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Dr. Stefan Wöhrer: “GENial abnehmen”

Buchcover: “Dr. Stefan Wöhrer: “GENial abnehmen”” / Fotocredit & Quelle: © KNEIPP Verlag Wien

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Warum eine Diät bei einem wirkt und beim anderen nicht

Die Zeit der allgemeingültigen Diätvorschriften ist vorbei. Mit seinem neuen Buch »GENial abnehmen« bringt Dr. Stefan Wöhrer Licht ins Dunkel und enthüllt, warum herkömmliche Abnehmversuche oft zum Scheitern verurteilt sind. Er zeigt, dass es keine „beste Diät“ für alle gibt, sondern dass der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg in unseren Genen liegt. Basierend auf seiner eigenen Erfahrung und neuesten Erkenntnissen der Nutrigenomik erklärt der Internist, wie der Stoffwechsel durch individuelle genetische Veranlagungen beeinflusst wird.

Mit wissenschaftlicher Präzision und verständlicher Sprache führt der Autor in GENial abnehmen in die faszinierende Welt der Nutrigenetik ein – jenes Forschungsfeld, das entschlüsselt, wie genetische Anlagen bestimmen, ob wir Fette & Eiweiß optimal verarbeiten, Kohlenhydrate effizient nutzen oder wie wir auf bestimmte Nahrungsmittel reagieren.

  • Mit Selbsttests & Ernährungstagebuch
  • Trendthema Nutrigenetik: verständlich und alltagstauglich
  • Schlank dank DNA – endlich wissen, was ich wirklich essen darf
  • Mit über 50 personalisierbaren Rezepten: für gesundes, nachhaltiges Abnehmen

„Die Wissenschaft zeigt mittlerweile, dass unser Gewicht sehr stark von unserer Genetik beeinflusst wird. Die Empfehlung, sich ein „bisschen am Riemen zu reißen“ wäre in etwa so, als würde man einem kleinwüchsigen Basketballer sagen, dass er einfach etwas höher springen müsste, um mehr Körbe zu erzielen. Es ist höchste Zeit, unser Denken zu ändern. Weg von Schuldzuweisungen – hin zu Verständnis, Aufklärung und wirksamer Hilfe.“, so Doz. Dr. med. Stefan Wöhrer

Beschreibung

Kalorien zählen, Low Carb, Intervallfasten – Sie haben alles probiert, doch die Waage bleibt stur? Dann liegt die Antwort vielleicht in Ihren Genen! »GENial abnehmen« zeigt, warum Standarddiäten oft scheitern und wie Sie Ihre Ernährung endlich mit Ihrem individuellen Stoffwechsel in Einklang bringen. Basierend auf neuesten Erkenntnissen der Nutrigenetik erklärt Dr. Stefan Wöhrer in seinem Buch, warum manche Menschen mit Kohlenhydraten abnehmen, während andere davon zunehmen – und wie Sie herausfinden können, was wirklich zu Ihnen passt.

Auszug aus dem Buch

  • Übergewicht – meine persönlichen Erfahrungen
  • Adipositas – Epidemie des Jahrhunderts
  • Die drei Therapieansätze der Adipositas
  • Gibt es die „beste Diät“?
  • Genetische Varianten und ketogene Ernährung
  • Einfluss auf die Gewichtsreduktion
  • Einfluss der Gene auf den Kalorienverbrauch
  • Nutrigenomik: Personalisiert essen ohne Gentest

Ausblick

Nutrigenomische Tests können in der täglichen Praxis extrem hilfreich sein. Ich bin davon überzeugt, dass sie in Zukunft in der Ernährungsberatung immer häufiger eingesetzt werden. Die Kosten dieser Tests sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken und die Aussagekraft steigt durch die verbesserten Algorithmen und die Verwendung von künstlicher Intelligenz deutlich an. Persönlich finde ich, dass schon bei Kindern begonnen werden sollte, auf die richtige individuelle Makronährstoff-verteilung zu achten, um Probleme wie Übergewicht und Adipositas zu vermeiden. Aber davon sind wir noch meilenweit entfernt. Viele „Experten“ finden das alles noch als Quatsch, Humbug und Geldmacherei. Mir fällt bei der Diskussion um die Sinnhaftigkeit von genetischen Tests immer das Zitat von Arthur Schopenhauer ein der sagte: „Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen“. Gut spielen können wir aber nur, wenn wir unsere Karten auch sehen und genau hierbei helfen uns die genetischen Tests.

Aus: GENial abnehmen von Stefan Wöhrer, Kneipp Verlag Wien

 

Sie wollen Dr. Wöhrer live bei einer seiner Buchpräsentationen erleben? Diese finden an folgenden Terminen statt:

  • 11.2025, 12:00 – 12:25 Uhr, Ort: Buch Wien, Science-Bühne
  • 01.2026, 19 Uhr, Ort: Thalia Wien, Mariahilfer Straße 99

 

Der Autor: Priv. Doz. DDr. Stefan Wöhrer

Verlag: KNEIPP Verlag Wien

160 Seiten gebunden

ISBN: 978-3-7088-0875-8

Preis: 24 Euro

Erscheinungstermin: 13. Oktober 2025

Link zum Bestellen

 

Über den Autor:

Priv. Doz. DDr. Stefan Wöhrer ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie sowie diplomierter Sportmediziner, Genetik und Ernährungsmediziner. Nach seiner Ausbildung an der Universität Wien und dem Vancouver General Hospital in Kanada gründete er 2015 Permedio (www.permedio.at). Das Zentrum für personalisierte Medizin, für die Umsetzung der genomischen Medizin in die klinische Praxis.

Infos zu genetischen Analysen: https://permedio-genetik.com/

Dr. Johanna Pirker: The Game is On

Buchcover: “Dr. Johanna Pirker: The Game is On” / Fotocredit & Quelle: © ecoWing – Benevento Publishing

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So nützlich sind Videospiele für unsere Gesellschaft

 

Videospiele können die Welt verändern – und zwar auf positive Art und Weise. Davon ist die international hoch angesehene österreichische Informatikerin Dr. Johanna Pirker überzeugt. Sie zeigt, dass Videospiele nicht nur Kulturgut und Innovationstreiber sind, sondern auch Potenzial für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und die Gesellschaft als Ganzes haben.

»The Game is On« erlaubt einen Einblick in eine für viele immer noch unterschätzte Welt: Videospiele sind längst viel mehr als eine Freizeitbeschäftigung für jugendliche Nerds – fast die Hälfte der Gamer ist weiblich, das Durchschnittsalter liegt bei 36 Jahren. Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass Games das Sozialverhalten fördern, beim Lernen helfen und als Vorbild für ­verschiedenste Bereiche von der Medizin bis zur Industrie dienen können. In ihrem Buch führt Johanna Pirker Leser in die Welt der Gamer ein, räumt mit hartnäckigen Vorurteilen auf und erklärt, wie wir die Welt mithilfe von Videospielen besser verstehen können. Unterlegt mit wissenschaftlichen Fakten, führt sie aus, wie nützlich Spiele für die geistige und emotionale Entwicklung sein können, welche Details des modernen Alltags schon jetzt auf Spielen beruhen und wie viele ungenutzte Möglichkeiten es noch zu entdecken gibt.

Zur Autorin:

Dr.  Johanna Pirker, geb. 1988, ist österreichische Informatikerin und forscht an der TU Graz in den Bereichen Computerspiele, Virtual Reality und Machine Learning. Seit kurzem ist sie außerdem Professorin für N-Dimensional User Experience an der TU München. Sie ­studierte u. a. am weltbekannten MIT in den USA, lehrte an der ETH Zürich und der LMU und hält TEDx Talks sowie internationale Vorträge. 2018 kam Pirker auf die Europa-Liste der „Forbes 30 under 30“ in der Kategorie Wissenschaft

Veranstaltungen:

Frankfurter Buchmesse
Sonntag, 19.10.25, 12:00-12:30 Uhr, Innovation Stage, Halle 4.0

Buch Wien
Samstag, 15.11.2025, 16:30-17:30 Uhr, Die Presse Science-Bühne, Messe Wien, Halle D

 

www.beneventopublishing.com

Die Opernballsaison 2026 ist eröffnet

Foto: “Vortanzen für den Wiener Oprnball” / Fotocredit: © Katharina Schiffl / Quelle:Wiener Staatsoper

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Großer Ansturm beim Vortanzen


Einer der Höhepunkte jedes Wiener Opernballs ist der Einzug des Eröffnungskomitees in den großen Ballsaal der Wiener Staatsoper. Gesucht werden 160 tanzbegeisterte Paare im Alter von 18 bis maximal 25 (Damen) bzw. maximal 29 (Herren) mit sehr guten Linkswalzerkenntnissen. Mit knapp 600 Bewerbungen aus dem In- und Ausland – um 100 mehr als 2025 – setzt sich der Trend zur Verjüngung des Opernballs weiter fort.

So traten gestern m Gustav Mahlersaal knapp die Hälfte der Paare persönlich an, um vor der prominenten Jury ihre Linkswalzerkenntnisse unter Beweis zu stellen. Bereits zum sechsten Mal zeichnen Profitänzerin Maria Angelini-Santner gemeinsam mit ihrem Bruder Christoph Santner als Choreografen für das Jungdamen- und Jungherrenkomitee verantwortlich und warfen ihr professionelles Auge gemeinsam mit Opernballorganisatorin Susanne Athanasiadis auf die, teilweise sehr nervösen, Ball-Neulinge.

 

Darunter auch bekannte Namen und Gesichter, wie Paulus Bohl (alias Dr. Bohl) der mit seiner Freundin Léa Blanca seine Tanzkarriere als Vize-Dancingstar auf dem Parkett des Wiener Opernballs fortsetzen möchte. Aber trotz Promifaktor blieb ihm das Vortanzen ebenso nicht erspart.

Paulus Bohl:Selbstverständlich eröffne ich mit meiner Freundin Léa. Denn wenn wir genommen werden, müssen wir sehr oft und lange proben, da möchte ich natürlich jemanden an meiner Seite haben, mit dem es Spaß macht. Die Vorstellung, in den Saal einzuziehen, den man sein Leben lang nur aus dem Fernsehen kennt, also viel glamouröser und pompöser, wird es nicht. Ich glaube, das wird ein sehr schöner Moment werden.”

 

Ebenso unter den Bewerberinnen: Joey Schönberg, Urenkel von Arnold Schönberg tanzt mit Valerie Tremmel, die Tochter von Karl und Martina Hohenlohe, Lilian Hohenlohe. Sie tanzt mit Oswald Wolkenstein. Adam Klestil, der Enkel von Thomas Klestil (ehemaliger Bundespräsident), tanzt mit Helene Grabenwörger. Und die Tochter von Rudolf Niedersüß (Knize) mit ihrem Partner Kajetan Konrad (Enkel von Christian Konrad). 
Die Tanzpaare aus weiter entfernten Bundesländern sowie internationale Paare haben die Möglichkeit, alternativ mittels aussagekräftigen Videos die Jury von ihren Linkswalzerkenntnissen zu überzeugen.

 

Susanne Athanasiadis: “Als Maria und Christoph Santner vor sechs Jahren begonnen haben, waren es dreihundert Paare. Heuer sind es knapp 600 Bewerbungen, also doppelt so viel. Das zeigt deutlich, dass das Interesse bei den jungen Leuten enorm steigt.“

 

Maria Angelini-Santner: “Auch im sechsten Jahr verspüre ich keine Spur von Routine, vielmehr überwiegt die Vorfreude. Und sobald das Vortanzen beginnt, haben wir alle das Gefühl, es geht los und die ersten Ideen für eine Choreografie kommen bereits in den Kopf. Das Niveau ist sehr hoch, das hat sich in den letzten Jahren gesteigert, aber was auffallend ist, dass man sieht, dass sich die Paare von Jahr zu Jahr besser vorbereiten und sich mit dem Thema Wiener Walzer auseinandergesetzt haben. Sonst kann man den Linkswalzer, eine Länge und eine Breite nicht so souverän runter tanzen.”

 

Jury: Maria Angelini-Santner und Christoph Santner, Susanne Athanasiadis

 

https://www.wiener-staatsoper.at/opernball/ 

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Dr. sc. Büsra Bakar – ARCOTEL Gruppe

Foto: “Dr. sc. Büsra Bakar” / Fotocredit:© Markus Schramml & Martin Cos / Quelle: Büsra Bakar

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Junge Frau in Führung: Ein Weg zum Erfolg

 

Dr. sc. Büsra Bakar, Jahrgang 1997, ist eine echte Powerfrau. Sie gibt alles, um ihre Ziele zu erreichen und kann mit nicht einmal 30 Jahren schon auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. In ihrer aktuellen Position als HR- Verantwortliche der ARCOTEL Gruppe mit Hotels in Österreich und Deutschland lebt sie ihren Traum und beweist täglich aufs Neue, wie herausragend junge Frauen in Führungspositionen sind.

Zum Thema Resilienz und Führung multikultureller Teams hat die Wienerin mit türkischen Wurzeln auch ein Buch geschrieben: Vom Culture Clash zur Culture Harmony, Wiley-VCH Verlag, 2025.

 

Im Gespräch mit Dr. sc. Büsra Bakar über Karriere und junge Frauen in Führung

Schon mit 25 Jahren wurden Sie HR-Chefin eines internationalen Unternehmens. Wie ist Ihnen dieser Erfolg gelungen? Wie haben Sie sich gegen andere Bewerber durchgesetzt?

Erfolg ist kein Zufall. Der Weg dorthin war geprägt von Beharrlichkeit, Mut und Leidenschaft. Ich habe immer Spaß an dem gehabt, was ich tue, und ich habe mich nie gescheut, ins kalte Wasser zu springen. Angst hat mich nicht eingeholt – im Gegenteil, sie war für mich Antrieb. Ich habe mich von meinem inneren Gefühl leiten lassen und Entscheidungen nicht danach getroffen, was andere für richtig halten, sondern danach, was sich für mich richtig anfühlt.

Ich glaube, dass genau das meine Stärke war und ist: Entschlossenheit, Authentizität und die Fähigkeit, sowohl analytisch als auch menschlich zu führen. Ich habe mich nicht darauf konzentriert, die „Beste“ zu sein, sondern diejenige, die den Job mit voller Leidenschaft, Kompetenz und Überzeugung macht. Und genau das hat mich von anderen Bewerbern unterschieden.

Ich bin sehr ehrgeizig – und ich glaube, genau das hat auch unseren CEO bei meinem dreistündigen Bewerbungsgespräch überzeugt. Ja, ich war jung, aber ich wollte Dinge erreichen, Verantwortung übernehmen und Erfolge feiern. Dieser Wille, immer weiterzugehen und Herausforderungen aktiv anzunehmen, hat mir den Weg geebnet.

Inzwischen stehe ich seit drei Jahren an der Spitze unserer Personalabteilung und weiß, ich muss niemandem etwas beweisen. Meine Arbeit spricht für sich.

 

Jung und weiblich – das kommt bei Führungskräften nicht gerade häufig vor. Wann wussten Sie, dass Sie Karriere machen wollen?

Ich habe schon als Kind gespürt, dass ich einmal Menschen führen möchte. Die Kompetenz kam aus meiner Familie: Meine Eltern sind selbstständig und hatten immer Mitarbeiter. Schon früh habe ich Freude daran gefunden, mit Menschen zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und Strukturen zu gestalten. Es hat sich oft so angefühlt, als wären wir eine große Familie – wir hatten Spaß bei der Arbeit, und gleichzeitig habe ich gesehen, wie wichtig gute Führung ist.

Natürlich wusste ich als Kind und Teenager nicht, wie ich dieses Ziel genau erreichen würde. Ich war keine besonders gute Schülerin, hatte große Prüfungsangst und war überzeugt, dass Studieren nichts für mich sei. Also habe ich als Quereinsteigerin im Berufsleben angefangen. Dort habe ich mich über die Jahre Stück für Stück hochgearbeitet und irgendwann gemerkt: Wenn ich wirklich mehr erreichen möchte, muss ich studieren. Es ist schwer, in einer Branche wirklich aufzusteigen, wenn man die formalen Voraussetzungen nicht erfüllt.

Und tatsächlich – mein Studium war ein Wendepunkt. Im Gegensatz zu meiner Schulzeit war ich an der Universität sehr erfolgreich. Mir hat das Lernen Spaß gemacht, ich konnte die Theorie direkt mit meinen Praxiserfahrungen verbinden – und habe so meine Leidenschaft für Karriere, Führung und Weiterbildung entdeckt.

 

Sind Frauen die besseren Führungskräfte?

Ich würde es nicht pauschal so formulieren, dass Frauen bessere Führungskräfte sind. Aber sie bringen Eigenschaften mit, die in der modernen Arbeitswelt unverzichtbar geworden sind: Empathie, Kommunikationsstärke, die Fähigkeit, verschiedene Perspektiven zu integrieren. Frauen sind oft resilienter, weil sie es gewohnt sind, mehrere Rollen gleichzeitig zu meistern. In einer Zeit, in der Führung nicht mehr nur autoritär, sondern auch menschlich sein muss, haben Frauen definitiv einen Vorteil.

 

Was raten Sie allen jungen Frauen, die erfolgreich sein wollen

  • Vertraue deinem Bauchgefühl. Es wird dich öfter richtig führen, als du
  • Hab keine Angst vor Fehler sind keine Niederlagen, sondern wertvolle Lernschritte.
  • Sei mutig und gehe deinen Lass dir nicht einreden, dass dein Alter, dein Geschlecht oder deine Herkunft eine Hürde sein müssen. Gebe niemals auf!

 

Wie sieht Ihr typischer Tag aus?

Mein Tag startet früh – meistens um 07:00 Uhr mit Sport. Danach geht es ins Büro, allerdings oft etwas später am Vormittag, weil ich ohnehin bis spät am Abend arbeite. Der Arbeitstag selbst ist geprägt von vielen Terminen, Gesprächen und Abstimmungen. Ab 17:00 Uhr beginnt dann meist meine „ruhigere“ Phase im Büro: Ich ziehe mich zurück, sitze vor meinem Bildschirm und arbeite konzentriert meine E-Mails und Projekte ab.

Den späten Abend nutze ich oft zum Lernen. Weiterbildung ist ein wichtiges Thema für mich und ich werde nie aufhören, neue Dinge zu lernen. Genau deshalb befinde ich mich aktuell an der Universität St. Gallen in einer Ausbildung im Bereich Finanzen und Controlling – ein Gebiet, das für mich völliges Neuland ist.

Freizeit gibt es bewusst dosiert – aber ich lege Wert darauf, auch Zeit für mich zu haben. Unter der Woche gehe ich selten noch groß aus, weil ich den Fokus lieber auf meine Arbeit und meine Routinen lege.

 

Das klingt anstrengend. Woher nehmen Sie die Energie dafür?

Meine Energiequelle ist ein klarer Fokus auf Sinn. Ich mache nichts halbherzig, sondern nur das, wovon ich überzeugt bin. Wenn ich weiß, warum ich etwas tue, fällt es mir leicht, auch durch anstrengende Phasen zu gehen. Sport ist für mich kein „Muss“, sondern ein Ausgleich – ein Moment, in dem ich Kraft tanke. Außerdem glaube ich daran, dass Resilienz wie ein Muskel ist: Je öfter man ihn trainiert, desto stärker wird er.

Ich suche mir immer neue Herausforderungen. Mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, gehört zu meiner DNA – das treibt mich an, das füttert meine Energie, und genau darin liegt meine Stärke.

 

Also haben Sie keine Angst, „auszubrennen“ oder in eine Depression zu rutschen?

Also, ich muss eines gestehen: Die Vermutung, dass ich jemals in ein Burn-out geraten könnte, ist für mich sehr, sehr fern. Schon als Jugendliche habe ich schwierige Situationen erlebt und gemeistert – und genau das hat mich sehr resilient gemacht.

Ich bin ein Scheidungskind und musste dadurch schon sehr früh lernen, Verantwortung für mich selbst zu übernehmen. Meine Mutter hat mich sehr frei erzogen. Diese Freiheit war ein großes Geschenk, brachte aber auch Herausforderungen mit sich. Ich habe dadurch schon früh gelernt, mit Schwierigkeiten umzugehen und eigenständig Entscheidungen zu treffen.

Ich kenne mich und meinen Körper, ich weiß, wie ich mit mir umzugehen habe und dass ich immer wieder aufstehen werde, egal was passiert. Meine größte Stärke ist meine Fähigkeit zur Selbstreflexion und meine Empathie – sowohl mir selbst gegenüber als auch in Bezug auf das, was in meinem Leben geschieht.

Dazu kommt, dass ich bewusst Ruhe in mein Leben integriere: Zeit für mich selbst, Momente der Stille, aber auch das Reisen. Reisen gibt mir unglaublich viel Kraft. Neue Städte zu erkunden, neue Perspektiven kennenzulernen – das erdet mich und lädt meine Batterien immer wieder auf.

Auch die Zeit mit Familie und Freunden ist für mich ein bewusster Gegenpol zum Arbeitsalltag. Dort tanke ich Energie und finde Ruhe. Für mich bedeutet Freizeit nicht, möglichst viele Aktivitäten in kurzer Zeit zu erledigen, sondern die Momente, die ich habe, wirklich wertzuschätzen.

 

Es heißt, Erfolg hat seinen Preis. Mussten Sie diese Erfahrung bereits machen?

Ja, definitiv. Erfolg bedeutet, dass man weniger Zeit für Familie oder Freunde hat. Es gibt einsame Momente, weil man nicht immer verstanden wird. Aber ich sehe das nicht als „Preis“, sondern als bewusste Entscheidung. Ich weiß, wofür ich gehe – und gleichzeitig achte ich darauf, die wichtigen Beziehungen zu pflegen.

Als Frau mit Migrationshintergrund habe ich es zusätzlich gespürt: Man priorisiert stark und merkt, dass nicht alle mit dem eigenen Erfolg umgehen können. Ich habe erlebt, dass ich mich von langjährigen Freundschaften oder Beziehungen trennen musste, weil die Wege nicht mehr zusammenpassten. Das war nicht leicht – aber es war jede Herausforderung wert.

 

www.dr.bakar.com

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Fraunhofer Austria erhält Gold mit refurbed Studie zur Kreislaufwirtschaft

Foto: “Teamwork zwischen refurbed und Fraunhofer Austria (v.l.): Peter Windischhofer, Paul Rudorf” / Fotocredit & Quelle: © refurbed

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CTC Award kürte innovatives Untersuchungsmodell im Auftrag von refurbed

 

Am 9. Oktober hat im Palais Eschenbach die fünfte “Close the Circle”-Konferenz stattgefunden – mit 120 Entscheider:innen aus Industrie und Wissenschaft. Im Rahmen derselben verlieh eine Expertenjury den CTC Award an die besten zirkulären Ideen, Lösungen und Geschäftsmodelle der vergangenen Jahre. Dabei ist es dem ökologischen Rechenmodell, welches von Fraunhofer Austria für refurbed entwickelt wurde, gelungen, die Jury inhaltlich zu überzeugen und sich unter allen Einreichungen in der Kategorie “Circle Enabler” den 1. Platz zu sichern.

 

“Wir gratulieren Paul Rudorf und seinem Team von Fraunhofer Austria zu dieser Leistung! Wir freuen uns natürlich besonders, dass sie sich für die Entwicklung unseres Rechenmodells diese innovative Auszeichnung sichern konnten”, so Peter Windischhofer, Co-Founder von refurbed. “Zum einen war die Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer Austria und refurbed über die vergangenen Jahre wirklich ein wissenschafftlicher und wissensschaffender Genuss, zum anderen zeigt die Auszeichnung, wie innovative unser Ansatz war, Kreislaufwirtschaft und die ökologische Bewertung von Elektronikprodukten automatisiert quantifizierbar zu machen”.

 

www.refurbed.at 

Lebensmittelrecht – zwischen verklärter Vergangenheit und herausfordernder Zukunft

Foto: “Prof. Martin Wagner, Leitung Zentrum für Lebensmittelmikrobiologie und Prof. Evelyne Selberherr, Veterinärmedizinischen Universität VMU Wien; Wolfgang Leger-Hillebrand, Leitung Branchenmanagement Lebensmittelsicherheit, Quality Austria Certification” / Fotocredit: © Anna Rauchenberger / Quelle: Quality Austria

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Lebensmittel.Recht.Up2Date von SAICON & Quality Austria

 

Anfang Oktober 2025 wurden zahlreiche Teilnehmende von Quality Austria und SAICON zur Tagung „Lebensmittel.Recht.Up2Date“ in den Wiener Ares Tower geladen. Vertreter des Lebensmittelsektors, von Behörden, Begutachtung, Ministerien und Justiz beleuchteten und diskutierten die vergangenen und kommenden Entwicklungen im Lebensmittelrecht. Durch die Veranstaltung leitete der Sachverständige Andreas Schmölzer.

 

Die jährliche Veranstaltung Lebensmittel.Recht.Up2Date wurde mit einem Überblick zur Rechtsprechung von Rechtsanwältin Hildegard Schöllmann eröffnet. Gewichtig war dabei die letztinstanzliche und damit bindende Entscheidung zur Tara bei Wurst, nach der alle nicht verzehrbaren Bestandteile beim Wiegen abzuziehen sind. Ebenfalls höchstgerichtlich wurde im Amtshaftungsfall zu Listerienwarnungen vom Bundesgerichtshof das „Neue Kooperationsverhältnis“ mit deutlichen Pflichten für Unternehmer formuliert. Im Bereich Kennzeichnung waren die Herkunftstäuschung bei „Dubai-Schokolade“ und die Gehaltauslobung bei Protein-Produkten beherrschend.

 

Entwicklungen in der Lebensmittelüberwachung

Über die Herausforderungen für die amtliche Überwachung berichtete Ulrich Busch vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Bayern. Neuer Schwerpunkt war hier die Echtheitskontrolle von Waldheidelbeeren mittels genetischen Fingerabdrucks, mit der knapp die Hälfte der Proben als gefälscht erkannt wurden. Auch rund um das Trendprodukt „Dubai-Schokolade“ gab es einen Schwerpunkt, der zu einer Beanstandungsquote von 100 % führte. Neben der Kennzeichnung war auch die Sicherheit der Produkte oftmals mangelhaft. In der laufenden Überwachung führte eine Häufung von illegalen, als Lebensmittel getarnten Potenzmitteln die Liste der gesundheitsschädlichen Produkte an, gefolgt von Fremdkörpern, Insektiziden bei Trauben und Fliegenpilzgift in Gummibonbons. Bei den Mikroben lagen Salmonellen und EHEC (besonders gefährliche E. coli Bakterien) an der Spitze. Letztere fordern die Behörden in Deutschland aktuell mit einem Ausbruchsgeschehen, dessen Ursache aufgrund der langen Inkubationszeit noch unklar ist. Die Spurensuche gestaltet sich schwierig, da keine verlässlichen Angaben zu Mahlzeiten gemacht werden können, die mehrere Tage zurückliegen. Von Infektionen betroffen sind hier hauptsächlich Kinder und diese teilweise sehr schwer.

 

Gold-Plating bei Analysebefunden?

Einen weiteren Überblick über aktuelle Entscheidungen und Entwicklungen gab der Sachverständige Andreas Schmölzer von SAICON consulting. Dabei wurde der österreichische Umgang mit grenzwertigen Pestizidbefunden bei BIO-Produkten als ärgerliches „Gold-Plating“ identifiziert. Während sich die Experten auf EU-Ebene auf die einheitliche Anwendung einer „erweiterten Messunsicherheit“ verständigt haben, wird dies in Österreich bei BIO-Produkten meist nicht praktiziert. Hier wäre hierzulande eine Klarstellung durch den Gesetzgeber wünschenswert, wie es bei diversen Kontaminanten bereits in Verordnungen verankert ist. Eine interessante Entwicklung ist bei der Kennzeichnung von Getränken zu beobachten, bei der sich die Kaltpasteurisation mitunter in der Zutatenliste findet. Hintergrund ist ein Auslegungsschwenk, weg vom Verarbeitungshilfsstoff hin zum Konservierungsmittel. Ebenfalls neu ausgelegt wurde der Zusatzstoffbegriff von einem österr. Landesverwaltungsgericht bei Acerolasaftpulver in Wurstprodukten, welches mangels entsprechender Tradition als unerlaubte Zusatzstoffanwendung beurteilt wurde – Zusatzstoffrecht am Maßstab einer verklärten Vergangenheit. Dass Fruchtsaftpulver auf EU-Ebene als Lebensmittel geregelt ist, wurde dabei außer Acht gelassen. Bei der Deklaration von Allergenspuren setzen die Niederlande mit Jahreswechsel neue Maßstäbe. Die Spurenangabe wird dabei stark auf jene Fälle eingeschränkt, bei denen eine Überschreitung der inzwischen global synchronisierten Schwellenwerte (WHO, ALTS, VITAL) nachgewiesen werden kann. Es ist zu erwarten, dass diese sinnvolle Auslegungsumkehr in ganz Europa übernommen werden wird. Zuletzt wurde zum Thema Irreführung noch die „relative Mogelpackung“ am Beispiel eines österreichischen Gerichtsentscheids zu einer Füllmengenreduktion bei ansonsten identer Verpackung und gleichem Preis von Tiefkühl-Fisch erörtert. Damit sollte der „Shrinkflation“ Einhalt geboten werden, womit sich für Hersteller jedoch zahlreiche Fragestellungen zur täuschungsfreien Artikeländerung ergeben.

 

Klimaschutz verschoben?

Den Schwerpunkt Nachhaltigkeit in der Praxis eröffnete Josef Baumüller von der TU Wien mit einem Überblick zur aktuellen Entwicklung des Klimawandels sowie der rechtlichen Aktivitäten der EU. Den überraschenden Schlagsatz „Buchhalter retten die Welt“ erklärt er mit dem inzwischen weltweit erfolgreichen Ansatz, Finanzströme über Nachhaltigkeitsberichterstattung zu zukunftsorientierten Technologien zu lenken. Dieses Prinzip ist sogar in China gesetzlich verankert – Klimaschutz ist keine exklusive Idee der EU. Plastisch zeigte er auf, dass diese Aktivitäten insbesondere einem ökonomischen Interesse folgen – denn Klimawandel vernichtet viel Kapital. Mit dem EU-Omnibus wurde nun einiges verschoben und daneben „Erleichterungen“ geschaffen. So wurde der Kreis der nach CSRD-berichtspflichtigen Unternehmen durch Skalierungsänderungen drastisch eingeschränkt. Daneben wurde mit dem VSME-Standard eine einfache, freiwillige Berichtsschablone für nicht berichtspflichtige KMU geschaffen, die sich vollständig in der CSRD abbildet. Wie Alexander Saxenhuber vom Consultingunternehmen Sustainable erläuterte, ist VSME eine sinnvolle Möglichkeit für KMU, in standardisierter Form (ohne individuelle Fragebögen) nötige Informationen an CSRD-pflichtige Unternehmen zu liefern. Eine einheitliche Vorgehensweise mit VSME im Ernährungssektor könnte den Umsetzungsaufwand und damit auch die Kosten beschränkt halten. Bei individuellen Lösungen ist hingegen mit einem laufenden Personalaufwand im Ausmaß von 2-3 Personen je KMU zu rechnen.

Dass die administrativen Aufwendungen ohnehin laufend steigen, demonstrierte Stephan Savic von AGRANA anhand der neuen PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation). Bereits ab 12.08.2026 gilt ein PFAS-Verbot für Verpackungen, dessen Einhaltung mit einer Konformitätserklärung für jedes einzelne verpackte Lebensmittel zu bestätigen ist. Schrittweise geht es dann bis 2030 weiter mit Recyclierbarkeit und deren Kennzeichnung, Recyclinganteilvorgaben, Restriktionen bei der Werbung, Beschränkung von Leervolumen und Abschaffung von Gastro-Kleinpackungen aus Kunststoff.

 

Mikrobiologie: Freund und Feind

Den Schwerpunkt zur Mikrobiologie eröffnete Prof. Martin Wagner von der Veterinärmedizinischen Universität (VMU) Wien mit einem Überblick zur Entwicklung der häufigsten pathogenen Keime. Diese sind noch immer die Hauptursache für folgenreiche, lebensmittelbezogene Erkrankungen. Für Dänemark mit 5,8 Mio. Einwohnern wurde beispielsweise eine auf bakterielle Lebensmittelinfektionen zurückzuführende Schadensumme von 434 Mio. Euro pro Jahr ermittelt. Hauptquelle für Salmonellen, Champylobacter und EHEC sind noch immer tierische Lebensmittel, auch wenn die Zahlen insgesamt mit minus 90 % in 15 Jahren stark rückläufig sind. Unterschätzt werden aber auch die Auswirkungen des Klimawandels auf pathogene Keime, da diese davon profitieren. Ebenso zeigen die stark propagierten Fleisch-Ersatzprodukte neue mikrobiologische Risiken, die noch nicht ausreichend wahrgenommen werden.

Daneben ist das Hauptproblem die Zögerlichkeit des Konsumenten zu Verhaltensänderungen – ohne entsprechende Hygienemaßnahmen im Haushalt wird man Lebensmittelinfektionen nicht beherrschen können. Hier zeigen sich die aktuellen Informationsrouten trotz neuer Medien als nicht erfolgreich. Dies führt insbesondere bei Campylobacter mangels anderer Beherrschungsmöglichkeiten zu einem rasanten Anstieg der Fallzahlen.

Im Kontrast dazu berichtete Prof. Evelyne Selberherr von der VMU über die Forschung zum Mikrobiom bei Menschen und bei Lebensmitteln. Galt früher Sterilität als das Ziel der Gesundheit, so ist heute gesichert, dass Gesundheit nur mit einem entsprechend vitalen, diversifizierten Mikrobiom möglich ist. Das menschliche Mikrobiom wird durch die Nahrung, über deren Nährstoffe und auch deren Keime beeinflusst. Denn auch Lebensmittel werden durch ihr Mikrobiom geprägt, insbesondere fermentierte Produkte. Die Hausflora zeigt dabei noch stärkere Effekte als bisher angenommen, sowohl bezüglich Produktcharakteristik als auch Lebensmittelsicherheit. Auch hier sind die vegetarischen Alternativprodukte im Fokus, die sich auch beim Mikrobiom mit einem gänzlich anderen Profil als die tierischen Vorbilder zeigen. In Summe ist das Management des Mikrobioms der neue Schlüssel für Sicherheit und Gesundheit – nicht mehr die bloße Vernichtung von Keimen.

Doch wie steht das Recht dazu? Hier berichtete Rechtsanwalt Bernd Roßkothen am Beispiel einer Bäckerei über Hygienebeanstandungen in der Praxis. Dieser wurden nach einer Hygienekontrolle Strafen von in Summe mehr als 67.000 Euro vorgeschrieben. Den Beanstandungen fehlte aber meist der Bezug zur Lebensmittelsicherheit, vielmehr war diese nur über weitgehend abstrakte Denkmodelle beeinträchtigt – Hygiene als Moralvorstellung. Derartigem wurde in Österreich aber bereits vom EuGH 2004 ein Riegel vorgeschoben. So konnte vor Gericht geklärt werden, dass nicht jeder einzelne Aspekt für sich strafbar sei, sondern Verstöße eine Tateinheit bilden, die zu einer einzigen Strafe führt. Dabei ist das Ermessen der hygienerechtlichen Ausdrücke „erforderlichenfalls“, „geeignet“, „angemessen“ oder „ausreichend“ dem HACCP-Konzept des Unternehmers vorbehalten.

 

Wie seuchenresilient ist Österreich?

Der letzte Schwerpunkt war der Seuchenbekämpfung in Österreich gewidmet. Florian Fellinger vom zuständigen Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz berichtete dazu über die aktuelle Seuchenlage in Österreich und Europa. Hier ist eine klimawandelbedingte Verschiebung zu beobachten, da zunehmend insektenübertragene Tierseuchen an Bedeutung gewinnen. Die Fälle von Maul- und Klauenseuche (MKS) im Frühjahr dieses Jahres haben gezeigt, wie rasch sich eine Region zum Krisengebiet entwickeln kann. Die Krisenpläne haben durch diesen „Echtfall“ Schwächen offenbart, die nun beseitigt werden. Als Hauptlektion wurde das Thema Kommunikation wahrgenommen, da die fachliche Information aller beteiligten Kreise einschließlich Unternehmen Lücken gezeigt hat. Dies wurde auch von Geschäftsführer Gernot Rumpold und Qualitätsmanager Peter Bercek von GeRu Meat bestätigt, da man in der Krise ständig auf der Suche nach Informationen gewesen sei. Werner Pail von Steirerfleisch machte auf die internationalen Auswirkungen von Seuchenfällen aufmerksam. Im Exporthandel ist man den mitunter willkürlichen Entscheidungen der Zielländer ausgesetzt, was zu unternehmensbedrohlichen Situationen führen kann. Wesentlich ist jedenfalls eine detaillierte und stichhaltige Rückverfolgbarkeit, um im Ernstfall glaubhafte Abgrenzungen vornehmen zu können. Wie aus dem Ministerium zu hören war, setzt man auf intensive Ernstfall-Übungen mit allen Stakeholdern, um sich insgesamt für die nächste zu erwartende Seuche besser aufzustellen.

 

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THE-Ranking: Universität Wien erstmals unter den Top 100

Foto: “THE-Ranking: Universität Wien erstmals unter den Top 100” / Fotocredit: © IanEhm / Quelle: Universität Wien

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Universität Wien verbessert sich von Platz 110 auf Platz 95

 

Die Universität Wien erreicht im diesjährigen THE World University Ranking Platz 95 und gehört damit als erste österreichische Universität zu den Top 100 Universitäten weltweit. Sie reüssierte in den Kategorien Forschung, Internationalisierung sowie in der Kategorien Teaching und Industry. Bei weltweit steigender Konkurrenz, die Anzahl der gerankten Universitäten steigt stetig, ist sie die beste von insgesamt 13 gerankten österreichischen Universitäten. 

 

Die Universität Wien kann ihren langfristigen Aufwärtstrend im THE-Ranking fortsetzen und erreicht einen neuen Meilenstein: Erstmals ist die Universität Wien unter den Top 100 und landet auf Platz 95 – damit ist die Universität Wien die erste österreichische Uni überhaupt, die den Sprung in die Top 100 schafft. 

“Diese sensationelle Platzierung ist das Ergebnis einer langjährigen, strategischen Ausrichtung, die Universität Wien als internationale Spitzenuniversität zu positionieren”, freut sich Rektor Sebastian Schütze, “das Ranking spiegelt unsere Exzellenz in Lehre und Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften wie in den Natur- und Lebenswissenschaften gleichermaßen.”

 
Kontinuierlicher Aufstieg: Seit 2018 um 70 Plätze vorgerückt

Seit 2018 konnte die Uni Wien ihre Platzierung Jahr für Jahr verbessern und das trotz steigender Konkurrenz. Während sie 2018 noch auf Rang #165 von damals 1.103 bewerteten Universitäten lag, erreichte sie nun 2025 Platz #95 von mittlerweile 2.191 gerankten Universitäten weltweit. In nur sieben Jahren gelang damit ein Aufstieg um 70 Plätze und eine Verbesserung ihrer relativen Position um rund 70 Pozent.

Universität Wien punktet besonders stark bei internationaler Ausrichtung 

Das THE-World University Ranking beurteilt Universitäten aktuell in diesen fünf Dimensionen: Lehre (Gewichtung 29,5 %), Forschungsumfeld (29 %), Qualität der Forschung (30 %), Internationale Ausrichtung (7,5 %) sowie Industriekooperationen (4 %). Indikatoren dabei sind etwa Personal- und Studierendenzahlen, Reputationsumfragen, Publikations- und Zitationsdaten, Drittmitteleinnahmen und Internationalität von Studierenden, Personal und Publikationen. 

Die Universität Wien erzielt im THE-Ranking besonders gute Ergebnisse bei der internationalen Ausrichtung (z. B. Anteil internationaler Forschender, Studierender und Publikationen) und bei der Forschungsqualität (z. B. Anzahl hochzitierter Zeitschriften). In den letzten Jahren konnte sie sich aber auch in der Lehre – etwa durch mehr Doktoratsabschlüsse und ein besseres Betreuungsverhältnis – sowie bei den Industriekooperationen durch stark gestiegene Einnahmen aus angewandter Forschung deutlich verbessern. 

“Der Durchbruch der Universität Wien in die Top 100 der Weltrangliste ist ein Grund zum Feiern. Dies ist nicht nur ein symbolischer Durchbruch – er steht für einen konsequenten und stetigen Fortschritt über mehrere Jahre hinweg, gemessen an der strengen und anspruchsvollen Methodik des Times Higher Education Rankings”, sagt Phil Baty, THE-Chief Global Affairs Officer. 

Mehr Details zum aktuellen THE-Ranking, dem THE Subject Ranking und anderen Rankings finden Sie auf der Website der Uni Wien. 

 

https://www.univie.ac.at/ 

Bvlgari Aluminium Bronzo: Ein neues Kapitel einer Ikone

Foto: “Bvlgari Aluminium Bronzo” / Fotocredit & Quelle: © Bvlgari

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Im Jahr 2025 erweitert Bvlgari die legendäre Kollektion Bvlgari Aluminium um eine völlig neue Materialkomposition: Bronze. Mit ihrer warmen, lebendigen Ausstrahlung und der unverwechselbaren Patina eröffnet die neue Bvlgari Bronzo ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte einer Uhr, die seit über 25 Jahren für kühne Kontraste und avantgardistisches Design steht.

 

Zwei Uhren, zwei Temperamente: Die Kollektion präsentiert sich in zwei kraftvollen Versionen

Bvlgari Bronzo GMT

Eine 40-mm-Uhr für Reisende, die das Leben zwischen den Zeitzonen führt. Angetrieben vom Automatikwerk Kaliber B192 mit 50 Stunden Gangreserve, bietet sie eine intuitive GMT-Anzeige auf einer schwarz lackierten 24-Stunden-Scheibe. Die sandgestrahlten Oberflächen des Bronzegehäuses kontrastieren mit einer tiefschwarzen Kautschuklünette, während rosévergoldete Zeiger für eine elegante Note sorgen.

 

Bvlgari Bronzo Chronograph

Mit 41 mm Durchmesser und dem Automatikwerk Kaliber B381 ist der Chronograph ein Statement für Präzision und Stil. Sein mattschwarzes Zifferblatt mit azurierten Zählern und Tachometerskala spiegelt die Kraft und Dynamik des Designs wider. Die Verbindung von Bronze, Kautschuk und rosévergoldeten Details unterstreicht die markante, maskuline Präsenz dieses Modells.

 

 

Die Lebendigkeit von Bronze


Bronze ist ein Metall mit Geschichte. Seit der Antike steht es für Beständigkeit, Kraft und Wandlungsfähigkeit. Jede Uhr der neuen Kollektion entwickelt über die Jahre hinweg eine individuelle Patina – ein lebendiger Ausdruck des Lebensstils ihres Trägers. „Die Legierung ist nicht nur widerstandsfähig, sondern vor allem lebendig. Mit der Zeit macht ihre Patina jede Uhr einzigartig und persönlich“, erklärt Jonathan Brinbaum, Managing Director von Bvlgari Watches.

Eine Hommage an das ikonische Design


Seit ihrer Einführung 1998 – inspiriert von der kühnen Eleganz des Bvlgari Bvlgari Modells von 1975 – steht die Bvlgari Aluminium für eine radikale Neuinterpretation klassischer Luxuscodes. Die Kombination von Aluminium und Kautschuk definierte die Regeln neu. Nun erweitert Bronze diesen Dialog der Materialien: stark, elegant und voller Charakter.

Die Bvlgari Bronzo GMT und die Bvlgari Bronzo Chronograph sind mehr als Uhren – sie sind moderne Ikonen, geschaffen für Reisende, Sammler und Enthusiasten, die das Außergewöhnliche suchen.

 

www.bulgari.com

Austrian Fashion Awards 2025: Ein Blick auf die DesignerInnen der Startstipendien Mode 2024

Foto: “Erifyli Garoufalia ” / Fotocredit: © Olesya Parfenyuk / Quelle: Austrian Fashion Association

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JUNGE STIMMEN, NEUE PERSPEKTIVEN

 

Die Austrian Fashion Awards 2025  – eine Veranstaltung der Austrian Fashion Association  – rücken heuer unter anderem jene DesignerInnen ins Rampenlicht, die im vergangenen Jahr im Rahmen der Förderprogramme der Austrian Fashion Association unterstützt wurden.

Teil der Show sind damit auch Designpositionen ausgewählter junger Talente, die bereits 2024 ein Startstipendium Mode des BMWKMS (ehemals BMKÖS) erhielten: Erifyli Garoufalia, Gatto, Julian Schock, Sans Contrefaçons und Pouran Parvizi.

Während die GewinnerInnen des Modepreis der Stadt Wien und des outstanding artist award für experimentelles Modedesign des BMWKMS erst am 12. November im Rahmen der Gala enthüllt werden, werfen wir einen Blick auf jene fünf VertreterInnen der Startstipendien Mode des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) – als kreative Stimmen einer Generation, die mit Haltung, Mut und interdisziplinärem Denken neue Wege geht.

Die Startstipendien – ausgeschrieben und begleitet von der Austrian Fashion Association (AFA) – fördern den künstlerischen Nachwuchs und schaffen Sichtbarkeit für kreative Positionen, die gesellschaftliche Themen, Identität und Nachhaltigkeit in Mode übersetzen.

Fünf Stimmen, fünf Handschriften

  1. Erifyli Garoufalia verbindet in ihren Entwürfen urbanen Zeitgeist mit der Mythologie ihrer griechischen Wurzeln. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Athen und Wien, zwischen Latex und Leinen – und erzählen von Gegensätzen, die sich gegenseitig nähren: Stadt und Land, Stärke und Verletzlichkeit, Vergangenheit und Gegenwart.
  2. GATTO, das Label von Olivia Lottersberger und Sydney Floyd, steht für Haltung und Popkultur. Zwischen Punk, Folklore und Live-Performance und Pop-Up Events in ganz Europa zelebrieren sie eine queere, diverse Community und zeigen, wie Mode, Musik und Styling zu einer gemeinsamen Sprache werden. Ihre Kollektionen entstehen aus Upcycling und kollektiver Energie – laut, rebellisch, selbstbestimmt. Zentraler Aspekt des Labels: Nachhaltigkeit durch konsequentes Upcycling.
  3. Julian Schock nähert sich Mode performativ: Der Absolvent der Universität für angewandte Kunst Wien arbeitet an der Schnittstelle von Kostümbild und Design. Seine Kollektionen sind Körperstudien und Inszenierungen zugleich – Kleidung als Ausdruck von Bewegung, queerer Identität und emotionaler Transformation. Klassische Schneidertechniken werden neu interpretiert, um kraftvolle und zugleich raffinierte Silhouetten zu schaffen, Sehgewohnheiten werden hinterfragt.
  4. Sans Contrefaçons, das Label des japanischen Designers Jun Takeuchi, denkt Männlichkeit neu. Zwischen Wien und Tokio entstehen Entwürfe, die handwerkliche Präzision mit sinnlicher Drapierung verbinden. Er sammelte internationale Erfahrung bei Labels wie Ottolinger in Berlin, Acne Studios in Paris und Sacai in Tokio sowie bei Petar Petrov und Wiener Times in Wien. Darüber hinaus war er Teil von Styling-Teams für Vogue Portugal, Harper’s Bazaar US und Encens Magazine und arbeitete als Freelance-Designer an Projekten für Van Cleef & Appels, Samuel Drira und Min Yoon. Seine Arbeiten unterwandern Geschlechtercodes und zeigen, dass Mode ein Raum für Ambivalenz und neue Ausdrucksformen sein kann.
  5. Pouran Parvizi, in Wien lebende iranische Designerin, versteht Mode als politisches und emotionales Medium. Ihre Entwürfe sind leise, aber kompromisslos – getragen von Verletzlichkeit, Experiment und kritischer Reflexion. Mode wird bei ihr zum offenen Dialog, der Schönheit, Funktion und Geschlecht neu befragt. Kleidung wird hier nicht zum Spektakel, sondern zu einem Medium der Nähe, des Prozesses und der Vieldeutigkeit.

 

www.austrianfashionassociation.at

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Fall Must-Haves 2025 von comma: Taschen mit Charakter

Foto, Fotocredit & Quelle: © comma

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Mit der Herbstkollektion präsentiert comma die neuen It-Bags der Saison – unter dem Titel „Timeless Texture“. Diese Taschenlinie steht ganz im Zeichen von haptischem Luxus, zurückhaltender Eleganz und zeitloser Modernität.

Die Kollektion überzeugt mit einer warmen, erdigen Farbpalette: Tiefes Bordeaux, Schokoladenbraun, klassisches Schwarz, cremiges Taupe und sanftes Oliv werden durch edle Akzente in metallischem Anthrazit perfekt abgerundet.

Geflochtene und geprägte Leder-Optiken sorgen für spannende Strukturen, während glattes Leder und weiches Veloursleder eine harmonische Balance zwischen Stärke und Sanftheit schaffen.

Die klaren, organischen Formen spiegeln natürliche Elemente wider – von fließenden Silhouetten bis zu skulpturalen Details. Die Kollektion verbindet architektonische Linienführung mit entspannter Funktionalität – und richtet sich an Frauen, die Understatement leben, aber Stil verlangen.

 

https://www.comma-store.at