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Ulla Ebner gewinnt EU-Nachwuchsjournalisten- Wettbewerb in Österreic

Mit der Radioreportage „Zwischen Fremdenhass und Förderung“ konnte die Ö1-Journalistin die Jury für sich gewinnen.

Die Gewinner des Europäischen Preises für junge Journalisten stehen fest. Ulla Ebner, Radiojournalistin bei Ö1, überzeugte die hochkarätige, österreichische Jury mit einer Reportage über die zweischneidige Situation ungarischer Roma.

Der Wettbewerb zum Thema „Horizonte erweitern“ mit insgesamt 600 Teilnehmern aus ganz Europa wurde jetzt in allen 35 teilnehmenden Ländern abgeschlossen.

Der Radio- und Printwettbewerb rief junge Europäerinnen und Europäer dazu auf, sich mit der Erweiterungspolitik der Europäischen Union auseinanderzusetzen, ihren Standpunkt zu diesem Thema vorzustellen und ihr Talent als Journalist unter Beweis zu stellen

Der österreichische Gewinnerbeitrag „Zwischen Fremdenhass und Förderung“ von Ulla Ebner befasst sich mit der politischen und gesellschaftlichen Situation der Roma in Ungarn und wurde in Ö1 ausgestrahlt. Die Radioreportage überzeugte die Jury vor allem aufgrund ihrer inhaltlichen Tiefe, Spannung und journalistischen Qualität.

Für die Entscheidung der Jury, bestehend aus Otmar Lahodynksy (profil), Corinna Milborn (FORMAT), Ursula Raberger (Radio Orange94.0), Bettina Stimeder (Der Standard) und Annemarie Huber, Pressesprecherin der Vertretung der europäischen Kommission in Österreich, waren folgende Kriterien maßgeblich: Relevanz der Informationen für das Thema, Originalität bei der Behandlung des Themas, journalistischer Stil und Qualität des Beitrags, die Fähigkeit der Journalistin, die Aufmerksamkeit des Hörers zu gewinnen, und der in den Beitrag eingeflossene Aufwand.

Alle nationalen Gewinner werden zu einer Reise nach Berlin eingeladen, die vom 29. August bis zum 2. September 2009 stattfindet. In der deutschen Hauptstadt treffen die Teilnehmer Vertreter aus Politik, Medien, Universitäten und Zivilgesellschaft, mit denen sie verschiedene, im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung stehende Themen diskutieren werden.

Der EU-Wettbewerb für junge Journalisten wurde gemeinsam von der Europäischen Kommission, der Generaldirektion Erweiterung in Zusammenarbeit mit der Europäischen Jugendpresse und dem Café Babel organisiert.

Zusammenfassung von Ulla Ebners Radioreportage auf http://oe1.orf.at/highlights/133621.html

Weitere Informationen über den Wettbewerb auf www.EUjournalist-award.eu.

Marion Weiss ermöglicht dem Damenhut ein Comeback

Außerordentliche Kreativität gepaart mit solidem handwerklichem Können charakterisieren die Arbeiten von Marion Weiss. 

Es ist der Mix aus Fantasie, Liebe zum Detail, klassischer Verarbeitung und Auswahl feinster Materialien, der die Grundlagen ihrer Unikate darstellen. 

Die klassischen, eleganten oder sportlichen Hutformen aus Filz und Stroh sind in ihrem Atelier ebenso zu finden, wie fantasievoller Kopfschmuck aus Stoff, Federn, Blumen und Schleier. 

Durch die persönliche Beratung in der angenehmen Atmosphäre der kleinen Innenstadtboutique erhält die Kundin das Hutmodell, das ihre Persönlichkeit hervorhebt und mit dem sie sich authentisch und wohl fühlt.

Die Wiener Modistinnen des 20ten Jahrhunderts           

Immer wieder kommen Damen in das Atelier von Marion Weiss und fragen, ob sie diese oder jene Modistin gekannt hätte, was leider meist nicht der Fall ist.

Es hat einst in Wien unzählige Hutwerkstätten gegeben und Marion Weiss versucht, ein kleines Andenken an diese versunkene Welt zu bewahren. Sie würde sich daher sehr freuen, wenn Sie Lust und ein wenig Zeit hätten um ihr Ihre persönlichen Erinnerungen an IHRE Modistin niederzuschreiben.

Vielleicht entsteht eines Tages daraus eine Publikation, die die Vielfalt dieses heute so selten gewordenen Handwerks dokumentiert.

Marion Weiss interessiert, wo Ihre Modistin gearbeitet hat, vielleicht auch welche ihre „Spezialitäten“ waren, oder ob es sonst eine nette kleine Anekdote gibt, die Sie an Ihre Modistin oder Ihren Lieblingshut erinnert.

Zusendungen an:

Marions Hutatelier
Marion Weiss

Seilerstätte 18-20
1010 Wien

www.marions-hutatelier.at

Doris Rauh ist neu im Presseteam von GLOBAL 2000

Die Videojournalistin Rauh verstärkt seit Anfang Juli 2009 die Presseabteilung der österreichischen Umweltschutzorganisation.

Doris Rauh (25) wechselt vom Journalismus in die PR-Branche. Die gelernte Videojournalistin, Medientechnikerin und -designerin hat das Salzburger Journalistenkolleg absolviert.

Zuletzt war sie verantwortlich für den Online-Videobereich von oe24.at.

Außerdem war Rauh sechs Jahre lang für ein regionales Fernsehen in Oberösterreich sowie für ATV und Pro7 Austria tätig. „Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, daher freue ich mich ganz besonders, für GLOBAL 2000 als Pressesprecherin aktiv zu werden“, so Rauh.

GLOBAL 2000 ist Österreichs unabhängige Umweltschutzorganisation. Als aktiver Teil von Friends of the Earth International (FOEI) kämpfen wir für eine intakte Umwelt, eine zukunftsfähige Gesellschaft und nachhaltiges Wirtschaften.

Aktiver Umweltschutz bedeutet mehr Lebensqualität. Umweltschutz heißt, seine Verantwortung wahrzunehmen und sich für eine gesunde und lebenswerte Umwelt einzusetzen. Umwelt braucht Schutz – und zwar jetzt!

www.global2000.at

29 Wissenschafterinnen absolvierten erfolgreich das fForte_Coaching 2008/09 Projektentwicklungstraining

Der fForte_Coaching Durchgang ermöglichte den Teilnehmerinnen, ihre Projekte weiterzuentwickeln. 14 davon reichten bereits bei nationalen und internationalen Förderprogrammen ein.

Das fForte_Coaching wird im Rahmen von fFORTE – Frauen in Forschung und Technologie angeboten und stellt eine Initiative des Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung dar, Frauen auf allen Karrierestufen zu fördern und den Frauenanteil bei wissenschaftlichen Projekten und in Forschungsteams zu erhöhen.

Die nationale und internationale Förderlandschaft stellt WissenschafterInnen in vielen Fällen vor erhebliche bürokratische Hürden. Sich in diesem Dschungel einen Überblick zu bewahren ist oft nicht einfach.

„Ich habe beim fForte_Coaching sowohl von den vermittelten Soft Skills, als auch von den Informationen zu den nationalen und internationalen Fördermöglichkeiten sehr profitiert“, sagt DI Dr. Shokufeh Zamini von arsenal research.

Beim fForte_Coaching werden die Teilnehmerinnen einerseits über nationale und internationale Förderprogramme informiert. Also, wo gibt es für welche Projekte aus welchen Wissenschaftsdisziplinen Fördermöglichkeiten, wo finde ich die dazugehörigen Formulare und wie formuliere ich meine Anträge richtig.

Andererseits werden durch das fForte_Coaching die notwendigen Tools vermittelt, eine erfolgreiche Einreichung praktisch umzusetzen. 

Erfreulicherweise erwies sich das intensive Projekt- und Persönlichkeitstraining auch in diesem Jahr: 59% der Coaching-Teilnehmerinnen konnten ihre ursprüngliche Projektidee, mit der sie sich für das fForte_Coaching im Vorjahr beworben hatten, weiterentwickeln.

Weitere 27% reichten im zweiten Semester sogar ein neu entwickeltes Projekt ein. Dies zeigt, dass die Teilnehmerinnen durch das fForte_Coaching jene Tools und Ideen erhalten haben, die für eine schnelle und erfolgreiche Abwicklung von Anträgen notwendig sind.

„Das Coaching hatte einen wirklich großen Einfluss auf meine Karriere. Mein Blickspektrum hat sich enorm erweitert“, ergänzt Zamini. 

Die Module

Das intensive Projekt- und Persönlichkeitstraining gliedert sich in 8 einander ergänzende Module und richtet sich vor allem an Technik- und Naturwissenschafterinnen sowie an Sozialwissenschafterinnen mit Interesse an interdisziplinären Ansätzen im Bereich Gender und IT.

In 2-tägigen Seminaren wird den Forscherinnen ein individuell angepasstes „Handwerkszeug“ zur erfolgreichen Projekteinreichung vermittelt. 

fForte_Coaching 2009/2010

Kommenden Herbst startet ein weiterer Durchgang des beliebten fForte_Coachings. Bewerbungen sind noch bis zum 11. September 2009 möglich.

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und den Kosten sind unter www.fforte-alumninetzwerk.at/coachings abrufbar.

Christiane Egger ausgezeichnet

Die Konferenzleiterin der World Sustainable Energy Days und stellvertretende Geschäftsführerin des O.Ö. Energiesparverbandes wurde im im Linzer Landhaus geehrt.

Für ihre Verdienste um den oberösterreichischen Tourismus im Bereich Tagungen-Kongresse wurde am 14.7.2009 im Linzer Landhaus die Konferenzleiterin der World Sustainable Energy Days Mag. Christiane Egger geehrt.

Die vom O.Ö. Energiesparverband seit 1993 veranstalteten World Sustainable Energy Days – die jährlich in Wels stattfinden – sind eine geballte Kombination von Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Energieverwendung und die größte jährliche Konferenz in diesem Bereich in Europa.

In Summe haben in den letzten Jahren 10.040 Expert/innen aus 98 Länder der Erde daran teilgenoimmen.

Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Viktor Sigl, der Vorsitzende des Landes-Tourismusrates BSO KR Johann Schenner und der Vorstand des OÖ. Tourismus, Mag. Karl Pramendorfer, sprachen dafür Dank und Anerkennung aus.

Die nächsten World Sustainable Energy Days finden vom 3. bis 5. März 2010 in Wels statt.

www.esv.or.at

Silvia Stoller ist frisch habilitierte Philosophin und tritt Professur in den USA an

Die Philosophin Silvia Stoller hat im Rahmen ihres Elise-Richter-Stipendiums im Juni 2008 ihre Habilitationsschrift zum Thema “Existenz – Differenz – Konstruktion. Phänomenologien der Geschlechtlichkeit” fertig gestellt.

Im Juni 2009 fand ihr Habilkolloquium statt und im Herbst 2009 verlässt die frisch habilitierte Wissenschafterin das Institut für Philosophie der Universität Wien in Richtung USA.

Dort wird Silvia Stoller an der University of Oregon am Department of Philosophy die Stelle einer “Adjunct Associate Professur” antreten.

Fragen nach der geschlechtlichen Existenz

In ihrer Habilitationsschrift verband Stoller ihre beiden Forschungsschwerpunkte – Phänomenologie und Genderforschung -, und damit zentrale Fragen zur geschlechtlichen Existenz, der Geschlechterdifferenz und der Geschlechterkonstruktion.

Die ausgeschriebene Stelle an University of Oregon war auf Silvia Stoller perfekt zugeschnitten: Gesucht wurde jemand mit den Schwerpunkten Continental Philosophy (Phänomenologie) und Feminist Ethics.

Der Ansatz der Phänomenologie – griech.: “phainomena”, das sich Zeigende – zieht sich wie ein roter Faden durch die wissenschaftliche Karriere von Stoller, die auch Gründerin und langjährige Leiterin der Wiener “Gruppe Phänomenologie” ist.

“In der französischen Phänomenologie ist der Aspekt der leiblichen Existenz zentral. Wir haben einen Körper, der an der Erschließung der Welt beteiligt ist. Somit wird der Leib nicht als Gegensatz zum Geist gesehen, sondern dem Leib selbst wohnt Vernunft inne”, so Stoller über den für Außenstehende schwierig zu erfassenden Komplex der Phänomenologie.

University of Oregon: Seminare für Graduate Students und Lesekreise

Das Bewerbungsverfahren an der US-amerikanischen Universität wurde mittels Telefonaten und einer Videokonferenz abgewickelt. Silvia Stoller hat im Vorfeld Vorschläge für verschiedene Lehrveranstaltungen erarbeitet und einige davon im Interview vorgestellt. In der Videokonferenz erläuterte sie ihre Methoden in der Lehre sowie mögliche Themen für Lesekreise.

“An der University of Oregon wird von ProfessorInnen erwartet, dass sie außerhalb des ‘normalen’ Lehrbetriebs wissenschaftlichen Kontakt zu Studierenden unterhalten und Lesekreise für Graduates anbieten”, erklärt Stoller: “Mir kommt das sehr entgegen, da ich unterrichten einfach liebe. Besonders in hoch qualifizierten kleinen Gruppen ist das sehr spannend.”

Ab September 2009 wird Silvia Stoller also an der 1876 gegründeten Universität Seminare für Graduate Students, also fortgeschrittene StudentInnen, halten. “Ich freue mich riesig über diese Stelle. Es ist eine große Auszeichnung an dieser Universität arbeiten zu können”, so Silvia Stoller voller Vorfreude.

Kurzbiografie von Silvia Stoller

Silvia Stoller (geb. 1964 in Bleiburg) studierte an der Universität Wien Philosophie und Ethnologie. 1992 Promotion, anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Wiener Kreis (Wien) und Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie der Universität Wien. 1994 Gründung des Vereins Gruppe Phänomenologie (Wien), 1995 Mitbegründerin und Herausgeberin des Journal Phänomenologie, seit 1995 Co-Leiterin der Vortragsreihe “Feministische Theorie und Gender Studies” am Institut für Wissenschaft und Kunst (Wien).

2001-03 Junior Researcher am Institute for Gender Studies der University of Nijmegen (Niederlande), 2006 PhD cum laude ebendort. 2006–08 Elise-Richter-Stelle des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) am Institut für Philosophie der Universität Wien. 2009 Habilitation im Fach Philosophie.

Regina Haberfellner erforscht Modelle zur Krisenprävention in KMUs

Mag. Regina Haberfellner ist Soziologin und arbeitet am Aufbau von Unterstützungsstrukturen zur Krisenprävention und -bewältigung in kleinen Unternehmen.

Außerdem begann sie bereits in den 1990er Jahren mit umfassenden Forschungsarbeiten zur Situation von selbständigen Migranten und Migrantinnen in Österreich.

Auftraggeber sind von Mag. Regina Haberfellner sind öffentliche Körperschaften (Kammern, AMS, …), Forschungseinrichtungen und die Europäische Kommission (Generaldirektion Unternehmen und Industrie).

Seit 2003 ist Mag. Regina Haberfellner als Unternehmensberaterin tätig und betreibt im Internet eine Plattform zur Krisenprävention und -bewältigung für kleine Unternehmen.

Link: www.unternehmer-in-not.at

Diese Plattform wendet sich an Gründungsinteressierte, sowie an aktive Selbständige in KMU. Sie will Selbständige für potenzielle Risiken und Krisen sensibilisieren und bietet auch jenen, die sich aktuell in einer existenzgefährdenden Lage befinden, nützliche Tipps und Hinweise.

Kontakt: www.soll-und-haberfellner.at

Lesen Sie hier unsere Fragen und die Antworten von Regina Haberfellner zu ihrem Unternehmen und ihrer Geschäfts- und Lebensphilosophie.

Ein paar Fragen zum Unternehmen:

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen und warum kommen die Kunden zu Ihnen?

Ich führe wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Umsetzung zusammen. Dabei konzentriere ich mich auf Nischenthemen wie z.B die selbständige Erwerbstätigkeit von ImmigrantInnen oder die Krisenintervention in KMU. Zu diesen Themen kann ich wissenschaftlich arbeiten, Entscheider beraten, konkrete Service- oder Informationsprojekte konzipieren und aufbauen, sowie Workshops und Vorträge anbieten.

War die Gründung Ihres Unternehmens lange geplant oder spontaner Entschluß?

Ich wusste immer, dass ich noch ein eigenes Unternehmen gründen würde. Ich habe aber nicht gezielt auf einen bestimmten Zeitpunkt hingearbeitet. Eines Tages war einfach die Zeit reif dafür, alle Faktoren passten zusammen und ich dachte mir „Worauf willst du jetzt noch warten?“

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 3 Jahren?

Die Online-Plattform www.unternehmer-in-not.at hat enormes Potenzial, das ich bislang erst zu einem geringen Teil ausgeschöpft habe. Die Entwicklung neuer Services und Produkte für die Plattform steht damit an erster Stelle. Mit dem Aufbau einer Liste von nachweislich qualifizierten Sanierungsberatern und von Rechtsanwälten, die auf Unternehmenssanierung und Insolvenzrecht spezialisiert sind, wurde bereits ein erster Schritt in diese Richtung gesetzt.

In drei Jahren wird jeder Unternehmer und jede Unternehmerin über www.unternehmer-in-not.at die richtige Hilfe finden um sein Unternehmen und seine Existenz retten zu können oder zumindest einen schadensminimierenden Ausstieg aus der Selbständigkeit zu schaffen.

Haben Sie Erfahrungen mit Kooperationen und Networks – wenn ja, welche?

„Vereinsmeierei“ liegt mir grundsätzlich nicht besonders, Netzwerke mit formellen Mitgliedschaften spielen bei mir eine untergeordnete Rolle. Meine Kooperationen und Netzwerke sind überwiegend themenbezogen und mir ist die Vielfalt genauso wichtig wie die Dauerhaftigkeit. Gerade der Austausch mit Kollegen und Kolleginnen aus anderen Ländern bringt mir immer wieder wertvolle Inputs und Sichtweisen, das bereichert meine Arbeit sehr.

Und was (oder welche) können Sie anderen Unternehmerinnen empfehlen?

Meiner Erfahrung nach zählt nicht so sehr die Anzahl der Kontakte, sondern die Qualität der Kontakte. Die Qualität definiert sich über den gegenseitigen Nutzen, die Dauerhaftigkeit und die Vielfältigkeit. Ich muss mir also auch im Klaren darüber sein, was ich von meinen Netzwerken erwarte und was die anderen Mitglieder des Netzwerkes von mir erwarten können.

Welchen Ratschlag würden sie einer Unternehmensgründerin mit auf den Weg geben?

Mein Buch „Gründerlust statt Gründerfrust“ zu lesen 😉

Persönliche Fragen

Verraten Sie uns Ihren Leitsatz oder Lebensmotto, und/oder haben Sie ein Vorbild?

Ich habe keinen bestimmten Leitsatz. Es gibt viele kluge Sprüche und viele Menschen, von denen man lernen kann und das tue ich auch immer wieder. Die Herausforderungen in meinem Leben unterscheiden sich jedoch von Tag zu Tag und ich will nicht mit einem starren Schema reagieren. Letztlich bedeutet Selbständigkeit auch, seinen eigenen Weg zu finden.

Ein Seminar, von dem Sie besonders profitiert haben?

Ein Seminar zu effektiver Pressearbeit von Christa Langheiter hat mir sehr geholfen, die Zugangsweise von JournalistInnen besser zu verstehen.

Haben Sie ein Rezept gegen Stress und wie entspannen Sie am Liebsten?

Mein Rezept gegen Stress ist Planung. Entspannen kann ich mich immer und überall, dafür brauche ich keine besonderen Rahmenbedingungen.

Hanna Brugger-Dengg ist Senior Consultant bei Trimedia

Trimedia hat die Kommunikationsexpertin Hanna Brugger-Dengg als Senior Consultant für ausgewählte Projekte in den Bereichen Technologie und Infrastruktur an Bord geholt.

Sie wird bei Trimedia beispielsweise für “aspern Die Seestadt Wiens”, MA 48 und mobilkom austria tätig sein.

Die promovierte Kommunikationswissenschaftlerin kann eine beachtliche PR-Karriere vorweisen: Sie engagierte sich während des Studiums im Pressereferat der Österreichischen Hochschülerschaft, heuerte später bei Pleon Publico an und stieg hier zur Kontaktgruppenleiterin auf.

Danach sattelte sie auf selbständige Beratungstätigkeit um und war in dieser Funktion auch als Senior-Beraterin und Teamleitungs-Stellvertreterin bei Hochegger Com tätig.

Johanna Kriks startet mit “textlust”

Im Juni hat Johanna Kriks, 35, ihre Agentur textlust – für zielgerichtete Kommunikation und kreative Texte in Wien gegründet.

textlust bietet kreative Texte und innovative Konzepte an. Die Agenturen i-kiu und interlink marketing zählen zu den ersten Auftraggebern.

Die Betriebswirtin sammelte zuletzt als Pressesprecherin im NGO-Bereich Erfahrung und richtet ihr Angebot an Organisationen, Vereine und Kulturtourismusbetriebe.

Zukunftsorientierte Kommunikation. Johanna Kriks sieht viel Bedarf an Innovation.

„Öffentlichkeitsarbeit birgt für jede Organisation Chancen und Wettbewerbsvorteile, vor allem bei jüngeren Zielgruppen, die mit klassischer Werbung schwer erreichbar sind.

Obwohl immer mehr Vereine und Unternehmen Pressearbeit professionell umsetzen, gibt es abseits von konventioneller PR noch viel ungenütztes Potenzial“, so Kriks.

Berufsbegleitend hat die Jungunternehmerin ihre Expertise durch das postgraduale Studium „Public Communication“ am Institut für Publizistik abgerundet.

www.textlust.at
 

Foto: Christina Anzenberger-Fink

Christina Debbah stärkt den vertrieb der AUA

Christina Debbah wird zur Bereichsleiterin Global Sales & Distribution bestellt.
 
Austrian Airlines stärken den Vertrieb durch Herauslösung aus dem Netz und Schaffung eines eigenen Bereiches.

Daher wird der Bereich Commercial Passenger Division der Austrian Airlines Group ab 1. September 2009 umfassend neuorganisiert:

Christina Debbah (43) wird die Leitung  der künftigen Vertriebsorganisation „Global Sales & Distribution“ der Austrian Airlines Group übernehmen.

Christina Debbah arbeitet bereits seit zehn Jahren im Vertrieb der Austrian Airlines, unter anderem als Vertriebsleiter für Geschäftsreisen Österreich und Area Manager Intercontinental, und bringt großes Know-how für diesen Bereich mit.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt war sie als Director „Sales Strategy & Development“ im Unternehmen tätig.

Im neuen Bereich „Global Sales und Distribution“  werden die Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland stärker konzentriert und gezielter gesteuert. Um schlankere und effizientere Strukturen zu schaffen, bündeln sich die Verkaufs-Aktivitäten in Zukunft in den Abteilungen „Sales Austria“ für Österreich und „Sales Core Markets“ für die Hauptmärkte.

Im Aufgabenbereich der Abteilung „Sales Coordination & Development“ liegt die effiziente Vertriebssteuerung in den einzelnen Märkten und Areas. Der Austrian Eigenvertrieb und die Schulung werden in der Einheit „Direct Sales & Sales Services“ zusammengeführt. Im Rahmen der Restrukturierungen wird Christina Debbah auch die Vertriebsverantwortung für den Markt Österreich kommissarisch leiten.