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Michaela Kauer leitet das Wien-Haus in Brüssel

Das Verbindungsbüro der Stadt Wien zur Europäischen Union – “Wien-Haus” – in Brüssel hat eine neue Leiterin. Michaela Kauer wurde mit 1. Juli zur Nachfolgerin von Mag.a Eva Pretscher, die Ende Juni nach 11 Jahren als Leiterin und insgesamt 14 Jahren im “Wien-Haus” in den Ruhestand trat, bestellt.

Michaela Kauer, Jahrgang 1966, war im europäischen und internationalen Jugendbereich tätig und absolvierte 1991 ein Jahr als Praktikantin in der Europäischen Kommission, ehe sie Anfang 1992 in den Dienst der Stadt Wien eintrat.

Sie war zunächst als Pressesprecherin des Wiener Wohnbaustadtrats Rudolf Edlinger tätig, ehe sie dem Gemeinderatsklub der SPÖ zugeteilt wurde. 1996 wechselte sie in das Team von Mag.a Renate Brauner, Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal, bei der sie 2001 Büroleiterin wurde. Diese Funktion behielt sie, als 2004 Mag.a Sonja Wehsely die Führung des Ressorts übernahm.

2006 wurde Michaela Kauer auch Budgetkoordinatorin der Geschäftsgruppe Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal, bis sie 2007 als Büroleiterin in die Geschäftsgruppe Gesundheit und Soziales wechselte.

Neben verschiedenen theoretischen und praktischen Erfahrungen in Organisationsentwicklung, Coaching und Medienarbeit schloss Michaela Kauer 2008 einen Master of Business Administration in internationalem öffentlichem Verwaltungsmanagement ab. Ihre Masterthese befasste sich mit Fragen der Wiener Sozialpolitik aus organisationstheoretischer und EU-rechtlicher Sicht.

Das “Wien-Haus” in Brüssel ist seit rund 15 Jahren das Verbindungsbüro der Stadt Wien zur Europäischen Union. Seine Aufgaben sind Politikbeobachtung und Informationsmanagement, vor allem zu den für Wien wichtigen EU-Dossiers wie Daseinsvorsorge, Binnenmarkt, Gesundheit/Soziales, Verkehr/Umwelt, u.a..

Ebenso wichtig sind die Betreuung von Netzwerken wie EUROCITIES und die Vorbereitung von Ausschüssen und Plenarsitzungen des Ausschusses der Regionen (AdR), in dem Wien ein aktives Mitglied ist.

Das Wien-Haus veranstaltet fachliche und kulturelle Veranstaltungen und empfängt auch immer wieder als offenes Haus BesucherInnen, wie StudentInnen, PolitikerInnen, VerwaltungsmitarbeiterInnen und viele mehr.

Die erste offizielle Vorstellung der neuen Leiterin erfolgte anlässlich einer Veranstaltung des Wien-Hauses mit VertreterInnen der anderen österreichischen Länderbüros durch Senatsrätin Mag.a Daniela Urschitz, Leiterin der Stabstelle Europäische Angelegenheiten der Magistratsdirektion-Verfassungsdienst und EU- Angelegenheiten.


Foto: Julie Moreau de Bellaing

Karin Fenz startet als PR-Beraterin

Lange Jahre arbeitete Karin Fenz als Nachrichtenmoderatorin und Reporterin für verschiedene Wiener Radiosender und als Sportjournalistin und -kommentatorin für Österreichs erste private TV-Station ATV.


Karin Fenz studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien.


Soeben hat sie ein Fachbuch zur Öffentlichkeitsarbeit im Sport (Link) veröffentlicht.


Lesen Sie hier 10 Fragen und die Antworten von Karin Fenz zu ihrem Unternehmen und ihrer Geschäfts- und Lebenphilosophie.


Ein paar Fragen zum Unternehmen:


Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen und warum kommen (kaufen) die Kunden zu Ihnen?


A: Der Clou ist die große Angebotspalette. Neben der PR-Beratung biete ich auch jegliches Texten (journalistisches Texten, wie auch Pressetexte und dgl.), Vertonung (Werbung, Unternehmensfilme, Podcasts, etc.) und Webdesign (angefangen von einfachen Visitenkarten im Netz über Flash-Auftritten bis zur Erstellung barrierefreier Seiten mit Javascript und CMS).


War die Gründung Ihres Unternehmens lange geplant oder spontaner Entschluss?


A: In der beschriebenen Form war die Gründung lange und intensive geplant – mit fachspezifischer Fortbildung ebenso wie dem Besuch zahlreicher Workshops rund um die Selbständigkeit, um das geeignete Rüstzeug mitzunehmen.


Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 3 Jahren?


A: am Markt etabliert; erfolgreich


Welchen Ratschlag würden sie einer Unternehmensgründerin mit auf den Weg geben?


A: 1. Keine Scheu, um Hilfe und Unterstützung zu fragen! 2. Das Ziel nie aus den Augen verlieren!


Persönliche Fragen


Verraten Sie uns Ihren Leitsatz oder Lebensmotto, und/oder haben Sie ein Vorbild?


A: Da ich Herzensbildung als die wichtigste Bildung erachte, mag ich so kleine Weisheiten, wie: „On ne voit bien qu’avec le coeur. L’essentiel est invisible pour les yeux.“ (Antoine de Saint-Exupéry)


Einem Motto möchte ich mich aber nicht verpflichten. Nach meiner Ansicht hindert es einen daran, sich im Leben weiter zu entwickeln.


Haben Sie ein Rezept gegen Stress und wie entspannen Sie am Liebsten (Hobbies)?


A: Die beste Entspannung finde ich in Atemübungen und jedweden meditativen Übungen. Dazu zählt Yoga ebenso wie Wohnungsputz oder Weinlese im Herbst.


Eine Persönlichkeit, mit der sie gerne einen Abend verbringen würden?


A: Um es realistisch zu halten nenne ich an dieser Stelle nur lebende Persönlichkeiten. Sehr gerne würde ich einen Abend teilen mit Personen, die neben großen Erfolgen im Beruf nie vergessen haben, dass sie Menschen sind und menschlich handeln. Allen voran wären das Jerry Lewis und Karl-Heinz Böhm aufgrund ihrer jahrzehntelangen karitativen Tätigkeit, sowie Mickey Rooney und Shirley McLaine, die vermutlich viel aus einem langen und ereignisreichen Leben zu erzählen hätten.


Wann und worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?


A: www.angryalien.com


Welchen Traum wollen Sie Sich unbedingt erfüllen – oder haben Sie Sich schon erfüllt?


A: Ein Häuschen im Grünen mit 2 Bäumen im Garten, zwischen die auch eine Hängematte passt.


Persönliche Tipps


Einkleiden tun Sie Sich wie und wo: von der Stange: Mexx, Zara,


Onlineshopping-Tipps: www.geschenkbox.de, www.butlers.de, www.skrapid.at/9616.html


Sie haben ein Faible für: Bücher, Handtaschen


Bevorzugte Musik: variiert je nach Stimmung: Rock, Pop, Klassik, Alternative


LieblingsautorIn, Lieblingsbuch: A: John Irving, Friedrich Torberg, Erich Kästner, Oscar Wilde Carl Zuckmayer: Als wär’s ein Stück von mir


Ihr Traum-Urlaubsziel: Indien, Südamerika


Wie verbringen Sie Ihre Freizeit: lesend, liebend, lernend, denkend und mit jeder Menge Sport

Neu: Nonstop Chocolate von Oriol Balaguer

Schokoladegenuss in höchster Vollendung und edlem Design

Mit Nonstop Chocolate erweitert der bekannte Designer Chocolatier Oriol Balaguer sein exklusives Sortiment von edelsten Schokoladekreationen. Eine exklusive Verkostung der zarten Süßigkeiten mit persönlicher Anwesenheit des Weltmeisters findet auf der Fachmesse für Gastronomie (FAFGA) vom 13. – 16. September 2009 in Innsbruck statt.

“Die feinen 5 Gramm Minitafeln eignen sich bestens für die Hotellerie und Gastronomie und können als spezielles Give Away oder auch offen zum Kaffee oder zum Digestif serviert werden.

Die edle Optik der Kreationen ist garantierter Blickfang und zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich”, freut sich Jakob Masana, Inhaber der Vertriebsrechte für Österreich, Deutschland und Russland. In drei Kakaoklassen erhältlich trifft die süße Versuchung jeden Geschmack.

Unter www.schokolade-shop.at findet sich eine große Auswahl verschiedener Geschenkkollektionen von Oriol Balaguer aus Barcelona.

Oriol Balaguer erstmals Live im deutschsprachigen Raum auf der FAFGA 2009

Der bekannte Designer Chocolatier Oriol Balaguer wird im Rahmen der diesjährigen FAFGA erstmals im deutschsprachigen Raum persönlich auf der Bühne zu erleben sein. Bei mehreren Koch Shows stellt der Schokolade Weltmeister sein vielfältiges Können der interessierten Fachöffentlichkeit vor.

Oriol Balaguer – Weltmeister seines Faches

Höchste Qualitätsansprüche, Originalität und handwerkliches Geschick machten den Spanier Oriol Balaguer zu einem der drei besten Chocolatiers der Welt.

Titel wie “bester Patissier der Welt”, Herausgeber des besten Patisseriefachbuchs der Welt oder die Auszeichnung mit dem Award “professional of the year 2006” unterstreichen diesen Anspruch. Balaguer fertigt in seiner Heimat Barcelona individuelle Schokoladenspezialitäten u. a. für internationale renommierte Kunden wie Audi, Lexus oder OHM Hotels.

www.schokolade-shop.at

Karriere machen – gerade jetzt

StepStone-Erhebung zeigt Arbeitsmarktchancen während der Rezession auf

Durch den richtigen Einsatz ihrer Fähigkeiten können Arbeitnehmer trotz der gegenwärtigen Rezession ihren Job sichern und sogar ihre Karriere vorantreiben.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen demographischen Untersuchung Online Jobbörse StepStone für die 5.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden. Im Rahmen des EIU Reports (März 2009) hatte StepStone festgestellt, dass ein Großteil der Unternehmen in der Krise antizyklisch einstellen wollen.

Hintergrund: Internationale Unternehmen stehen in der wirtschaftlichen Krise unter enormen Druck. Einerseits geben sie Entlassungen bekannt, während sie auf der anderen Seite aber weiter um wichtige Fachkräfte konkurrieren. Mit der nun darauf aufbauenden Erhebung untersucht StepStone nun die Einstellung der anderen Seite: die der Fachkräfte.

Als Ergebnis dieser demografischen Studie wurden fünf Job-Typen ermittelt, die sich vor allem durch ihre Einstellung zur Arbeit unterscheiden:

Schatzjäger
Hier handelt es sich in erster Linie um die jüngsten Mitarbeiter eines Unternehmens. Für Schatzjäger steht das Geld am stärksten im Vordergrund. 64 Prozent von ihnen sind bereit, länger zu arbeiten, um ihr Einkommen zu steigern. Fast ein Viertel (23 Prozent) sehen sich in drei Jahren in einem anderen Karrierestatus.

Gipfelstürmer

65 Prozent der Gipfelstürmer leisten unbezahlte Überstunden. Diese Gruppe von Arbeitnehmern ist extrem ehrgeizig und legt mehr Wert auf eine berufliche Beförderung als jede andere Gruppe. Wenn sie bei ihrem aktuellen Arbeitgeber Anerkennung vermissen, sind sie schnell wechselbereit.

Brötchenverdiener

Flexible Arbeitszeiten sind Top für Brötchenverdiener. Keine andere Gruppe ist daran mehr interessiert. Dafür sind sie auch bereit Opfer zu bringen: 73 Prozent der Brötchenverdiener arbeiten unbezahlt mehr als vertraglich vereinbart – so viel wie keine andere Gruppe.

Lebensgenießer

Wie der Name bereits vorweg nimmt, sind Lebensgenießer primär an einer ausgewogenen Work-Life-Balance interessiert. Dabei ist ihnen Flexibilität genauso wichtig wie Geld. Allerdings spielt für jeden Fünften in dieser Gruppe die eigene Karriere trotzdem eine große Rolle: 21 Prozent sehen sich in drei bis fünf Jahren in einer höheren Position.

Unabhängige Routiniers

Unabhängige Routiniers gehen dem Ende ihres Arbeitslebens entgegen. Daher ist Geld für sie nicht der primäre Antrieb, ihre Karriere weiterhin voranzutreiben. 35 Prozent dieser Gruppe geben an, den größten Teil ihrer Arbeit außerhalb des Büros zu erledigen. Hier bevorzugen sie eine Tätigkeit im Home Office.

“Für Unternehmen ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gut, zu wissen, wie bestehende Mitarbeiter aber auch neue Kandidaten ihre eigene Karriere einschätzen. Eine Kategorisierung, die auf Basis einer demographischen Erhebung entstanden ist, kann dabei sicher helfen”, so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

“Ein wichtiges Ergebnis dabei: Flexibilität und Work-Life-Balance spielen gerade bei berufserfahrenen Fachkräften eine große Rolle. Diesen Wissensvorsprung sollten Unternehmen nutzen, um begehrte Fachkräfte an sich binden.”

Was bedeutet das für Arbeitnehmer, die derzeit fürchten, ihren Job zu verlieren? Auf Basis der Umfrageergebnisse hat StepStone fünf Tipps zusammengestellt, die dabei helfen können die Karriere voran zu bringen – auch und gerade jetzt.

1. Flexibilität zeigen – denn: 36 Prozent der internationalen Arbeitgeber möchten die Arbeitszeit flexibler gestalten, um Geld zu sparen. Dies bedeutet große Karriere-Chancen für Lebensgenießer und Unabhängige Routiniers.

2. Eine internationale Karriere anstreben – denn: 36 Prozent der internationalen Unternehmen möchten Mitarbeiter ins Ausland versetzen, um sie nicht komplett zu verlieren. Dies bedeutet große Karriere-Chancen für Schatzjäger und Gipfelstürmer.

3. Den Willen zur Weiterbildung zeigen – denn: Beinahe 60 Prozent der Arbeitnehmer wollen Ihre Wissenslücken in diesem Jahr füllen und planen nicht, die Firma zu wechseln. Dies birgt große Chancen für Gipfelstürmer, die sowieso an diesen Themen interessiert sind. Zudem: Um bestehende Mitarbeiter zu halten, setzen viele Unternehmen derzeit auf eine Verbesserung ihrer Weiterbildungsangebote (47 Prozent) sowie auf den Ausbau der internen Aufstiegsmöglichkeiten (58 Prozent).

4. Über den Tellerrand schauen – denn: Auch für den Fall, dass der eigene Job in Gefahr ist, gilt es, gezielt auf Stellenangebote von Mitbewerbern des bisherigen Arbeitgebers zu achten. Hintergrund: 27 Prozent der Unternehmen sagen, dass Sie gezielt nach entlassenen Mitarbeitern der Konkurrenz suchen.

5. Kompromisse eingehen – denn: 40 Prozent der Arbeitnehmer erwarten derzeit geringe Gehaltserhöhungen, 23 Prozent rechnen mit gar keiner Erhöhung ihrer Bezüge. Stattdessen sollten Mitarbeiter flexible Arbeitszeiten oder Weiterbildungen in ihren Mitarbeitergesprächen einfordern. Hier werden sie bei vielen unternehmen derzeit auf offene Ohren stoßen.

Kristina Djinović-Carugo erhält “Laura Bassi Center of Expertise”

Mit dieser Initiative fördert das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend herausragende Forscherinnen. Djinović-Carugo und ihre ProjektpartnerInnen konzentrieren sich auf die Entwicklung neuer Methoden, um Proteine in derart hoher Qualität herzustellen wie sie für Struktur- und Funktionsanalysen bei der Erforschung von Krankheiten und deren Therapien notwendig sind.

Proteine sind Makromoleküle, die für die Hauptaufgaben in den Zellen wie Nährstofftransport, Muskelkontraktion, Zellteilung und Weiterleitung von Signalen verantwortlich sind. Diese “molekularen Maschinen” spielen aber auch bei Krankheiten eine Rolle. Um die Funktion der Proteine vollständig zu verstehen, kombinieren ForscherInnen die Analyse der dreidimensionalen Proteinstruktur mit funktionellen, biochemischen Studien.

Für aufschlussreiche Experimente muss das untersuchte Protein in hoher Qualität und Reinheit, aber auch in ausreichender Menge vorliegen. “Die Herstellung und Aufreinigung auf der einen Seite, aber auch die perfekten Bedingungen zur Kristallisierung der Proteine auf der anderen Seite zu finden, benötigt zeit- und arbeitsintensive Versuche”, erklärt Kristina Djinović-Carugo, Professorin für Strukturbiologie an der Universität Wien und Leiterin des “Laura Bassi Center für optimierte strukturelle Studien” (COSS).

Raschere Herstellung und Kristallisierung von Proteinen

Djinović-Carugo von den Max F. Perutz Laboratories und ihre COSS ProjektpartnerInnen Peggy Stolt-Bergner und Jan-Michael Peters vom Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) sowie Markus Hanner von der Intercell AG, alle vom Campus Vienna Biocenter, entwickeln neue Methoden, um die Suche nach geeigneten Proteinen und ihre Herstellung in der notwendigen Qualität und Quantität zu beschleunigen.

Peggy Stolt-Bergner, IMP: “In unserem Ansatz suchen wir bereits auf DNA Ebene nach Mutationen, kleineren und größeren DNA Stücken, die zu besonders stabilen und leicht kristallisierenden Proteinen führen.” Die so entstandenen Proteine werden in einem Mikrofluid-System untersucht, bei dem bereits zwei Mikroliter des Proteins ausreichen, um 100 Kristallisationsbedingungen unterschiedlich in Zeit, Temperatur und Säuregehalt zu testen.

Die so eingegrenzten Protein-Kandidaten werden im Anschluss in großem Maßstab mit einem Nano-Roboter, der 20 Mikroliter für 100 Bedingungen pipettiert, weiter getestet.

So werden die perfekten Bedingungen für alle weiteren Experimente bis hin zur Herstellung des Proteins ermittelt. Mit dieser Methode wollen die ForscherInnen die aufgewendete Zeit für Herstellung und Kristallisation der gewünschten Proteine drastisch verkürzen.

Marktfähige Ergebnisse der “Laura Bassi Centers of Expertise”

Ein konkretes Ziel der “Laura Bassi Centers of Expertise” ist es, die Entwicklung von marktfähigen Produkten zu ermöglichen. “Langfristig könnten wir unsere neu entwickelten Methoden auch zur Nutzung am Campus und für externe Forscher anbieten. Dies würde die kürzlich geplante campusweite Serviceeinrichtung für herkömmliche Routine-Proteinaufreinigung optimal ergänzen”, erklärt Kristina Djinović-Carugo eine der Anwendungsmöglichkeiten der COSS Ergebnisse.

Nicht nur StrukturbiologInnen brauchen Proteine in dieser hohen Qualität und Reinheit, sie sind auch für biochemische und funktionelle Analysen essenziell.

Ein weiterer möglicher Anwendungsbereich ist vor allem für den Projektpartner und Impfstoffhersteller Intercell AG interessant: Weiß man über Struktur und Funktion eines Proteins in der Zelle Bescheid, kann man auch gezielt neue Therapieansätze verfolgen.

Forschungskarriere auf den ersten Blick

“Während meiner Diplomarbeit entschlüsselte ich die Struktur einer kleinen organischen Verbindung. Der erste und einzige Mensch auf der Welt zu sein, der nun wusste, wie dieses Molekül aussah, war ein so faszinierender Moment, dass mich die Wissenschaft nicht mehr losließ”, beschreibt Djinović-Carugo den Start ihrer Forschungskarriere.

Geboren 1963 in Ljubljana, Slowenien, beendete sie ihr Diplomstudium an der Universität von Ljubljana.

Sowohl 1989 während ihrer Dissertation, als auch 1992 nach ihrer Promotion im Bereich Chemie, verließ sie ihre Heimatstadt für einen Forschungsaufenthalt an der Universität von Pavia, Italien. Nach vier Jahren als Wissenschafterin am EMBL Heidelberg, leitete Kristina Djinović-Carugo ab 1999 die Strukturbiologie und Kristallographie Einheit an der Synchrotron Einrichtung in Triest, Italien.

2004 kam der Ruf an die Universität Wien als Professorin für makromolekulare Kristallographie, wo sie mit ihrer Arbeitsgruppe an den Max F. Perutz Laboratories am Campus Vienna Biocenter forscht. “Ich genieße die gute Zusammenarbeit in einem internationalen Forschungsumfeld hier in Wien, besonders am Campus Vienna Biocenter und mit meinen COSS ProjektpartnerInnen.”

Auf die Frage nach der Art und Weise der Frauenförderung durch die Laura Bassi Initiative antwortet Kristina Djinović-Carugo, die verheiratet und Mutter einer Tochter ist: “In der Wissenschaft muss Exzellenz immer das wichtigste Kriterium sein. Die Laua Bassi Centers fördern exzellente Frauen für deren exzellente Forschung und nicht Frauen, weil sie Frauen sind – meiner Meinung nach ist das der richtige Weg.”

Das Förderprogramm ist nach der italienischen Wissenschafterin Laura Bassi (1711–81), der ersten weiblichen Universitätsprofessorin in Europa, benannt.

Die Max F. Perutz Laboratories sind ein 2005 gegründetes Joint-Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien am Campus Vienna Biocenter.

Diese interuniversitäre Kooperation ist ein neuer und innovativer Ansatz, um Forschung und Lehre an beiden Universitäten zu stärken. Am Institut in der Dr.-Bohr-Gasse forschen 60 Arbeitsgruppen im Bereich Molekularbiologie.

Seit 2007 leitet der Biochemiker Graham Warren das Institut.

www.mfpl.ac.at

Sr. Maria Maul siegt im Wettbewerb “Bio-Schatztruhe 09”

70 Einreichungen beim BIO-Wettbewerb für angehende KindergärtnerInnen, das Siegerprojekt kommt aus Oberösterreich

Zwölf Bundesanstalten für Kindergartenpädagogik (BAKIP) haben am österreichweiten Wettbewerb “Bio-Schatztruhe 09” zur Erstellung von Edutainment-Material zum Thema Bio für Kinder von drei bis sechs Jahren teilgenommen.

Mehr als 70 Projekte wurden eingereicht.

Acht Schulen wurden für den Hauptpreis nominiert.

Die BAKIP Don Bosco aus Vöcklabruck beeindruckte besonders mit ihrer Kreativität und dem hohen pädagogischen und didaktischen Niveau.

Direktorin Sr. Maria Maul nahm mit ihren Schülerinnen am 9.7.2009 Preis und Urkunde von Bundesminister Niki Berlakovich und dem Vorstand der Agrarmarkt Austria DI Günter Griesmayr entgegen.

FOTO: Robert Strasser

Claudia Moser zum Lattestar 2009 gekürt

„Gerührt, gegossen, gecarvt, aber bloß nicht geschüttelt“, so lautete auch diesmal wieder das Motto für alle, die vom Latte Art-Fieber angesteckt wurden.

Der Wettbewerb fand heuer zum zweiten Mal statt. Zwischen 16. März und 1. Juni wurden 170 Kreationen für den Wettbewerb eingereicht. Hauptgewinn ist eine Italienreise. Die Gewinnerin Claudia Moser kommt aus Wien.

170 Einreichungen aus ganz Österreich

Die Kunst, Caffè Latte oder Cappuccino so zuzubereiten, dass aus Espresso und Milchschaum ein Muster oder Bild entsteht, zog diesmal knapp 170 Teilnehmer in den Bann. Dabei gibt es gewisse Grundtechniken, die jeder mit einfachen Mitteln selbst ausprobieren kann.

Gewinnerin punktet mit dem Motiv „Mein Schweinderl“

Für Claudia MOSER haben sich ihre Bemühungen besonders ausgezahlt. Für ihre herausragend kreative Leistung am Milchschaum wurde sie am 3. Juli im McCafé auf der Mariahilfer Straße in Wien ausgezeichnet. Als Hauptpreis erhielt sie eine Traumreise nach Italien, zu der von der AUA der Flug gesponsert wurde.

Die zweitplatzierte Petra HAASE kann mit ihrem nagelneuen BOSCH Kaffee-Vollautomaten von Jacobs gleich weiter an ihren schäumenden Künsten üben. Die weiteren Gewinner erhalten je einen Jahresvorrat an JACOBS Caffè Crema oder VIP-Tickets für die Fête Blanche am Wörthersee.

McCafe unterstützt die Aktion

„Wir freuen uns sehr, dass der „Latte Star 2009“ im McCafé, unserer Genießerlounge, ausgezeichnet wird. Der Kaffee wird im McCafé ausschließlich von ausgebildeten Baristi fachgerecht zubereitet und serviert. Wir setzen dabei eine 100% Arabica-Espresso-Kaffeemischung ein, die von Jacobs exklusiv für McCafé zusammengestellt wurde. Das besondere daran ist nicht nur das einmalige Aroma und das spezielle langsame und schonende Röstverfahren.

Die verwendeten Bohnen stammen ausschließlich von Farmen, die definierte Standards für nachhaltigen Anbau erfüllen und mit dem Zertifikat der Rainforest Alliance ausgezeichnet sind“, so Ursula RIEGLER, Senior Manager Communications bei McDonald’s Österreich, „Wir gratulieren der Gewinnerin sehr herzlich und wünschen ihr einen perfekten Kaffeegenuss in der italienischen Traumstadt ihrer Wahl.“

„Die Konkurrenz bei dem heurigen Wettbewerb war riesig und unglaublich kreativ, sodass es für die Jury kein Leichtes war, die Beste der Besten herauszufinden. Doch die Kreation von Claudia MOSER konnte die fachkundige Jury schlussendlich überzeugen und ließ die Konkurrenz hinter sich.

Zu der Traumreise nach Italien gibt’s für die Gewinnerin außerdem noch den ehrenwerten Titel „LatteStar 2009“. Herzlichen Glückwunsch dazu“, gratuliert Dr. Peter Hamedinger, AMA-Manager für Milch und Milchprodukte.

FOTO: Robert Strasser

Johanna Sommer und Nina Willnauer steigen auf

Mit Johanna Sommer und Nina Willnauer feiern gleich zwei Mitarbeiterinnen aus der alphaaffairs-Kundenberatung ihr Upgrade vom Junior zum Consultant.

Sie profitieren damit von dem bei alphaaffairs bewusst gelebten Prinzip, MitarbeiterInnen durch gezielte Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten interessante Perspektiven innerhalb der Agentur zu ermöglichen.

Mag. Johanna Sommer, MA (27) studierte Ernährungswissenschaften und absolvierte im Anschluss daran berufsbegleitend den Masterlehrgang für „Public Communication“.

Die gebürtige Linzerin betreut vorwiegend Kunden aus dem Lebensmittelsektor, wie z.B. SPAR, Chiquita oder Ölz. Dabei kommen ihren Kunden ihre fundierte ernährungswissenschaftliche Expertise und die vielfältigen Expertenkontakte besonders zugute; Redakteure schätzen ihre kompetenten und wissenschaftlich stichhaltigen News und Informationen.

Erst vor wenigen Tagen belegte Johanna Sommer mit ihrer Masterthese beim diesjährigen Wissenschafts­preis für Public Relations den 2. Rang in der Kategorie Masterthesen in Universitätslehrgängen. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der noch jungen Disziplin „Employer Branding“, am Beispiel von SPAR Österreich. 

Nina Willnauer (30) ist seit rund einem Jahr im Beratungsteam von alphaaffairs und betreut dort Kunden wie Walt Disney Studios Home Entertainment, ECO Business-Immobilien AG und die Plattform Drogen­therapie. Ende Frühjahr 2009 hat sie als Consultant die Teamleitung und eigenständige Kundenverantwortung übernommen.

Die gebürtige Oberösterreicherin begann ihre berufliche Laufbahn als freie Mitarbeiterin bei PR-Büro Halik. Nach einigen Ausflügen in die Werbung wechselte Nina Willnauer zu KRENNzgenial, wo sie sich als stellvertretende Chefredakteurin der Magazine und eingehend mit Familienthemen beschäftigte – eine Erfahrung, von der nun ihre Kunden wie z.B. Disney besonders profitieren.

www.alphaaffairs.at

Brigitte Hainzer gewinnt den Constantinus

Renommierte Auszeichnung für das Projekt “Alpine Gastlichkeit”

Die Alpinen Gastgeber haben allen Grund zum Jubeln: Im feierlichen Rahmen einer Gala wurde Brigitte Hainzer für das von ihr als Projektmanagerin betreute Projekt “Alpine Gastlichkeit – eine grenzüberschreitende Qualitäts- und Marketingoffensive für kleinstrukturierte Beherbergungsbetriebe” mit dem begehrten Constantinus Award ausgezeichnet.

Brigitte Hainzer, geb. 1967 hat ihre Begeisterung fürs Essen, Trinken und Reisen zum Beruf gemacht. Während ihrer Ausbildung zur Touristikkauffrau durchlief sie alle Bereiche des Tourismus inklusive Küchen- und Servierpraxis. 1994 führte sie der Weg von Tirol nach Oberbayern.

Hier hat sie sich als Marketingexpertin für touristische Betriebe einen Namen gemacht. Ihre Arbeit führt sie kreuz und quer durchs Land. Dabei ist sie ständig auf der Suche nach Neuem und Unentdecktem. Mit Vorliebe schaut sie Köchen in die Töpfe und erfährt dabei alles über gastronomische Neuigkeiten und Trends.

Der Constantinus, Österreichs großer Beratungs- und IT-Preis des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Österreich, wurde zum siebten Mal verliehen: Die Constantinus-Gala fand in stilvoller Umgebung am Gelände des Schlosses Grafenegg in Niederösterreich statt. Eine hochkarätige Expertenjury hatte zuvor aus 147 Einreichungen die besten Projekte der der heimischen Berater-Branche ermittelt.

Der erste Platz in der Kategorie Kommunikation & Netzwerke ging an Brigitte Hainzer, die mit den Auftraggebern Tirol Werbung, SalzburgerLand Tourismus und Tourismusverband München-Oberbayern das Projekt “Alpine Gastlichkeit – eine grenzüberschreitende Qualitäts- und Marketingoffensive für kleinstrukturierte Beherbergungsbetriebe” zu einem der erfolgreichsten, grenzüberschreitenden Projekte geführt hat.

Die Begründung der Jury lautete: Das Projekt “Alpine Gastlichkeit” ist ein ausgezeichnetes Beispiel einer besonders gelungenen Qualitäts- und Marketingoffensive.

Hier wurde nicht nur erfolgreich Wissenstransfer realisiert, sondern auch auf entsprechende Nachhaltigkeit geachtet: Verpflichtende Seminare, die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien und die praktische Anwendung in über 520 Betrieben durch 2.500 Teilnehmer sind Garant für einen langfristigen Erfolg.

Hervorzuheben ist der grenzüberschreitende Anspruch des Projektes, das viel zur “Chancengleichheit” zwischen großen und kleinen Beherbergungsbetrieben beigetragen hat.

www.constantinus.net

www.hainzer.de

Susanna Zapreva-Hennerbichler ist FEMtech-Expertin des Monats Juli 2009

Für den Monat Juli ist die Wahl auf die Geschäftsführerin der Wienstrom GmbH, DI Dr. Susanna Zapreva-Hennerbichler, gefallen.

Die gebürtige Wienerin studierte Elektrotechnik im Studienzweig Energie- und Antriebstechnik an der Technischen Universität Wien, wo sie 2000 promovierte. Beide Abschlüsse bestand sie mit Auszeichnung.

Außerdem hat sie ein Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien bereits weitgehend absolviert.

Ihr beruflicher Karriereweg begann als Universitätsassistentin am Institut für Elektrische Anlagen der Universität Wien. Gleichzeitig arbeitete sie selbständig als Beraterin für diverse Energieunternehmen.

Seit 2001 ist sie für die Wien Energie – Wienstrom GmbH tätig. Angefangen hat sie als Projektleiterin, es folgten Posten als Abteilungsleiterin “Messtechnik, Daten-, Zählermanagement und Eichstelle”, Hauptabteilungsleiterin “Allgemeine Services und Zählerwesen” sowie Leiterin des Geschäftsfeldes “Vertriebsleistungen”.

Seit März 2009 ist Susanna Zapreva-Hennerbichler Geschäftsführerin der Wienstrom GmbH mit einer Umsatzverantwortung von ca. 1 Milliarde EURO/Jahr. Ihr sind in etwa 3.000 MitarbeiterInnen unterstellt. Aktivitäten zur Förderung von Frauen setzt die mehrsprachige Elektrotechnikerin täglich im Rahmen ihrer Tätigkeit.

“Um Frauen stärker in technischen oder naturwissenschaftlichen Berufen zu haben, müssen wir unseren Kindern vorleben, dass dies normal ist”, so Susanna Zapreva-Hennerbichler, die verheiratet und Mutter eines Sohnes ist. “Die Prägungen für die Berufswahl passieren meist im frühen Kindesalter.

Ich glaube, dass die Erziehung und die Ausbildung einen Beitrag zur späteren Berufswahl eines Menschen leisten. Das hat sehr viel mit Zutrauen zu tun, mit der Möglichkeit, die eigenen Interessen vorurteilsfrei ausleben zu können, mit Förderung sowie mit der Art und Weise, wie man einem Kind begegnet.”

Das ausführliche Porträt der “Expertin des Monats” unter weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.femtech.at.

Das Programm FEMtech wird vom FEMtech kompetenzzentrum inhaltlich ausgerichtet und strategisch weiterentwickelt. Dabei kooperiert das Kompetenzzentrum, bestehend aus der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), der JOANNEUM RESEARCH, der Verlagsgruppe Bohmann und Draxl & Zehetner Consulting Network mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).