Author: admin

Weniger krebsauslösende Stoffe durch Rosmarin und Salbei

Ihre Entstehung lässt sich mit gewissen Zubereitungstricks jedoch beeinflussen: Immerhin um rund ein Viertel sinkt der HAA-Gehalt nämlich, wenn Fleisch oder Fisch zusammen mit Rosmarin oder Salbei zubereitet wird.

“Beide Kräuter enthalten Antioxidanzien, die der HAA-Bildung einen Strich durch die Rechnung machen”, sagte Prof. Karin Schwarz vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Universität Kiel auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e. V. Mitte Mai in Hannover.

Die Zugabe von Thymian und Knoblauch hat ähnliche Effekte. Auch wenn diese Stoffe lange genug im Bratfett brutzeln, verschwinden sie wieder. “Werden HAA in Rapsöl für 30 Minuten bei 180 Grad erhitzt, sind anschließend nur noch zehn Prozent der Ausgangskonzentration nachweisbar”, sagte Schwarz und weiter: “Diese Erkenntnisse können insbesondere bei Soßen angewandt werden, deren Basis Fleischprodukte oder Knochen sind. Immerhin sind Soßen für etwa ein Viertel der HAA-Aufnahme verantwortlich”.

Die geschätzte tägliche HAA-Aufnahme rangiert in Deutschland bei rund 100 Nanogramm. Im internationalen Vergleich ist das zwar eher niedrig; in den USA liegen die Werte bei 500, in Neuseeland sogar bei 1.000 Nanogramm täglich.

Trotzdem werden HAA auch bei uns mit dem vermehrten Auftreten von Dickdarmkrebs in Verbindung gebracht – zum einen wegen des hohen Fleischkonsums, zum anderen weil es Menschen mit einem genetisch bedingt sehr aktiven Enzymsystem für HAA gibt, die besonders empfindlich auf derartige Fremdstoffe reagieren.

Während beim Braten bei 170 Grad kaum diese Stoffe entstehen, steigt deren Bildung bei 220 Grad sprunghaft an. Dasselbe gilt für das Rösten im Ofen: Bei 200 Grad sind so gut wie keine HAA feststellbar, beim Grillen von 245 Grad steigt der Wert deutlich.

Die Bildung dieser unerwünschten Substanzen hängt außerdem von der Zusammensetzung eines Lebensmittels ab. Sie können nur entstehen, wenn Kreatin, Aminosäuren und Glucose vorhanden sind. Weil Kreatin ausschließlich im Muskelfleisch vorkommt, sind Fleisch und Fisch betroffen; nicht aber andere eiweißreiche Lebensmittel wie Sojaprodukte.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, steigt am besten auf schonende Zubereitungsmethoden um.

Beim Kochen, Dünsten oder dem Garen in der Mikrowelle entstehen so gut wie keine HAA.

Quelle: aid, Dorothee Hahne

Ehemalige Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky übernimmt Leitung des Geschäftsbereiches Gesundheit bei PwC Österreich

„Der Gesundheitsbereich steht weltweit und auch in Österreich vor großen Herausforderungen und Umwälzungen. Umso mehr freut es uns, dass wir für die Leitung dieses strategischen Wachstumsbereiches in der Beratung eine international anerkannte Expertin gewinnen konnten.

Dr. Andrea Kdolsky wird mit ihrem Know-how PwC dabei unterstützen, einen weiteren Schritt in Richtung strategische Führungsposition als Berater des österreichischen Gesundheitswesens zu setzen“, erklärt Dipl.-Ing. Mag. Friedrich Rödler, Senior Partner PricewaterhouseCoopers Österreich.

Langjährige Expertise im Gesundheitsbereich

Als promovierte Ärztin und Fachärztin für Anästesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie verfügt Dr. Andrea Kdolsky über eine fundierte medizinische Basis. Kdolsky war nach ihrer medizinischen Ausbildung von 2004 bis 2005 stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesinstituts für internationalen Bildungs- und Technologietransfer (BIB).

Danach war sie Krankenhausmanagerin für die Landeskliniken Holding/NÖGUS Niederösterreichische Landeskliniken-Holding und medizinische Geschäftsführerin der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding. Von Jänner 2007 bis Dezember 2008 war Dr. Kdolsky Bundesministerin für Gesundheit & Frauen bzw. Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend.

„Meine Passion ist die Modernisierung und die Reform des Gesundheitsbereichs. Hier gilt es in den nächsten Jahren großen Herausforderungen zu meistern.

Dafür braucht der Gesundheitsbereich erstklassige Berater. PricewaterhouseCoopers hat hier bereits einen exzellenten Ruf. Daher freue ich mich darauf, in meiner neuen Funktion bei PwC das österreichische Gesundheitswesen weiterhin tatkräftig zu unterstützen“, erklärt Dr. Andrea Kdolsky
www.pwc.com

Ferialjob – arbeiten für ein Taschengeld? Sozialversicherung für Volontär bis Ferialarbeiter

Dazu ist vor allem klar zu stellen: Ferialjob ist nicht Ferialjob! Einerseits gibt’s die Ferialpraktikanten, also Schüler (z. B. HTL oder HLA) oder Studenten, die eine für die Ausbildung notwendige Tätigkeit verrichten – im Vordergrund steht allerdings das Ausbildungsziel.

Ein Dienstverhältnis – und die damit verbundene Pflichtversicherung – kann, muss aber nicht entstehen: Bekommt der Praktikant ein “Taschengeld” über der Geringfügigkeitsgrenze (357,75 EUR), ist er vollversichert. Ausnahme ist das Gastgewerbe, wo das Praktikum immer ein Dienstverhältnis begründet!

Anders sieht es aus, wenn SchülerInnen und StudentInnen in den Ferien ihr Taschengeld kräftig auffetten wollen, nämlich als Ferialarbeiter oder -angestellter.

In diesem Fall besteht Anspruch auf kollektivvertragliche Entlohnung sowie arbeitsrechtlich auf Sonderzahlungen, Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankenstand.

FerialarbeiterInnen sind sozialversichert, die Anmeldung bei der Gebietskrankenkasse obliegt dem Dienstgeber.

FerialarbeiterInnen ist nicht nur kranken- und unfallversichert, die Zeit ist auch für die Pension anrechenbar.

Für Fragen zum Versicherungsschutz bei Ferialjob steht Ihnen das NÖDIS-Telefonservice der NÖGKK unter 050899/7100 zur Verfügung. Infos gibt es auch unter www.noegkk.at.

Experten-Jury wählt Christa Kummer zur Mrs. Shoe

Christa KummerExperten-Jury wählt Christa Kummer zur Mrs. Shoe


Eine Experten-Jury, bestehend aus Vertretern des österreichischen Schuhhandels und der heimischen Schuhindustrie, begab sich auf die Suche nach Prominenten mit besonderem “Schuhverstand”.


Gefragt waren Persönlichkeiten aus Kultur, Medien, Politik, Sport und Wirtschaft, die sich durch besonders gepflegtes Schuhwerk auszeichnen und durch ihr elegantes Auftreten als “Botschafter des guten Schuhgeschmacks” fungieren.


Fündig wurden die Experten bei ORF-Wettermoderatorin Dr. Christa Kummer und Fußball-Legende Hans Krankl, die mit dem Titel “Mrs. Shoe” bzw. “Mr. Shoe” ausgezeichnet wurden. Die Wahl fand Ende 2008 erstmals statt und soll zu einer regelmäßig wiederkehrenden Institution werden.


Vorbilder für guten Schuh-Geschmack


Die Kür von ORF-Wetter-Lady Dr. Christa Kummer war für die Jury nahe liegend, glänzt sie doch bei ihren Auftritten im Anschluss an die ZIB stets mit ausgesprochen stylishem Schuhwerk. Auch privat ist Kummer “schuhsüchtig”: “Mein Schuhbestand füllt bereits mehrere Kästen – und ich liebe sie alle: Von den wetterfesten Gummistiefeln für den Urlaub am Land bis zu den High Heels für den großen Auftritt.”


Die Auszeichnung “Mr. und Mrs. Shoe” wurde am 3. April 2009 im Rahmen eines Branchen-Events in Wien verliehen, zu dem die Initiative Österreichische Schuhwirtschaft, ein Zusammenschluss von Schuhfachhandel, Schuhindustrie, Schuhimporteuren und Schuhpflegemittel-Herstellern, geladen hatte.


Beim anschließenden Schuh-Branchen-Talk unter anderem gesichtet: Collonil-Geschäftsführer Karl Domoracky, Wilfried Harml von der Ring Schuh Verbund GmbH, Humanic-Trend-Scout Franz Holzer sowie Kommerzialrat Karl Novak, Obmann des Bundesgremiums Schuhhandel.

Samsung lanciert mit NIGHT EFFECT das zweite Luxus-Handy von Giorgio Armani

Samsung NIGHT EFFECTGiorgio Armani und Samsung widmen ihr neues Handy aktiven, design- und musikbegeisterten urbanen Menschen. NIGHT EFFECT spielt mit den nächtlichen Lichteffekten der großen Weltstädte und besticht mit ausgefeilten Musikfunktionen sowie exklusiver Ausstattung. NIGHT EFFECT ist ab sofort bei Orange* oder für EUR 369,- (UVP) im Fachhandel erhältlich.


NIGHT EFFECT ist ein geschmeidiges, schlankes Lifestyle-Handy, das mit der zurzeit innovativsten Display-Technologie AMOLED (Aktiv-Matrix Display mit organischen Leuchtdioden) ausgestattet ist. Diese Bildschirm-Technologie ermöglicht aufgrund der großen Bandbreite von satteren Farben und Schattierungen eine sehr plastische und strahlende Darstellung.


Ebenfalls spektakulär sind die LED-Lichteffekte entlang seiner seitlichen Silhouette. Sie leuchtet in mystisch roter, grüner oder blauer Farbe auf, wenn den Nutzer ein Anruf erreicht oder wenn ein Telefonat getätigt wird.


Neon-Glamour mit Hightech Features


Giorgio Armani inspirierten seine Reisen nach Tokio zu der charakteristischen LED-Beleuchtung des neuen Handys. In Tokio eröffnete er unlängst ein zehnstöckiges Themenkaufhaus, den Armani/Ginza-Tower, der an seiner Außenseite mit dekorativen Lichteffekten in Gestalt von Bambus-Blättern erleuchtet wird.


“Paris ist bekannt als die Stadt der Lichter, doch Tokio ist bei Nacht die Stadt des Neonlichts. Nach Einbruch der Dunkelheit entwickelt Tokio eine aufregende Energie, die sehr ‘Emporio Armani’ ist. Ebenso glamourös ist das NIGHT EFFECT mit seiner schwarz glänzenden Oberfläche”, so Giorgio Armani.


NIGHT EFFECT besticht nicht nur durch die individualisierte Bedienung über die grafische Benutzeroberfläche, sondern auch durch seine Musikfunktionen. Über eine eigene Taste lassen sich Musikplayer (MP3, AAC, AAC+, e-AAC+, WMA) und FM-Radio mit RDS steuern. Eigens von Giorgio Armani komponierte Klingeltöne runden das Musikerlebnis ab.


HSDPA ermöglicht mit einer Geschwindigkeit von 3,6 Mbps das Downloaden von Dateien, Video-Streaming und Videokonferenzen. Über Bluetooth 2.0 und USB 2.0 lassen sich beispielsweise ein kabelloses Headset anschließen oder Daten an einen externen Drucker schicken. Eine 3 Megapixel-Kamera für Fotos und Videos gehört ebenso zur Ausstattung, wie 120 MB interner Speicher sowie eine Micro SD-Karte mit 1GB Speicherkapazität.


Das Äußere von NIGHT EFECT fühlt sich geschmeidig an. Die haarlinienstrukturierte Tastatur und das verstärkte Glas-Display sind von schlichter Eleganz. Der äußere Eindruck wird durch das Emporio Armani-Logo in Metallausführung auf der Rückseite des Handys bestimmt. Hier verbirgt sich darüber hinaus auch ein Lautsprecher.


NIGHT EFFECT wird mit einem Emporio Armani gebrandeten Halsband sowie mit Kopfhörern für den leichten Transport in einer außergewöhnlichen, hochwertig gummierten Verpackung geliefert.

World Voice Day: Am 16. April 2009 mit Stimme gewinnen

Ein Drittel aller Menschen in den Industrienationen arbeitet in Sprechberufen, in 60 Prozent aller Berufe haben kommunikative Fähigkeiten und Anforderungen eine hohe Bedeutung, das sind allein in Deutschland 23 Mio. Menschen. Jedes Jahr findet daher am 16. April der World Voice Day, der internationale Tag der Stimme, statt.

Er wurde etabliert, um der menschlichen Stimme Aufmerksamkeit und Bewusstsein zu schenken und um sie zu feiern. stimme.at – das europäische Netzwerk der Stimm-Experten bietet am Tag der Stimme ein Gewinnspiel mit 53 Preisen rund um das Thema Stimme. Der Hauptgewinn: Zwei Übernachtungen in Warnemünde inkl. zweistündigen Stimmcoaching. Details auf www.stimme.at.

Piepsstimme sabotiert Chanelkostüm

Die Stimme als Schlüsselreiz öffnet oder schließt das Ohr der Zuhörer in wenigen Sekunden. Gutes Auftreten hat nicht nur mit Äußerlichkeiten sondern auch mit Wohlklang zu tun: eine leise Piepsstimme lässt das Chanelkostüm blass aussehen, ein monotoner Vortrag ein Armanisakko schwach wirken, hastiges Tempo und verschluckte Silben sabotieren aktuellste Powerpointfolien.

Ob Sie als Persönlichkeit glaubwürdig wirken, sicher und authentisch, beurteilt Ihr Gegenüber zu 38 Prozent nach dem Klang der Stimme und nur zu 7 Prozent vom Wortinhalt. Je älter und je intelligenter der Zuhörer ist, umso weniger lässt er sich von einer schönen Optik blenden.

Über 50-jährige Akademiker beurteilen neue Kontakte zum fast 60 Prozent nach dem Klang der Stimme. Die Stimme ist ein Karrierefaktor: 91 Prozent der Chefs ziehen Bewerber mit guter Stimme und Sprechweise anderen Bewerbern vor.*

Jedes Jahr am 16. April, dem World Voice Day ermutigen Stimmspezialisten weltweit Frauen und Männer, Jung und Alt, sich mit ihrer Stimme zu beschäftigen und aktiv zu werden, um sie zu verbessern bzw. gesunde Gewohnheiten zu entwickeln. Der internationale Tag der Stimme dient dazu, die Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Stimme und die Notwendigkeit von Vorsorgemaßnahmen aufmerksam zu machen.

www.stimme. at – seit 5 Jahren für die Stimme im Netz aktiv

stimme.at, das europäische Netzwerk der Stimmexperten, setzt sich dafür ein, das Bewusstsein für die Bedeutung der Stimme in der Kommunikation zu steigern. Das Netzwerk ermöglicht Menschen den Zugang zum Thema und stellt auf der Internetplattform www.stimme.at die umfangreichste Sammlung von Experten-Stimmtipps im deutschsprachigen Raum. Seit fünf Jahren ist die Plattform mit dem Wissen von über 70 Stimm- und Sprechspezialisten aus Training, Beratung, Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin online. Stimm-Besitzer werden zu Stimm-Benützern. Sie finden beruflich und privat mehr Anklang und breitere Zu-Stimmung.

Stimme.at steigerte in den fünf Jahren seine Zugriffe um mehr als 100 Prozent. Der sechsmal im Jahr erscheinende Newsletter “Stimm-Tipps” hat eine überdurchschnittliche Leserate bei den gut fünftausend Abonnenten.

Zwei brandneue Publikationen der stimme.at-Initiatoren Ingrid Amon und Arno Fischbacher zum internationalen Tag der Stimme
PädagogInnen sind die Berufsgruppe mit der höchsten Dauerbelastung der Stimm- und Sprechwerkzeuge im beruflichen Alltag. “Gut bei Stimme – Richtig sprechen im Lehrberuf” (Veritas-Verlag) ist ein praktisches Handbuch mit Trainingsprogramm auf Audio-CD, das Lehrkräfte in fünf Minuten stimm-fit für den Unterricht macht. Von Ingrid Amon.

77 Antworten und Praxistipps gibt Arno Fischbacher in seinem Buch “Geheimer Verführer Stimme”. Was bringt das Lächeln am Telefon nun wirklich? Warum klingt meine Stimme am Tonband so schrecklich? Was macht eine gute Vortragsstimme aus? Klar und kompakt ist das Buch ein Ratgeber und eine Basis für jene, die beruflich viel Kontakt mit Menschen haben

Quiz und Gewinnspiel zum internationalen Tag der Stimme

Mit der richtigen Beantwortung von fünf Fragen auf der Homepage von http://www.stimme.at gibt es 53 Bücher und CDs von den zahlreichen Autoren und Stimm-Künstlern des Netzwerkes zu gewinnen. Der Hauptgewinn: Zwei Übernachtungen in Warnemünde inkl. zweistündigen Stimmcoaching. Die Fragen (Lösungsbuchstaben für Lösungswort in Klammern):

1. Sprechen Menschen beim Einatmen (Z) oder beim Ausatmen (V)?
2. Wie viele Stimmbänder hat ein Mensch? Zwei (O) oder vier (A)?
3. Für eine gute Stimme soll man viel Kaffee (O) oder Wasser (I) trinken?
4. Welcher Sänger trug den Beinamen “The Voice”: Joe Cocker (Y) oder Frank Sinatra (C)?
5. Wer gilt als Patron der Stimme: Der Heilige Blasius (E) oder der Heilige Michael (U)?

Fundierte Erklärungen zu den richtigen Antworten und die Vorstellung der Sachpreise gibt es auf http://www.stimme.at. Das Gewinnspiel läuft ab dem 16. April einen Monat.

* Die Studie wurde im Juli 2006 von Karmasin Motivforschung im Auftrag von stimme.at durchgeführt. Es wurden insgesamt 200 Führungskräfte, Personalentscheider, Personalentwickler, Weiterbildungsverantwortliche und Personalberater in Deutschland und Österreich befragt.

stimme.at

Im stimme.at-Netzwerk kooperieren Stimm- und Sprechspezialisten aus Training, Beratung, Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin. Über 70 Partner aus Österreich, Deutschland und der Schweiz stellen auf www.stimme.at ihr Know-how zu relevanten Themen ins Internet. Initiatoren von stimme.at sind die beiden bekannten österreichischen Trainer Arno Fischbacher und Ingrid Amon.

Durch Dialogmarketing Kontinuität der Kommunikation in Krisenzeiten

Um Produkte und Dienstleistungen den (potenziellen) Kunden erfolgreich anbieten zu können, ist es wichtig, über ihre Interessen Bescheid zu wissen und darauf im Dialog- und Direktmarketing Bezug zu nehmen.

Dieses Wissen zu erlangen, setzt gute bestehende Kundenbeziehungen voraus und stellt die Basis dazu her, neue aufzubauen.

Durch den kontinuierlichen Dialog des Unternehmens mit den Kunden werden einerseits Produkte beworben und andererseits weitere Informationen über den jeweiligen Kunden und die Zufriedenheit mit dem Produkt oder der Dienstleistung erhalten. Gleichzeitig geht es um Dialog-Branding, die Besonderheit der Marke und des Anbieters wird in den Mittelpunkt gestellt, das heißt, es wird kontinuierlich am Image gearbeitet.

“Gerade jetzt wird wieder stärker in Dialogmarketing investiert. Man besinnt sich wieder auf die Pflege von Datenbanken. Die bestehenden Kunden werden wieder als logische Kernzielgruppe und Multiplikatoren entdeckt. Budget, Mittel, Maßnahmen, sowie geografischer Einsatz können hier eben am genauesten geplant und in CPOs (Cost per Order) kalkuliert werden.

Für Agenturen und Berater gilt es, hochgradig kaufmännisch zu denken und zu beraten”, betont Roland Hahn, Diplom Kommunikationskaufmann, Inhaber der Agentur Hahn und Partner und dem Agenturnetzwerk OPEN AGENCY, Referent des Masterlehrgangs Integrierte Kommunikation des bfi Wien.

Warum kann kein Unternehmen mehr auf den direkten Kundendialog verzichten?

“In Krisenzeiten ist Vertrauen der Konsumenten entscheidend. Und Vertrauen entsteht, wenn man als Kunde mit seinen Wünschen, Fragen und Beschwerden ernst genommen wird. Unternehmen haben daher dann Erfolg, wenn sie ihren Kunden die Chance geben, Kontakt aufzunehmen.

Die besten Marken verstehen es, die Botschaften der klassischen Werbung auch im Kundendialog zu verwenden. ‘Frag doch den Inder’ zwingt Telering geradezu, seinen Kunden auch die Möglichkeit zu geben, dem Inder tatsächlich online Fragen stellen zu können”, so Mag. Wolfgang Hafner, Geschäftsführender Gesellschafter von dialogic Dialog Marketing Consulting und Referent des Masterlehrgangs Integrierte Kommunikation des bfi Wien.

Als weiteres best practise Beispiel nennt er Dove, die “Initiative für wahre Schönheit”, wo mit “wirklichen Frauen statt dürren Modells” geworben wird und wo es eine Online Community gibt.

Integrierte Kommunikation?

Welches Verständnis von integrierter Kommunikation dahintersteckt erklärt Roland Hahn:
“Dialogmarketing bezeichnen wir in der Kette der Kommunikationsmaßnahmen, von der massen-medialen Kommunikation, wie TV, Funk, Plakat, Anzeigen, …als das ‘schriftliche’ Verkaufsgespräch, das letztendliche Handlung, Response auslösen und einen Dialog in Gang bringen soll.

Die Grenzen zwischen ‘klassischer’ Werbung und Direktmarketing sind dabei fließend. TV, ebenso wie Funk oder Plakat sind heute genauso Medien des Dialogmarketings, wie das klassische Mail oder die immer stärker zum Einsatz kommenden professionellen Online-Direktmarketing-Maßnahmen, wie Newsletter oder E-Mail-Marketing.”

Die Bedeutung von web 2.0

“Web 2.0 räumen wir heute die größte Bedeutung ein. Web 2.0 heißt ja nichts anderes als Dialog, Interaktion, Response. Wir alle kennen und nutzen diese Anwendungen wie Wikis, Social networks, Blogs mit Kommentarfunktionen, RSS-Feeds, SMS, Bluetooths und vieles mehr. In Kooperation mit Deloitte haben wir bereits erfolgreich Web 2.0 Anwendungen in großen Konzernen implementiert. Und können auf positive Erfahrungen verweisen”, so Roland Hahn.

Ausbildung der Kommunikationsexpert/innen

Im Herbst startet schon zum fünften Mal der berufsbegleitende Masterlehrgang Integrierte Kommunikation mit den Schwerpunkten PR (“PRVA-geprüft”) oder Angewandtes Marketing (Lehrgänge universitären Charakters).

Die Stufe I des Masterprogramms schließt man nach 2 Semestern als Akademische/r Kommunikationsmanager/in ab. Beim Masterprogramm Stufe II (2 Semester) besteht die Möglichkeit der Vertiefung – bei PR in Lobbying/Public Affairs, und Angewandtes Marketing wird verstärkt durch BWL ergänzt.

Werden beide 2-semestrige Module absolviert, ist der Abschluss mit Master of Arts neben der praxisorientierten Wissens- und Horizonterweiterung eine hervorragende Basis für den beruflichen Aufstieg der Teilnehmer/innen. Grundlegend geht es bei den Lehrgängen um die Vermittlung von Methoden und Tools strategischer Unternehmenskommunikation, um Kommunikationskonzepte für die Praxis aber auch um persönliche Kommunikationsfähigkeiten und Führungskompetenz. Wissenschaftlicher Leiter der Lehrgänge universitären Charakters ist Dr. Erich Geretschlaeger, Lektor an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen.

Die Referenten und Referentinnen aus der Wirtschaft vermitteln Theorie und Erfahrungen aus ihrer beruflichen Praxis wie z.B. “welche Chancen im Dialogmarketing stecken – sowohl was Kreativität als auch Effizienz und Messbarkeit betreffen” (Wolfgang Hafner).

Und Roland Hahn führt weiter aus: “Die Basics des schriftlichen Verkaufsgespräches, die ‘Dialog-Phasen’, wie sie S. Voegele einmal definiert hat, das ‘Handwerk’ und die strategische und wirtschaftliche Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und Umsetzungen. Wer die Basics beherrscht, kann sie leicht auf die klassischen Medien, die neuen Medien und Strategien, wie immer sie auch in Zukunft heißen werden, anwenden.”

Informationsabend der Lehrgänge Integrierte Kommunikation:
20.4.2009, 18.00 Uhr, bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1,
anmeldung.bat@bfi-wien.or.at, 01/81178/10100

Ausbildung gegen Burnout

Studien belegen, dass die Unternehmen durch negativen Stress bis hin zu Depressionen oder Alkoholismus bei Mitarbeiter/innen unter den Folgekosten leiden. Nachlassende Motivation, Krankenstände und Fluktuation beeinträchtigen die Produktivität.

Nach den Studien der Gewerkschaft für Privatangestellte und der Business Doctors sind in Österreich über 1 Mio Mitarbeiter/innen Burnout gefährdet, die Kosten durch Arbeitstage-Verlust belaufen sich auf 1,6 Mio. Euro. Nicht nur Sozial- und Pflegeberufe oder Lehrer/innen sind von Burnout betroffen, zunehmend branchenübergreifend auch die Mitarbeiter/innen in KMUs.

Laut den Business Doctors erhöht allein der Präventionsfaktor Zufriedenheit am Arbeitsplatz die Produktivität und Wertschöpfung bis zu 30 %. Gezielte Maßnahmen spätestens bei sichtbarer berufsspezifischer Überbelastung sollten also zur Chefsache erklärt werden!

Unternehmen wie z.B. Polyfelt Linz konnten durch Gesundheitsprogramme Krankenstände senken und damit eine 10%igen Produktivitätssteigerung erreichen. Bei Borealis nahm die Motivation sichtbar zu und damit die Fluktuationsrate ab.

Was bedeutet Burnout?

Eine Mitarbeiterin der Abteilung Human Resources einer internationalen Organisation in Wien weiß es aus eigenen Erfahrungen: “In meiner Umgebung brechen immer mehr Leute, vor allem Frauen unter Burnout zusammen. Ich habe beobachtet, dass alle vorher sehr gestresst gelebt haben, sich extrem für Familie und Beruf eingesetzt haben. Irgendwann ist es aber zu viel und es geht nicht mehr. Es wird an den Arbeitsplätzen immer mehr verlangt, es gibt keine ‘Ruhepausen’ mehr, die Arbeit läuft das ganze Jahr auf Hochtouren. Der Informationsflow ist zu hoch, zu intensiv und zu schnell.”

Auf der Suche nach Unterstützung und Veränderung privat und beruflich hat sie sich für den bfi Wien Lehrgang Burnout- und Stressprävention entschieden.

Ausbildung als Burnout-Maßnahme

“Schon für mich persönlich bringt der Lehrgang viel (z.B. Entspannungstools). Ich denke auch daran, mein Wissen für die Personalentwicklung in unserer Organisation anzubieten, kann mir aber für die Zukunft auch vorstellen, als selbstständige Beraterin zu arbeiten.”

Was ist das Besondere der Ausbildung?
“Man hat erkannt, dass Burnout ein wichtiges Thema ist, daher ist die Ausbildung vorausschauend. Jedes Modul ist ein Highlight, die Themen sind sehr gut aufbereitet. Die Gruppe besteht aus unterschiedlichen Persönlichkeiten aus verschiedenen Berufen, und wir bilden ein sehr gutes Working Team,” erklärt die Teilnehmerin aus der internationalen Organisation.

Die berufsbegleitende Diplomausbildung besteht aus 10 Modulen – beginnend mit Lebensvision, persönliche Balance über Berufsbalance, Gesundheitsförderung in Unternehmen und Organisationen bis hin zum Praxismodul und zur Transfersicherung. Zielgruppen sind Personen aus beratenden und Gesundheitsberufen, Personalentwickler/innen, Betriebsrät/innen oder Lehrer/innen.

Lehrgangsdauer: 26.3.2009 – 16.1.2010

Ingrid Krenn-Ditz (44) verstärkt seit 1. April 2009 die Abteilung “European Affairs” in der Erste Group Bank AG

Die Kernaufgabe von Krenn-Ditz ist Interessenvertretung und Positionierung der Erste Group Bank AG auf europäischer Ebene sowie die Verstärkung des Netzwerkes der Bankengruppe in der Europäischen Union und in den CE-Ländern.

Frau Krenn-Ditz startete ihre Karriere als Pressesprecherin im Wirtschaftsministerium. Sie wechselte 1996 als Leiterin der PR-Abteilung in die Österreich Werbung und 1999 als Senior Beraterin in die Kommunikationsagentur Hochegger|COM, wo sie die Beratungseinheit für den Bereich Öffentliche Aufträge leitete.

Die letzten sechs Jahre war Krenn-Ditz als Marketingleiterin für die Wirtschaftskammer Österreich tätig. Sie zeichnete für die interne und externe Kommunikation sowie für das Sponsoring verantwortlich.

In dieser Funktion hat sie unter anderem den Markenrelaunch der Marke WKO durchgeführt und ein neues bundesweites Kampagnenmanagement für die Gesamtorganisation konzipiert und etabliert.

Barbara Nowak ist kleinod*

Seit Kurzem ist die heimische Grafikszene um ein “kleines, aber feines Schmuckstück” reicher: Barbara Nowak firmiert unter kleinod* – Grafikdesign & Pressefotografie als selbstständige Unternehmerin in Niederösterreich.

Eine Kooperation mit der Publish Factory Medienproduktion sowie Aufträge für die Kommunikationswerkstatt proclamo läuteten den Start in eine kreativ-ästhetische Zukunft ein.

kleinod* – das ist Barbara Nowak, eine junge Expertin mit solider Grafik- und Fotografieausbildung in Wien, die auf Berufserfahrung bei Saatchi & Saatchi, Euro RSCG oder creativedirector.cc verweisen kann.

Eben diese Erfahrungen und ein dichtes Netzwerk von zufriedenen Kunden haben den erfolgreichen Schritt in die Selbstständigkeit in diesem dicht besetzten Markt dennoch möglich gemacht.

Kleinod bedeutet Schmuckstück, wenn auch meist im übertragenen Sinne. Aus rund 2.000 Vorschlägen hat ein unabhängiges Expertengremium im Juni 2007 beim Wettbewerb “Das bedrohte Wort” den Begriff “Kleinod” als Siegerwort prämiert, vermeldet Wikipedia. “Diese Entscheidung fiel zeitgleich mit meinem Schritt in die Selbstständigkeit. Daher stand der Name Pate für das neue Unternehmen”, erklärt Nowak.

Ein feines, wenn auch längst nicht mehr unentdecktes Schmuckstück ist auch das Grafikbüro von Barbara Nowak, das durch die enge Kooperation mit Textern, Webprogrammierern und Werbefotografen so manches Problem zeitaufwändiger Zusammenarbeit und kostenintensiver Schnittstellen löst.

Die Möglichkeit, rasch und individuell ein Team zusammenzustellen, schätzen auch die Kunden von kleinod*, zu denen etwa der Verein “Lebenswertes Stillfried-Grub” mit seinem Magazin GstettnReiter, die Kommunikationswerkstatt proclamo mit einem Folder zum Thema Kinderbrillen oder die Publish Factory Medienproduktion mit diversen Kunden- und Mitarbeiterzeitungen zählen.

Zu den neuesten Projekten gehört die “Villa kunterbunt – Verein zur Förderung von Kunst und Kultur”, für die im Team mit einer Kontakterin, einer Texterin und einem Programmierer ein komplettes Corporate Design mit Logo, Plakaten, Flyer, Eintrittskarten, Website, Online-Newsletter und Merchandising-Produkten entstand.

 Bei der “Villa kunterbunt” – www.villa.or.at – handelt es sich allerdings um ein soziales Projekt, da das Gros der Ressourcen dieses Fördervereins in die Produktion der Drucksorten fließt.

“Wer originelle Grafikentwürfe sucht, die sich von der Masse abheben und solide Arbeit mit frischem Pep kombinieren, der ist bei mir genau richtig”, empfiehlt Nowak.

Letztendlich sind es genau diese kleinen, feinen, kreativen und flexiblen Grafikbüros, die sich mit 150 Prozent den Wünschen ihrer Kunden widmen können – richtige kleine Schmuckstücke eben.

www.kleinod.co.at