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Pandora präsentiert: Tyla in den It-Pieces des Sommers

Foto: “Pandora Summer: Tyla” / Fotocredit & Quelle: © PANDORA

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Eine Ode an Selbstausdruck und farbenfrohe Lebensfreude: Mit der Leichtigkeit eines Sommers und dem Stilbewusstsein einer internationalen Ikone zeigt sich Grammy®-Preisträgerin Tyla in der aktuellen Sommerkampagne von PANDORA. Die südafrikanische Künstlerin, die kürzlich als neue PANDORA Markenbotschafterin vorgestellt wurde, verleiht der Kollektion nicht nur ihr Gesicht – sondern auch ihre persönliche Geschichte.

Im Mittelpunkt stehen goldfarbene Armreifen, funkelnde Anhänger in Muschel- und Seepferdchenform, Türkisakzente, zarte Perlen sowie die ikonischen PANDORA Charms, die an Freundschaftsbänder aus Kindheitstagen erinnern – eine Reminiszenz an Tylas familiäre Wurzeln. Jeder Charm, jedes Detail erzählt eine Geschichte von Herkunft, Träumen und Momenten, die das Leben prägen.

Ob als Highlight-Piece am Handgelenk oder verspielt gestylt als Layering-Element um den Hals: Die neuen Sommerstücke zelebrieren farbenfrohen Optimismus und individuelle Ausdruckskraft – Werte, die PANDORA und Tyla auf besondere Weise verbinden.

„Ich liebe es, wie sich PANDORA Schmuck individuell zusammenstellen lässt – fast wie die bunten Perlen, mit denen ich früher mit meinen Schwestern Armbänder gebastelt habe“, sagt Tyla über die Zusammenarbeit. „Jetzt können meine Tygers (Tylas Fanbase) sogar passende Freundschaftsbänder mit mir tragen.“

Die Kampagnenmotive zeigen Tyla in einem ungezwungenen, sonnengeküssten Look – der Schmuck steht im Vordergrund und spiegelt sommerliche Leichtigkeit, kreative Freiheit und ein tiefes Gefühl von Zugehörigkeit wider.

 

https://at.pandora.net/ 

Mit Zähnen und Botschaft: Neuer Makohai mahnt zum Schutz der Meere

Foto: “Bezirksrätin Laura Schoch begrüßt anlässlich des World Ocean Day Geschäftsführer Hans Köppen (links) und Zoodirektor Jeff Schreiner (rechts) vor dem Haus des Meeres. Im Hintergrund ist ein eindrucksvoller Makohai zu sehen, den Greenpeace dem Haus des Meeres als Geschenk überreicht hat.” / Fotocredit & Quelle: © Haus des Meeres

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Pünktlich zum heurigen World Ocean Day am 8. Juni wurde über dem Eingang des Haus des Meeres ein neuer Hai angebracht. Der rund 4,5 Meter große Makohai soll die Gäste in Empfang nehmen und bereits beim Betreten des Zoos auf die Bedrohung dieser ökologisch wertvollen Tiere aufmerksam machen.

Die Ozeane bedecken über 70 % der Erdoberfläche und spielen eine zentrale Rolle für das Leben auf unserem Planeten. Ohne gesunde Meere wäre ein stabiles Klima, saubere Luft oder ausreichend Nahrung für Milliarden von Menschen kaum vorstellbar. Ozeane regulieren das Klima, beeinflussen Wetterphänomene und dienen als Wärmespeicher für den gesamten Planeten. Zudem bieten sie Nahrung, Rohstoffe, Arbeitsplätze und sind für den internationalen Handel unverzichtbar. Haie sind in vielen marinen Ökosystemen ein essenzieller Bestandteil des empfindlichen Gleichgewichts. Je nach Art kontrollieren sie als Spitzenräuber die Bestände anderer Tierarten oder minimieren Krankheitsausbrüche durch das Fressen alter, kranker und tote Tiere. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir lernen, die Ozeane und damit einhergehend auch die Haie zu schützen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. 

Auch im Haus des Meeres gab es zum World Ocean Day ein spannendes Spezialprogramm für große und kleine Entdecker*innen mit Mitmachaktionen, die anschaulich erklärten, wie jede und jeder Einzelne im Alltag zum Meeresschutz beitragen kann. Denn auch in einem Binnenland können wir entscheidend zum Schutz der Ozeane beitragen!

 

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Sommerprogramm 2025 der Wien Holding

Foto: “DDSG: Paar an Bord der DDSG Blue Danube” / Fotocredit: © Kurt Patzak / Quelle: Wien Holding

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Sonnige Aussichten für Kultur, Freizeit und Genuss: Auch heuer bieten die Unternehmen der Wien Holding ein abwechslungsreiches Sommerprogramm für Groß und Klein – von kulinarischen Highlights über Wohlfühlangebote bis hin zu spektakulären Themenfahrten und musikalischen Open-Air-Erlebnissen. Ein Überblick über die Sommerhöhepunkte 2025.

Donauturm: Sommerliche Genussmomente hoch über Wien

Der Donauturm ist nicht nur eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt, sondern auch Wiens höchste Aussichtsterrasse – mit einem atemberaubenden 360°-Blick über die Dächer der Stadt. Besonders an lauen Sommerabenden bietet der Donauturm einen unvergesslichen Logenplatz für Sonnenuntergänge und romantische City-Lichter. Im Turm Restaurant auf 170 Metern Höhe werden sommerliche Köstlichkeiten serviert: Frisch, leicht und farbenfroh präsentiert sich das Menü mit Zutaten wie Wassermelone, Sommergemüse, Meeresfrüchten und aromatischen Kräutern. Kulinarische Highlights wie das Sommertrüffelrisotto oder das Aperol-Spritz-Dessert machen den Besuch zum Erlebnis für alle Sinne – begleitet vom sanften Dreh des Restaurants und dem Blick weit über die Stadtgrenzen hinaus.

 

Therme Wien: Summer Vibes & entspannte Wohlfühlpakete

Jeden Donnerstag im Juli und August wird der Garten der Inspiration der Therme Wien zur Festivalzone: Das Chill-out-Festival „Summer Vibes by Therme Wien“ bietet von 16:00 bis 21:00 Uhr sommerliche Musik von DJs und Live-Acts, Kulinarik, Cocktails und entspannte Atmosphäre unter freiem Himmel. Kuratiert wird das Line-up von Mel Merio, die gemeinsam mit Acts wie Niddl, Celine Roschek und DJ Mauri für stimmungsvolle Abende sorgt.

Die Teilnahme ist mit dem regulären Eintritt oder via Zusatzangebote möglich:

  • Festival-Band (25 Euro zuzüglich Thermeneintritt): Inkl. Gastro-Gutschein, Leih-Badetuch, Cocktailrabatt, Überraschungsgeschenk und mehr.
  • I.P.-Tages-Ticket (59 Euro inklusive Thermeneintritt): Zusätzlich mit reservierter Liege und exklusivem Liegenservice.

Für Thermenfans gibt es außerdem:

  • Sommer-Online-Tagestickets (online verfügbar bis 31. August 2025) für einen garantierten Eintritt und mit der Chance auf echte Schnäppchen.
  • Sommer-Tagestarife (gültig bis 31. August 2025): Erwachsene 32 Euro, Jugendliche 21,20 Euro, Kinder 20,50 Euro.
  • Sommerpakete wie das Sommer-Wohlfühl-Ticket inklusive Aloe Vera-Massage oder das Sommer-Genuss-Ticket mit reservierter Liege & Kulinarikgutschein
  • Neu 2025: Der „Eisflitzer“ – ein mobiler Eiswagen, der ab Juli dreimal täglich durch das Gelände tourt und für süße Abkühlung sorgt.

 https://thermewien.at/sommer-in-der-therme-wien/

 

DDSG Blue Danube: Sommerliche Erlebnisse auf der Donau

Die DDSG Blue Danube lädt auch im Sommer 2025 zu besonderen Erlebnissen auf der Donau – mit kulinarischen Höhepunkten, Musik, einzigartiger Atmosphäre und beeindruckenden Ausblicken. Ein besonderes Sommerhighlight ist die Donau Panorama Tour.

Wien von seiner schönsten Seite erleben – an Bord der stilvollen MS Vienna mit einem Glas Prosecco in der Hand. Denn Prosecco gibt es bei dieser Fahrt unbegrenzt. Die Donau Panorama Tour mit Prosecco Free Flow findet von Mittwoch bis Sonntag zwischen dem 19. Juni und dem 26. Oktober 2025 statt. Das Kombiticket inklusive Prosecco-Genuss kostet 49 Euro pro Person.

Ergänzend dazu bietet die neue Abend-Donau Panorama Tour eine entspannte Ausfahrt in den Sonnenuntergang. Sie findet jeden Freitag und Samstag zwischen dem 27. Juni und dem 30. August 2025 von 18:30 bis 20:30 Uhr statt, mit Ausnahme der Termine am 8. und 29. August.

Weitere Informationen und Tickets sind online verfügbar.

Ein weiteres Highlight ist die Sunset Summer Cruise, die jeden Mittwoch im Juli und August 2025 stattfindet. Während die Sonne langsam hinter der Wiener Skyline versinkt, genießen die Passagier*innen Bord der MS Kaiserin Elisabeth einen stilvollen Abend mit exzellenter Kulinarik, traumhaften Panoramablicken und atmosphärischer Livemusik. Ob als romantisches Datem, entspannter Abend mit Freunden oder stilvoller Ausklang eines Sommertags – die Sunset Summer Cruise bietet unvergessliche Momente unter freiem Himmel.

Weitere Informationen und Tickets sind online verfügbar.

Auch das abwechslungsreiche Programm der Themenfahrten auf der MS Admiral Tegetthoff sorgt für Stimmung: Ob bei der „Schwedischen Nacht mit ABBA-Hits“, der „Italienischen Nacht“, dem „Austropop-Abend“ oder der „70er, 80er, 90er Partycruise“ – die Gäste dürfen sich auf liebevoll gestaltete Abende freuen, bei denen Kulinarik, Musik und Dekoration perfekt auf das jeweilige Motto abgestimmt sind. Jede Fahrt verspricht eine Reise für alle Sinne – mitten auf der Donau.

Jeden Donnerstag im Juli und August bringt die Heurigenfahrt mit Wiener Liedern das traditionelle Wienerlied auf die Donau. An Bord der MS Admiral Tegetthoff oder der MS Kaiserin Elisabeth werden dabei klassische Heurigenschmankerl serviert und das echte Wiener Lebensgefühl musikalisch vermittelt – unter anderem durch das Duo Horacek Bibl sowie Marion und Erich Zib.

Weitere Informationen und Tickets sind online verfügbar.

 

Familienwoche an Bord des Twin City Liners

Auch der Twin City Liner, der Schnellkatamaran zwischen Wien und Bratislava, setzt im Sommer 2025 auf attraktive Angebote für die ganze Familie und für preisbewusste Gäste.

Besonders beliebt ist die Familienwoche, die heuer von 7. bis 13. Juli stattfindet. In diesem Zeitraum können zwei Kinder oder Jugendliche bis 17 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren. Das macht den Ausflug nach Bratislava nicht nur erlebnisreich, sondern auch besonders günstig.

Zusätzlich bietet der Twin City Liner jeden Dienstag Ermäßigungen für bestimmte Zielgruppen: Senior*innen ab 60 Jahren, Studierende, Präsenzdiener und Zivildiener erhalten an diesem Wochentag 50 Prozent Rabatt auf den Ticketpreis. Auch Lehrlinge profitieren vom sogenannten Lehrlings-Special, das ebenso wie die Ermäßigung für Menschen mit Behinderung die gesamte Saison über gilt.

Tickets für den Twin City Liner können telefonisch unter +43 (0)1 904 88 80 bzw. online unter www.twincityliner.com gebucht werden.

 

Johann Strauss 2025 Wien: Ein Sommer im Zeichen des Strauss-Jubiläums

Der Sommer 2025 steht ganz im Zeichen des Walzerkönigs Johann Strauss. Am 5. Juli wird beim Konzert „Summa Cum Strauss“ der Wiener Rathauspark zur Bühne für junge Klangkörper aus aller Welt. Kinder- und Jugendorchester präsentieren dort ihre Versionen von Strauss-Melodien und zeigen, wie vielfältig und global das Werk des Meisters interpretiert werden kann.

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Am 2. August bringt „Strauss mit Aussicht“ Musik in den Lebensbaumkreis „Am Himmel“: Mit dabei sind unter anderem EsRap, Marino Formenti, BartolomeyBittmann, der Schmusechor und das inn.Wien Streichensemble. Die Veranstaltung wagt den Brückenschlag zwischen Strauss-Tradition und zeitgenössischer Musik.

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Auch eine Wanderung entlang des Paula-Wessely-Wegs in Grinzing wird musikalisch begleitet – neun Komponistinnen und Komponisten präsentieren dort eigens für die Strecke geschaffene Uraufführungen. Ein Höhepunkt für Familien ist das Ö1 KulturPicknick am 3. August, das Pop-up-Konzerte, Ö1-Livesendungen und ein eigenes Kinderprogramm rund um das Thema Strauss bietet.

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Mit Spannung erwartet wird auch die Premiere der Strauss-Operette „Wiener Blut“ in der Inszenierung von Nikolaus Habjan. Ab 10. August ist sie im Schlosstheater Schönbrunn zu sehen – als fantasievolles „Remasuri“ voller Tempo, Humor und Musik.

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Ab dem 15. August wird auch der Karlsplatz zur Bühne: Mit dem aufblasbaren, oktopusförmigen Kunstwerk OCT.opus 25 von God’s Entertainment zieht eine spektakuläre Raumskulptur in den Spiegelbrunnen im Resselpark ein. Rund um das Objekt finden vier Wochen lang Konzerte, Performances und Diskursveranstaltungen statt, die sich künstlerisch mit dem Strauss-Erbe und dem öffentlichen Raum auseinandersetzen.

Dauer der Ausstellung: 15. August – 13. September

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Vereinigte Bühnen Wien: Oper und Musical im Open-Air-Format

Auch im Sommer 2025 sind die Vereinigten Bühnen Wien mit ausgewählten Produktionen beim Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz vertreten und sorgen dort für musikalische Höhepunkte unter freiem Himmel.

Mit „Elisabeth – Live in Schönbrunn“ kommt ein VBW-Musicalklassiker gleich zwei Mal auf den Rathausplatz – am 29. Juli und am 26. August. Die spektakuläre Open-Air-Aufzeichnung zum 30-jährigen Jubiläum erzählt die bewegende Geschichte der Kaiserin Elisabeth – von ihrer Hochzeit bis zu ihrem tragischen Tod – als große musikalische Show vor historischer Kulisse.

Ein besonderes Wiedersehen gibt es am 5. August mit Johann Strauss’ Operette „Das Spitzentuch der Königin“. Die Produktion aus dem Theater an der Wien, die im Jänner 2025 zum 200. Geburtstag des Komponisten neu inszeniert wurde, erzählt als Parodie auf Kronprinz Rudolf von politischen Spannungen im Habsburgerreich – musikalisch schwungvoll und historisch spannend zugleich.

Am 25. August steht Vincenzo Bellinis Oper „Norma“ auf dem Programm, eine dramatische Geschichte zwischen Liebe, Verrat und Pflicht. Regisseur Vasily Barkhatov verlegt die Handlung in eine moderne Umbruchzeit und inszeniert das Werk mit emotionaler Wucht und visueller Intensität.

Weitere Informationen zu den Film Festival-Terminen gibt es auf www.filmfestival-rathausplatz.at.

 

Otto Wagner Areal: Bewegung und Kultur im Grünen

Das Otto Wagner Areal auf der Baumgartner Höhe wird auch im Sommer 2025 wieder zu einem lebendigen Treffpunkt für Sport, Kultur und Erholung. Der weitläufige Grünraum zwischen den beeindruckenden Jugendstilpavillons bietet nicht nur architektonische Highlights, sondern auch viel Platz für Bewegung und kreative Impulse.

Gemeinsam mit dem ASKÖ WAT Wien wird ein kostenloses, niederschwelliges Bewegungsprogramm angeboten, das sich an alle Altersgruppen richtet:

  • Bodywork Training findet immer donnerstags von 18:30 bis 19:30 Uhr statt. Die Einheiten laden bis 4. September dazu ein, Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit unter professioneller Anleitung zu stärken – im Freien und ohne Voranmeldung.
  • Ein besonderes Sommererlebnis ist das Yoga mit Live-Musik, das an vier Terminen (8., 15., 22. und 29. Juli, jeweils von 10:00 bis 11:00 Uhr) angeboten wird. Die Verbindung von Bewegung und Musik macht diese Yoga-Einheiten zu einem ganzheitlichen Start in den Tag.

Treffpunkt/Ort für alle Aktivitäten: Baumgartner Höhe, 1140 Wien: nach dem Haupteingang links, Wiese bei Pavillon 1.

 

Auch das beliebte VOLXkino macht heuer wieder Station am Otto Wagner Areal. Das mobile Freiluftkino zeigt Filme wie „In Liebe, Eure Hilde“ (3. August), „Juliette im Frühling“ (9. August) oder Veni Vidi Vici (10. August). Das VOLXkino ist seit den 1990er Jahren fixer Bestandteil des Wiener Kultursommers und bekannt für sein außergewöhnliches Filmprogramm an ebenso außergewöhnlichen Orten. Gespielt wird bei freiem Eintritt.

 

Zum Sommerausklang von 18. bis 24. August gastiert das Kammermusikfestival im stilvollen Ambiente des Jugendstiltheaters. Das historische Gebäude wird dabei zur Bühne für hochkarätige Ensembles und Solist*innen, die klassische Musik auf höchstem Niveau präsentieren.

 

www.wienholding.at

12. Juli – 05. Dezember: Spannende Sonderführungen im Mozarthaus Vienna

Foto: “Mozarthaus Vienna” / Fotocredit: © David Peters / Quelle: Mozarthaus Vienna – Wien Holding

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Von medizinischer Alltagsgeschichte über Liebesbriefe bis zu Opernmagie und Verschwörungstheorien – das Mozarthaus Vienna, ein Museum der Wien Holding, lädt im zweiten Halbjahr 2025 zu einer außergewöhnlichen Reihe an Sonderführungen, die Mozart und sein Umfeld aus neuen, überraschenden Perspektiven beleuchten. Jeweils einmal im Monat bietet das Museum deutsch- und englischsprachige Spezialführungen zu wechselnden Themen an.

 

Samstag, 12. Juli 2025: Krankheit, Körper, Kaiserstadt. Medizin & Hygiene in Mozarts Wien
Besucher*innen tauchen ein in die Welt von Medizin und Hygiene im Wien des späten 18. Jahrhunderts. Wo Mozart lebte und arbeitete, wurde auch geschröpft, geblutet und gestorben – ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Kaiserstadt.

 

Montag, 4. August 2025: Mein liebes Weibchen – Mozarts Hochzeit mit Constanze
An Mozarts Hochzeitstag wird in einer Führung die Liebesgeschichte zwischen Mozart und seiner Frau Constanze beleuchtet. Warum heiratete er gegen den Willen seines Vaters? Und was verdanken wir Constanze heute?

 

Sonntag, 7. September 2025: Bezaubernd schön – Die Zauberflöte
Opernliebhaber*innen und solche, die es vielleicht noch werden wollen erwartet ein tiefergehender Blick auf die meistgespielte Oper der Welt. Was steckt hinter dem Mythos „Zauberflöte“? Freimaurerei, Märchen oder Maschinenbühne?

 

Donnerstag, 9. Oktober 2025: Zwischen Luxus und Geldsorgen
Mozart liebte Luxus – doch war er wirklich ständig pleite? In dieser Führung wird der Frage nachgegangen, wie es um Mozarts finanzielle Lage tatsächlich stand und was die berühmten „Bettelbriefe“ verraten.

 

Freitag, 14. November 2025: Mon Très Cher Père! – Mein lieber Sohn!
Zum Geburtstag Leopold Mozarts widmet sich die Führung der vielschichtigen Beziehung zwischen Vater und Sohn: Pädagoge, Manager, Mentor – aber auch Reibungsfläche eines Genies auf dem Weg in die Unabhängigkeit.

 

Freitag, 5. Dezember 2025: Mozarts Tod – ein ungelöster Fall?
Zum Todestag Mozarts werden die vielen Mythen rund um sein frühes Ableben unter die Lupe genommen. Von Giftmord bis Geheimbund – was ist Legende, was historische Wahrheit?

 

Alle Sonderführungen finden um 15:00 Uhr auf Englisch und um 16:30 Uhr auf Deutsch statt.
Die Führung ist mit gültigem Ticket kostenlos! Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Dauer: 60 Minuten
Ort: Mozarthaus Vienna (Domgasse 5, 1010 Wien)

 

www.mozarthausvienna.at

www.wienholding.at

01.-19. Juli: Wiener Opernsommer 2025

Foto: “Wiener Opernsommer 2025” / Fotocredit: © Jürgen Hammerschmid / Quelle: Wiener Opernsommer

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Nach einem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr kehrt der Wiener Opernsommer 2025 zurück – nicht nur mit einer neuen Oper, sondern auch an einer neuen Location & verspricht, sein Publikum mit einem gewohnt hochkarätigen Ensemble zu begeistern. Mit Giuseppe Verdis La Traviata bringt der Wiener Opernsommer 2025 ein eindrucksvolles Open-Air-Erlebnis direkt in das Zentrum Wiens.

 

Vom 1. bis 19. Juli verwandelt sich der Wiener Eislaufverein am Heumarkt in eine außergewöhnliche Freiluftbühne. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und der künstlerischen Leitung von Joji Hattori erwartet das Publikum eine hochkarätig besetzte Inszenierung: Schauspieler Karl Markovics führt als erzählerischer Verdi durch den Abend, begleitet von renommierten SolistInnen, dem Wiener KammerOrchester und dem Philharmonia Chor Wien. Für Regie und Bühnenbild zeichnen – wie bereits im Vorjahr – Dominik Am Zehnhoff-Söns und Manfred Waba verantwortlich. Insgesamt stehen zwölf Aufführungen auf dem Spielplan.

 

Der Wiener Opernsommer 2025 wird erneut vom Vermittlungsprogramm „Oper entdecken“ begleitet, das jungen Menschen in einem zeitgemäßen und praxisnahen Rahmen den Zugang zur Welt der Oper eröffnet. So entsteht ein inspirierender Begegnungsraum, in dem Bildung und Bühne zusammenfinden und kulturelle Teilhabe von klein auf gefördert wird.

 

Premiere
  • Dienstag, 01.07.2025

Weitere Termine:
  • Donnerstag, 03.07.2025
  • Freitag, 04.07.2025
  • Samstag, 05.07.2025
  • Mittwoch, 09.07.2025
  • Donnerstag, 10.07.2025
  • Freitag, 11.07.2025
  • Montag, 14.07.2025
  • Mittwoch, 16.07.2025
  • Donnerstag, 17.07.2025
  • Freitag, 18.07.2025
  • Samstag, 19.07.2025

 

https://www.opernsommer.at/ 

Zukunft.Frauen Sommerfest: 150 Top-Managerinnen netzwerkten über den Dächern Wiens

Foto: “v. l.: Petra Grell-Kunzinger (Bundesgeschäftsführerin Johanniter), Eva Mandl (GF Himmelhoch), Gabriela Straka (MANZ Verlag), Sylvia Vana (BMWET), Jutta Perfahl-Strilka (CEO hokify und Vorstandsvorsitzende ZFAC), Karen Fanto (Berndorf Bäderbau), Susanne Müller-Taborsky (Stiftungsvorständin alpha+), Beatrix Czipetits (GF Co-Pilotin)” / Fotocredit: Himmelhoch/Sattlegger / Quelle: © Himmelhoch

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Der Zukunft.Frauen Alumnae Club (ZFAC) lud am 30. Juni 2025 zum exklusiven Sommerfest ins Wiener Juwel. Rund 150 heimische Top-Managerinnen folgten der Einladung, um über den Dächern Wiens den Wirtschaftsausblick zu diskutieren.

Beim Netzwerken mit extra Weitblick wurden unter anderen gesehen: Beatrix Czipetits (GF Co-Pilotin), Karen Fanto (Berndorf Bäderbau), Petra Grell-Kunzinger (Bundesgeschäftsführerin Johanniter), Severin Gruber (Generalsekretär im BMWET), Bernadette Jandl (WKO), Gerlinde Layr-Gizycki (Gründerin Inamera), Gerlinde Macho (GF MP2 IT-Solutions), Eva Mandl (GF Himmelhoch), Susanne Müller-Taborsky (Stiftungsvorständin alpha+), Beatrix Praeceptor (CEO Greiner Packaging), Jutta Perfahl-Strilka (CEO hokify, Vorstandsvorsitzende ZFAC), Doris Pulker-Rohrhofer (Managing Director bei Hafen Wien), Gabriele Schallegger (CFO Wienerberger), Gudrun Senk (GF Wiener Linien), Gabriela Straka (MANZ Verlag), Gerlinde Tröstl-Katinger (CEO METAGRO Edelstahltechnik AG), Sylvia Unger (Rechtsanwältin), Sylvia Vana (BMWET), Stefanie Winkler-Schloffer (A1) u. v. m.

 

Heimische Top-Managerinnen wollen Wirtschaft beflügeln

Rund 400 Mitglieder zählt der ZFAC und repräsentiert damit eine bedeutende Anzahl erfolgreicher Frauen der heimischen Wirtschaft. Beim traditionellen Sommerfest wurde genetzwerkt, gefeiert und vor allem diskutiert, wie der heimische Wirtschaftsaufschwung gelingen kann. Einig waren sich die anwesenden Managerinnen darin, dass es mit Weitblick, Optimismus und Exzellenz gelingt, den österreichischen Wirtschaftsstandort wieder zu beflügeln. Dass die Meinung der Gäste Gewicht hat, zeigt ein Blick auf die Statistik: 70 Prozent der ZFAC-Mitglieder sind aktuell in Top-Positionen wie Geschäftsführung, Vorstand oder Bereichsleitung aktiv. 12 Prozent nehmen ihre Verantwortung als Aufsichtsrätinnen in österreichischen Unternehmen wahr. Die 400 Mitglieder sind Absolventinnen des Führungskräfteprogramms Zukunft.Frauen – eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Industriellenvereinigung (IV).

 

https://zukunftfrauen.club/ 

Vorbild für nachhaltigen Unternehmenserfolg als regionale Arbeitgeberin: Marmind zeigt auf, wie es geht

Foto: “vlnr: Gudrun Gruber und Alina Hohensinger vom HR-Team, Johanna Dungl – Head of Marketing” / Fotocredit & Quelle: © Marmind

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Welche Schritte können Unternehmen gehen, um den Frauenanteil in einem traditionell männlich geprägten Sektor wie der Softwareentwicklung langfristig zu erhöhen? Diese Frage hat sich Marmind, international führender Anbieter von Marketing- Resource-Management-Software mit Standorten im steirischen Premstätten und in Wien, gestellt. In der Beratung von 100 Prozent haben sie wesentliche Maßnahmen zur Schaffung eines Arbeitsumfeldes umgesetzt, in dem alle Mitarbeitenden – unabhängig von Geschlecht – die gleichen Möglichkeiten haben, sich beruflich zu entfalten.

 

Das IT-Unternehmen Marmind hat sich für die Teilnahme am Förderprojekt “100 Prozent Gleichstellung zahlt sich aus” entschieden, weil es davon überzeugt ist, dass Diversität ein Schlüsselfaktor für Innovation und nachhaltigen Unternehmenserfolg ist. „Die Teilnahme bietet uns die Chance, unsere Strukturen und Prozesse zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, um ein gleichberechtigtes Arbeitsumfeld zu schaffen. Wir möchten nicht nur die Vielfalt im Unternehmen fördern, sondern auch ein Vorbild sein, wenn es um faire Karrierechancen und gerechte Bezahlung geht.“, so HR-Managerin Gudrun Gruber.

 

Chancengleichheit in Unternehmensstruktur verankern

Gemeinsam mit 100 Prozent-Beraterin Doris Kaucic-Rieger wurde an der Entwicklung von geschlechtergerechten Funktionsbeschreibungen, Karrierepfaden und Gehaltsbandbreiten gearbeitet. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Chancengleichheit in jedem Aspekt des Arbeitsalltags verankert ist. Besonders wichtig ist dem Unternehmen, praxisnahe Maßnahmen und Instrumente zu entwickeln, die dabei helfen, mehr Frauen für technische und leitende Positionen zu gewinnen und zu fördern. Dieser Vorsatz trägt bereits Früchte: seit Beginn der Beratung wurden drei Frauen, zwei davon in Teilzeit, in Führungspositionen befördert. „Besonders wichtig ist uns, nicht nur kurzfristige Lösungen zu finden, sondern eine nachhaltige Veränderung in der Unternehmenskultur zu erreichen. Wir sehen erste positive Effekte, insbesondere in der gestiegenen Auseinandersetzung mit Gender-Themen in der Belegschaft und der Sensibilisierung unserer Führungskräfte. Dieser Weg ist ein kontinuierlicher Prozess.“, berichtet Gudrun Gruber.

 

Etablierung von Maßnahmen in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten

Eine weitere Maßnahme, die in der Beratung thematisiert wurde, ist die Vorbereitung im Unternehmen auf die EU-Lohntransparenzrichtlinie und deren Umsetzung in Österreich. Außerdem wurden im Austausch mit dem Management-Board die internen Gehaltsstrukturen überprüft und entlang fairer Kriterien adaptiert und angepasst. Die Kommunikation der Entwicklungsschritte im Unternehmen wird derzeit unter Einbeziehung der HR- und Marketingabteilung diskutiert und im Rahmen einer neuen Employer Branding Strategie ausgerollt. „Je tiefer ich als Beraterin mit den zuständigen Mitarbeiter:innen in das Thema eintauche, desto klarer und selbstverständlicher werden die notwendigen nächsten Schritte zur Gleichstellung der Geschlechter bei Marmind.“, bestätigt 100 Prozent-Beraterin Doris Kaucic-Rieger.

 

Innovationskraft mit Vorbildfunktion

Gleichstellung spielt bei Marmind auch zukünftig eine zentrale Rolle in der Unternehmenskultur. Sie sind der Überzeugung, dass dies nicht nur der Belegschaft, sondern auch der Innovationskraft des Unternehmens zugutekommt: „Ich durfte das Projekt auch schon bei unseren Schwesterunternehmen in Deutschland vorstellen, die es bedauern, dass es in Deutschland nicht auch so eine Fördermöglichkeit gibt. Aber sie profitieren zumindest indirekt von unseren gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Beratung.“, so das Fazit von HR-Leitung Gudrun Gruber.

 

„100 Prozent – Gleichstellung zahlt sich aus“ begleitet österreichische Unternehmen und deren Beschäftigte entlang der Themen Einkommen und Karriere auf ihrem Weg zu mehr Geschlechtergleichstellung. Das Beratungsangebot ist für Unternehmen kostenfrei und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) finanziert.

 

www.100-prozent.at

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Barrierefreiheit gegen Pflegenotstand: 95 % wollen im eigenen Zuhause alt werden

Foto: “Plattformtreppenlift” / Fotocredit & Quelle: © Ascendor GmbH

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In den kommenden Jahren steigen die Kosten für Pflege dramatisch. Die beiden führenden Treppenlift- und Plattformlifthersteller Lifta und Ascendor haben die Situation österreichischer Haushalte unter die Lupe genommen: 95 % der in Österreich lebenden Personen wollen im eigenen Zuhause alt werden. 53 % sind bereit, in barrierefreie Wohnraumanpassungen zu investieren und damit das Sozialsystem zu entlasten. Es fehlt an Aufklärung und Fördermöglichkeiten.

 

Laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) aus dem Jahr 2024 steigen die öffentlichen Nettokosten für Pflegedienstleistungen bis 2030 auf etwa 4,22 Mrd. Euro pro Jahr. Vor allem ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, brauchen in Zukunft entsprechende Pflegeplätze. Dabei kann ein barrierefreies Wohnumfeld den Zeitraum, in dem Menschen selbstbestimmt leben, dramatisch verlängern. „Investitionen in Mobilitätshilfen und Wohnraumanpassungen zögern die stationäre Pflege hinaus oder vermeiden diese sogar gänzlich“, sagt Alexander te Best, Geschäftsführer bei Lifta. Mehr als die Hälfte der Befragten (53 %) einer aktuellen Studie, die das Marketinstitut International im Jahr 2025 im Auftrag der beiden Unternehmen durchgeführt hat, sind bereit, in barrierefreie Anpassungen wie Treppenlifte oder Aufzüge zu investieren, um länger im eigenen Zuhause leben zu können. Die Investitionskosten und das fehlende Wissen über Fördermöglichkeiten gelten unter den Befragten als größte Hürde.

 

Potenzial nach oben: Nur 15 Prozent leben barrierefrei

Aktuell leben nur 15 % der über 40-Jährigen und 13 % der über 70-Jährigen tatsächlich barrierefrei. Dabei sagen 95 %, dass es ihnen eher wichtig (20 %) bis sehr wichtig (75 %) ist, im Alter im eigenen Zuhause zu bleiben. 41 % befürchten Einschränkungen bei der Beweglichkeit oder Probleme beim Stiegen steigen. 28 % zweifeln daran, ob ihr Wohnraum altersgerecht genug ist. Nur 12 % haben sich bislang intensiv mit barrierefreiem Wohnen beschäftigt – obwohl dies für die meisten ein zentraler Wunsch ist. „Die fehlende Aufklärung über das verfügbare Angebot ist für viele Menschen abschreckend. Zusätzlich erschwert wird die Situation durch uneinheitliche Förderregelungen in den neun Bundesländern. Es braucht klare, einheitliche Vorgaben sowie ein umfassendes und transparentes Informationsangebot“, sagt Dipl. Ing. Maximilian Priglinger, Geschäftsführender Gesellschafter von Ascendor. Bis zu 75 % der Investitionskosten für behindertengerechte Umbauten übernimmt der Bund. Auch für die pflegebedingte Anpassung eines Wohnraums gibt es Zuschüsse, die allerdings vom jeweiligen Bundesland abhängen. „Barrierefreiheit darf keine Frage des Zufalls oder Geldbeutels sein. Es braucht mehr Aufklärung, niedrigschwellige Beratung und gezielte Unterstützung der öffentlichen Hand, um Menschen auf ihrem Weg in ein altersgerechtes Zuhause zu begleiten“, sagt Alexander te Best.

 

Wenn Treppen zur mentalen Hürde werden

Rund einer von sieben in Österreich lebenden Personen fällt das Treppensteigen schwer. Bei den über 70-Jährigen ist es bereits mehr als die Hälfte (55 %). Das ergibt eine aktuelle IMAS-Studie im Auftrag von Lifta. Für viele Betroffene ist das Treppensteigen mehr als eine kleine Unannehmlichkeit. Denn für Menschen, denen das Treppensteigen schwerfällt, ist die Einschränkung sowohl körperlich als auch emotional spürbar:

 

39 % der Betroffenen geben an, stark in ihrem körperlichen Wohlbefinden eingeschränkt zu sein. Vor allem Personen ab 70 Jahren leiden unter der mentalen Belastung: 47 % geben an, dass ihnen die eigene Mobilitätseinschränkung vor anderen unangenehm ist. Mehr als ein Viertel (28 %) vermeidet Treppen zunehmend, 31 % sehen sie als bauliche Barriere.

„Treppen verbinden Räume, Etagen – und Menschen. Doch wenn die Mobilität nachlässt, können sie auch trennen. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sie verbindend bleiben – für alle Generationen“, sind Alexander te Best und Maximilian Priglinger überzeugt.

 

www.ascendor.com

www.lifta.at

Wien Holding: Rekordgewinn beim Hafen Wien

Foto: “v.l.n.r. Wien Holding-GF Kurt Gollowitzer Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak Hafen Hien GFs Doris Pulker-Rohrhofer und Fritz Lehr” / Fotocredit: © DavidBohmann / Quelle: Wien Holding – Hafen Wien

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Hafen Wien steigert Betriebsergebnis deutlich und investiert gezielt in die Zukunft

Der Hafen Wien – ein Unternehmen der Wien Holding – war auch im krisenbedingt herausfordernden Geschäftsjahr 2024 voll auf Kurs. Die Hafen Wien-Gruppe schließt das Jahr 2024 mit einem Umsatz von 58,8 Millionen Euro ab und liefert ein Betriebsergebnis auf Rekordniveau: Das Betriebsergebnis ist um 4,3 Prozent auf rund 9,1 Millionen Euro gestiegen. Zusätzlich tätigte der Hafen Wien Investitionen in Höhe von rund 21 Millionen Euro, um seine Wettbewerbsfähigkeit und seine Nachhaltigkeit zu fördern sowie neue Projekte und Geschäftsfelder am Standort zu forcieren.

„Wien ist ein leistungsfähiger und international attraktiver Wirtschaftsstandort. Eine wichtige Rolle dabei spielt der Hafen Wien. Durch die optimale Anbindung an Wasser, Schiene und Straße agiert er als leistungsstarke Schnittstelle internationaler Handels- und Transportwege und er ist einer der wichtigsten Hinterland-Hubs Europas, vor allem für die großen Nordseehäfen. Und nicht zuletzt ist der Hafen Wien als Warendrehscheibe eine besonders wichtige und starke Säule für die Versorgungssicherheit der Großstadt Wien und ihr Umland“, so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak.

„Unsere Strategie war und ist es, den Hafen Wien als nationale und internationale Logistikdrehscheibe konsequent und nachhaltig zu stärken und zu erweitern. Diesen Weg gehen wir auch in Zukunft konsequent weiter. Nach den großen Investitionen im Jahr 2024 werden wir auch heuer über 10 Millionen Euro in die Hand nehmen – für die infrastrukturelle Weiterentwicklung des Standorts Freudenau und auch im Sinne der Digitalisierung und Klimaneutralität“, so Barbara Novak weiter. „Wie wichtig und weitreichend diese Investitionen sind, zeigte sich beim Jahrhunderthochwasser im letzten September. Dank des 2022 errichteten und über 14 Meter hohen Hafentors in Albern waren der Hafen und die dort angesiedelten Unternehmen bestens gegen das Hochwasser geschützt.“

Neben den Unternehmen der Hafen Wien-Gruppe sind auf dem Hafen-Areal insgesamt bereits rund 200 Betriebe ansässig, die in Summe über 5.000 Arbeitsplätze bieten. Somit ist das Hafen-Areal auch ein starker und wichtiger Faktor für die Wirtschaft und für den Arbeitsmarkt in der Region.

 

Infrastruktur weiter ausgebaut

„Um die wirtschaftliche Bedeutung des Hafens weiter zu stärken, wurden im Jahr 2024 insgesamt rund 21 Millionen Euro investiert und damit um 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Mittelpunkt standen Projekte wie die Landgewinnung im Hafen Freudenau, der Ankauf eines Betriebsobjektes in Simmering (HQ1) oder die Errichtung der Filmstudios am Areal HQ7. Außerdem wurden sechs Leichtbauhallen für einen Großkunden errichtet, die Dächer bei zwei Betriebsobjekten erneuert und der Brandschutz optimiert. Im Zuge der Digitalisierung wurde ein neues IT-gestütztes Containererfassungssystem in Betrieb genommen. So konnten wir – auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten – die Wettbewerbsfähigkeit der trimodalen Logistikdrehscheibe Hafen Wien weiter nachhaltig verbessern“, so Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer.

 

Erfolgsbringer: Immobilien und Hafen-Logistik

Zur positiven Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 maßgeblich beigetragen haben die Immobilien-Sparte und die „Business Unit Lagerlogistik“ mit ihren gut ausgelasteten Lagerhallen. Im Bereich Immobilien wirkten sich unter anderem auch die Indexanpassungen bei der Vermietung erfreulich aus.

Gesteigert werden konnten auch die Umschlagstätigkeiten über Land und Wasser im Bereich der „Business Unit Massen- & Schwergut“, sodass sich auch dieser Geschäftsbereich sehr positiv entwickelt hat. Allein die im Hafen Freudenau landseitig umgeschlagenen Tonnagen sind um 55 Prozent gestiegen, zum Beispiel mit dem Umschlag und der Lagerung von Salz, Kies und Gips. Noch eindrucksvoller fällt die wasserseitige Steigerung in der Freudenau aus: Mit einem Zuwachs von über 200 Prozent unterstreicht sie eindrucksvoll die zunehmende Bedeutung und das Potenzial des wasserseitigen Verkehrs.

In der „Business Unit Hafenbetrieb“ konnten höhere Erlöse aus Liegegeldern für im Hafen liegende Passagierschiffe erzielt werden. Denn der Hafen Freudenau ist nicht nur das Herzstück im Hafen Wien, sondern er ist gleichzeitig auch Schutz- und Winterhafen. Vor diesem Hintergrund liegen hier über die Wintermonate rund zwei Dutzend Donaukreuz­fahrtsschiffe sicher vertäut am Kai, bis sie im Frühling wieder in die neue Saison starten.

Im Jahr 2024 wurden in den drei Frachthäfen Lobau, Albern und Freudenau wasserseitig rund 1.044.000 Tonnen an Waren umgeschlagen, das entspricht einem Plus von rund 66.000 Tonnen bzw. 6,8 Prozent zum Vorjahr.

 

WienCont: 470.000 Containereinheiten umgeschlagen – fünf Prozent mehr Umsatz

WienCont, ein Tochterunternehmen des Hafen Wien, betreibt den Containerterminal und das Containergeschäft im Hafen Wien. Das Unternehmen steigerte im Jahr 2024 seinen Umsatz um fünf Prozent auf 20,3 Millionen Euro. Und das unter erschwerten Rahmenbedingungen, hervorgerufen durch die schwierige globale Wirtschaftslage und die anhaltende Rezession, die den Transportsektor besonders geprägt haben.

Im Jahresverlauf zeigten sich eine Stabilisierung und ein flacher Aufwärtstrend auch bei den abgewickelten Volumina, die lediglich durch das Hochwasserereignis im September 2024 und die darauffolgenden Einschränkungen im Schienengüterverkehr abrupt unterbrochen wurden. Insgesamt konnten knapp 470.000 Containereinheiten (TEU) am Standort umgeschlagen werden. Die Mengen in Umschlag und Lagerung waren damit annähernd identisch mit jenen des Vorjahres. Besonders erfreulich entwickelte sich der Bereich Containerreparatur mit einem Plus von 39 Prozent. Auch die Bereiche Handel und Containervermietung haben sich sehr gut entwickelt.

Bei dem Projekt „Schienen OCR Gate“ wurden die operativen Abläufe in der Abfertigung der Containerzüge digitalisiert, um die bestehende Infrastruktur optimal zu nutzen und mehr Kapazitäten zur schaffen. Etwa 126 Züge pro Woche bringen die Container per Bahn zu den großen europäischen Seehäfen wie Rotterdam, Hamburg und Bremerhaven, ins Ruhrgebiet oder zu den wirtschaftlichen Ballungsräumen im zentral- und osteuropäischen Raum – unter anderem mit Destinationen in Serbien, Rumänien und in der Türkei.

Seit Anfang 2024 werden alle Fahrzeuge am Terminal ausschließlich mit dem alternativen HVO 100 Treibstoff betrieben, um CO2-Emissionen und den Treibstoffverbrauch zu reduzieren.  Die im Jahr 2023 ursprünglich errichtete Photovoltaik-Anlage wurde im Jahr 2024 erweitert und heuer in Betrieb genommen. Zwei neue, moderne Leercontainerstapler wurden angekauft, sie ersetzen seit 2025 die ältesten Terminalfahrzeuge. Sämtliche Maßnahmen tragen dazu bei, dass der Hafen Wien sein Ziel erreicht, bis 2040 klimaneutral zu sein.

 

Zentrale Logistikdrehscheibe für Stadt und Wirtschaft

Der Hafen Wien spielt eine zentrale Rolle in der Versorgung der Stadt Wien. Die Lage des Hafens in unmittelbarer Stadtnähe trägt zur Effizienz der Lieferketten bei. Stadt Wien-Betriebe lagern dort zum Beispiel Kindergartenmöbel (MA10, Kindergärten) oder Wirtschaftswaren aller Art, wie Wahlzellen, Hand- und Toilettenpapier und vieles mehr (MA54, Zentraler Einkauf und Logistik).

Auch der Wiener Gesundheitsverbund setzt auf den Hafen Wien, der ihm als zentraler Lagerhalter dient. Dort werden nun 32.500 verschiedene Produkte für die Standorte des Wiener Gesundheitsverbunds angenommen, gelagert, kommissioniert und verteilt – mit Ausnahme von Medikamenten. Die Lage der trimodalen Logistikdrehscheibe ist ideal, denn man ist in kürzester Zeit in allen Spitälern und Pflegehäusern in Wien. Die Trimodalität ermöglicht eine umweltfreundliche Anlieferung in das sichere Hafengelände, das rund um die Uhr bewacht ist. Der Hafen Wien ist außerdem Zolldienstleister, und kann somit seinen Kund*innen ein Rundum-Sorglos-Paket anbieten.

2024 wurden sechs Logistikhallen mit 9.000 Quadratmetern Grundfläche im Hafen Freudenau für einen Bestandskunden aus der produzierenden Industrie gebaut und in Betrieb genommen. Außerdem wurde eine weitere langfristige Partnerschaft mit einem Industrieunternehmen auf einer Fläche von rund 6.400 Quadratmetern besiegelt.

 

Heimat für Filmwirtschaft im HQ7

Auch die Filmwirtschaft ist als neu aufgebautes Geschäftsfeld mittlerweile fester Bestandteil im Hafen Wien. Im Herbst 2024 wurden die HQ7 Studios auf dem gleichnamigen Gelände des Hafen Wien in Simmering fertiggestellt. Diese bestehen aus zwei modernen getrennten Hallen mit über 3.000 Quadratmetern Fläche und einer lichten Höhe von dreizehn Metern.

„In den Filmstudios am Areal des HQ7 spiegelt sich die bunte Vielfalt des Hafens wider – ein kreativer Ort, an dem urbane Dynamik, industrielle Kulisse und kulturelle Einflüsse zu einzigartigen Filmwelten verschmelzen. Insgesamt wurden im Jahr 2024 sechzehn Anfragen für Dreharbeiten verzeichnet, fünf Produktionen wurden realisiert. Unter anderem wurden Szenen der TV-Serie „Crystal Wall“ am Hafen Wien gedreht“, erläutert Fritz Lehr, kaufmännischer Geschäftsführer des Hafen Wien.

„Im Rahmen der Fertigstellung der Filmhallen wurde auch die bereits fünfte Photovoltaik-Anlage auf dem Hafen-Areal in Betrieb genommen. Alle fünf PV-Anlagen produzieren jährlich rund 1.300.000 kWh, das entspricht dem Jahresverbrauch von 320-430 Einfamilienhaushalten. Die sechste und größte PV-Anlage befindet sich bereits in den vertraglichen Endverhandlungen. Derzeit produzieren wir 25% unseres Strombedarfs selbst, mit der neuen Anlage sind es 34%“, so Doris Pulker-Rohrhofer, technische Geschäftsführerin des Hafen Wien.

 

thinkport VIENNA: Innovationstreiber für nachhaltige Stadtlogistik

Der thinkport VIENNA ist ein offenes Innovationslabor und befasst sich mit Herausforderungen der City-Logistik in Wien sowie langfristigen, nachhaltigen Logistik-Lösungen. Das Labor wurde 2017 durch eine Kooperation zwischen der Universität für Bodenkultur Wien und dem Hafen Wien ins Leben gerufen. Ein Highlight der Arbeit im Jahr 2024 war der Logistik-City Exchange, der den Austausch europäischer Städte fördert. Zudem begeisterte man die Öffentlichkeit durch Fachvorträge und Besuche von internationalen Delegationen. Durch nationale und internationale Projekte, Workshops und Kooperationen – etwa mit der European Federation of Inland Ports (EFIP) – wurden Themen wie nachhaltige Baulogistik, Kreislaufwirtschaft, Wasserstoff und e-Truck Charging vorangetrieben.

 

Ausblick auf 2025

Das Hauptziel bleibt, den Hafen Wien als einzige trimodale Logistikdrehscheibe der Stadt weiter zu stärken und seine Bekanntheit nachhaltig zu steigern. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens weiter auszubauen und seine Infrastruktur zu optimieren, sind für das Jahr 2025 zusätzliche Investitionen in Gebäude- und Flächensanierungen vorgesehen.

Um mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern, arbeitet die WienCont zusätzlich am nächsten Meilenstein: Der Erweiterung des Container Terminals Freudenau. Bis 2034 sollen in mehreren Schritten die Lagerkapazität gesteigert, Flächen für zeitgemäße Reparaturwerkstätten geschaffen und ein vollwertiges zusätzliches Terminal mit Containerportalkränen errichtet werden. Ziel ist es, mit diesem Projekt die Kapazität der verladenen Containereinheiten auf circa 1.000.000 TEU zu verdoppeln.

Die Baufertigstellung des Projekts „Landgewinnung“ ist bis Sommer 2025 abgeschlossen. Danach erfolgt die Ausschreibung für das Rückhaltebecken, für dessen Errichtung mit einer Bauzeit von etwa neun Monaten gerechnet werden kann. Für das Jahr 2026 ist die Oberflächenbefestigung für Vollcontainer der Gleisanlagen auf der neu entstanden Schüttfläche geplant.

Im Jahr 2025 wird zudem gemeinsam mit Wien Energie die bereits sechste Solaranlage am Gelände des Hafen Wien in Betrieb genommen, ein weiterer Schritt in Richtung CO2-Neutralität des Hafen Wien.

 

Der Hafen Wien – trimodales Logistikzentrum im Herzen der Stadt

Etwa 2.000 Kilometer vom Schwarzen Meer und rund 1.500 Kilometer von der Nordsee entfernt, agiert der Hafen Wien als leistungsstarke Schnittstelle internationaler Handels- und Transportwege. Mit seiner Lage an zwei Ten-T-Korridoren der EU ist der Hafen Wien nicht nur einer der wichtigsten Hinterland-Hubs Europas, sondern auch eine wichtige, trimodale Wirtschaftsdrehscheibe. Mit der Anbindung an die drei Verkehrsträger Schiff, Bahn und LKW fungiert er als leistungsstarke Schnittstelle internationaler Handels- und Transportwege.

Rund drei Millionen Quadratmeter groß ist das Areal des Hafen Wien. Das entspricht mehr als der eineinhalbfachen Fläche des Fürstentums Monaco. Die Hafen Wien GmbH, die zum Wien Holding-Konzern gehört, betreibt hier drei große Güterhäfen inklusive Infrastruktur: den Hafen Freudenau, den Hafen Albern sowie den Ölhafen Lobau. Mit seinen drei Frachthäfen ist der Hafen Wien der größte öffentliche Donauhafen Ostösterreichs.

 

https://www.hafenwien.com/ 

www.wienholding.at 

Fini’s Feinstes Feldtag: Zukunft der Landwirtschaft zwischen Markt, Ethik und Nachhaltigkeit

Foto: “Die Vortragenden des Fini’s Feinstes Feldtag v.l.n.r.: Dr. Heinrich Grausgruber, Universtität für Bodenkultur Wien, Dr. Christian Dürnberger, Veterinärmedizinische Universität Wien, Dr. Sonja Stagl, Wirtschaftsuniversität Wien, Peter Stallberger, GoodMills Österreich, Stefan Weinwurm, GoodMills Österreich ” / Fotocredit: © Alexander Zillbauer / Quelle: Fini’s Feinstes

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Wie steht es um die Lage der nationalen und internationalen Getreidemärkte? Wie gelingt eine ethische Nahrungsmittelproduktion in der Landwirtschaft in Bezug auf die Mensch-Tier-Beziehung? Und wie schafft man den Sprung zum regenerativen Wirtschaften? 

Diesen großen Themen widmete sich der heurige Feldtag der Fini’s Feinstes Mühle und Academy von GoodMills Österreich mit verschiedenen Expert:innenvorträgen und einer Feldbesichtigung. Die traditionelle, jährlich stattfindende Veranstaltung wurde von mehr als 60 Teilnehmer:innen und Entscheider:innen aus der Lebensmittelindustrie, dem Getreidehandel sowie Medien- und Wissenschaftsvertreter:innen am Gelände der Mälzerei und Destillerie Farthofer im nierderösterreichischen Kicking besucht.

 

Positive Prognosen für den Weizenanbau in Österreich

Eröffnet wurde das Event von Herrn Peter Stallberger, Geschäftsführer der Mühlengruppe GoodMills Österreich (u. a. Marken wie „Fini’s Feinstes“ und „Farina“). „Der Feldtag ist für uns weit mehr als ein Branchentreffen – er ist ein Ort der Verantwortung. Denn gerade in Zeiten globaler Unsicherheit braucht es den offenen Dialog zwischen Landwirtschaft, Wissenschaft und Industrie, um gemeinsam an einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Lebensmittelproduktion zu arbeiten“, so Stallberger.

 

Den Start der Expert:innenvorträge machte Stefan Weinwurm, Leiter des Getreide-Einkaufs bei GoodMills Österreich, mit einem Überblick zu der aktuellen Situation auf den nationalen und internationalen Getreidemärkten. Die Anbaubedingungen, Aussaatflächen sowie der Witterungsverlauf für den Weizenanbau in Österreich und Europa verlaufen ihm zufolge bisher zufriedenstellend. „Aus heutiger Sicht ist mit einer guten und gesunden Getreideernte zu rechnen, national sowie international“, erklärte Weinwurm. Allerdings sei zu beachten, dass Faktoren außerhalb des landwirtschaftlichen Einflussbereichs ebenfalls eine große Rolle bei der Preisgestaltung spielen: Zölle, Kriege und Wechselkurse haben in der aktuellen Situation oft eine größere Einwirkung als fundamentale Produktionsdaten. „Ein gut aufgesetztes Risikomanagement mit verlässlichen Partner:innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist daher wichtiger als je zuvor“, so Weinwurm.

 

Gutes Wirtschaften braucht Umweltschutz

Dr. Sigrid Stagl, Professorin für Environmental Economics and Policy an der Wirtschaftsuniversität Wien und Wissenschaftlerin des Jahres 2024, beleuchtete in ihrem Vortrag die Bedeutung regenerativer Wirtschaftsmodelle. Dabei unterstrich sie, dass der Schutz natürlicher Ressourcen grundlegend für die Sicherstellung der globalen Lebensmittelversorgung ist. Sie sprach sich für eine Neuausrichtung der Wirtschaft aus – hin zu einem System, das sowohl ökologische Grenzen respektiert als auch soziale Gerechtigkeit ermöglicht. „In der ökologischen Ökonomie sind natürliche Lebensgrundlagen ein Teil der Wirtschaft. Nachhaltige Ernährungssysteme müssen also innerhalb der Grenzen des Planeten funktionieren und dabei die Umwelt und den Geldbeutel schonen“, so Stagl. Insbesondere in der Lebensmittelproduktion sei ein achtsamer Umgang mit der Natur essenziell.

 

Mehr Zusammenspiel aus Landwirtschaft und Technik notwendig

Auf das wichtige Thema Ethik in der Landwirtschaft ging der Universitätsassistent Dr. Christian Dürnberger, Philosoph und Kommunikationswissenschafter am Messerli Forschungsinstitut der Veterniärmedizinischen Universität Wien, ein. Beleuchtet wurde die Nahrungsmittelproduktion in der gegenwärtigen Gesellschaft, im Speziellen die Aspekte Klimakrise sowie Umweltschutz, Tierwohl, Ackerbau und grüne Gentechnik.

 

Der Experte plädierte für eine stärkere Symbiose aus Landwirtschaft, Technik, Expertise und Fortschritt: „Lebensmittelproduktion wird oft als beschauliche Idylle inszeniert – dabei können Technik und Digitalisierung helfen, den vielfältigen gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden. Wir brauchen daher neue Bilderwelten rund um Landwirtschaft und Lebensmittel, bei denen Technik, Expertise und Fortschritt eine positive Rolle spielen.

 

Feldbesichtigung: Gesunde Ackerböden und nachhaltige Landwirtschaft

Von der Theorie ging es in die Praxis über: Die Gäste besichtigten die Feldbestände, Univ. Prof. Dr. Heinrich Grausgruber (Institute of Plant Breeding, Department of Crop Sciences, Universtität für Bodenkultur Wien) begleitete die Feldbesichtigung mit fachlichen Kommentaren und spannenden Einblicken zu Weizensorten, Bodenbeschaffenheit und Unterschiede zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft. Bei der anschließenden Führung durch die Mälzerei und Destillerie Farthofer konnten die Gäste den Nachmittag noch gemütlich ausklingen lassen.

https://www.finis-feinstes.at/