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FitFlop-Schuhe: Everybody’s Darling

FitFlop



FitFlops – das Workout im Vorübergehen


Die Antwort darauf ist so neu wie clever: FitFlops heißen die magischen Schuhe, also Flip Flops mit “eingebautem Fitness-Center”. Frau trägt die ergonomisch raffiniert designten Newcomer auf dem Weg zur Arbeit, beim Shoppen, zum Einkaufen. Und während man sie trägt, wird ganz nebenbei mit jedem Schritt ein wirkungsvolles Workout absolviert. Waden und Oberschenkel werden gefestigt, man hält sich also wie im Vorübergehen die Cellulitis vom Leib. Gleichzeitig wird der Po gestrafft und der Rücken gestärkt – alles ohne Extra-Aufwand.


So funktioniert das FitFlop-Prinzip:


Der FitFlop hat eine völlig neu entwickelte, flexible Zwischensohle, die wie ein eingebautes Balance Board aus dem Fitness-Studio funktioniert: Die leicht de-stabile Sohle stimuliert Fuß-, Bein-, Po- und Rückenmuskulatur zu permanenten Mikrobewegungen, um die Balance zu halten. So sind die Muskeln ständig unter leichter Spannung und arbeiten nachweislich intensiver als beim “normalen” Gehen. FitFlops sind so gesund wie Barfußlaufen, nur viel bequemer, so effektiv wie ein Workout, nur ohne Zeitaufwand und mit Verlaub gesagt weit cooler als “Gesundheitsschuhe”!


Der FitFlop Hype


Letzten Sommer haben die FitFlops in den USA, in England und Australien einen Mega-Run erzeugt. Die Medien waren voll mit Berichten über die stylischen und gesunden Multitasker. So las man im Saturday Times Magazine: “Was würden Sie davon halten, Flip Flops zu tragen, die das Potenzial haben, Ihren Hintern kleiner und Ihre Beine schlanker zu machen?” Bei Google USA war “Fit Flop” im Sommer 2007 einer der am meisten gegoogelten Begriffe. Noch bevor der Schuh in Produktion ging, liefen 46.000 Vorbestellungen ein. FitFlop wurde nominiert als eines der erfolgreichsten neuen Wellness-Produkte 2007.


Die FitFlop-Story: Eine Frau machte dem Erfolg Beine


FitFlop-Initiatorin Marcia Kilgore ist eine erfolgreiche Unternehmerin in der Fitness-Branche. Zum Beispiel hat sie das Trend setzende Bliss Spa in New York eröffnet und eine eigene, gut gehende Kosmetiklinie kreiert. Also eine viel beschäftigte Frau, die im Übrigen ein Faible für stylische Flip-Flops besitzt.


Wie viele Frauen fragte sich Marcia Kilgore immer wieder, wie sie ihr Fitness- Training in den immer hektischer werdenden Alltag integrieren könnte. Sie begann, nach einer smarten, weil unaufwändigen und alltagstauglichen Methode zu forschen, natürlich nicht allein.


Ende 2005 setzte sich Marcia Kilgore zusammen mit einer Handvoll Experten der Londoner Universitäten. In der Runde saßen Orthopäden, Chiropraktiker, ein Experte für Biomechanik, ein Fachmann für Fußreflexzonenmassage und ein Schuh-Hersteller. Aus der Runde entwickelte sich eine engagierte Projektgruppe.


Die Ansprüche waren sehr hoch. Die Innovation sollte nicht nur ergonomisch State of the Art sein. Der Schuh sollte muskelstimulierend, komfortabel und auch noch trendy sein. Ein ganzes Jahr lang arbeitete man an der Entwicklung des außergewöhnlichen Schuhs – dann endlich war der FitFlop geboren.


Jetzt gibt es die gut gebauten, effizienten, stylischen FitFlops auch in der Schweiz und in Österreich.

Zu haben sind sie in den Farben rot, grün, silber, hellblau, navy und schwarz.


Der Preis liegt bei CHF 89.90 in der Schweiz und Euro 59.90 in Österreich.


www.thefitflop.com

www.thefitflop.ch

www.thefitflop.at

Frau in der Wirtschaft begrüßt die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten

Ganz dem Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf widmet sich heute, Donnerstag, die Frühjahrsklausur von “Frau in der Wirtschaft”, der Interessenvertretung von mehr als 100.000 Unternehmerinnen in Österreich in der WKÖ.

Die im Rahmen der Steuerreform vorgesehene steuerliche Absetzbarkeit für die Betreuung von Kindern bis zum vollendeten 10. Lebensjahr wird als erster Teilerfolg und wichtiger Schritt in Richtung mehr Vereinbarkeit gesehen.

“Tatsächlich endet mit dem 10. Lebensjahr aber nicht die Notwendigkeit der Betreuung von Kindern, sondern gerade in der Pubertät sind die fürsorgliche Aufsicht und eine Führung der Jungendlichen das Um und Auf,” so die Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, Adelheid Fürntrath-Moretti.

Sie führt als Unternehmerin in Graz das Restaurant Laufke und ist  Mutter von zwei Söhnen. “Wenn man keinen nine-to-five Job ausübt ist man auf flexible Kinderbetreuungsformen angewiesen und das muss für jederfrau leistbar werden.”

Wichtig sei auch, so Fürntrath-Moretti, die Erhöhung des Wochengeldes für Unternehmerinnen. Derzeit liegt der Betrag bei 25,57 EUR pro Tag was eindeutig zu niedrig ist.

Der Schritt zum einkommensabhängigen Kindergeld wird ebenfalls begrüßt. Die Vertreterinnen von Frau in der Wirtschaft sind sich aber einig, dass die Wirksamkeit der Maßnahme für Unternehmerinnen entscheidend davon abhängt, wie der Durchrechnungszeitraum für die Bemessung des Einkommens von Unternehmerinnen speziell Gründerinnen gestaltet wird.

“Wir werden hier praxisnahe Lösungsvorschläge erarbeiten, damit es hier zu keiner Benachteiligung von Frauen kommt, die nicht wie im Angestelltenverhältnis monatlich exakt den selben Betrag verdienen.”

Erfreut zeigt sich Frau in der Wirtschaft darüber, dass auch 2008 der Frauenanteil unter den Gründern bei 40,5% lag. Damit sind ein Drittel aller österreichischen Unternehmen erfolgreich in Frauenhand.

www.gruenderservice.at

Petra Österreicher startet mit Haustierhelden

Die Haustierhelden bieten Lifestyle-Produkte für Hunde und Katzen, genauer gesagt Schönes, Edles und Nützliches für Vierbeiner sowie trendige Geschenke für Herrchen und Frauchen.

Seit Anfang April können anspruchsvolle Hunde- und Katzenbesitzer in einem modern und freundlich gestalteten Laden in Wien 23 ausgefallenes und exquisites Tierzubehör erstehen.

„Unser Anspruch ist für jeden vierbeinigen Haustierhelden das Passende zu finden. Unsere Produkte sollen Spaß machen, sowohl dem Tier, als auch dem Besitzer“, so Petra Österreicher.

Bei der Auswahl der angebotenen Produkte wird neben hochwertiger Verarbeitung auch auf gute Funktionalität großer Wert gelegt.

Internationales Design und natürliche Leckereien

Angeboten werden sowohl schicke und exklusive Tieraccessoires von internationalen Designfirmen wie Halsbänder und Leinen aus Leder von Bellomania aus Düsseldorf, Patch and Scott aus London oder – ganz neu in Österreich – von Waifs & Strays aus England, als auch sportliche und kostengünstigere Varianten wie z.B. Nylongeschirre oder Spielzeug von Rogz aus Südafrika.

Neben reizvollen und farbenfrohen Futternäpfen und bequemen Liegeplätzen gibt es für die vierbeinigen Lieblinge auch gesunde und schmackhafte Vollwertleckereien ohne Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe sowie hochwertige Qualitätstiernahrung, garantiert ohne Tierversuche, vom schwedischen Hersteller Husse.

Damit auch Herrchen und Frauchen nicht zu kurz kommen, runden u.a. trendige Taschen von der holländischen Designfirma HI-DI-HI sowie zahlreiche Geschenkartikel – von der Pudel-Gießkanne bis zum Fotorahmen in Knochenform – das Sortiment ab.

Kundenservice großgeschrieben

Ein besonderer, persönlicher Service wird bei den Haustierhelden großgeschrieben.
Findet der Kunde ein bestimmtes Produkt nicht im Geschäft, versucht die engagierte Inhaberin das Gewünschte aufzutreiben, auf Wunsch sind auch individuelle Sonderanfertigungen möglich.

Zusätzlich kann man den Vorteil des 24h-Shopping-Vergnügens – ohne Rücksicht auf Öffnungszeiten – auf www.haustierhelden.com nutzen. Neben den außergewöhnlichen Produkten zeichnet sich die Online-Boutique auch durch ein kreatives, ansprechendes Weblayout und durch ausgezeichnete Funktionalität und einfache Menüführung aus.

Petra Österreicher kann auf eine langjährige Erfahrung im Marketing und Werbebereich zurückblicken.

Sie wählte bewußt die Kombination von Online-Handel und Geschäftslokal, um einen ausgewählten Kundenkreis lokal und auch weltweit einfach erreichen zu können.

Als Inspiration für die Haustierhelden diente übrigens der temperamentvolle Flat Coated Retriever Caramello, der nun als Business-Dog die angebotenen Produkte auf Herz und Nieren testet.

Haustierhelden – Petra Österreicher
Maurer Lange Gasse 64
1230 Wien

Mo-Fr 10-13 und 15-18
Sa 10-13

office@haustierhelden.com

www.haustierhelden.com

T: 0699 101 94 251

Equal Pay Day: Schlüsselrolle von Frauen am Arbeitsmarkt fördern!

Anlässlich des Equal Pay Day weist die Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, Adelheid Fürntrath-Moretti, auf die wesentliche Schlüsselrolle von Frauen angesichts der prognostizierten Überalterung in Europa hin.

Der Mangel an flexiblen Kinderbetreuungseinrichtungen, vor allem für unter 3jährige, stellt für Fürntrath-Moretti einen Hemmschuh für Frauen dar. “Starre Betreuungszeiten und lange Sommerpausen bei Kinderbetreuungseinrichtungen erschweren eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Hier fordern wir endlich klare Handlungen”, so Fürntrath-Moretti. Vor allem Unternehmerinnen, die keine 9 to 5 Jobs haben, bräuchten dringend flexible Kinderbetreuung. Als wichtigen ersten Schritt der Verbesserung sieht sie die im Rahmen der Steuerreform vorgesehene steuerliche Absetzbarkeit für die Betreuung von Kindern bis zum vollendeten 10. Lebensjahr.

www.unternehmerin.at/steuerreform.

Gleichzeitig müsse aber auch “geschlechtsspezifischen Lohnunterschieden”  entgegengewirkt werden, so die Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft. “Frauen brauchen faire Bezahlung und faire Chancen”.

Ursachen der Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern liegen zum Teil darin, dass Frauen in jenen Branchen mit unterdurchschnittlichen Löhnen überproportional vertreten sind und Hilfstätigkeiten bei Frauen doppelt so häufig wie bei Männern vorkommen. Ganz wesentlich ist auch, dass Frauen aufgrund von Unterbrechungen für Kinderbetreuung kürzer am Arbeitsmarkt sind und daher Berufserfahrung fehlt.

Dem könnte laut Studien durch einen Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen entgegengewirkt werden. “Hier fordern wir ein Aufbrechen veralteter Strukturen. Flexible Kinderbetreuung ist ein “Muss”, denn Frauen erhalten nur die gleichen Chancen, wenn sie in ihrer aktiven Erwerbstätigkeit mit fördernden Maßnahmen unterstützt werden”, meint Fürntrath-Moretti.

Ebenso müssten Frauen in Führungsetagen und wichtigen Entscheidungsgremien nachrücken. “Bereits ein Drittel der österreichischen Betriebe wird von Frauen erfolgreich geführt, aber erst 4 Prozent der Wirtschaftskammerfunktionen werden derzeit von Frauen ausgeübt”. Fürntrath-Moretti möchte den Anteil bei den Kammerwahlen 2010 verdoppeln.

Anlässlich des Equal Pay Days spricht sich Fürntrath-Moretti deutlich gegen Quotenregelungen aus: “Eine Quote ist keine Lösung. Wenn bei einer Frau in einer Führungsposition auch nur der Verdacht entstehen würde, sie hätte ihren Job durch die Quote bekommen, wäre das beleidigend für Ihre Kompetenz”, betont Fürntrath-Moretti.

www.gruenderservice.at

Neuer Gründerleitfaden in Türkisch und Englisch

Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen ist die Gründerdynamik in Österreich weiterhin ungebrochen. “Die Bereitschaft zur Unternehmensgründung ist nach wie vor hoch. Besonders wichtig ist nun die umfassende Vorbereitung der Gründung”, erklärt die Geschäftsführerin des Gründer-Service Österreich, Mag. Elisabeth Zehetner.


Vor diesem Hintergrund legt das Gründer-Service nun eine aktualisierte Fassung des Leitfadens für Gründerinnen und Gründer auch in türkischer und englischer Sprache auf. “Unternehmerisches Engagement darf nicht an Sprachproblemen scheitern. Gerade das Fachvokabular rund um Gründungen ist oft sehr schwierig zu verstehen, deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, Informationen für Gründer auch mehrsprachig anzubieten”, so Zehetner.


Umfassende Informationen für optimale Gründungsvorbereitung


Die praktischen Ratgeber “Guide for Business Start-Ups” und “Sirket Kuruculari Icin Kilavuz” stehen ab sofort auf der Homepage des Gründer-Service kostenlos zum Download bereit: www.gruenderservice.at/publikationen.


Das Informationsangebot des Gründerleitfaden umfasst Voraussetzungen für die Unternehmensgründung, Finanzierungs- und Marketingüberlegungen, Fragen des Gewerbe- und Betriebsanlagenrechts, eine Übersicht über die aktuellen Rechtsformen,  Sozialversicherungs- und Steuerthemen, Buchhaltung, Kalkulation, Förderungen, Geschäftsbedingungen sowie Adressen und Ansprechpartnern.


Zehetner: “Selbstständigkeit eröffnet neue Perspektiven”


“Wir wollen mit dem Leitfaden in Englisch und Türkisch einen Beitrag dazu leisten, um Österreich als Standort für Gründungen noch attraktiver zu machen. Es zeigt sich, dass insbesondere Personen mit Migrationshintergrund eine wichtige Zielgruppe sind, deren unternehmerisches Engagement mit geeigneten Mitteln zu fördern ist.


Die Selbstständigkeit eröffnet neue Perspektiven für gelungene Integration. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten darf es sich der Standort Österreich nicht leisten, auf unternehmerisches Engagement zu verzichten”, so Zehetner.

Michaela Huber übernimmt Leitung von Media Relations der OMV

Huber ist seit August 2008 bei der OMV, war bisher Stellvertreterin von Thomas Huemer und zeichnete als Pressesprecherin für die Geschäftsbereiche OMV Refining&Marketing sowie Gas&Power verantwortlich.

Isabelle Daniel verlässt News

Mit der beruflichen Neuorientierung von Isabelle Daniel verliert die Verlagsgruppe NEWS eine sehr engagierte Journalistin, anerkannte Innenpolitik-Expertin und wertvolle Führungskraft.

“Es ist mir persönlich sehr wichtig, mit unserer langjährigen Mitarbeiterin Isabelle Daniel einen guten und kollegialen Abschluss unserer Zusammenarbeit gefunden zu haben. Ich bedanke mich bei Isabelle Daniel für ihre hervorragende Arbeit und Leistung und bedauere ihr Ausscheiden aus unserer Gruppe.

Nun wünsche ich ihr im Namen des gesamten Verlages für ihre beruflichen wie privaten Zukunftspläne alles erdenklich Gute”, sagt Oliver Voigt, Herausgeber und Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe NEWS.

Weiterbildung in der Krise – Krise der Weiterbildung?

Univ.-Doz. Wilhelm Filla, Generalsekretär des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen (VÖV), hat über das Linzer market-Institut von Jänner bis März 2009 eine Repräsentativerhebung bei 2.000 Befragten (Fehlerschwankungsbreite +/- 2.24 Prozent) durchgeführt.

Die Frage, ob man sich vorstellen kann, innerhalb der nächsten drei Jahre einen Kurs zur “persönlichen Weiterbildung” zu besuchen, wird von 40 Prozent mit “sicher” oder “eher noch vorstellen”, das heißt mit ja beantwortet. In der Vergangenheit waren die Vergleichswerte deutlich höher: 2002 55, 1998 57 und 1994 42 Prozent.

Das Weiterbildungsverhalten ist nach den Ergebnissen der von Wilhelm Filla konzipierte Befragung deutlich rückläufig. Auf die Frage, ob sich jemand derzeit oder innerhalb der letzten 6 Monate weitergebildet hat oder es in den nächsten 6 Monaten “sicher vorhat”, also “unmittelbar weiterbildungsaktiv ist”, antworteten 24 Prozent mit “ja”, 2002 waren es 36 Prozent.

Frauen liegen mit 26 Prozent etwas über den Männern mit 22 Prozent. Bei den Grundschulabsolventen sind 15 Prozent “unmittelbar weiterbildungsaktiv”, bei den Befragten mit Matura oder Universitätsabschluss 40 Prozent.

Der rückläufigen Entwicklung liegen materielle Ursachen zugrunde. Weiterbildungsformen, deren Inanspruchnahme mit Kosten verbunden ist, zum Beispiel Kurse, sind rückläufig, Weiterbildungsmöglichkeiten, die keine Kosten verursachen, wie der Konsum von Bildungssendungen im Fernsehen, werden sogar mehr genützt.

Das Internet ist als Bildungsmedium bei den Österreicher/innen noch nicht angekommen. Zu Bildungszwecken nutzen es 26 Prozent der “Weiterbildungsaktiven”, 2002 waren es 25 Prozent.

www.vhs.or.at

Ideenwettbewerb Wild & witzig

Junge Frauen wollen mehr! – Mehr Chancen, mehr Ideen, mehr Einkommen!

Mit einem starken Team aus fünf jungen Frauen von 24 bis 29, die für den OÖ Landtag kandidieren, will die SPÖ möglichst viele der 225.000 JungwählerInnen bei der Landtagswahl gewinnen.

Neben der Welser Gemeinderätin Petra Müllner, die einen sicheren Platz auf der Landesliste bekommt und fix in den Landtag einziehen wird, kandidieren Sabine Breitenfellner, Gemeinderätin in St. Peter am Wimberg, Eva Öller aus Mattighofen, Manuela Hiesmair aus Linz und Birgit Schörkhuber aus Steyr.

“Unsere jungen Kandidatinnen sind überaus engagiert und kompetent. Wir sind in unseren Forderungen für Frauen nur dann glaubwürdig, wenn wir diese auch selber und sichtbar in der Politik vertreten. Die Jugend verdient unseren vollen Einsatz: Wir wollen beste Ausbildung für sie, wir werden neue Ideen fördern und mit einer großen Offensive dafür sorgen, dass genügend Lehrplätze zur Verfügung stehen”, betonte Landesparteivorsitzender LH-Stv. DI Erich Haider heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, der SPÖ-Frauenvorsitzenden NRin Sonja Ablinger und den jungen Landtagskandidatinnen Petra Müllner, Manuela Hiesmair und Sabine Breitenfellner.

Er untermauerte damit, dass Politik für Frauen in der SPÖ Oberösterreich ein gemeinsames Anliegen von Frauen und Männern ist. Außerdem will die SPÖ zusätzlich 300 Frauen für die aktive Mitarbeit in den oö. Gemeinden gewinnen, damit dann mehr als 1.200 Frauen die Kommunalpolitik mitgestalten.

“Nur wenn wir hinhören, wenn wir wissen, was junge Frauen brauchen, wo die Probleme liegen, können wir in einem nächsten Schritt an die Umsetzung einer echten Gleichstellungspolitik gehen.

Wir müssen den jungen Mädchen nahe bringen, dass sie über ihre Zukunft miteintscheiden müssen”, betonte die Frauenministerin und ist überzeugt: “Wenn es mit der Politik auf gleicher Augenhöhe zwischen Frauen und Männern in Oberösterreich so weitergeht wie bisher, werden die Frauen bei der Landtagswahl am 27. September sehr genau wissen,
wer tatsächlich für sie da ist.”

Carina Altreiter, Frauensprecherin der SJ Oberösterreich und verantwortlich für Aktivitäten für junge Frauen im Wahlkampf, präsentierte bei der Pressekonferenz die Hintergründe zum Ideenwettbewerb “Wild und witzig”.

Mehr Politik von Frauen für Frauen

Dass auf die besonderen Interessen und Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen selten Rücksicht genommen wird, hat eine Befragung der SPÖ ergeben, bei der im Vorjahr rund 7.000 Frauen und 2.000 Männer zur Frauenpolitik im ländlichen Raum befragt wurden. Eine Sonderauswertung der Gruppe junger Frauen im Alter von 16 bis 20 (600 Befragte, 77% Frauen, 23% Männer) hat gezeigt, dass Frauen Frauen in der Politik wollen und sich von Männern weniger vertreten fühlen.

73 % der Befragten halten es für wichtig, dass mehr Frauen in der Gemeindepolitik aktiv werden. Auf die eigene Gemeinde bezogen, stellt mehr als die Hälfte fest, dass nicht genügend Frauen im Gemeinderat sind. Immerhin 17 Prozent der jungen Frauen wären bereit, für das Gemeindeparlament zu kandidieren. Befragt danach, was sie davon abhält, äußert ein Drittel die Befürchtung, dass ihre Ideen bzw. die Ideen von Frauen von vornherein abgeblockt würden.

Ausbildungssituation nicht zufriedenstellend

Alle Daten zur (Aus-)Bildungssituation und Arbeitsplatzsituation belegen, dass junge Frauen in Oberösterreich vielfach benachteiligt sind. 79% zeigten sich bei der SPÖ-Befragung überzeugt, dass sie mehr leisten zu müssen als Männer um anerkannt zu werden. Rund drei Viertel der jungen Frauen wünschen sich mehr Bildungsangebote vor Ort.

In Oberösterreich haben die Mädchen bei den Bildungsabschlüssen in den letzten Jahren zwar enorm aufgeholt, allerdings gibt es einige sehr hartnäckige Probleme:

· 62,3% der weiblichen Lehrlinge werden in OÖ in nur 10 Lehrberufen ausgebildet. 36,1% davon als Bürokauffrau, Friseurin und Einzelhandelskauffrau-Lebensmittelhandel.

· Nur neun Prozent der Schüler an mittleren und höheren technisch gewerblichen Schulen sind Mädchen.

· Auch bei den Fachhochschulen haben oö. Frauen nach vor Aufholbedarf. Im Studienjahr 2007/2008 studierten an der FH OÖ 34,1% Frauen und 65,9% Männer.

· An der Universität Linz war im Winter-Semester 2007 der Frauenanteil mit 52% bei den Neuzugelassenen höher als jener der Männer, bei den Studierenden hingegen mit 46% etwas niedriger. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mädchen aus Wien ein Studium aufnimmt, ist um 55% höher als bei einem Mädchen aus OÖ.

Junge Frauen verdienen wenig

Im Alters- und Geschlechtervergleich verdienen junge Arbeiterinnen und weibliche Angestellte (ohne Lehrlinge) am wenigsten:  Frauen bis 19 kommen im mittleren Einkommen (Median) mit 843 Euro nicht einmal auf die Hälfte des oö. Medianeinkommens (1.831 Euro)! Und während junge männliche Arbeitnehmer zwischen 20 und 24 mit rund 1.700 Euro immerhin 93 Prozent des oö. Gesamtniveaus erreichen, kommen Arbeitnehmerinnen dieser Altersgruppe nur auf 70 Prozent.

Starker Anstieg der Arbeitslosigkeit bei jungen Frauen

Auch wenn die Arbeitslosigkeit im Industriebundesland Oberösterreich derzeit in erster Linie bei den Männern explodiert, ist in OÖ die Frauenarbeitslosigkeit um 29,6% auf 12.192 Frauen gestiegen und die höchste aller Bundesländer (Österreich: +13,4%). 

In Oberösterreich ist die Arbeitslosigkeit bei jungen Frauen (unter 25 Jahre) mit +31,2% stärker gestiegen als im Österreich-Durchschnitt ( +17,6%).

Erste Anzeichen der Krise zeigen sich ebenfalls bei den Lehrstellesuchenden. Sichtbar werden diese Probleme vermutlich erst im Sommer nach Schulschluss.

Politik muss auf Herausforderungen reagieren

“Alles in allem zeigen diese Zahlen und Fakten, wie wichtig es ist, dass die Politik auf diese Herausforderungen reagiert, um jungen Frauen eine chancenreiche Zukunft zu ermöglichen”, betont Sonja Ablinger.

Diese Unterstützung wollen die SPÖ Frauen geben und fordern unter anderem:

– Förderung von nicht traditioneller Ausbildung und Berufswahl von Mädchen
– Öffentliche Auftragsvergabe, die an innerbetriebliche Gleichstellungsmaßnahmen gekoppelt ist
– Offenlegung der betrieblichen Einkommensstatistiken
– 2. Chance auf zukunftsträchtige Ausbildung
– Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs innerhalb der Regionen

“Wild & witzig” – Aufruf zum Ideenwettbewerb

Abgesehen von den Ausbildungschancen sind 60% der jungen Frauen auch mit den in der Gemeinde gebotenen Freizeitmöglichkeiten nicht zufrieden. Fußball oder Feuerwehr?!  Das sind in Gemeinden oft die einzigen Freizeitmöglichkeiten und sie richten sich in erster Linie an Burschen. Mädchen zeigen sich aber durchaus bereit, selbst aktiv zu werden und haben viele Ideen im Kopf. Diesen Ideen wollen die SPÖ Frauen OÖ eine Bühne geben und schreiben einen Ideenwettbewerb speziell für Mädchen und junge Frauen aus.

Unter dem Motto “Wild und witzig”  sind Mädchen und junge Frauen eingeladen, ihre Ideen Wünsche, Anregungen – zu den Bereichen Freizeit, Kultur, Sport, Beratung, Ausbildung , Veranstaltungsideen zur Mitsprache u.v.m. –  aber auch ihre Kritik zu Papier zu bringen und einzusenden.

Die Ideen können in unterschiedlicher Form präsentiert werden, als

–  Videofilm
–  Fotoserie
–  Homepagegestaltung
–  schriftliche Projektvorschläge

Die Vorschläge und Ideen werden von einer Frauenjury begutachtet und die besten zehn mit attraktiven Preisen (u.a. eine rote Vespa) prämiert und öffentlich präsentiert.

Einreichbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle Mädchen in Oberösterreich (als Einzelpersonen oder als Gruppen) bis zum 20. Lebensjahr.
Einsendeschluss: 14. August 2009
Einsendungen an:
Ideenwettbewerb “Wild & Witzig”
Landstraße 36
4020 Linz

oder an: ideenwettbewerb@ooe.spoe.at

Frauennetzwerk Medien protestiert gegen Diffamierung Lunaceks als Kampflesbe

Die Rechfertigung Wendelin Mölzers, es handle sich bei der Aussage im internen Grundpapier zwar nicht um die “feine Englische Art”, Diffamierung und Diskreditierung sei aber “Teil der politischen Kultur” spottet jeder Beschreibung, betont die Vorsitzende des unabhängigen Netzwerks, Karin Strobl.

Die Bezeichnung “Kampflesbe” ist herablassend und diskriminierend. Dass Lunacek selbst den Anwürfen mit Humor begegnet, macht das Vorgehen, Menschen auf einer höchstpersönlichen Ebene mit Schmähungen zu demütigen, um nichts legitimer. Diese Art der “politischen Kultur” sollte in keiner demokratisch gewählten Partei Platz haben.

Die Mitglieder des “Frauennetzwerk Medien” haben sich unter anderem der Wahrung der objektiven Darstellung von Frauen in den Medien und Medien-relevanten Publikationen verschrieben. Wir fordern daher eine Entschuldigung der FPÖ-Parteivertreter sowie eine klare Distanzierung aller im Parlament vertretenen Parteien.