichkeit sich am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft neu zu positionieren.

Maßnahmen und Forderungen, die im Rahmen der Zukunftskonferenz erarbeitet wurden:

Förderung von Weiterbildung für UnternehmerInnen

Ein großes Anliegen der Unternehmerinnen ist die Weiterbildung, die gerade bei Einfrauen-Unternehmerinnen an den finanziellen Möglichkeiten scheitert. Wir wünschen uns eine finanzielle Förderung von Weiterbildung für Unternehmerinnen, analog wie es jetzt

nur für Angestellte möglich ist. Wir fordern eine gesetzlich verankerte finanzielle Unterstützung für Weiterbildung im Ausmaß von 80% der Weiterbildungskosten in einem Gesamtausmaß von Euro 5000,- in drei Jahren. Wir werden uns dazu an die zuständigen

politischen VertreterInnen wenden. „Da haben wir uns große Schuhe angezogen, wir wissen das, aber wir wünschen uns die Umsetzung innerhalb eines Jahres“, Eva Maria Artner, WOMEN fit for business.

Offensive Fördermöglichkeiten

Wir haben in den Diskussionen festgestellt, dass die Informationen zu Fördermöglichkeiten offensichtlich zum Teil bei den Unternehmerinnen nicht wirklich angekommen sind. Daher wird eine unserer nächsten Aktionen eine flächendeckende Information über alle Fördermöglichkeiten für Unternehmerinnen sein. Wir werden dazu einen Marketing- und PR Plan gemeinsam mit dem WWFF

und mit Christa Kranzl (Kranzl Marketing) entwickeln. Wir glauben, dass es notwendig ist, dass es eine gebündelte Information zu Fördermöglichkeiten gibt. D.h., auch, dass die tolle WebSite des WWFF in den Vordergrund gestellt werden muss.

Unser Ziel ist, dass sich die Unternehmerinnen der Fördermöglichkeiten mehr bewusst werden und sich im so genannten Förder-Dschungel zurecht finden. Nachdem Ziele ja auch ein Messkriterium haben müssen und wir wissen wollen, ob wir unser Ziel erreicht haben, wird es Ende 2010 eine Evaluierung mittels Fragebogen an alle Unternehmerinnen geben.

Förderung von Frauen in der Technik

Im Rahmen der Zukunftskonferenz wurde für schon für Herbst 2009 eine Kooperation mit verschiedensten Institutionen wie z.B. dem AMS, gleich gesinnten Netzwerken und Plattformen für Frauen vereinbart. Wir möchten eine Offensive zum Thema „Frauen in Männer dominierten Berufen und Weiterbildungsmaßnahmen für Frauen und Mädchen in technischen, handwerklichen Berufen starten.

Die Kooperation startet noch heuer im Herbst. Wir wissen, dass die Stadt Wien hier sehr viele gute Initiativen gestartet hat, die wir natürlich damit auch unterstützen möchten.

Förderung der Eigenverantwortung von Frauen zum Thema Gesundheit

Das Thema Gesundheit ist in den beiden Tagen der Zukunftskonferenz immer wieder in Zusammenhang mit allen möglichen Themenbereichen gefallen. Wie sie aus unserer Umfrage 2009 ersichtlich ist, sind gerade Frauen sind am Thema Gesundheit sehr interessiert.

Wir haben die Vision der gesunden, starken Frau 2015 entwickelt. In unserer Vision ist die gesunde Frau im „inneren Gleichgewicht“, die Frau, die sich selbst liebt, diese Selbstliebe und Selbstsorge als ihre Kraftquelle nutzt, sich auch mal abgrenzt, wenn es notwendig ist. Die Frau, die sich auch einmal aus ihrem Stress, bedingt durch ihre Verantwortung für Beruf, Familie, Weiterbildung, Pflege und vieles mehr, heraus nimmt.

Die Frau, die sich für sich selbst ein Stück Freiheit zur Förderung Ihres Wohlbefindens einfordert. Das ist unsere gesunde, visionäre Frau von 2015. Und damit diese Vision auch Zukunft wird, ist bereits ein Projekt geplant, das das Bewusstsein und die Eigenverantwortung der Frauen zum Thema Gesundheit stärken soll.

Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst für Aylâ Neusel

Der prominenten Hochschulplanerin und Frauenforscherin Prof. Dr.-Ing. Aylâ Neusel wird das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen.

Im Rahmen eines festlichen Empfangs an der Österreichischen Botschaft überreichte der Botschafter der Republik Österreich, Dr. Ralph Scheide, am 13. Oktober 2009 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst an Prof. Dr.-Ing. Aylâ Neusel.

Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Vertreter aus Politik und Wissenschaft.

Mit Prof. Dr. Aylâ Neusel wird eine herausragende Persönlichkeit geehrt, die sich seit Jahrzehnten wissenschaftlich und politisch für Frauen in Hochschule und Gesellschaft in Deutschland und Österreich eingesetzt und die Verhältnisse reformiert hat. Aylâ Neusel ist es gelungen, neue Konzepte in der Hochschul- und Frauenpolitik umzusetzen, auch aufgrund ihrer Fähigkeit, Menschen und Institutionen zu bewegen und für ihre Ideen zu begeistern.

Neusel hat eine Universität (Gesamthochschule Kassel) geplant und war ihre erste Vizepräsidentin. Von 1999 bis 2003 war sie Präsidentin der von ihr selbst ins Leben gerufenen “Internationalen Frauenuniversität” (IFU) in Hannover. Dieses Projekt führte im Jahr 2000 150 Wissenschaftlerinnen unterschiedlichster Fachrichtungen aus 105 Ländern für drei Monate nach Deutschland.

Von 2003 bis 2008 war Prof. Dr. Neusel Mitglied im ersten Universitätsrat der Universität Wien. Mit der heutigen Ehrung für Prof. Dr. Neusel wird diese Auszeichnung zum ersten Mal an ein Mitglied eines Universitätsrates in Österreich vergeben.

Des Weiteren hat Prof. Dr. Neusel in überregionalen Gremien der Hochschul- und Wissenschaftspolitik leitende Funktionen bekleidet und sich im Rahmen dieser Tätigkeiten durch Führungsqualitäten, Kreativität und Ausdauer ausgezeichnet.

Prof. Dr. Aylâ Neusel wurde in Istanbul geboren. Nach Studium und Promotion an der Universität Stuttgart war Prof. Dr.-Ing. Neusel 1971 bis 1973 Mitglied der Projektgruppe zur Gründung der Gesamthochschule Kassel – heute Universität Kassel.

Von 1986-1990 war Neusel Vizepräsidentin der Gesamthochschule Kassel und bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2001 Honorarprofessorin für Hochschulforschung am Internationalen Zentrum für Hochschulforschung der Universität Kassel.

In den neunziger Jahren war sie überdies Kuratorin der Volkswagen-Stiftung. Prof. Dr. Neusel ist verheiratet und hat zwei Kinder.