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Design-Flightcases aus Bambus

Zur Philosophie der neuen Lifestyle-Marke “Stylehiker” gehört ein bewusster Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Für die mobilen Container auf Rädern werden deshalb gezielt schnell nachwachsende Rohstoffe eingesetzt.

Im Mittelpunkt stehen Bambus, Sorghum und Kokospalmen. Aus den Gräsern und Fasern dieser Pflanzen lässt STYLEHIKER spezielle hochfeste Mehrschichtplatten herstellen, die dann für massive Korpuskonstruktionen verarbeitet werden. Die Ausstrahlung und der Charakter dieser Materialien prägt entscheidend den Look der neuartigen Roll-Container.

In der ersten Kollektion ist Bambus absolut tonangebend. Das Riesengras Bambus zählt zu den wertvollsten Werkstoffen überhaupt. Praktisch ohne menschliches Zutun wachsen die riesigen Pflanzen innerhalb von fünf Jahren heran und sind dann härter als Eiche. STYLEHKER lässt mittels moderner Verfahren glatte 9 mm-Dreifachplatten in Sondermaßen herstellen. Die Fasern werden speziell horizontal angeordnet, damit das charakteristische Aussehen des Bambus erhalten bleibt.

Passend zum Material sind die Designs asiatisch inspiriert. Klassische Motive aus Japan, China oder dem Himalaya wurden neu interpretiert, wie z.B. Aufdruckelemente von alten Teekisten. Die Designs werden im klassischen Silk-Screen-Verfahren appliziert. Durch den vorsichtigen transparenten Farbauftrag per Hand bleibt die natürliche Bambusoberfläche erkennbar erhalten.

Mehr Informationen finden sie unter www.stylehiker.com, dort ist auch eine direkte Bestellung der Bambus-Cases möglich.

Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich schreibt den Wettbewerb “Bäuerinnen des Jahres 2009”

Sie soll ländlich, engagiert und außergewöhnlich sein, eine Frau mit Vorbildcharakter für den Bäuerinnenstand: diese Frau suchen wir.


Dafür schreibt das Lebensministerium den Wettbewerb “LEA – Die Bäuerinnen des Jahres 2009” aus. “Ich will mit diesem Wettbewerb das Berufsbild “Bäuerin” stärken.  Das hohe Ansehen des Berufsstandes soll weiter gesteigert werden”, formuliert der Landwirtschaftsminister sein persönliches Anliegen.


In den nächsten Tagen erhalten über 60.000 Bäuerinnen einen persönlichen Brief von Niki Berlakovich mit dem Ersuchen an dem Wettbewerb teilzunehmen beziehungsweise Bäuerinnen für den Wettbewerb zu nominieren, die Außergewöhnliches leisten! Die Einreichunterlagen und Wettbewerbsbedingungen finden sich auch auf der Startseite der Homepage des Lebensministeriums www.lebensministerium.at.


Ausgezeichnet werden Projekte aus drei Kategorien: “Wirtschaft und Innovation”,  “Soziales und Gesellschaft” und “Kunst und Brauchtum”. In der Kategorie “Wirtschaft” trägt das ausgezeichnete Projekt wesentlich zum Betriebseinkommen bei, indem die Bäuerin zum Beispiel ein originelles Produkt verkauft oder eine spezielle Dienstleistung anbietet.


In der Kategorie “Soziales” ist es der Bäuerin ein Anliegen, anderen zu helfen, indem sie beispielsweise Kinder, alte oder kranke Menschen bei sich am Hof betreut. In der dritten Kategorie “Kunst” betätigt sich die Bäuerin kreativ und trägt so zur Brauchtumspflege bei.


Wichtig ist in jeder Kategorie, dass sich das Projekt wesentlich von anderen Angeboten in der Region unterscheidet – eben außergewöhnlich ist. Wer gewinnt, das entscheidet eine achtköpfige ExpertInnenjury unter Vorsitz von Dr. Brigitte Mang, Direktorin der Bundesgärten Wien-Innsbruck.


Kaum eine andere Berufsgruppe unterliegt einer ähnlichen Mehrfachbelastung wie die der Bäuerinnen. All jene, die neben dem aufreibenden Alltag am Hof mit schwerer landwirtschaftlicher Arbeit und Haushalt sowie oft noch Kinder- und Altenbetreuung die Zeit und Kraft aufbringen, ein Projekt zu entwickeln, das den Betrieb stärkt, sollen mit diesem Wettbewerb gewürdigt werden. “Denn es sind genau diese engagierten Bäuerinnen, die den ländlichen Raum insgesamt lebenswert erhalten”, befindet der Landwirtschaftsminister.


Die drei Gewinnerinnen erhalten je einen Bildungsgutschein im Wert von 3.000 Euro.


Alle Informationen sowie das Anmeldeformular zum Wettbewerb finden sich unter www.lebensministerium.at


Foto: BMLFUW/Kern

Dr. Brigitta Mlinek wird neue Human Resources-Leiterin der Siemens AG Österreich

Als Konzernpersonalleiterin des Siemens Clusters CEE wird Brigitta Mlinek (49) für insgesamt rund 45.000 MitarbeiterInnen verantwortlich sein, die in den 19 Ländern des Clusters beschäftigt sind.

Die promovierte Juristin leitete bisher das Human Resources-Competence Center Policies and Legal Issues der Siemens AG Österreich und folgt Mag. Gerhard Hirczi nach, der ab 1. September 2009 neuer Geschäftsführer des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds wird.

Dr. Mlinek ist eine ausgewiesene Arbeits- und Sozialrechtsexpertin, die diesen Bereich auch bei Mergers & Acquisitions-Projekten der Siemens AG Österreich betreut.

Sie leitet das Siemens Delegation Center Österreich für internationale Personalentsendungen und war Geschäftsführerin in Dienstleistungsgesellschaften des Siemens Konzerns. In der Siemens Mitarbeitervorsorgekasse AG und in der Siemens Pensionskasse hat Dr. Mlinek Aufsichtsratsmandate.

Dr. Mlinek ist seit fast 10 Jahren für die Siemens AG Österreich tätig. Zuvor war sie mehr als 15 Jahre bei der Bundesarbeitskammer im Sozialpolitischen Bereich beschäftigt.

Zu ihren weiteren beruflichen Stationen zählten die Mitarbeit im Kabinett des Bundesministers und des Staatssekretärs für Finanzen in den Budgetbereichen Familie, Soziales, Umwelt und Verkehr sowie im Bereich Personalwirtschaft der öffentlichen Verwaltung und Verwaltungsreform. Dr. Mlinek war auch Geschäftsführerin der Dr. Rantasa Consulting GmbH.

Brigitta Mlinek ist Absolventin des Post Graduate Management Universitätslehrgangs der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie engagiert sich im sozialen Bereich in der Funktion als Aufsichtsrat des Vereins Neustart, der straffällig gewordene Menschen betreut.

Foto: Siemens AG Österreich

Manuela Baccarini entschlüsselt Grundmechanismus der Hautkrebsentstehung

Die Molekularbiologin Manuela Baccarini, Professorin für zelluläre Signalübertragung am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Wien (Max F. Perutz Laboratories), gelang es, die Funktion eines Proteins im so genannten Ras-Signalweiterleitungsweg aufzuklären.

Damit legt sie auch den Grundstein zur Erforschung neuer Therapieansätze in bestimmten Hautkrebsarten, wie z.B. dem Melanom. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit sind in der renommierten Fachzeitschrift “Cancer Cell” nachzulesen.

“Ras” ist ein sogenanntes Proto-Onkogen, ein Protein, das in seiner normalen Form als Hauptregulator vieler Signalweiterleitungsprozesse in der Zelle wirkt.

Ist das Protein jedoch durch Mutationen oder äußere Einflüsse gestört, trägt es zur Krebsentstehung, u.a. zur Entstehung von Melanomen und anderen Hautkrebsarten bei. Damit Hautkrebs entstehen kann, muss sich eine Hautzelle (Keratinozyt) ungehindert vermehren können (Proliferation) und darf nicht aus den tieferen Hautschichten (Stratum basale) an die Oberfläche (Stratum corneum) wandern, um sich dabei zur spezialisierten Hautzelle auszubilden (Differenzierung). Eine Krebszelle hat gegenüber einer normalen Zelle auch die Fähigkeit verloren, auf so genannte Zell-Selbstmord-Signale (Apoptose) zu hören.

Zell-Differenzierung entscheidend für Hautkrebsentstehung

Bisher ging man davon aus, dass der entscheidende Prozess der Hautkrebsentstehung die Proliferation, also die Vermehrung der Vorläufer-Zellen sei. Baccarini bewies nun zum ersten Mal mit ihren Experimenten im Mausmodell, dass bei Hautkrebs die Signalweiterleitung des Ras-Onkogens an das Protein Raf-1 gekoppelt ist.

Unerwartet jedoch war, dass Raf-1 im Prozess der Differenzierung und nicht – wie bisher angenommen – in der Proliferation die Schlüsselrolle spielt. Hatten Mäuse Tumore an der Hautoberfläche, bildeten sich diese vollständig zurück, sobald man das Raf-1 Protein experimentell unterdrückte. Mäuse, denen Raf-1 in der Haut fehlte, bildeten gar keine Hauttumore aus und das, obwohl der Ras-Signalweg auf vollen Touren lief.

Enzymkomplex ermöglicht neue Therapieansätze

Ist die Differenzierung der Keratinozyten gehemmt, kann Krebs entstehen. “Wir haben gezeigt, dass Raf-1 einen Enzymkomplex mit dem Protein Rok bildet. Dieser Komplex hemmt die Differenzierung der Hautzelle und der Weg für die Hautkrebsbildung ist frei”, erklärt Manuela Baccarini die Details.

Hier sieht die Professorin auch einen möglichen Therapieansatz: “In der Leukämie-Therapie werden bereits Präparate verabreicht, die die Zellen zur Differenzierung anregen, kombiniert mit einer Chemotherapie.” Dies wäre auch zur Behandlung von Hautkrebs denkbar, wenn man eine Substanz findet, die den Raf-Rok-Komplex zerstört und so die Differenzierung ermöglicht.

“Die Suche nach solchen Substanzen bis hin zur klinischen Anwendung ist ein langer Weg”, bremst Baccarini die Euphorie. Mit dem Verständnis des Grundmechanismus hat Manuela Baccarini vorerst den Grundstein für die Entwicklung neuer Therapieansätze gelegt.

Originalpublikation:
Ehrenreiter K, Kern F, Velamoor V, Meissl K, Galabova-Kovacs G, Sibilia M, Baccarini M. Raf-1 Addiction in Ras-Induced Skin Carcinogenesis, Cancer Cell (2009), doi:10.1016/
j.ccr.2009.06.008

Sieben neue DEMMERS TEEHAUS Geschäfte im Jahr 2009

Die Wiener Teehandelsfirma Demmer GmbH besteht seit  1980. Firmengründer und -inhaber Andrew Demmer entwickelte das Konzept der Teefachgeschäfte mit der Marke “DEMMERS TEEHAUS”, das seit mehr als 15 Jahren mit Erfolg als Franchise System im In- und Ausland umgesetzt wird.

Ein Konzept, das sich auch in schwierigen Zeiten zu behaupten scheint. So sind für das heurige Jahr sieben neue Standorte geplant, drei wurden bereits eröffnet.

Tee kennt keine Krise

Die Expansion außerhalb von Österreich begann in Polen mit derzeit sieben Partnern, danach folgte Ungarn und Rumänien und schließlich Japan. Mittlerweile bestehen vier DEMMERS TEEHAUS Geschäfte in Ungarn mit neuem Standort in Pecz, der Kulturhauptstadt 2010. Ein weiteres Geschäft in Budapest wird heuer noch eröffnet.

In Rumänien, mit derzeit fünf DEMMERS TEEHAUS Geschäften, wurde erst kürzlich ein neues Geschäft in Constanta eröffnet, zwei weitere Neueröffnungen folgen noch heuer. 

Auch in der Tschechischen Republik und in der Türkei werden in diesem Jahr noch viel versprechende Eröffnungen erwartet. In Wien wurde soeben das neunte österreichische Geschäft auf der Linken Wienzeile beim Wiener Naschmarkt neu eröffnet.

Neben der langjährigen Belieferung des Österreichischen Marktes mit besonderen Teemischungen und Teespezialitäten aller führenden Herkunftsländer wird im Unternehmen Innovation und geprüfte Qualität groß geschrieben. Demmer gilt als “Erfinder” der beliebten Früchteteemischungen und als Entdecker vieler neuer Teeraritäten aus dem fernen Osten für den heimischen Markt.

Die regelmäßige direkte Erkundung der wichtigen Teeanbaugebiete ermöglicht den persönlichen Kontakt mit Teegarten-Betreibern und Exporteuren.

Bei einem Jahresumsatz von gesamt 8 Mio. Euro gilt die Demmer GmbH im Vergleich zu den großen Markenartiklern als kleiner Fisch, doch scheint das Konzept zu greifen. Das Ziel, die derzeit 25 Standorte bald auf 40 zu steigern, ist  innerhalb der nächsten 2 Jahre realistisch geplant.

Tee in Österreich

Den in Österreich nur sehr langsam wachsenden Teemarkt kompensiert das Unternehmen durch erfolgreichen Export. So liegt der pro Kopf Verbrauch an Teegetränken (Schwarz- und Grüntee, ohne Eistee) in Österreich bei 400 Tassen (knapp 40l oder 230g) pro Jahr, während er beispielsweise in Polen beim bereits Dreifachen pro Jahr und Nase liegt.

Frau und Herr Österreicher trinken mehr Kräuter und Früchtetee (rd. 700 Tassen), dann erst gefolgt von Schwarz- und Grüntee. Trotz seiner 30jährigen Bemühung ist es Andrew Demmer noch nicht gelungen, die Österreicher zu einer Nation von Teetrinkern zu machen. Doch wird diese Vision gelebt und mit großer Begeisterung dieses hochgesteckte Ziel verfolgt.

Ein sympathisches Shopdesign, kompetente und gut geschulte Verkäufer und ein vielseitiges Sortiment sollen viele Noch-Nicht-Teetrinker dazu verführen, das mehr als 2000 Jahre alte Getränk für sich neu zu entdecken. Tee ist nach Wasser schließlich das meist getrunkene Getränk der Welt. Preiswert ist es zudem auch.

Viele traditionsreiche und trendige Gastronomie Betriebe servieren heute bereits die Premium Marke DEMMERS TEEHAUS(R), ob in 10.000 m Flughöhe oder auf  dem Meeresspiegel.

Neu aufgestellt für die Zukunft

Die Demmer GmbH beschäftigt derzeit 140 Mitarbeiter und ist mit einem reorganisierten Management für die Zukunft gut aufgestellt. In den Führungspositionen arbeitet ein junges Team und der 26jährige Sohn Georg Demmer wird gerade zum Teefachmann ausgebildet.

Ladies Day am 6. August im Kunsthistorischen Museum (KHM)

Am 6. August 2009 stehen im Kunsthistorischen Museum (KHM) die Damen im Mittelpunkt: Anlässlich des Auftaktes zur Ausstellungsreihe “Intermezzo” mit der Schau “… sinnlich, weiblich, flämisch – Frauenbilder rund um Rubens” (bis 13. Dezember) findet von 10 bis 21 Uhr der “Ladies Day” statt.


Weibliche Besucher zahlen tagsüber den halben Eintrittspreis, ab 18 Uhr ist der Eintritt für alle frei, wie es in einer Aussendung des KHM heißt. “Wir laden alle Damen ein, an diesem Tag ins KHM zu kommen und einen Tag voll Kunst und Weiblichkeit zu genießen”, so Generaldirektorin Sabine Haag.


Ab 10 Uhr werden Besucherinnen mit kleinen Aufmerksamkeiten und einem Blumengruß der “Wiener Gärtner und Floristen” empfangen, tagsüber finden mehrere Gratis-Führungen durch die Ausstellung statt. Ebenfalls auf dem Programm steht eine performative Installation mit Fanni Futterknecht und Valerie Oberleithner.


Um 18.30 Uhr begrüßt Haag im Saal 8 Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (S) und Tänzer Michael Birkmeyer zu einem Gespräch zum Thema “Das Bild von einer Frau – Was ist das Prinzip Weiblichkeit?”. Am Ende des “Ladies Day” steht ein Auftritt von Opernsängerin Natalia Ushakova.


“Ich freue mich, dass wir diesen Tag ganz ins Zeichen der Frau stellen und ein anregendes Programm bieten können. Und ich hoffe, dass zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit nützen werden, sich an diesem 6. August persönlich “ein Bild von einer Frau” zu machen”, wünscht sich Sabine Haag.


Programm-Highlights im Überblick:


ab 10 Uhr


halber Eintrittspreis für alle Besucherinnen des Kunsthistorischen Museums

13 Uhr

Führung durch die Ausstellung “… sinnlich, weiblich, flämisch” (Saal VIII)


15 Uhr

Sonderführung durch die Ausstellung “… sinnlich, weiblich, flämisch”  (Saal VIII) mit Kuratorin Gerlinde Gruber


16 Uhr

Performative Installation  mit Fanni Futterknecht und Valerie Oberleithner (Saal VIII) mit Unterstützung von Impulstanz


17 Uhr

Führung durch die Ausstellung “… sinnlich, weiblich, flämisch”  (Saal VIII)


ab 18 Uhr

freier Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher


18.30 Uhr

Talk-Runde  “Das Bild von einer Frau – was ist das Prinzip Weiblichkeit?” (Saal VIII)


Teilnehmer: Generaldirektorin Sabine Haag, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Tänzer Michael Birkmeyer


Moderation: Erna Cuesta


Musikprogramm:


Natalia Ushakova, Opernsängerin

Inge Kuhn, Flötistin


Ort: Kunsthistorisches Museum (KHM) Burgring 5, 1010 Wien


www.khm.at

Veronika Freystetter ist neue Primaria am Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach

Am 3. August 2009 tritt Dr. Veronika Freystetter (46) ihren Dienst als Primaria der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach an. Als dritte Primaria Kärntens folgt sie Prim. Franz Lehofer nach, der sich zur Ruhe setzt.

Mit Anfang August wechselt die gebürtige Klagenfurterin Dr. Veronika Freystetter vom Krankenhaus Krems, wo sie zuletzt als Oberärztin für Anästhesie und Intensivmedizin tätig war, zurück nach Kärnten. Die künftige Primaria freut sich darauf, “einerseits den Patienten die beste medizinische Hilfe zukommen zu lassen, andererseits ein kommunikatives und förderndes Arbeitsklima für die Mitarbeiter zu schaffen.”

Auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen legt sie großen Wert, ebenso auf “gut gewachsene Strukturen vor Ort”, die sie zu vertiefen trachtet. Dass Freystetter “neue Impulse” im Haus setzen wird, davon ist auch Primarius Felix Waidmann, ärztlicher Leiter des Deutsch-Ordens-Krankenhauses, überzeugt.

Er begrüßt eine Kollegin im Team, die “sowohl bei medizinischen, als auch bei organisatorischen Fragen” höchste Kompetenz bewiesen habe.  

Freystetter, die von 1981 bis 1988 ihr Medizinstudium an der Universität Wien absolvierte, war insgesamt an 11 verschiedenen Krankenhäusern in 21 Abteilungen tätig. Nach ihrer Facharztausbildung von 1996 bis 2003 am Krankenhaus Krems legte sie 2007 auch die Europäische Facharztprüfung für Anästhesie und Intensivmedizin ab.

Seit eineinhalb Jahren studiert sie an der Donauuniversität Krems, Ziel ist ein MBA im Bereich “Health Service Management”.  

Was sie an der Anästhesiologie fasziniert? Es sei “ein unheimlich vielfältiges Fach”, das von der Verabreichung von Narkosen über die Notfallmedizin und Intensivmedizin bis zur palliativen Versorgung, Schmerztherapie und OP-Organisation reiche.

Veronika Freystetter ist verheiratet und Mutter von drei Söhnen zwischen 12 und 15 Jahren.

Die Genregulation durch MicroRNAs erforscht die Biochemikerin Silke Dorner

Silke Dorner von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien beleuchtet in ihrer Forschungsarbeit die Wirkungsweise des so genannten MicroRNA-Effektor-Komplexes auf die Regulation bestimmter Gene.

Das Projekt wird vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) gefördert und soll langfristig zum Verständnis der Rolle von MicroRNAs in der Tumorentstehung und bei Autoimmunkrankheiten beitragen.

Der MicroRNA-Effektor-Komplex hilft bei der Regulation von ca. 30 Prozent der menschlichen Gene. Während des Vorganges der Transkription wird die DNA in der Zelle abgelesen und in Boten-RNA übersetzt.

Der Effektor-Komplex bietet der Zelle die Möglichkeit, auch nach der Transkription zu steuern, welche der vorhandenen Boten-RNAs tatsächlich in Proteine weiterverarbeitet werden. Denn der Effektor-Komplex, bestehend aus kleinen RNA-Stücken und Proteinen, erkennt bestimmte Abschnitte auf der Boten-RNA und unterdrückt ihre Weiterverarbeitung in Proteine. Doch wie der Komplex hier genau eingreift, ist derzeit noch unbekannt.

“In unserem neuen Forschungsprojekt untersuchen wir, wie sich der Effektor-Komplex verändert, sobald er sich an die Boten-RNA gebunden hat”, erklärt Silke Dorner. Die junge Biochemikerin interessiert sich dabei vor allem für die Proteinbestandteile des Komplexes und deren Konformationsänderung während der Genregulation.

“Die Deregulation von MicroRNAs wird mit der Entstehung von diversen Krankheiten in Verbindung gebracht, u.a. der Tumorentstehung. Ein detailliertes Verständnis des Mechanismus, wie MicroRNAs die Boten-RNAs regulieren, wird es langfristig ermöglichen, den Prozess gezielt zu manipulieren und unter Umständen zur Entwicklung von Therapieansätzen beitragen.”

Auch bei der Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes und verschiedenen anderen rheumatischen Erkrankungen findet man Antikörper gegen Proteinbestandteile des Effektor-Komplexes. Die Grundlagenforscherin warnt allerdings vor verfrühten Hoffnungen, denn die Forschung steht hier erst am Anfang.

Ihre Experimente führt sie vorerst an Zellen der Fruchtfliege Drosophila durch. In menschlichen Zellen existieren nämlich verschiedene Varianten des Effektor-Komplexes, im Modellorganismus Fruchtfliege nur eine. So kann Silke Dorner die Veränderungen bei der RNA-Bindung in ihren Experimenten besser beobachten.

Aufbau der eigenen Forschungsgruppe in Wien

Silke Dorner, geboren 1972 in St. Pölten, studierte Biochemie an der Universität Wien, wo sie 2002 promovierte. Nach Post-Doc-Aufenthalten an der Johns Hopkins University in Baltimore, USA, und dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen, Deutschland, kehrte sie 2008 an die Universität Wien zurück. An den Max F. Perutz Laboratories am Campus Vienna Biocenter etabliert die Elise-Richter-Stipendiatin des FWF ihre eigene Forschungsgruppe.

“Der WWTF als zusätzliche Fördereinrichtung stärkt Wien als Wissenschaftsstandort, denn er fördert auch High-Risk-Projekte, was besonders für uns junge Wissenschafter wichtig ist.

Der Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe dauert in den Biowissenschaften länger als in anderen Disziplinen, daher sind für den wissenschaftlichen Nachwuchs auch langfristige Förderungen wichtig”, sagt Dorner, die seit Mai dieses Jahres auch Mitglied der Jungen Kurie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist.

Aber auch die internationale, kooperative Stimmung am Campus Vienna Biocenter empfindet sie für den Beginn ihrer selbständigen Forschungskarriere als äußerst wichtig. “Das Lebendige an der Biologie und besonders die Abläufe in der Zelle faszinierten mich schon in der Schule. Damals beschloss ich, Biochemie zu studieren und Forscherin zu werden”, meint Dorner zu der Frage, warum die Faszination Neues zu entdecken ihren Lebensweg bestimmt.

Die Max F. Perutz Laboratories sind ein 2005 gegründetes Joint-Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien am Campus Vienna Biocenter. Diese inter-universitäre Kooperation ist ein neuer und innovativer Ansatz um Forschung und Lehre an beiden Universitäten zu stärken. Am Institut in der Bohr-Gasse forschen 60 Arbeitsgruppen im Bereich Molekularbiologie. Seit 2007 leitet der Biochemiker Graham Warren das Institut.

www.mfpl.ac.at

Barbara Windisch gründet „funkelrot“

Mag. Barbara Windisch macht sich mit ihrer „Intensiv-Agentur für Unternehmenskommunikation“ selbstständig und damit anderen KMU das kommunikative Funkeln leichter. 

„Graue Broschürentexte, matte Website-Konzepte und farblose Presseaussendungen müssen wirklich nicht mehr sein. Unternehmenskommunikation sollte funkeln und einem roten Faden folgen!“, dafür plädiert Barbara Windisch, Gründerin von funkelrot. Die Agentur, pardon: Intensiv-Agentur (dazu später mehr), unterstützt Firmen bei deren Kommunikation mit Kunden und Zielgruppen, Medien und Mitarbeitern.

Die Kommunikationsexpertin beschreibt ihr Leistungsportfolio so: „Ob erfrischender Text für die Firmenglückwunschkarte. Ob zielgenaue Presseaussendung anlässlich des lang erwarteten Produkt-Launches. Ob so umfassende wie strategische Rundum-Betreuung. Ob gerade bei einem bestimmten Unternehmen ganz was anderes Erfolg versprechend wäre?

Es ist meine Kompetenz und Leidenschaft, genau das herauszufinden. Und erfolgreich umzusetzen.“ Dafür greift sie auf ein Netzwerk von einsatzfreudigen GrafikerInnen, Druckereien, Veranstaltungs-Profis und vielen mehr zurück. Konzeption, Text und Koordination – quasi das Master-Minding – passieren agentur-intern.

Und wer ist funkelrote Zielgruppe? „Die ganz großen Firmen haben die ganz großen Agenturen. Und das passt gut so. Ich wende mich nicht an die Red Bulls, sondern an erfolgreiche und ambitionierte kleine und mittlere Unternehmen, die ihren Auftritt und ihre Kommunikationsarbeit optimieren wollen“, erklärt Barbara Windisch. „Oft helfen einzelne, zielgerichtete Maßnahmen – wie ein professioneller Presse-Corner auf der Website.“

Barbara Windisch baut auf ihrer 10-jährigen Erfahrung in der Kommunikations-Branche auf. Aus den verschiedensten Blickwinkeln: Sie kennt das Tun und Treiben in Werbe- und PR-Agenturen, als Kommunikations-Verantwortliche einer internationalen Firma und auch als Fach-Journalistin. Ihr theoretischer Background ist ein Wirtschaftsstudium.
 

Kontakt:

funkelrot
Intensiv-Agentur für Unternehmenskommunikation

Mag.a Barbara Windisch

barbara.windisch@funkelrot.at

+43 664 99 061 45
+43 1 817 02 30

www.funkelrot.at

Lesen Sie hier unsere Fragen und die Antworten von Mag. Barbara Windisch zu ihrem Unternehmen und ihrer Geschäfts- und Lebensphilosophie.

Ein paar Fragen zu funkelrot:

Was ist das Besondere an Ihrer Agentur und warum kommen die Kunden zu Ihnen?

Die Bezeichnung „Intensiv-Agentur“ habe ich sehr bewusst gewählt. Ich arbeite sehr individuell, sehr maßgeschneidert und ganz nah dran an den Kundinnen und Kunden. Und immer einen Schritt, eine Ebene weiter- und auch mal um die Ecke denkend.

Ich kenne aus 10 Jahren Berufserfahrung die Arbeitsweise von großen Agenturen. Im Vergleich dazu ist funkelrot „Small enough to care“, wie man es in den USA ausdrücken würde. funkelrot arbeitet mit absolut gleichwertigem Know-how und umso größerer Motivation sowie individuellem Eingehen auf die einzelnen KundInnen. Ich kann (mir) das leisten, weil die Strukturen schlank sind und ich eigentlich nur eine Handvoll guter Kunden brauche. Für die ich dann voll und ganz da bin.

War die Gründung Ihres Unternehmens lange geplant oder spontaner Entschluss?

Meine größte Motivation war und ist: absoluter Gestaltungswille und Gestaltungsfreiheit. Die Möglichkeit, meine Überzeugungen und Ideen 1:1 zu leben und umzusetzen.

Der verstärkte Wunsch nach, ich nenne es einmal, „logistischer Gestaltungsfreiheit“ hat sicher auch etwas mit meiner Tochter zu tun. In den Angestellten-Jahren nach meiner Karenz habe ich einfach gemerkt, dass die berühmte Vereinbarkeit oft immer noch ein Lippenbekenntnis ist. Also beschloss ich, mir auch die Familienkompatibilität selbst zu gestalten. Denn hier geht es nicht um die Menge an verfügbarer Zeit, sondern um ihre selbstbestimmte Einteilung.

Um die Frage zu beantworten: Es hat sich in den letzten Jahren abgezeichnet – rund ein halbes Jahr habe ich mich intensiv darauf vorbereitet.

Wo sehen Sie funkelrot in 3 bis 5 Jahren?

Erfolgreich und gesund wachsend!

Mit Agentursitz nahe meinem privaten Lebensradius. Gerne als Gemeinschafts-Quartier mit anderen, idealerweise einander ergänzenden Selbstständigen. Als erste Mitarbeiterinnen nähme ich Teilzeit-Mamas – effizientere und motiviertere Arbeitskräfte gibt es nicht!

Und mit teils internationalen Kunden, damit ich mein Faible für Italienisch und Englisch sowie Reisen ausleben kann!

Haben Sie Erfahrungen mit Kooperationen und Networks – wenn ja, welche?

Dank 10 Jahren Branchenerfahrung habe ich mir mein Netzwerk aufgebaut. Das natürlich immer weitergedeiht. Das ist auch wesentlich für mein Unternehmen: Ich kann mit meiner Intensiv-Agentur den KundInnen gegenüber als One-Stop-Shop auftreten und kooperiere dabei mit GrafikerInnen, FotografInnen, ProgrammiererInnen etc. Ich habe also eher mein persönliches Netzwerk, denn ein Offizielles/Organisiertes.

Welchen Ratschlag würden Sie einer Unternehmensgründerin mit auf den Weg geben?

Daran glauben und sich Zeit nehmen für die Vorbereitung!

Persönliche Fragen an Mag. Barbara Windisch

Verraten Sie uns Ihren Leitsatz und haben Sie ein Vorbild?

Vivere e lasciare vivere! (Leben und leben lassen) – Auf Italienisch deshalb, weil mir das Motto vor vielen Jahren von einer Italienerin, die mit 3 Kindern und vielen Projekten sehr international unterwegs war, mitgegeben wurde.

Ein Seminar, von dem Sie besonders profitiert haben?

Das Unternehmensgründungsprogramm des AMS bietet viele gute Seminare – was ich vorab auch nicht unbedingt erwartet hätte.

Haben Sie ein Rezept gegen Stress und wie entspannen Sie am Liebsten?

Wieviel Zeit habe ich dafür? 😉

Familie, Freunde, ein Glaserl Prosecco, eine Runde rudern oder laufen, ein Buch in meiner Hängematte… da gibt es eine Menge!

Wie gelingt es Ihnen, Beruf und Familienleben zu vereinbaren?

Wie gesagt, in meinem Fall: Indem ich mich selbstständig machte! Dadurch bin ich „Herrin“ meiner Ideen und meiner Zeit.

Eine Persönlichkeit, mit der sie gerne einen Abend verbringen würden?

Mein Partner! (Mit Kind und einer generell großen familieninternen Freizeit-Umtriebigkeit passiert das selten genug.)

Welchen Traum wollen Sie Sich unbedingt erfüllen – oder haben Sie Sich schon erfüllt?

Habe und werde: Viele tolle Reisen!

Persönliche Tipps von Barbara Windisch

Einkleiden tun Sie Sich wo: Auf der 42nd Street, in Berlin Kreuzberg und im Donauzentrum

Onlineshopping-Tipps: x (wo bleibt die Haptik?!)

Sie haben ein Faible für: Handtaschen!

Bevorzugte Musik: „Mittelalterliches“ im Sinne von 70s und 80s, Musicals à la Rocky Horror, Hair & Co.

LieblingsautorIn, Lieblingsbuch: The Time Traveler’s Wife von Audrey Niffenegger

Ihr Traum-Urlaubsziel: „mein“ Schlösschen in Irland, wo ich den 2. Frühstückstee zum guten Buch im Kaminzimmer serviert bekomme – oder doch dieser Strand in Thailand mit seiner palmwedelbedeckten Massagehütte…

Gabriele Possanner-Staatspreis: Neue Ausschreibung gestartet

Johannes Hahn: Wissenschaftliche Leistungen zur Chancengleichheit im Rampenlicht


Bereits zum siebenten Mal verleiht heuer das Bundesministerium für Wissenschaft und For-schung (BMWF) den Gabriele Possanner-Preis an Wissenschafterinnen und Forscherinnen, deren Leistung die Geschlechterdemokratie in Österreich fördern. Konkret geht es um die Chancengleichheit und adäquate Vertretung von Frauen und Männern in allen Gesellschaftsbereichen  in Österreich.


Für Wissenschaftsminister Johannes Hahn ist es „wichtig und richtig, wissenschaftliche Leistungen, die zur Chancengleichheit beitragen, ins Rampenlicht zu stellen. Die Themenvielfalt der bisher ausgezeichneten Arbeiten zeigt einerseits, wo in manchen Bereichen der Schuh noch drückt, andererseits aber ebenso die Leistungen von Frauen in Wissenschaft und Gesellschaft, die bisher noch wenig bekannt waren.“


Der Gabriele Possanner-Staatspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Nominierung der Kandidatinnen für diesen Würdigungspreis erfolgt durch eine international zusammengesetzte Jury. Für den Staatspreis ist daher keine Bewerbung, sondern eine Nominierung vorgesehen – im Gegensatz zu den beiden Förderpreise, für die eine Bewerbung nötig ist.


Mit den Förderpreisen in der Höhe von je 3.000 Euro sollen wissenschaftliche Einzelleistungen ausgezeichnet werden, die auf die Verwirklichung der Geschlechterdemokratie in Österreich förderliche Auswirkungen haben. Die Bewerbungsfrist endet mit 2. Oktober 2009.


Näheres zu den Bewerbungsmodalitäten auf: www.bmwf.gv.at/wissenschaft/ausschreibungen


Der Gabriele Possanner-Staatspreis wurde erstmals 1997 vergeben, zum Gedenken an die erste Verleihung eines akademischen Grades an eine Frau durch eine Universität auf dem jetzigen Staatsgebiet der Republik Österreich. Gabriele Possanner gilt als Pionierin und Vorkämpferin für berufliche Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft.


Bisherige Preisträgerinnen waren u.a. Universitätsprofessorin Dr. Margarethe Hochleitner, Ass. Professorin Dr. Silvia Ulrich und Universitätsprofessorin Dr. Eva Kreisky.