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Barbara Koren schafft Revival der Manschettenknöpfe

Die Kulturmanagerin Barbara Koren präsentiert mit wiener.architektur.zitate eine neue Edition von Manschettenknöpfen, die auf Wiens Architektur und Architekturgeschichte Bezug nimmt.

Diese Edition der von ihr initiierten WIENER.MANSCHETTENKNOPF.LINIE folgt nun der in diesem Jahr zuvor erschienenen allerersten Edition, die ausgewählte Wiener Schmuckkünstler einlädt unverwechselbare Manschettenknöpfe zu kreieren.

Das erste Modell der Edition wiener.architektur.zitate ist eine Referenz an das „Haus am Michealerplatz“ von Adolf Loos (1909-1911), entworfen von der Architektengruppe SPLITTERWERK und von der Schmuckkünstlerin Katharina Schmid gefertigt.

Die maßstabsgetreue Interpretation der oberen Fenster des “Hauses ohne Augenbrauen” ist in zwei markanten Versionen ausgeführt: Je Sterling Silber in Palladium oder Schwarz Ruthenium Veredelung.

In gleichberechtigter Zusammenarbeit kreierten die Entwerfer Splitterwerk und die Ausführende Katharina Schmid einzigartige, doppelseitige Manschettenknöpfe mit faszinierendem Durchblick.

Link: www.manschettenknopf.org

Lesen Sie hier unsere Fragen und die Antworten von Barbara Koren zu ihrem Unternehmen und ihrer Geschäfts- und Lebensphilosophie.

Ein paar Fragen zum Unternehmen:

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen und warum kommen (kaufen) die Kunden zu Ihnen?

Die Schlüsselbegriffe und Motive der KundInnen sind Authentizität, Qualität, Stil, Individualität sowie Werterhaltung und Wertsteigerung.

Das Revival der Gattung Manschettenknöpfe bringt auch eine Flut von Repliken und Kopien früherer Modelle in neuem, als zeitgenössisch, verkauftem Kleid.

Ich setze dem zum einen ausschließlich originale Einzelpaare der jeweiligen Perioden aus aller Welt (1880-1980) sowie zum anderen innovatives, zeitgenössisches Manschettenknöpfe Design von Wiener SchmuckkünstlerInnen und EntwerferInnen in limitierten Serien entgegen.

Sowohl in der WIENER.MANSCHETTENKNOPF.LINIE als auch  bei den historischen und antiken Modellen finden sich überwiegenst Doppel-Manschettenknöpfe, also Modelle mit zwei Schauseiten. Für mich die schönste Art Manschettenknöpfe zu tragen.

War die Gründung Ihres Unternehmens lange geplant oder spontaner Entschluß?

Weder, noch. Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Manschettenknopf Kulturgeschichte ist in Erkenntnis der Renaissance dieser Schmuckgattung inner eines halben Jahres die Idee der Galerie herangereift.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 3 Jahren?

Als eine weltweite Referenzadresse für historische und antike Manschettenknöpfe als auch für Modelle in einzigartig-zeitgenössischem Design mit hohem Potential der Werterhaltung und Steigerung.

Welchen Ratschlag würden sie einer Unternehmensgründerin mit auf den Weg geben?

Haltung, Härte und Herzlichkeit.

Persönliche Fragen

Verraten Sie uns Ihren Leitsatz oder Lebensmotto?

Kairos. Als Unternehmerin wird dieses Credo aber unerbittlich von Chronos ergänzt. Also nun: Kairos nutzen, Chronos meistern.

Haben Sie ein Rezept gegen Stress und wie entspannen Sie am Liebsten (Hobbies)?

Das beste Mittel gegen Stress sind für mich die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur sowie Reisen: Erfüllend, spannend und entspannend, relativiert so manches und regt zu neuen Blickwinkeln und Lösungen an. Im Alltag erfreue ich mich an meinem Terrassen Rosarium mit raren historischen und modernen Rosensorten.

Eine Persönlichkeit, mit der sie gerne einen Abend verbringen würden?

Dmitri Anatoljewitsch Medwedew. запонки, russisch für Manschettenknöpfe, wären allerdings kein Gesprächthema, eher eine Aufmerksamkeit an den Gastgeber.

Wann und worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Einer mit offenen Augen und Sinnen durch die Welt gehenden Philanthropin eröffnen sich auch im Alltag viele Begebenheiten zumindest herzlich zu schmunzeln.

Welchen Traum wollen Sie Sich unbedingt erfüllen?

Einige meiner Talente noch weiter und besser zur Entfaltung zu bringen.

Welches ist Ihr Traum-Urlaubsziel: bereits seit 3 Jahren auf meiner Wunschliste: eine Schwarzmeer-Reise mit Ausgangspunkt in Varna, eventuell über Odessa, aber in jedem Fall nach Sotschi und Batumi.

Elisabeth Sechser berät Frauen bei der Betriebsübernahme

Unternehmensberaterin und Coach Elisabeth Sechser hat sich auf Familienunternehmen und Betriebsübernahmen spezialisiert.

Bereits 43% aller NachfolgerInnen in Österreich sind Frauen, Tendenz steigend. Und in den nächsten 10 Jahren stehen in Österreich fast 60.000 Unternehmen zur Übergabe an.

In Familienunternehmen ist die familiäre Verbundenheit eine große Stärke, kann aber auch eine spezielle Herausforderung bedeuten. Elisabeth Sechser hat spezielle Angebote entwickelt, Frauen in Familienunternehmen und in der Phase der Unternehmensnachfolge optimal zu unterstützen.

Neben Supervision, Coaching, Aufstellungsarbeit und Organisationsentwicklung bietet Elisabeth Sechser Vernetzungsmöglichkeiten, Ressourcen zum optimalen Wissenstransfer und regelmäßigen Erfahrungsaustausch als wertvolle Ressourcen für Familienunternehmerinnen an.

Durch ihre Spezialisierung und ihre Begeisterung für Familienunternehmen hat sie das Projekt EUF (Erfolgreiche Unternehmensnachfolge durch Frauen) entwickelt, das im Sommer 2009 vorgestellt wird.

Kontakt:

Sichtart-Beratung
Elisabeth Sechser, MSc
Kärntnerstraße 5/ Top 6
1010 Wien

www.sichtart.at
www.euf.cc

Lesen Sie hier unsere Fragen und die Antworten von Elisabeth Sechser zu ihrem Unternehmen und ihrer Geschäfts- und Lebensphilosophie.

Ein paar Fragen zum Unternehmen:

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen und warum kommen (kaufen) die Kunden zu Ihnen?

Einerseits ist es meine Kompetenz als Unternehmensberaterin und Coach. Seit bereits 5 Jahren spezialisiere ich mich auf Familienunternehmen und kenne die Dynamiken und Besonderheiten dieser Unternehmensform. Hier braucht man neben Know How auch Verständnis und man muss die spezielle Logik, die diese Unternehmen von anderen unterscheiden, erfassen können.

Durch meine Erfahrungen im Krisenmanagement und bei Veränderungsprozessen  sind bei mir auch emotionale Themen gut aufgebhoben. Kunden finden bei mir nicht nur gute Beratung, sondern auch Ressourcen, die ich aufgrund meiner Vernetzungstätigkeiten sehr gerne zur Verfügung stelle. Ob Informationen zu aktuellen Förderungen, spannende Veranstaltungen oder Fortbildungen oder das Zusammenbringen mit anderen Unternehmerinnen – ich berate „ganzheitlich“ und mit Herz und Verstand.

War die Gründung Ihres Unternehmens lange geplant oder spontaner Entschluß?

Es hat sich einfach entwickelt. In meinem ersten Beruf war ich Sozialarbeiterin. Beraten und Ressourcen organisieren sind immer schon meine Stärken gewesen. Diese dann als Unternehmensberaterin speziell für Familienunternehmen auszubauen und zu entwickeln war anfangs zwar eine rationale Überlegung und wurde bald zur Leidenschaft.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in 3 Jahren?

Nach wie vor in meinem Unternehmen Sichtart mit meinem Projekt EUF – nur viel größer und internationaler.

Haben Sie Erfahrungen mit Kooperationen und Networks – wenn ja, welche?

Als Unternehmensberaterin gehören Kooperationen zum um und auf. Ich schätze es sehr mit meinen  Beraterkollegen gemeinsame und ergänzende Beratungen anzubieten. Ich habe die BeraterInnengruppe NetzWert gegründet. Wir sind alle eigenständige BeraterInnen, die als loses Netzwerk fungieren.

Wir lernen von- und miteinander und entwickeln gemeinsame Angebote für Unternehmen. Getragen wird diese Kooperation durch kontinuierlichen Austausch und vor allem durch  gemeinsame Werte. Denn gute Beratung ist nur dann wertvoll, wenn diese auch mit der entsprechenden Werthaltung passiert. 

Als Vorstand von Frau-im-ÖGV (Businessnetzwerk) organisieren ich auch regelmäßige Businesstalks zu aktuell spannenden beruflichen Themen und Businessfrühstücke mit interessanten Frauen aus Politik, Wirtschaft und Kunst. Vernetzung, Austausch und der Kontakt mit Vorbildern ist in der heutigen Zeit wesentlich für den beruflichen Erfolg. 

Und was (oder welche) können Sie anderen Unternehmerinnen empfehlen?

www.frau-im-ogv.at und viele andere. Man muss sich einfach umschauen, was es so alles gibt und dann ein paar ausprobieren. Wenn man sich bei einem Netzwerk wohlfühlt rate ich dabei zu bleiben und regelmäßig teilzunehmen. Netzwerke funktionieren nur durch Kontinuität. 

Welchen Ratschlag würden sie einer Unternehmensgründerin mit auf den Weg geben?

Freude an der eigenen Geschäftsidee, Mut, Durchhaltevermögen, ausreichend viel Humor und sich eine Mentorin oder ein Netzwerk suchen.

Persönliche Fragen

Verraten Sie uns Ihren Leitsatz oder Lebensmotto, und/oder haben Sie ein Vorbild?

„Peace Please“ Bertha von Suttner und „Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht“ – Geduld ist nicht meine Stärke jedoch immer wieder im Leben das vorauf es ankommt. Meine Vorbilder sind Menschen, die sich trauen, sich selbst treu bleiben und das Leben lieben und immer wieder ausreichend lachen.

Ein Seminar, von dem Sie besonders profitiert haben?

Organisationsaufstellung: Konfliktlösung und Friedensarbeit nach Moreno 

Haben Sie ein Rezept gegen Stress und wie entspannen Sie am Liebsten (Hobbies)?

In meinem großem Kräutergarten in Gaming.

Eine Persönlichkeit, mit der sie gerne einen Abend verbringen würden?

Bertha von Suttner

Persönliche Tipps von Elisabeth Sechser

Einkleiden tun Sie Sich wie und wo: H&M, Zara, Mango, Promode – ich kombiniere gerne Legeres mit Elegantem, Kleider mit Hosen

Sie haben ein Faible für: Statistiken, Wissen, Herausforderungen, Schokolade, Wasser (Seen, Flüsse, Meer)

Bevorzugte Musik: Jazz, D´n´B, italienische Opern, Soul, Trip-Hp,

LieblingsautorIn, Lieblingsbuch: u.a Siri Hustvedts, Irvin D. Yalom

Ein Restaurant, das Sie empfehlen würden: Yellow in Wien

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit: im Kräutergarten, schwimmen, lesen, gemeinsam kochen, Freunde treffen

Sonja Wallner Leitet den Fachbereich Controlling der Telekom Austria

Controlling-Profi Mag. Sonja Wallner (37) verantwortet operatives und strategisches Controlling.

Mag. Sonja Wallner verantwortet zukünftig das operative und strategische Controlling von Telekom Austria. Mit ihrem Team gestaltet sie die relevanten Controllingprozesse im Unternehmen.

Darüber hinaus werden alle Fachbereiche durch die Bereitstellung spezifischer end-to-end Informationen für das Reporting, bei Analysen und bei der Planung unterstützt.

“Natürlich ist es mein Ziel, mit dem Controlling tatkräftig zur Steigerung des Unternehmenswertes beizutragen und an der Vertiefung des Profitabilitätsgedankens zu arbeiten. Darüber hinaus freue ich mich aber auch darauf, ein großes Team zu führen und es auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.

Weiters werde ich Augenmerk auf den Ausbau der Zusammenarbeit mit allen Fachbereichen legen, um diese bei der bevorstehenden Erneuerung des Festnetzes mit unseren Informationen zu unterstützen”, so Wallner über ihre neue Aufgabe.

Die studierte Handelswissenschaftlerin startete ihre berufliche Karriere bei Telekom Austria im Jahr 2000 im Controlling nach ersten Erfahrungen im operativen Controlling und bei der Umsetzung von SAP Projekten in kleineren Unternehmen.

Seit 2002 in leitender Position im Controlling tätig, war Wallner u.a. mit dem Aufbau des CAPEX- und Network Controllings betraut. Seit 2007 verantwortete Wallner das gesamte operative Cost Controlling von Telekom Austria.

www.telekom.at

Pierre Lang-Schmuckstück als Charity zum 150 Jahr Jubiläum des Roten Kreuzes

Das Schmuckunternehmen Pierre Lang hat in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz für das 150 Jahr Jubiläum ein exklusives Schmuckstück entworfen und gefertigt.

Am Abend des 6. Juli wurde das Jubiläums-Collier im Rahmen einer großen Charity-Gala in Wien in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Jubiläums-Schmuckstück, ein mit roten Kristallsteinen besetzter Anhänger in Form eines Kreuzes auf Textilbandcollier, wurde den prominenten Gästen der exklusiven Gala als Geschenk überreicht.

Ab August wird das Schmuckstück von Pierre Lang europaweit zum Verkauf angeboten. Pro verkauftem Kreuz-Collier gehen 3 EUR/5 CHF direkt an das Rote Kreuz.

Schmuckes Zeichen der Nächstenliebe

“Das Pierre Lang Charity-Collier für das Rote Kreuz ist weit mehr als ein Schmuckstück. Es ist ein wunderschönes Zeichen der Nächstenliebe”, sagt Hubert Uebel, Geschäftsführer von Pierre Lang Europe.

Der rhodinierte Kreuz-Anhänger mit handgesetzten, rot glitzernden Kristallsteinen auf zwei Textilbändern in Korallrot und Kirschrot kann vielseitig getragen werden. Auch an einer klassischen Kette oder an einem sportlich-eleganten Halsreifen kommt er wunderbar zur Geltung.

Ab August 2009 europaweit käuflich erwerbbar

Das von Pierre Lang eigens für das 150 Jahr Jubiläum des Roten Kreuzes entworfene und in den firmeneigenen Produktionsstätten in Wien und Irland gefertigte Schmuckstück wird ab August europaweit käuflich erwerbbar sein. Pro verkauftem Collier (à 39 EUR/60 CHF) gehen 3 EUR/5 CHF direkt an das Rote Kreuz des jeweiligen Landes.

“Als österreichisches Familienunternehmen mit internationaler Ausrichtung trägt Pierre Lang gerne zu den Anliegen des Roten Kreuzes bei”, so Hubert Uebel.

Barbara Weber erobert die Männerdomäne Informatik

An der Universität Innsbruck hat sich am 6.7.2009 erstmals eine Frau für das Fach Informatik habilitiert. Barbara Weber erwirbt damit die Lehrbefugnis für Informatik und trägt zukünftig den Titel Privatdozentin.

Die 32-jährige Tirolerin forscht und lehrt als Universitätsassistentin im Arbeitsbereich „Quality Engineering” am Institut für Informatik.

„Die letzten fünf Jahre waren sicherlich sehr arbeitsintensiv und auch nicht immer ganz leicht”, resümiert die frisch habilitierte Informatikerin Barbara Weber. „Allerdings habe ich auf meinem Weg auch viel Unterstützung erhalten, so etwa eine Nachwuchsförderung der Universität Innsbruck und Projektgelder des Tiroler Wissenschaftsfonds. Außerdem war es sicher von Vorteil in einer Arbeitsgruppe zu forschen, die von einer Frau geleitet wird”, sagt Weber, die seit 2004 am Innsbrucker Institut für Informatik arbeitet.

Dabei beschäftigt sie sich mit hochaktuellen Fragen wie der flexiblen IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen. „Besonders in Zeiten der globalen Wirtschafskrise ist die laufende Verbesserung der geschäftlichen Abläufe unumgänglich. Konkret versuche ich Ideen und Konzepte der agilen Softwareentwicklung auf die Modellierung und Ausführung von Geschäftsprozessen zu übertragen und weiterzuentwickeln”, sagt Barbara Weber über ihr Forschungsgebiet.

Prof. Ruth Breu, die Leiterin der Arbeitsgruppe Quality Engineering am Institut für Informatik, freut sich für ihre Mitarbeiterin: „Sie ist unglaublich engagiert, arbeitet sehr eigenständig und kümmert sich auch intensiv um die Anliegen anderer.”

Interesse wecken

Die Informatik ist noch immer ein Männerberuf, nur etwa ein Zehntel der Studierenden an der Uni Innsbruck ist weiblich. In anderen Ländern liegt dieser Anteil bereits bei einem Drittel. „Als Frau muss man sich den Respekt bei Studierenden und Kollegen laufend und immer wieder hart erarbeiten”, sagt Weber.

Dies sei bedauerlich, weil in der Wirtschaft gerade im IT-Bereich die sogenannten weiblichen Attribute wie Kommunikationsfähigkeit und Empathie zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Das Interesse für technische Fächer muss weiter gehoben werden, und zwar bereits ab dem Kindergarten. Hier kann die kindliche Neugier genutzt werden, um Kindern zu zeigen, wie spannend und erfüllend Technik sein kann”, sagt die Informatikerin.

„In den Schulen sollte der Informatik und den Naturwissenschaften entsprechend Platz eingeräumt zu werden, um das Interesse der Schülerinnen und Schüler an diesen Fächern zu steigern.” Neben den guten Berufschancen gelte es aber auch die große gesellschaftliche Bedeutung der Informatik aufzuzeigen. Mittlerweile ist sie aus keinem Lebensbereich mehr wegzudenken. Darüber hinaus sei es wichtig, Frauen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und zu ermutigen, sich nicht durch Vorurteile abschrecken zu lassen.

„Initiativen der Bundesregierung wie Sparkling Science und fForte spielen hier eine ganz entscheidende Rolle. Auch Events wie die Lange Nacht der Forschung tragen dazu bei, die Berührungsängste und die Scheu vor Wissenschaft und Technik abzubauen”, sagt Weber.

Forscherinnenkarriere

Barbara Weber wurde 1977 geboren. Sie studierte an der Universität Innsbruck Betriebswirtschaftslehre und promovierte 2003 im Fachbereich Wirtschaftsinformatik. Seit 2004 arbeitet Barbara Weber am Institut für Informatik der Universität Innsbruck und leitet hier im Arbeitsbereich Quality Engineering einen eigenen Forschungsbereich zur flexiblen IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen und Arbeitsabläufen.

Künftig will sie weiterhin mit internationalen Spitzengruppen forschen und publizieren und die weltweiten Kooperationen intensivieren. Langfristiges Ziel ist eine Professur im In- oder Ausland. Frauen, die einen ähnlichen Weg einschlagen möchten, empfiehlt Barbara Weber: „Viel Durchhaltevermögen, nie aufgeben und immer an sich glauben.

Darüber hinaus viel in die internationale Vernetzung investieren und möglichst früh Kontakte zu Spitzengruppen aufbauen”, so Barbara Weber

Innsbrucks Informatik: Eine Erfolgsgeschichte

Vor acht Jahren wurde an der Universität Innsbruck mit tatkräftiger Unterstützung des Wissenschaftsministeriums sowie von Land Tirol und Tiroler Zukunftsstiftung das Institut für Informatik gegründet, das seither als zentrale Schaltstelle für alle Fragen der Informationstechnologie in Westösterreich fungiert.

Bachelor-, Master- und Doktoratsstudiengänge sowie ein Lehramtsstudium für Informatik und Informationsmanagement bieten jungen Menschen in Tirol die Chance, sich auf hohem wissenschaftlichem Niveau auf die Herausforderungen der modernen Wissensgesellschaft vorzubereiten. Schon während des Studiums können die Studierenden dabei in praxisnahen Projekten Erfahrungen sammeln und auch potentielle Arbeitgeber kennenlernen.

Das Institut ist überdies an zahlreichen großen, internationalen Forschungsprojekten beteiligt und arbeitet intensiv an den neuesten Entwicklungen im Bereich der Informationstechnologien mit.

Swetlana Heger erhielt den Internationalen Kunstpreis des Landes Vorarlberg

Der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Internationale Kunstpreis des Landes Vorarlberg ist am 6.7.2009 im Landhaus in Bregenz von Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Kulturreferent Landesstatthalter Markus Wallner an die in Bregenz aufgewachsene Künstlerin Swetlana Heger überreicht worden.

Laut Wallner hat sich die Jury für eine “bemerkenswerte Künstlerin entschieden, die mit ihrem ungewöhnlichen künstlerischen Ansatz in der internationalen Kunstszene immer wieder auf sich aufmerksam macht”. Ihre Arbeiten stellt Heger in Europa, den USA und Japan aus. In Vorarlberg wurde sie unter anderem durch ihr “Kunst und Bau”-Siegerprojekt für die FH Dornbirn bekannt.

“Der Internationale Kunstpreis des Landes versteht sich als Impuls für das künstlerische Schaffen in der Region und dient darüber hinaus dem internationalen Austausch der Kunstschaffenden”, sagte Wallner im Rahmen des feierlichen Festakts im Landhaus.

Die Auszeichnung ging heuer an die im tschechischen Brünn geborene und derzeit in Berlin lebende bildende Künstlerin Swetlana Heger. Aufgewachsen ist Heger in Vorarlberg.

Neue Zugänge

In ihren Arbeiten beschäftigt sich Heger seit Jahren mit dem Phänomen, dass sich das Kunstschaffen immer mehr von der Vorstellung des einsamen kreativen Genies hin zur kollektiven Produktion von Kunst bewegt.

Dabei thematisiert sie die ökonomischen Rahmenbedingungen künstlerischer Produktion, den Einfluss von Massenmedien und Produkten auf unsere Wertvorstellungen und die zunehmende Ästhetisierung des Alltags.

Die Aufnahme kommerzieller Partner in ihre Projekte ist bei Swetlana Heger ein immer wiederkehrendes Prinzip. Sie zeigt eine beunruhigende Analogie auf zwischen Massenfertigung samt Marketingstrategien und dem, was anscheinend die Einzigartigkeit eines Kunst schaffenden Individuums ausmacht.

Heger hat an der Universität für angewandte Kunst in Wien sowie an der Musashino Art University Tokyo studiert und war 2005 Visiting Professor an der School of Visual Arts, New York. Nach einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit Plamen Dejanov arbeitet sie nun vorwiegend in Berlin.

Internationaler Kunstpreis

Seit 1985 vergibt das Land Vorarlberg alle zwei Jahre den Internationalen Kunstpreis. Erster Preisträger war Max Örtli. Unter den Ausgezeichneten befinden sich auch Künstlerinnen und Künstler aus Vorarlberg, unter anderen etwa Gottfried Bechtold, Ruth Schnell oder Rainer Ganahl.

Wally Sallner und Johannes Schweiger leiten das Modestudium an der Modeschule Wien

Wally Sallner und Johannes Schweiger, besser bekannt unter ihrem Fashionlabel __fabrics interseason, übernehmen ab dem Wintersemester 09/10 die Leitung der Bachelorausbildung für Mode der Kunstuniversität Linz an der Modeschule Wien.

Sie folgen damit der Inititatorin dieses Ausbildungsangebotes, Dr.in Gerda Buxbaum, die in Pension geht.

Die Bachelorausbildung an der Modeschule der Stadt Wien gibt es seit dem Wintersemester 2006/07. Sie wird in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz durchgeführt.

“Es freut mich, dass die Wahl auf zwei Modeschaffende fiel, die in Wien Mode machen, damit international reüssieren und dieses Wissen an die Mode-StudentInnen hier in Wien weitergeben”, so der Jugend- und Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch am Montag und weiter: “Ich freue mich schon auf die ersten Arbeiten, die unter ihrer Leitung entstehen. Ich bin überzeugt, dass viele neue, spannende Impulse gesetzt werden, die der weiteren Entwicklung der Modebranche in Wien sicher förderlich sind.”

Unangepasst, international und erfolgreich

Wally Sallner und Johannes Schweiger, beide Absolventen der Akademie für Bildende Künste Wien, haben beginnend mit 1998 gemeinsam eines der erfolgreichsten Wiener Modelabels, __fabrics interseason, aufgebaut. Ihr Firmensitz ist im 16. Bezirk von wo aus sie international agieren.

Seit 2003 präsentieren sie ihre Kollektionen zweimal jährlich im Rahmen der Pariser pret-a-porter Fashion Week. Ihre Kollektionen werden in Asien, den USA und Europa verkauft.

Sie nehmen laufend an nationalen und internationalen Ausstellungen im Kunstkontext teil. So auch die Zielsetzung von Sallner und Schweiger für ihre StudentInnen: “Wir wollen ein starkes Profil entwickeln, das die Eigenständigkeit der einzelnen Studierenden und deren internationale Ausrichtung forciert.”

Den Schwerpunkt sehen sie bei der Vermittlung eines konzeptionellen Modebegriffs, der interdisziplinär und erweiternd die Bereiche Bildende Kunst, Design, Perfomance und Mode umfasst.

“Die Modeklasse des Instituts für Textiles Design an der Universität für Gestaltung Linz mit dem Standort Modeschule Hetzendorf stellt für uns eine Alternative zur Ausbildung in der Modeklasse an der Universität für Angewandte Kunst dar”, so Sallner und Schweiger zur geplanten Positionierung. Zu zweit wollen sie sich der intensiven, individuellen Förderung der Studierenden widmen.

Als Potenzial sehen sie die Vielfältigkeit der Ausbildung, in der insgesamt vier Fachrichtungen angeboten werden, nämlich Modedesign, Strickmodedesign, Produktgestaltung/Lederaccessoires (Taschen, Schuhe, etc.) und Produktgestaltung/Modisterei. “Damit sind können wir im Unterschied zu anderen mehr machen als nur Kollektionen”, so Sallner und Schweiger abschließend.

Zwischen Kunst, Mode und Musik

Wally Sallner und Johannes Schweiger positionieren sich interdisziplinär zwischen Bildender Kunst, Mode/Design und Musik. Entsprechend der künstlerischen Methode basieren die Projekte, Kollektionen und ihre Präsentationen auf Konzepten, denen eine intensive Recherche zu gesellschaftspolitischen Phänomenen und Diskursen voraus geht.

www.modeschulewien.at

Marion Winkler leitet das Wiener Liegenschaftsmanagement

Mag.a Marion Winkler ist die neue Chefin des Liegenschaftsmanagements der Stadt Wien. Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer überreichte der 41jährigen Juristin am Donnerstag das Bestellungsdekret zur Leiterin der Magistratsabteilung 69, die zum Ressort von Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig gehört.

Die Neubesetzung dieser Funktion war notwendig geworden, weil die frühere Abteilungsleiterin Dipl.-Ing. Sigrid Oblak seit 1. März dieses Jahres Geschäftsführerin der Wien Holding ist.

Ihr wurde für ihre erfolgreiche Arbeit in der MA 69 gedankt. Die Glückwünsche der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten an die neue Abteilungsleiterin überbrachte der Vorsitzende der Hauptgruppe I Norbert Pelzer.

Marion Winkler wurde in Klagenfurt geboren, studierte Rechtswissenschaften in Graz und kam 1995 zur Stadt Wien.

Nach Stationen in verschiedenen Magistratischen Bezirksämtern und Magistratsabteilungen sammelte sie – im Rahmen der Nachwuchsführungskräfteausbildung der Stadt Wien – in der Österreichischen Salinen AG ein halbes Jahr lang Erfahrung in der Privatwirtschaft.

Ab 2001 war sie im Geschäftsbereich Recht der Magistratsdirektion tätig, seit 2007 leitete sie die Gruppe Schlichtungsstelle in der Magistratsabteilung 50.

www.wien.gv.at/verwaltung/grundstuecke/index.html

Foto: Schaub-Walzer

Carola Purtscher ist Geschäftsführerin von Kobza Integra Public Relations und Lobbying

Carola Purtscher, 43, zeichnete zuletzt verantwortlich für die Kommunikations- und Lobbyingagenden der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH.

Eine neue PR- und Lobbying-Agentur geht an den Start: Kobza Integra Public Relations und Lobbying in Wien bietet strategische Kommunikationsberatung unter der Führung von zwei Profis der Branche: Als Geschäftsführer fungieren der erfolgreiche Kommunikationsfachmann und Agentur-Eigentümer Rudi Kobza und die erfahrene PR-Beraterin Carola Purtscher.

Von 2001 bis 2006 managte Carola Purtscher als Communications Manager die Kommunikations- und Lobbyingarbeit von McDonald’s Österreich sowie die Ronald McDonald Kinderhilfe.

Die diplomierte PR-Beraterin und zweifache Mutter sammelte ihre berufliche Erfahrung sowohl im Agenturbereich als auch in Unternehmen und war 1991 bis 1993 als Pressesprecherin des damaligen Wirtschaftsministers Wolfgang Schüssel tätig.

Purtscher erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, wie den ‘Golden World Award 2003’ der International PR Association in New York (für den internationalen Weltkindertag bei McDonald’s) oder den Staatspreis für Public Relations in der Kategorie ‘Corporate Publishing’ für das ‘Vinzenz magazin’ im Herbst 2008.

Die gebürtige Vorarlbergerin ist Mitglied im Public Relations Verband Austria und war dort von 2005 bis 2007 Mitglied des Vorstandes.

“Kobza Integra ist eine Agentur der besonderen Art. Sie definiert sich nicht über die Größe, sondern über exklusive Beratung auf höchstem Niveau gekoppelt mit neuen kreativen Ansätzen. Damit positioniert sich Kobza Integra als Boutique”, erläutert Rudi Kobza das Konzept der neuen Agentur.

Der Name Kobza Integra ist dabei Programm: “Integrität und damit Vertrauensbildung zu schaffen ist gerade in Krisenzeiten entscheidend wichtig. Mit nachhaltigen Kommunikationskonzepten wollen wir Unternehmen und Institutionen beim Dialog mit ihren Kunden, den Medien und der Öffentlichkeit professionell unterstützen”, erklärt Geschäftsführerin Carola Purtscher.

Die umfassende Kommunikationsberatung der neuen Agentur reicht von der Produkt- und Marken-PR, über die klassische Medienarbeit inklusive innovativer Medienkooperationen bis hin zur internen Kommunikation, professionellem Netzwerken und Lobbying. Im Umfeld der ‘new world of media’ soll den Kunden mit Kobza Integra strategisch fundierte und kreative Kommunikationsberatung angeboten werden.

Mit der Betreuung der REWE-Tochter MERKUR und dem ‘Vinzenz magazin’ der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH – einem der größten privaten Träger von Einrichtungen im Gesundheitswesen Österreichs – startet die junge Agentur bereits mit renommierten Kunden. Weiters begleitet Kobza Integra derzeit den Markenrelaunch der CPB Immobilientreuhand zur EHL Immobilien GmbH.

www.kobzaintegra.at

Foto: Werner Linsberger/Kobza Integra

MyPlace-SelfStorage ist Marktführer bei der Vermietung von Lagerabteilen

Externer Lagerraum bringt mehr Arbeitsqualität im Büro und Lebensqualität in den eigenen vier Wänden.


Private und Gewerbetreibende können sieben Mal in Wien, in sechs deutschen Großstädten (Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Wiesbaden, Nürnberg) und an zwei Standorten in Zürich in strategisch, verkehrstechnisch gut erreichbaren Lagen helle, saubere, uneinsehbare und trockene Lagerabteile maximal 10 Minuten von ihrem Wohnort oder Arbeitsplatz, unkompliziert mieten.


Die Abstellräume sind jederzeit verfügbar und kündbar – so leicht und schnell wie ein Auto zu mieten – und kosten ab 26,50 Euro pro vier Wochen. Mit einem Sicherheitscode kommt der Kunde auf das Gelände und kann dann mit eigenem Schlüssel bequem sein Hab und Gut sieben Tage die Woche von 6.00-22.00 Uhr einlagern oder wieder mitnehmen.


Die Business-Kunden machen etwa ein Drittel der Kunden von „MyPlace-SelfStorage“ aus. Sie bestehen zum Teil aus Gewerbetreibenden, denen das Büro vor lauter Akten und Büromaterial langsam zuwächst, zum Teil aus Unternehmen, die ein flexibles Zusatzlager für Saisonware und billig eingekaufte Sonderposten oder für den Außendienst benötigen.


Diese mieten meist ein Lager, das in der Nähe ihres Betriebsstandortes gelegen ist und gut zu erreichen ist. Sie besuchen ihr Lager sehr häufig und nehmen den Vorteil vorhandener Bürologistik in Anspruch: in ihrer Abwesenheit wird Ware für sie entgegengenommen bzw. größere Lieferungen direkt ins Lagerabteil gebracht.


„Wir schicken unseren Kunden ein SMS, wenn ihre Lieferung da ist“, so Martin Gerhardus, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens.


Auch Importfirmen für Waren aus Übersee brauchen meist zusätzlich zu einem kleinen Verkaufsraum in der Innenstadt noch einen sicheren und entsprechend klimatisierten Raum, um die im Container angelieferten Möbel, Teppiche oder Stoffe entsprechend lagern und den Kunden vorführen zu können. Oder es sind Handelsvertreter, die ein leicht zugängliches Lager für Warenmuster und –proben, um Platz im „home-office“ zu schaffen, suchen.


Für die Sicherheit der Ware ist gesorgt: Man kann nur mittels persönlichem Eingangscode das SelfStorage-Gelände betreten, die Lager sind Kamera überwacht, jedes Abteil verfügt über ein eigenes Schloss und in der Nacht patrouilliert ein Sicherheitsdienst das Gelände.


Externe Lager werden aber nicht nur für die Geschäftstätigkeiten benötigt. Es gibt noch viele persönliche Gründe, warum die Kunden ihr Hab und Gut bei „MyPlace-SelfStorage“ einlagern. 


Nur für eine Weile, wenn Umbau, Renovierung oder Umzug anstehen; längerfristig aus einem von vielen Anlässen, wie zum Beispiel Heirat, Trennung, Erbschaft, Auslandsaufenthalt, außergewöhnliche Sammlerleidenschaften oder schlicht, weil man lieb gewonnene Dinge aufbewahren möchte und das Kellerabteil zu klein ist.


Die Lagerabteile von „MyPlace-SelfStorage“ können gemietet werden, solange man sie gerade benötigt und der große Vorteil ist, dass Lagerraum sofort zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird.


www.myplace.at