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Frauen im Management: Weniger Mitarbeiter, Lohn und Firmenautos

WdF-Studie: Umfassende Benachteiligung, aber auch Verbesserungen erkennbar

Geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Führungsgagen sind laut Generalsekretär Mag. Roland Graf “weder zu rechtfertigen, noch zu tolerieren”. Basierend auf den Details der WdF-Einkommensstudie, des größten auf Selbstauskünften basierenden Gehaltschecks, ergibt sich ein drastisches Bild: Durchschnittlich 121.220 Euro Grundgehalt (brutto jährlich) der Manager stehen bei den weiblichen Führungskräften 85.170 gegenüber.

Dazu erhalten nur 59% der Frauen – gegen 69% der Männer – eine variable Vergütung (Prämie, Bilanzgeld etc.). Diese fällt mit 39.000 Euro (zu 42.000 der Männer) im Schnitt auch geringer aus, erhob TRICONSULT im Auftrag des WdF.

Insgesamt fällt die Differenz zwischen dem jährlichen Gesamteinkommen der Männer (156.530) und dem der Frauen (109.650) deutlich aus. Besonders erschreckend: Man hat sich damit offenbar abgefunden, denn die weibliche Gehaltszufriedenheit (1,97 nach Schulnotensystem) weicht  kaum von der der Männer ab (1,93).

Direkt unterstellte Mitarbeiter hat “frau” nur 50 % der männlichen Top-Kollegen (35 zu 68 Angestellte), benachteiligt sind die Managerinnen auch beim Firmenauto. Nur 49% haben einen PKW zur Verfügung, dagegen fahren zwei Drittel der Männer auf Firmenkosten (74%).

Allerdings gaben auch 28% der Frauen an, keine Reisetätigkeit im Inland zu haben, hingegen sind nur 16% der Männer “Schreibtischtäter”. Auch die Reisetage insgesamt weichen deutlich ab, durchschnittlich 53 Dienstreise-Tagen der Männer stehen 37,5 der Frauen gegenüber.

Top-Karrieren sind nicht nur dem Salär nach selten: Während an der Unternehmensspitze nur 8% aller Führungskräfte Frauen sind, stellt die dritte Leitungsebene (Abteilungsleitung) 16% Managerinnen. Am häufigsten sind Frauen im Management übrigens in Unternehmen mit unter 200 Mitarbeitern.

Innerhalb der Betriebe waren Rechnungswesen (hier arbeiten 18% der Managerinnen) und Personal (21%) die am stärksten weiblich besetzten Unternehmensbereiche. Die Zufriedenheit mit der geleisteten Arbeit ist hoch, 94% der Managerinnen haben keinerlei Vertragsbefristung, was nur 86% der Männer behaupten können.

Ein langsames Schließen der Schere ortet man beim WdF in den Gehaltserhöhungen, diese fielen 2009 bei Männern mit 3,2% plus aus, bei Frauen mit 4,8%. Die durchschnittliche weibliche Führungskraft ist zudem vier Jahre jünger als der im Mittel 48-jährige Kollege. Bei den Managern ist nur jeder Siebente (14%) unter 39 Jahre alt, aber 28% der Frauen.

Dass ein Paradigmenwechsel gerade beginnt, zeigt auch der Blick auf die Manager über 55, in dieser Altersgruppe finden sich nur 3% Frauen, aber 26% der Männer on top. “Managerinnen gehört die Zukunft”, ist Graf daher sicher, “was wir brauchen, ist eine bessere Kinderbetreuung, diese käme Vätern wie Müttern und deren Aufstiegschancen zugute”.

www.wdf.at

Designerdirndl aus Bayern auf der Tracht & Country Messe in Salzburg

Sina Frohnholzer, Designerin (32 Jahre) mit individueller und moderner Dirndlmode auf der Fachmesse für Trachtenmode & alpine Fashion


Totenkopfdirndl – Durch die Rockerszene inspirierte, individuelle Dirndl- und Trachtenkollektionen. Wie eine zweite Haut, ehrlich, individuell und einzigartig, erschuf Sina neue moderne Interpretationen von Dirndln und Trachten, losgelöst von klassischen altbayerischen Werten. Getrieben von der Leidenschaft des Tätowierens, entstanden ihre ersten Entwürfe der Totenkopfdirndl im Herbst 2007.


Kompromisslos, provozierend und revolutionär entspringt das Design dem Milieu, das sie dazu inspirierte – der harten und doch faszinierenden Rockerszene. Jedes Dirndl ist wie ein Mensch, exklusiv, ein Unikat, es erzählt eine Geschichte. Jedes Dirndl hat eine Seele, es spiegelt das Lebensgefühl von Freiheit und Einzigartigkeit wider. Vereint mit der Liebe zu Traditionen bedeutet Rock ‘a’Dirndl mehr als nur Mode.


Kimonodirndl – Symbiose aus japanischer Kultur und bayerischer Tradition. Als zweite Kollektion entwarf Sina 2009 wiederum eine vollkommen neue Stilrichtung. Ihre Neugier und ihr Respekt für die jahrhundertealte Tradition der wohl berühmtesten japanischen Geschöpfe, der Geishas, ließen das Kimonodirndl entstehen.


Die Designerin entwickelte daraus klassisch, perfekt, anspruchsvoll und unverwechselbar ein Gleichgewicht von Rhythmus, Ästhetik und Zen. Es entstand eine Kreation für modernen Frauen, die einerseits eine instinktive, scharfe Richtung zur Freiheit haben und andererseits mit ihrer glitzernden Eleganz faszinieren.


Produktinformation – In Deutschland produziert, verwendet die Designerin größtenteils speziell bedruckte Baumwolle, exklusiv gewebte Seide, besticktes Leder, sowie außergewöhnliche, gegossene Knöpfe nach eigenem Design. Die ebenso selbstkreierten Accessoires bedienen sich Materialien wie echter Swarowski-Kristalle und auf Wunsch verschiedener Edelmetalle.


Erhältlich sind die beiden Kollektionen ab Herbst 2009 in ausgesuchten Stores (Händlernachweise nach der Messe auf Anfrage) in den Größen 32 bis 44 oder maßgeschneidert auf Anfrage im Atelier. Der Verkaufspreis liegt bei Euro 700,- bis Euro 1.800,-

Wien wird Auftragsvergabe an Frauenförderung koppeln

Einen innovativen Meilenstein auf dem Weg zu Gleichstellung und Schließung der Einkommensschere plant die Stadt Wien.

Die öffentliche Auftragsvergabe soll in Wien künftig an frauenfördernde Maßnahmen gekoppelt werden, informiert Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und die nicht amtsführende Stadträtin Monika Vana am Montag gegenüber der Rathauskorrespondenz. Damit wird ein rot-grünes Projektvorhaben umgesetzt.

Auf Initiative der Frauenstadträtin wurde bereits im März 2008 eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe beauftragt, alle Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen zu prüfen, um Frauenförderung im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe zu implementieren.

Da Wien bei diesem Vorhaben österreichweit eine Pionierinnen-Rolle einnehme, sei dieses Vorhaben in rechtlicher Hinsicht eine Herausforderung, so Frauenberger. “Es ist ein bisschen Mut und Innovationsgeist vonnöten. Wir arbeiten jedenfalls mit Nachdruck an einer hieb- und stichfesten Lösung.”

Die Vergabe öffentlicher Aufträge sei ein wichtiger Hebel, um in den Betrieben frauenfördernde Maßnahmen zu initiieren. Diese Verantwortung müsse eine moderne Verwaltung wahrnehmen.

“Die Koppelung der öffentlichen Auftragsvergabe an Frauenförderung in Betrieben ist ein 1. Schritt, um Unternehmen direkt in die Verantwortung für Gleichstellung zu nehmen”, bekräftigt Grünen-Stadträtin Monika Vana.

Die intermagistratische Arbeitsgruppe hat ihre Arbeit weitgehend abgeschlossen und ein konkretes Instrument zur Implementierung von Frauenförderung in das Vergabeverfahren entwickelt. Demnach könnten frauenfördernde Maßnahmen als soziale Ausführungsbedingung formuliert werden.

Konkret sollen hiervon Dienstleistungsaufträge ab einer gewissen Auftragssumme und ab einer gewissen Auftragsdauer betroffen sein. Dies würde bedeuten, dass sich ein Auftragnehmer verpflichtet, innerhalb einer bestimmten Frist bestimmte frauenfördernde Maßnahmen in seinem Betrieb umzusetzen. Der Zuschlag soll weiterhin nach streng wirtschaftlichen Kriterien erfolgen.

Das österreichische Bundesvergabegesetz ermöglicht die Berücksichtigung sozialer oder ökologischer Kriterien. Konkret heißt es in Paragraph 19, Abs. 6: “Im Vergabeverfahren kann auf die Beschäftigung von Frauen, von Personen im Ausbildungsverhältnis, von Langzeitarbeitslosen, von Menschen mit Behinderung und älteren Arbeitnehmern sowie auf Maßnahmen zur Umsetzung sonstiger sozialpolitischer Belange Bedacht genommen werden.

Dies kann insbesondere durch die Berücksichtigung derartiger Aspekte bei der Beschreibung der Leistung, bei der Festlegung der technischen Spezifikationen, durch die Festlegung konkreter Zuschlagskriterien oder durch die Festlegung von Bedingungen im Leistungsvertrag erfolgen.”

Zusätzlich hat die Arbeitsgruppe zwei weitere Instrumente erarbeitet, mit denen die öffentliche Hand Gleichstellungsinteressen im Zuge der Auftragsvergabe verfolgen kann. Zum einen sollen dies gendersensible Leistungsbeschreibungen sein. Das heißt, Fraueninteressen sollen schon in die Beschreibung der von der öffentlichen Hand zu beschaffenden Leistung einfließen. Zum anderen könnte Genderkompetenz auch ein qualitatives Zuschlagskriterium sein.

Alle drei Instrumente werden derzeit noch einer letzten strengen rechtlichen Prüfung durch ein ExpertInnenteam unterzogen. Halten die angedachten Lösungen der Prüfung stand, soll das Wiener Modell durch SPÖ und Grüne der Öffentlichkeit präsentiert werden.

“Die Stadt Wien plant hier sehr innovative Schritte, die auch für viele Dienststellen der Stadt neue Herausforderungen bedeuten. Deshalb wird die Implementierung der neuen Auftragsmodalitäten mit einem intensiven Unterstützungsangebot für die MitarbeiterInnen der auftragsvergebenden Stellen einhergehen”, versichert Stadträtin Frauenberger.

“Für Betriebe sollen die bereits bestehenden Informationsangebote, wie Frauenförderung in Unternehmen umgesetzt werden kann, intensiviert werden. Die Koppelung der Auftragsvergabe an Gleichstellung ist ein innovatives Instrument zur Bekämpfung der Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern und zu mehr Bewusstsein für die Vorteile aktiver Frauenförderung für Unternehmen”, so die nicht amtsführende Stadträtin Vana abschließend.

Bures präsentiert Gender Booklet 2008

Frauenanteil in außeruniversitärer Forschung leicht gestiegen – Sprunghafter Anstieg der Väterkarenz, Einkommensunterschiede sind gravierend

Der Frauenanteil unter dem wissenschaftlichen Personal der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung ist 2008 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, der Anteil der Väter in Karenz hingegen sprunghaft von knapp 3 auf 20 Prozent.

Das geht aus der “Gender Booklet”-Erhebung 2008 des BMVIT und der Forschung Austria hervor. Zugleich wird durch eine völlig neue Erhebungsmethode erstmals deutlich, dass allein aufgrund des Geschlechts die Einkommensunterschiede gravierend sind: bei gleicher Qualifikation und Funktion, gleichem Ausmaß der Beschäftigung, gleicher Anstellungsdauer und Alter verdienen weibliche Wissenschafterinnen allein auf Grund ihres Geschlechts pro Monat um 150 Euro, das sind pro Jahr 2.100 brutto,  weniger als ihre männlichen Kollegen.

“Wenn wir uns zum Ziel setzen, in die Top 3 der innovativsten Volkswirtschaften Europas aufzusteigen, müssen wir uns bewusst sein, dass wir dazu alle klugen Köpfe brauchen, die der Männer genauso wie die der Frauen”, sagt Infrastrukturministerin Doris Bures. Sie will weiterhin das Bewusstsein schärfen, dass es nicht nur unfair, sondern auch in höchstem Ausmaß unwirtschaftlich ist, auf das Potenzial der Frauen zu verzichten.

In ihrem Ressort setzt Bures auf viele verschiedene Programme, die Mädchen und junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistern sollen. Laut “market” ist bei Mädchen das Interesse für Technik mit 15 Prozent noch wie vor weit geringer als bei den Burschen mit 44 Prozent.

Als Ursachen werden neben Informationsdefiziten auch immer noch vorherrschende Rollenklischees ausgemacht. Das BMVIT unterstützt mit einer Reihe von Projekten junge Forscherinnen und Forscher mit jährlich elf Mio. Euro, von der Forscherecke im Kindergarten bis zum Diplomantenstipendium, von Praktikumsplätzen in Forschungsunternehmen bis zum Aufsatz-Wettbewerb. Viele Schwerpunkte liegen dabei auf der Förderung junger Mädchen.

Das Programm FEMtech umfasst zahlreiche Initiativen, von der Förderung rein frauenspezifischer Forschungsprojekte über das Sichtbarmachen von Vorbildern durch die “FEMtech-Expertin des Monats” bis zur FEMtech-Expertinnen-Datenbank.

Unter anderem hat Ministerin Bures auch den Staatspreis Chancengleichheit ins Leben gerufen, der heuer zum ersten Mal an forschungs- und entwicklungsintensive Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vergeben wird, um die Rahmenbedingungen für Wissenschafterinnen und Forscherinnen im Betrieb zu verbessern und Vorbildfunktion für andere Betriebe zu geben.

Weitere Daten aus dem Gender Booklet 2008:

Mit 21,1 Prozent im Jahr 2008 ist im Vergleich zu 2007 (20,6 Prozent) ein geringer Zuwachs am Gesamtanteil an Frauen unter den wissenschaftlich beschäftigten MitarbeiterInnen zu verzeichnen. Von insgesamt 2.327 Beschäftigten sind 492 Frauen. Nur zwei Prozent aller Forscherinnen arbeiten in Führungsfunktionen.   

Wissenschafterinnen, die Vollzeit beschäftigt sind, verdienen um 17,9 Prozent weniger als männliche Wissenschafter. 24,4 Prozent beträgt der Unterschied, wenn auch die in Teilzeit arbeitenden WissenschafterInnen mitgerechnet werden.

Insgesamt ist das Ausmaß an Vollzeitbeschäftigung bei beiden Geschlechtern leicht rückläufig. Mit 40 Prozent arbeiten Frauen dennoch weit häufiger Teilzeit als Männer, ihr Anteil beträgt nur rund 18 Prozent. 2007 waren 34 Prozent aller Frauen teilzeitbeschäftigt.

Einen sprunghaften Anstieg gibt es bei der Väterkarenz: 2008 waren von allen WissenschafterInnen in Karenz 20 Prozent Männer. 2007 waren es noch knapp 3 Prozent.

Das Gender Booklet ist ein jährlicher Monitoring-Bericht zur Chancengleich von Frauen und Männern in außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschungseinrichtungen. Es ist ein gemeinsames Projekt des BMVIT-Programms FEMtech und der Forschung Austria.

Birgit Koller-Hartl verlässt Österreich Werbung

Geschäftsführerin der Österreich Werbung Deutschland GmbH wechselt zu Münchner Kommunikationsagentur MAROundPARTNER

Die Geschäftsführerin der Österreich Werbung Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin wechselt am 1.1.2010 zu der in München ansässigen Kommunikationsagentur MAROundPARTNER GmbH. Sie tritt dort an der Seite des geschäftsführenden Gesellschafters Herbert Maro in die Geschäftsleitung ein.

Als allein vertretungsberechtigte Geschäftsführerin wird sie die kreative und operative Führung der Agentur verstärken und darüber hinaus für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Produkte in den Bereichen Werbung und Public Relations verantwortlich sein. 

Birgit Koller-Hartl stammt aus der Steiermark und ist seit 1995 für die Österreich Werbung in Deutschland tätig. Ihr Karriereweg führte von der Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Bayern – im Büro München – zur Geschäftsführerin der Österreich Werbung Deutschland GmbH in Berlin.

In dieser Funktion, die sie im April 2006 antrat, übernahm sie die strategische, kreative und administrative Gesamtverantwortung für alle Werbe- und PR-Aktivitäten auf dem wichtigsten Auslandsmarkt Österreichs.

Seit 1.1.2009 ist sie als Region Managerin Deutschland-Österreich-Schweiz auch für die Koordination der Österreich-Aktivitäten im gesamten deutschsprachigen Raum zuständig.

Die MAROundPARTNER GmbH in München wurde im Jahr 1982 gegründet und zählt zu den renommierten Touristik-PR- und Werbeagenturen im deutschsprachigen Markt. Darüber hinaus ist die Agentur auch in Holland und Belgien sowie in den Branchen Kosmetik, Wellness, Sport und Freizeit aktiv.

Mit 14 festen Mitarbeiter/innen erwirtschaftete die Full-Service Kommunikationsagentur zuletzt einen Jahresumsatz von über 2,2 Millionen Euro.  MAROundPARTNER deckt alle Bereiche der klassischen Werbung und des Online- Marketings ab und betreibt mit MaroPublic einen Agenturzweig, der auf die Bereiche Pressearbeit und Public Relations spezialisiert ist.

Selbstbedienungsbäckerei BackWerk nun auch in Niederösterreich

Die Selbstbedienungsbäckerei BackWerk eröffnete am 18.8.2009 die erste Franchisefiliale in Niederösterreich. Der neue Standort befindet sich in der St. Pöltener Kremsergasse.

Schon am ersten Tag wurde das neue Geschäft in der Fußgängerzone der Landeshauptstadt von rund 1.000 Kunden besucht. Österreichweit hält das in Deutschland gegründete Unternehmen nun bei elf Standorten.

Alle Waren werden laufend frisch gebacken und von Kunden selbst aus Glasvitrinen entnommen. Mit diesem Konzept erwirtschaftete BackWerk im vergangenen Jahr rund drei Mio. Euro Umsatz und ist als größte SB-Bäckerei Marktführer in Österreich.

“Das neue Geschäft in St. Pölten hat eine Verkaufsfläche von 140 Quadratmeter und wird von 6 Mitarbeitern unter der Leitung von Kurt und Bernadette Hauck betreut”, erklärt Ingrid Dubowy, Backwerk-Geschäftsführerin für Österreich.

“Freie Flächen mit entsprechender Kundenfrequenz sind in Niederösterreich schwer zu finden, daher freuen wir uns natürlich sehr, dass dieser Standort in St. Pölten nun realisiert werden konnte.”

Um die Expansion in Österreich voranzutreiben, ist Dubowy laufend auf der Suche nach attraktiven Geschäftslokalen mit hohen Kundenfrequenzen sowie nach neuen Franchisepartnern. Bis Ende 2010 sollen in Österreich weitere 15 Filialen eröffnet werden.

Preisvorteil von 30 bis 50 Prozent, laufend frisches Gebäck

Die Idee der Selbstbedienungsbäckerei funktioniert folgendermaßen: Die Backwaren werden bei BackWerk direkt im Geschäft in speziellen Öfen laufend frisch gebacken und in hinter Glas geschützten Regalen zum Verkauf angeboten.

Das reichhaltige Sortiment von über 100 Artikeln bietet neben den herkömmlichen Gebäck- und Brotsorten auch mediterrane Spezialitäten wie Ciabatta und Baguette oder Snacks und Mehlspeisen. Die gewünschte Ware wird vom Kunden selbst mit Brotzangen auf ein Tablett gelegt und an der Kassa bezahlt.

Der Vorteil für den Kunden: Durch die Selbstbedienung sind die Backwaren um 30 bis 50 Prozent billiger als bei anderen Bäckereien. So liegt der Preis einer Kaisersemmel bei BackWerk bei 19 Cent.

Im Februar 2001 eröffnete das Unternehmen den weltweit ersten Back-Discounter mit Selbstbedienung. BackWerk ist in Deutschland mit über 240 Geschäften Marktführer im Bereich der SB-Bäckereien und bedient monatlich mehr als fünf Millionen Kunden. Der Umsatz der Franchise-Kette in Deutschland stieg im Jahr 2008 um 40 Prozent auf über 100 Mio. Euro.

Geführt werden die Geschäfte von 175 Franchise-Partnern, die innerhalb von fünf Jahren mehr als 1.400 Mitarbeiter angestellt haben.

Allein im Jahr 2008 wagten über 50 neue Unternehmer mit BackWerk den Sprung in die Selbstständigkeit. Laut einem Ranking des Magazins “Wirtschaftswoche” gehört BackWerk damit zu den größten “Arbeitsplatzschaffern” in Deutschland.

Auch für das Jahr 2009 und darüber hinaus sind die Weichen bei BackWerk auf Expansion gestellt. Bis Ende 2010 strebt BackWerk mindestens 60 Neueröffnungen an. Dann sollen über 300 Verkaufstellen etabliert sein. Dabei plant das Unternehmen mit einer Zahl von mehr als 200 Franchise-Partnern, die die BackWerk-Idee vorantreiben. Mit der weiteren Expansion soll der Außenumsatz auf über 120 Mio. Euro im Jahr 2009 und mehr als 140 Mio. Euro im Jahr 2010 steigen.

In Österreich eröffnete BackWerk bisher elf Franchisefilialen. In der Wiener SCS, in Linz, St. Pölten und Wels, 4 Franchisefilialen in Wien und 3 Franchisefilialen in Graz.

Weitere 15 Filialen sollen bis Ende 2010 folgen. Hierfür sucht BackWerk in Österreich ständig neue Geschäftslokale und weitere Franchisepartner. Im Jahr 2008 erzielte BackWerk in Österreich einen Umsatz von über drei Mio. Euro. Für 2009 sind bereits über sechs Mio. Euro geplant.

Weitere Informationen unter: www.back-werk.at 

Lavazza will österreichischen Coffee-Shop-Markt erobern

“Espression by Lavazza” sucht Franchise-Nehmer in Österreich, 10 bis 15 Caffè Bars sollen entstehen und Syncon ist mit der Suche nach Partnern beauftragt


Der italienischstämmige Kaffeekonzern Lavazza möchte mit seinem Coffee-Shop-Konzept “Espression” den österreichischen Café-Markt erobern. Das internationale Consultingunternehmen Syncon mit Sitz in Salzburg wurde mit der Suche nach Franchise-Partnern beauftragt.


Vorerst sollen 10 bis 15 Standorte in Österreich eröffnet werden.

Lavazza ist weltweit das einzige Unternehmen, das sich ausschließlich mit Kaffee beschäftigt. In Italien ist Lavazza Marktführer im Retail Segment.


Die Firma wurde 1895 in Turin gegründet, heute ist sie in mehr als 90 Ländern weltweit vertreten und steht immer noch in Familienbesitz.


“Espression by Lavazza ist ein neues Coffee-Shop-Konzept, das sich insbesondere an ein junges Publikum und Liebhaber des italienischen Caffè-Genusses richtet”, erklärt Waltraud Martius, Geschäftsführerin von Syncon. “Wir haben das Franchise-System auf die speziellen österreichischen Bedürfnisse adaptiert und suchen nun interessierte Partner, die als Franchise-Nehmer jeweils zwei bis drei Standorte in Österreich eröffnen wollen.”


Italienischer Lebensstil, preisgekröntes Design


Die zentralen Markenwerte von Espression by Lavazza sind “italienischer Lebensstil” sowie Kreativität und Qualität. “Espression ist modern und innovativ, unsere Shops haben einen hohen Wiedererkennungswert durch ihr einzigartiges Design”, betont Marcus Rheindorf, Operations Director der Coffee Development Systems GmbH, die als 100-prozentige Lavazza-Tochter für die Entwicklung des Konzepts in Österreich, Deutschland und der Schweiz zuständig ist. “Wir bieten unseren Franchise-Partnern umfangreiche strategische und operative Unterstützung – und natürlich das geballte Know-how des führenden italienischen Espressoanbieters.”


Neben Caffè-Spezialitäten werden bei Espression auch leichte und variantenreiche Menüs sowie zahlreiche Food- und Nonfood-Produkte verkauft. Das Shop-Konzept wurde im vergangenen Jahr mit dem “Grand Award for Restaurant Design at Global Shop” ausgezeichnet. Derzeit werden Espression Coffee Shops in Deutschland, Italien und den USA betrieben.


In Österreich sollen vorerst 10 bis 15 Stores in stark frequentierten Hauptstraßen und Einkaufszentren entstehen.

Nähere Informationen für interessierte Franchise-Nehmer: Syncon International Franchise Consultants, Waltraud Martius, Telefon: 0662-8742450, E-Mail: waltraud.martius@syncon.at

Wer Nein sagt, macht Karriere

Wer auf Gequatsche und Worthülsen verzichtet, wirkt vertrauens- und glaubwürdiger, authentischer und menschlicher. Das berichtet das G+J-Magazin EMOTION (Ausgabe 09/2009).

Für Thilo Baum, Rhetorik-Profi und Autor, ist gute Sprache eine, die jeder versteht. “Lassen Sie sich nicht vom Sprachmüll Ihrer Umwelt einseifen”, sagt der Experte. Die aufgeblasene “Benchmark” wird als “Maßstab” greifbarer, genau wie “das Ergebnis hätte besser sein können” klarer ist als ein “suboptimaler Output”.

“Indem Sie ganz normal sprechen, heben Sie sich vom Sprachschwulst ab und stechen aus der Masse heraus”, sagt Baum.

Ebenso sinnvoll ist es, nicht alles hinzunehmen und “Nein!” zu sagen. “Das schützt nicht nur Ihre Nerven. Sondern Sie werden auch ernster genommen und haben mehr Zeit, an Ihrer Karriere zu basteln”, erklärt Coach und Autorin Cornelia Topf, die auch empfiehlt, auf Rechtfertigungen und Entschuldigungen zu verzichten. “Das schwächt Ihre Position und reizt den anderen nachzusetzen.”

Offen die Meinung zu sagen, fällt vor allem Frauen schwer. Aus Angst vor einer Eskalation. Weil sie von klein auf lernen, schön brav zu sein und es allen recht zu machen. Dabei ist konstruktive, gut formulierte Kritik nichts Böses, sondern eine Rückmeldung, die elementar für effizientes Arbeiten ist.

“Reden Sie nicht um den heißen Brei herum, sondern sagen Sie klar, was los ist”, rät die Expertin. Durch Ich-Botschaften fühlt sich ein Kritisierter zudem weniger angegriffen. Beispiel: “Es war doch ausgemacht, dass die Zahlen bis drei Uhr bei mir sind. Jetzt ist es vier und ich kann seit einer Stunde nicht weiterarbeiten.”

fForte_Coaching 2009/10

fForte_Coaching 2009/10

Die Einreichfrist für das fForte_Coaching 2009/10 – ein speziell auf Frauen zugeschnittenes Projektentwicklungs- und Projektmanagementtraining – endet mit 11. September 2009. Bewerbungen sind noch möglich!

Das fForte_Coaching findet im Rahmen von fFORTE – Frauen in Forschung und Technologie statt.

Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) richtet sich mit dieser Initiative einerseits an Technikerinnen und Naturwissenschafterinnen und andererseits an Sozial-und Kulturwissenschafterinnen, die an interdisziplinären Ansätzen und Fragestellungen interessiert sind und ein EU-Projekt anstreben.

Den Forscherinnen wird ein individuell angepasstes „Handwerkszeug“ zur erfolgreichen Projekteinreichung vermittelt und sie werden dabei unterstützt, die erlernte Theorie in einen praktischen Bezug zur eigenen Forschungsarbeit zu stellen.

Zudem werden praxisnahe Tools zur Selbstpräsentation, Stärkung des Selbstbewusstseins, persönlichen Standortbestimmung und zur wissenschaftlichen Karriereplanung von Frauen vermittelt.

Voraussetzung für die Teilnahme am fForte_Coaching ist, dass eine Projekteinreichung im 7.EU-Rahmenprogramm und/oder bei nationalen Förderstellen angestrebt wird, eine konkrete Projektidee für eine Einreichung vorhanden ist oder bereits an einem Antrag gearbeitet wird.

Für die Bewerbung erforderlich sind ein Motivationsschreiben (1 A4 Seite), der Draft der Projektidee bzw. des Antrags in Entwicklung (1 A4 Seite) und ein wissenschaftlicher Kurz-CV.

Barbara Steurer ist neue Marketing-Verantwortliche in der OeKB Versicherung AG

Kreditversicherung investiert in Stabsstelle für Marketing und Unternehmenskommunikation

Die OeKB Versicherung AG hat eine Stabstelle für Marketing und Unternehmenskommunikation eingerichtet. Barbara Steurer (28) leitet den neuen Bereich beim drittgrößten heimischen Kreditversicherer.

Die Absolventin der Internationalen Betriebswirtschaft hat an der Universität Wien studiert und war zuletzt bei der Wiener Privatbank Gutmann für Marketing und PR-Agenden zuständig.

Davor sammelte Steurer Praxiserfahrungen im Bereich Projektmanagement bei MEC Sport & Entertainment, im Newsroom der Industriellenvereinigung und bei Siemens Promotion.

Für Helmut Altenburger, Vorstandsmitglied der OeKB Versicherung AG, ist nun die richtige Zeit, um Unternehmenskommunikation und Marketing zu stärken: “Jetzt zahlt es sich besonders aus, in Marke und Kommunikation zu investieren. Denn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erkennen die Unternehmen viel besser, wie eine Kreditversicherung wirkt: durch professionelles Risikomanagement, das Schäden vermeidet, und durch den konkreten Versicherungsschutz, wenn ein Kunde tatsächlich nicht zahlt.”