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Homeland: Investoren beleben den österreichischen Wirtschaftsstandort

Foto: “Fatima Gustafsson, Managing Director Homeland” / Fotocredit: © Wolfgang Meier / Quelle: Homeland

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Ehemalige Ikea-Managerin wird neue General Managerin bei Homeland

 

Bald eröffnet in Wien ein neues Möbelhaus. Drei erfolgreiche Investoren beleben damit den heimischen Möbelmarkt. Das österreichische Unternehmen mit Firmensitz in Wien startet damit am 19. September ein völlig neues Interior-Shopping-Konzept.

Nach der Jahrhundertpleite des einst gefeierten Tiroler Bautycoons, springen jetzt drei erfolgreiche Unternehmer ein und beleben den heimischen Wirtschaftsstandort mit frischem Kapital. Mit der Neu-Eröffnung des ehemaligen Leiners in der Hermann-Gebauer-Straße 4, 1220 Wien, startet ein neuer Möbel-Player in Österreich mit Unternehmenssitz in Wien. 

Die Leitung erfolgt unter General Managerin Fatima Gustafsson, die langjährige Expertise aus ihrer Manager-Rolle bei Ikea mitbringt: „Mit Homeland bringen wir ein hochwertiges Konzept nach Österreich, das internationale Trends und das Gespür für das österreichische Lebensgefühl miteinander vereint. Unsere Investorengruppe sichert Arbeitsplätze, belebt den Wirtschaftsstandort und setzt langfristig auf österreichische Hersteller wie die oberösterreichische Möbelmanufaktur Anrei, das Gesundheitshaus, Seibersdorfer oder Rofima und internationale Marken.“

Überrascht zeigt sich die internationale Managerin über jüngst negative Reaktionen auf die türkischstämmigen Eigentümer: „Während US-amerikanische Brands und skandinavische Möbelhäuser in Österreich gefeiert werden, spüren wir ein gewisses Misstrauen. Es ist vollkommen unverständlich, dass überhaupt auf die Herkunft unserer Eigentümer referenziert wird. Homeland ist ein weltoffenes Unternehmen, 20 Prozent unserer Mitarbeitenden sind ehemalige Leiner-Beschäftigte und selbstverständlich arbeiten wir mit regionalen Partnern zusammen“, sagt Gustafsson.

 

Bekenntnis zu Standort und Jobs

Rund 20 Prozent der Belegschaft von Homeland sind ehemalige Leiner-Mitarbeiter:innen – ein klares Zeichen der Verbundenheit mit Wien und seiner Möbelkultur. Durch die Investition in den ehemaligen Leiner sichern und schaffen die neuen Eigentümer direkt Jobs. Indirekt werden Arbeitsplätze in den Zuliefer- und Partnerbetrieben gesichert. Und auch symbolisch hat der Neustart eine enorme Kraft: Die gezeigte Investitionsbereitschaft stärkt die Liquidität und das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Österreich. Homeland betritt den österreichischen Möbelmarkt mit einer klaren Haltung: hochwertige Einrichtung, inspirierendes Design und faire Preise – ohne Kompromisse.

 

https://www.home-land.at/ 

Leistung statt Vorurteile: CASABLANCA etabliert neue Standards in der Region

Foto: “CASABLANCA-Geschäftsführung und Führungskräfte nähern sich dem Thema Gleichstellung mithilfe der Methode Serious Play”
Fotocredit & Quelle: © 2024 Casablanca Hotelsoftware GmbH.

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Schönwies, 08.09.2025 | Werbung.Unbezahlt.

Gleichstellung ist kein bloßes Nice-to-have, sondern eine grundlegende Voraussetzung für Fairness, Innovation und Zukunftsfähigkeit. Diese Erkenntnis treibt das Unternehmen CASABLANCA hotelsoftware GmbH an, aktiv Strukturen zu schaffen, in denen die Fähigkeiten von Menschen mehr zählen als längst überholte Klischees. Durch diese Haltung entstehen echte Chancen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Alter. Das trägt zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens bei.

„Bei CASABLANCA sind wir überzeugt: Gleichstellung ist nicht nur fair – sie macht Unternehmen besser“, sagt Johannes Ehrhart, COO bei CASABLANCA Hotelsoftware. Ihre Teilnahme am Programm „100 Prozent – Gleichstellung zahlt sich aus“ unterstreicht den festen Willen, Chancengleichheit nicht als abstraktes Ideal zu sehen, sondern als gelebte Realität. Durch das Hinterfragen bestehender Strukturen sowie das Gestalten neuer Wege setzt CASABLANCA ein starkes Zeichen für Fairness und Zukunftsfähigkeit

Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Gleichstellung hat sich das Schönwieser Softwarehaus Unterstützung vom Förderprogramm „100 Prozent – Gleichstellung zahlt sich aus“ geholt. Gemeinsam mit dem Führungsteam wurden Begriffe wie Gleichstellung oder Leistung diskutiert, die als Basis für neue und transparentere Strukturen dienen.

Durch transparente Strukturen und Prozesse will Casablanca faire Bedingungen schaffen, die Chancengleichheit gewährleisten und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

„Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem alle Mitarbeiter*innen ihr volles Potenzial entfalten können. Wir glauben daran, dass innovative Lösungen nur durch den gemeinsamen Einsatz vielfältiger Perspektiven entstehen können“, erklärt Julia Planteu, People & Culture  Lead bei CASABLANCA hotelsoftware.

Ein ganzheitlicher und transparenter Performance Management Prozess soll zukünftig unterstützen, die Karriereentwicklung der Mitarbeitenden zu unterstützen. Dieses Vorhaben sorgt nicht nur für eine Erhöhung der Mitarbeitendenzufriedenheit und -bindung, sondern trägt auch zur Reduzierung des Gender Pay Gaps bei. Durch ein gleichstellungsorientiertes und transparentes variables Vergütungssystem wird sichergestellt, dass faire Gehälter und transparente Karrierewege die Grundlage für ein gerechtes Arbeitsumfeld bilden. CASABLANCA hotelsoftware ist bestrebt, mit diesen strategischen Maßnahmen die Basis für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zu schaffen, in der alle Mitarbeitenden ihr Potenzial voll entfalten können. Diese Prinzipien sind nicht nur Teil der Unternehmensstrategie, sondern sollen den täglichen Umgang und die Zusammenarbeit im Team prägen.

Die externe Unterstützung hat die Möglichkeit eröffnet, neue Praktiken und Ansätze zu entdecken und direkt im Unternehmen umzusetzen. CASABLANCA hotelsoftware ist bestrebt, diese Erkenntnisse zu nutzen und die eigene Unternehmenskultur kontinuierlich zu verbessern. Casablanca geht einen weiteren Schritt in Richtung einer inklusiven und innovativen Arbeitsumgebung.

https://www.casablanca.at/ 

 

100 Prozent – Gleichstellung zahlt sich aus begleitet österreichische Unternehmen und deren Beschäftigte entlang der Themen Einkommen und Karriere auf ihrem Weg zu mehr Geschlechtergleichstellung. Das Beratungsangebot ist für Unternehmen kostenfrei und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) finanziert. 

www.100-prozent.at

https://www.instagram.com/100.prozent.gleichstellung

https://www.facebook.com/100.prozent.gleichstellung

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Rohstoffe im Wert von 1,1 Milliarden Euro könnten aus Alt-Handys recycelt werden

Foto: “Rohstoffschatz österreichische Smartphones” / Fotocredit & Quelle: © refurbed

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Europäischer Rohstoff-Schatz


Erst im Mai hat refurbed, gemeinsam mit Fraunhofer Austria Zahlen veröffentlicht, die zeigen, dass wir in Europa auf 642 Millionen Altgeräten sitzen, von denen sich ein Drittel in einen zweiten Lebenszyklus reparieren lassen würde. Doch was passiert mit den restlichen 431 Millionen Handys, die irreperabel und nicht refurbishbar sind? Ihr Materialwert liegt laut Fraunhofer Austria bei rund 1,1 Milliarden (!) Euro. Eine Rückführung dieser Rohstoffe in den Wirtschaftskreislauf könnte die Rohstoffabhängigkeit der EU verringern – aber dafür müssen die Geräte raus aus den Schubladen und hin zum Recycler! 

Würden alle Geräte, die nicht mehr erneuert werden können, in Europa professionell recycelt werden, könnten laut Fraunhofer Austria in der von refurbed beauftragten Studie

  • mehr als 5.000 Tonnen Kobalt
  • 129 Tonnen Magnesium, 
  • 431 Tonnen Zinn, 
  • 43 Tonnen Wolfram, 
  • 1 Tonne Palladium und 
  • 9 Tonnen Gold 

gewonnen und in die europäische Wertschöpfungskette zurückgeführt werden. Der Materialwert dieser Metalle liegt laut den Berechnungen von Fraunhofer Austria bei insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro (Rohstoffpreise Stand: 02/2025). 

 

Das österreichische Rohstoff-Potenzial  

Auch die Zahlen für Österreich sind beeindruckend: Denn in unseren Haushalten liegen in etwa gleich viel ausrangierte Smartphones, wie wir Einwohner:innen zählen: 9,3 Millionen Altgeräte verstauben in österreichischen Schubladen, in denen wir mehr als 113 Tonnen Kobalt, 186 kg Gold, 9,3 Tonnen Zinn, 930 kg Tonnen Wolfram, rund 2,8 Tonnen Magnesium und 27,9 kg Palladium finden würden. Der Gesamt-Metall-Materialwert dieser ausrangierten Smartphones in Österreich beträgt 33 Millionen Euro (Rohstoffpreise Stand: 02/2025). 

 

1 Tonne E-Waste hat höhere Konzentration als 1Tonne erzhaltige Erde 

„Uns ist es wichtig, dieses Wirtschaftspotenzial aufzuzeigen, auch wenn wir keinen direkten Nutzen daraus ziehen. Aber unsere Vision bei refurbed war immer, den Konsum insgesamt nachhaltiger zu machen. Und da gehört neben der Frage ‚Was können wir wiederaufbereiten?‘ eben auch die Frage dazu: ‚Was machen wir mit den Rohstoffen, wenn Produkte nicht mehr erneuerbar sind?‘“, so Kilian Kaminski, Co-Founder von refurbed, über seinen Beweggrund, die Recycling-Zahlen zu veröffentlichen. Und auch der Studienautor von Fraunhofer Austria, Paul Rudorf, unterstreicht die wirtschaftliche Dimension der Ergebnisse: „Die Metallkonzentration in einer Tonne Elektroschrott kann jene in einer Tonne erzhaltiger Erde, aus der diese Metalle durch konventionellen Bergbau gewonnen werden, deutlich übersteigen. In alten Smartphones zu ‘schürfen’ kann daher lohnenswert sein.“ 

 

Recyclingquote in Europa ausbaufähig – bislang nur 10 % 

Nur ein Bruchteil der in ungenutzten Smartphones gebundenen Ressourcen wird aktuell wiedergewonnen. Die weltweite Recyclingquote für Smartphones liegt bei nur 7,5 %*, in Europa bei rund 10 % der Altgeräte**. Der Großteil der Altgeräte wird illegal exportiert oder verbleibt in den Haushalten. „Parallel zu diesen Zahlen verschärft sich die Rohstoffabhängigkeit der EU gegenüber anderen Ländern, während Millionen von alten Handys aus Nostalgie oder Ratlosigkeit in den Schubladen herumliegen“, so Kaminski. „Wir müssen einsehen, dass wir durch die Uralt-Handys, die in unseren Schubladen verstauben, aktiver Teil des E-Waste-Problems sind, da wir Ressourcen blockieren, die für die Wiedergewinnung zur Verfügung stünden. Nur wenn wir das Ding in die Hand nehmen und zum Recycler bringen, werden wir unseren Rohstoffbedarf senken“, so Kaminski. 

 

Unmengen an heiklen Rohstoffen für Smartphones 

Für die Herstellung neuer Elektronikgeräte werden große Mengen an Rohstoffen benötigt – darunter sogenannte „Critical Raw Materials“ (CRM) und „Conflict Materials“ (CM). Die Verfügbarkeit dieser seltenen Rohstoffe ist aufgrund begrenzter Vorkommen limitiert, was die EU in eine strategische Abhängigkeit zu Rohstofflieferanten weltweit bringt. 

Critical Raw Materials (CRM) – wie z.B. Kobalt, Kupfer, Magnesium oder Palladium – werden aufgrund ihrer hohen wirtschaftlichen Bedeutung und des Risikos einer eingeschränkten Versorgung von der EU definiert. Conflict Materials (CM) – wie z.B. Zinn, Tantal, Wolfram und Gold – werden häufig unter prekären Bedingungen in Konfliktregionen abgebaut und finanzieren dort bewaffnete Gruppen, was schwerwiegende soziale Folgen nach sich zieht. Der Abbau dieser Konfliktmaterialien verursacht zudem erhebliche ökologische Schäden – von der Zerstörung von Lebensräumen bis zur Kontamination von Böden und Gewässern. 

 

Rohstoff-Daten im Detail 

Ein durchschnittliches Smartphones, wie z.B. das iPhone 12, (160 g Gesamtgewicht, davon rund 43 g verbaute Metalle) – beinhaltet folgende Mengen an kritischen Rohstoffen – Kobalt, Magnesium und Palladium – und an Konfliktrohstoffen – Zinn, Wolfram und Gold*** 

 

Kritischer Rohstoff (CRM) 

Menge 

anteilig 

Kobalt 

12,2 g 

28,6% (des Metallanteils) 

Magnesium 

0,3 g 

0,7% 

Palladium 

0,003 g 

0,01% 

Konfliktrohstoff (CM) 

 

 

Zinn 

1 g 

2,3% 

Wolfram 

0,1 g 

0,2% 

Gold 

0,02 g 

0,1% 

 

* B. Bookhagen und D. Bastian, „Metalle in Smartphones,“ Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover, 2020. 
**  „Disposal of ICT devices no longer in use,“ 17 Dezember 2024.

*** Fraunhofer Austria im Auftrag von refurbed: Potenzial ungenutzter Smartphones in europäischen Haushalten 

 

https://www.refurbed.at/ 

https://www.fraunhofer.at/ 

16.10.: Tomorrow Mind Festival Bregenz 2025

Foto: “” / Fotocredit & Quelle: ©

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Es wird intensiv, inspirierend und unvergesslich.

Das Programm:

  • Aksel Lund Svindal
  • Exklusiver Lunch mit der Ski-Legende (streng limitiert)
  • HORX Future Stage – Blick in die Zukunft von Arbeit, Leben & Gesundheit
  • Local Heroes wie Philipp Lehner & Udo Filzmaier mit klaren Botschaften
  • Klare Worte: Warum SPAR Vorarlberg mit seinem gesamten Führungsteam schon jetzt ein Firmenpackage gebucht hat

Gewinnen beginnt im Kopf – im Sport, in der Wirtschaft und im Leben.

Wer das besser weiß als viele andere:

Aksel Lund Svindal, Ski-Legende und einer der erfolgreichsten norwegischen Athleten aller Zeiten.

Aksel nimmt uns mit auf seine Reise voller Höhen, Tiefen und wertvoller Learnings fürs Leben.

Das absolute Highlight: Ein exklusiver Lunch mit Aksel im kleinen Kreis. Deine Chance, ihn hautnah zu erleben, Fragen zu stellen und dich direkt inspirieren zu lassen.

 Nur mit Goldticket – streng limitiert. Jetzt sichern und Aksel Svindal live treffen!

 

HORX Stage – Hello Zukunft. Hello Mind. Hello Work. Hello Health.

Das Thema Zukunft ist besonders wichtig. Deshalb wird heuer eine Premiere gefeiert mit einer eigenen Future Stage, kuratiert von einer der renommiertesten Zukunftsforscher-Familien Europas: Family Horx.

Gemeinsam blicken wir mutig nach vorne:

  • Wie wird unsere Welt aussehen?
  • Wie werden wir leben?
  • Wie werden wir arbeiten?

Antworten und Denkanstöße gibt’s live auf der HORX Stage – inspirierend, interaktiv und zukunftsweisend.

 

Local Heroes @ Tomorrow Mind Festival

Philipp Lehner (CEO ALPLA)
Im direkten Talk mit Aksel Lund Svindal über die Parallelen zwischen Spitzensport und Spitzenunternehmen. Wie führt man ein globales Familienunternehmen mit derselben Leidenschaft wie ein Profisportler seine Karriere?

Udo Filzmaier (Unternehmer & Vizepräsident der Wirtschaftskammer)
Ein Visionär, der Klartext redet: Künstliche Intelligenz und der Mensch – wer bestimmt die Zukunft? Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen diskutieren wir Chancen, Risiken und Perspektiven.

 

Unternehmens-Packages

Investiert in euer Team – und ihr bekommt es hundertfach zurück! So macht es seit Jahren auch SPAR Vorarlberg – mit großem Erfolg.

„Ich will und möchte in mein Team investieren. Deshalb bin ich gemeinsam mit dem gesamten Führungsteam von SPAR Vorarlberg jedes Jahr beim Tomorrow Mind Festival dabei. Mein Team ist unser wertvollstes Gut – und ich bin überzeugt, dass die Themen Health, Mind und Future of Work zukunftsweisend sind.

“Auf der Mainstage holen wir uns Inspiration, in den Workshops bekommen wir praxisnahe Tipps, und wir reflektieren gemeinsam die Impulse für unseren Alltag. Für mich ist dieser Tag ein bewusst gesetztes Highlight im Jahr – eine Investition in uns selbst und in die Stärke unseres Teams.“ – Carina Pollhammer

 

Zu den Tickets

Zum Programm

https://tomorrow-mind.com/ 

 

 

c’t 19/2025:Werbung und Tracking im Web ausbremsen

Cover: “c’t-Magazin 19/2025: Surfen ohne Nervfaktor” / Fotocredit & Quelle: © Heise Gruppe

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Werbung und Tracking im Web ausbremsen


Websites müssen Geld verdienen, und ein Mittel dafür ist Werbung. Doch auf vielen Seiten gewinnt man vor lauter Bannern und Geblinke den Eindruck, dass die eigentlichen Inhalte zur Nebensache geworden sind. Europas führendes IT- und Technikmagazin c’t zeigt in Ausgabe 19/2025, wie man sich gegen aufdringliche Werbung und das damit verknüpfte Tracking zur Wehr setzt – sowohl am PC als auch auf dem Smartphone.

„Viele Werbeelemente lenken von den eigentlichen Inhalten ab“, schreibt c’t-Redakteur Jo Bager und warnt: „und im Hintergrund sammelt die Onlinewerbung Daten über den Nutzer.“ So wird das Verhalten von Milliarden Menschen systematisch zu Geld gemacht. Doch einfache Methoden schaffen Abhilfe und sorgen für ungestörtes und datensparendes Surfen.

Als erste Maßnahme empfiehlt Bager einen DNS-Filter: „So blockieren Sie einen Großteil der Werbung. Er lässt Anfragen zu Domains, die als Werbeschleudern bekannt sind, ins Leere laufen.“ Dafür reicht es, im Browser oder Router einen werbeblockenden DNS-Dienst wie dismail.de einzutragen. Am Computer rät Bager, den Browser zusätzlich abzusichern: In Firefox unter „Verbesserter Schutz vor Aktivitätenverfolgung“ die Option „Streng“ aktivieren, in Chrome unter „Drittanbieter-Cookies“ das Tracking blockieren.

„Eine wichtige Ergänzung zu den Einstellungsmöglichkeiten, die die Browser bieten, ist ein Werbeblocker“, erklärt Bager. „Verwenden Sie nach Möglichkeit uBlock Origin oder zumindest die Lite-Variante davon. Der befreit Sie übrigens auch von den lästigen Cookie-Bannern, die sich Ihnen überall in den Weg stellen.“

Auch Smartphone-Nutzer müssen die Werbeflut nicht länger ertragen. Für Android empfiehlt Bager den Browser Brave: „Er schützt zuverlässig gegen Tracking, versucht Fingerprinting zu verhindern und enthält einen effektiven Werbeblocker, der selbst auf YouTube einen guten Job macht.“ iPhone-Nutzer können seit Kurzem die Safari-Erweiterung uBlock Origin Lite kostenlos aus dem App Store installieren.

„Je strenger die Filtereinstellungen in Browsern oder Werbeblockern, desto häufiger können Websites nicht mehr richtig funktionieren“, warnt Bager. Seine pragmatische Lösung: „Fangen Sie mit den schärfsten Einstellungen an. Gibt es Probleme, können Sie für einzelne Websites immer noch Ausnahmen definieren.“

Bager fasst zusammen: „Mit wenigen Handgriffen werden Sie das meiste davon effektiv los und erlangen die Kontrolle über Ihre Aufmerksamkeit zurück.“

 

www.heisegroup.de

 

https://www.facebook.com/heisegruppe

 

https://www.linkedin.com/company/heise-gruppe/

 

https://x.com/_heise_

KI-Umfrage von Tietoevry Austria und TQS

Infografik: „Wer ist in Ihrem Unternehmen für das Thema Künstliche Intelligenz (KI) verantwortlich?“ ” / Fotocredit & Quelle: © Tietoevry

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Vier von zehn heimischen Unternehmen scheitern an KI-Strategie – dringender Bedarf an Produktivitätssteigerung durch Automatisierung

 

Eine aktuelle Umfrage von TQS Research & Consulting im Auftrag des Digital Engineering-Dienstleisters Tietoevry Austria unter 300 C-Level-Entscheider:innen in Österreich und Deutschland zeigt: Manager:innen in größeren Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden erkennen zwar das Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI) für die Steigerung der Produktivität, scheitern jedoch oft noch daran, langfristige Mehrwerte zu generieren. Von KI-Technologien erwarten sich mehr als die Hälfte (56 %) der Befragten vor allem „Prozess- und Effizienzoptimierung“. Als größtes Risiko geben Führungskräfte „verpasste Chancen für Effizienzsteigerung, Innovation und Reduktion von Betriebskosten“ (57 %) an. Neben Rechts- und Sicherheitsaspekten werden vier von zehn heimischen Unternehmen vor allem durch das Fehlen einer klaren KI-Strategie (41 %) oder durch mangelnde Expertise (40 %) gehemmt.

 

KI ist in den Chefetagen österreichischer und deutscher Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden angekommen, doch die Begeisterung für die Technologie steht im krassen Gegensatz zur strategischen Verankerung, um die erkannten Chancen für die Automatisierung von Prozessen und die Steigerung der Produktivität zu nutzen. Während eine überwältigende Mehrheit von 87 % die Haltung ihres Unternehmens zu KI als positiv oder zumindest vorsichtig optimistisch bewertet und sechs von zehn Manager:innen (59 %) bereits mehrmals wöchentlich oder sogar (mehrmals) täglich KI-Tools nutzen, fehlt es an einem soliden Fundament. Dies bestätigen die Antworten auf die Frage nach den größten Herausforderungen: 41 % der österreichischen Führungskräfte sehen eine fehlende klare KI-Strategie als eine der zentralen Hürden. In Deutschland sind es hingegen nur 29 %.

 

Mangelhafte KI-Kompetenz bremst Unternehmen aus

Darüber hinaus wird die strategische Lücke durch einen Mangel an internem Fachwissen und die unzulängliche Datenlage weiter vergrößert: Etwa ein Drittel der Befragten in Österreich (40 %) und Deutschland (32 %) empfindet fehlende fachliche Expertise im eigenen Unternehmen als wesentliches Risiko im Zusammenhang mit KI-Technologien. Ein weiteres Drittel (31 %) sieht die schlechte Verfügbarkeit und Qualität von Daten als Hemmnis. Obwohl sich mehr als die Hälfte der Führungskräfte selbst als gut und sicher im Umgang mit KI-Tools einstuft, reicht dies offenbar nicht aus, um die strategische Implementierung auf Organisationsebene voranzutreiben.

 

Mit KI-Technologien die Produktivitätslücke schließen

„Die Ergebnisse unserer aktuellen KI-Studie zeigen deutlich: Unternehmen in Österreich und Deutschland stehen vor der entscheidenden Aufgabe, KI nicht nur zu testen, sondern systematisch in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren, um echten Business Value zu generieren“, sagt Robert Kaup, Managing Director Tietoevry Austria und Head of New Markets bei Tietoevry Create, und führt aus: „Viele Organisationen kämpfen jedoch noch mit grundlegenden Herausforderungen – sei es das Fehlen einer durchdachten KI-Roadmap, unzureichende interne Expertise oder qualitativ unbrauchbare Datenbestände. Der Schlüssel liegt darin, KI als strategisches Werkzeug zu begreifen, das messbare Verbesserungen in der Effizienz von Prozessen ermöglicht und durch Automatisierung die Produktivität steigert.“

Vor allem in Industrie und Produktion lassen sich rasch Effizienzpotenziale heben, wie Kaup erklärt: „Ein konkretes Beispiel aus dem Requirements Engineering: Durch den Einsatz von KI bei der Anforderungsanalyse lassen sich komplexe technische Spezifikationen und Compliance-Vorgaben nicht nur deutlich schneller verarbeiten, sondern auch präziser erfassen. Derartige branchenspezifische KI-Anwendungen können einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb bedeuten – vorausgesetzt, die Unternehmen entwickeln eine durchdachte Umsetzungsstrategie und investieren parallel in die entsprechende Weiterbildung ihrer Teams.“

 

Professionalisierung wächst, aber Verantwortung bleibt diffus

Ein klarer Trend zur Professionalisierung ist dennoch erkennbar: Der Anteil der Unternehmen mit dedizierten KI-Verantwortlichen ist in Österreich binnen zwei Jahren von 15 % (2023) auf 23 % (2025) gestiegen. In Deutschland liegt er aktuell bei 28 %. Dies signalisiert, dass das Thema ernster genommen wird. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung oft diffus: Rund ein Drittel der heimischen Firmen (31 %) hat noch keine spezifische Zuständigkeit für KI definiert und in fast der Hälfte (45 %) der Fälle betreut die IT-Abteilung das Thema lediglich mit. „Diese Zahlen zeigen deutlich: KI wird in vielen Unternehmen noch nicht als zentraler Baustein der Unternehmensstrategie behandelt. Führungskräfte müssen KI-Initiativen jetzt zur Chefsache erklären, um dringend benötigte Produktivitätssteigerungen zu realisieren. Hier liegt unser Fokus: Unternehmen zielgerichtet dabei zu unterstützen, maßgeschneiderte KI-Technologien zu implementieren, die ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken“, erklärt Kaup.

 

Gefahrenbewusstsein trifft auf trügerische Sicherheit

Immerhin erkennt die Mehrheit der Führungskräfte die Dringlichkeit zu handeln: Gefragt nach den Risiken, falls sie beim Einsatz von KI nicht mithalten, gaben die meisten Führungskräfte „verpasste Chancen für Effizienzsteigerung, Innovation und Reduktion von Betriebskosten“ (57 %) sowie den „Rückstand bei Produkt- und Servicequalität im Vergleich zur Konkurrenz“ (41 %) an. Im scharfen Kontrast dazu steht eine überraschend sorglose Minderheit: Trotz der offensichtlichen Gefahren gibt jeder siebte Befragte (14 %) an, keinerlei Risiko zu sehen, wenn das Unternehmen den KI-Anschluss verpasst.

 

Über die Studie

Die Ergebnisse stammen aus einer Umfrage, die von TQS Research & Consulting im Auftrag von Tietoevry Austria durchgeführt wurde. Die Erhebung erfolgte im Zeitraum Mai bis Juni 2025 mittels CAWI (Computer Assisted Web Interviews) und CATI (Computer Assisted Telephone Interviews). Befragt wurden 100 C-Level-Entscheider:innen und Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden in Österreich. Parallel wurden 200 Interviews in Deutschland geführt.

Weitere Informationen und kostenloser Download der Studie:

https://www.tietoevry.com/at/campaigns/2025/ki-im-b2b-in-osterreich-deutschland/

 

www.tietoevry.com/at

Excellence Award für Tasha Rödig beim 9. Internationalen Speaker Slam

Foto: “Tasha Rödig & Hermann Scherer” / Fotocredit: © Justin Bockey (www.justinbockey.de) / Quelle: Tasha Rödig

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Hindernisse überwinden – Mut machen


Kategorie Persönlichkeitsentwicklung/Motivation

Beim internationalen Speaker Slam, der am 11.09.2025 stattfand hat Tasha Rödig einen beachtlichen Erfolg erzielt. Nach New York, Wien, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und München fand der internationale Speaker Slam nun in Wiesbaden/Niedernhausen statt. Mit 150 Teilnehmer:innen aus 22 Nationen und mehr als 2 Sprachen hatte sie sich zuvor in einem Auswahlverfahren mit Finalrunde und Expertenscouting qualifiziert.

Der Speaker Slam ist ein Rednerwettstreit. So wie bei den beliebten Poetry Slams um die Wette gereimt oder gerappt wird, messen sich beim Speaker Slam Redner mit ihren persönlichen Themen gegeneinander. Die besondere Herausforderung: Der Sprecher hat nur vier Minuten Zeit, sein Publikum mitzureißen und zu begeistern.

Einen Vortrag so zu kürzen und trotzdem alles zu sagen, was wichtig ist, und sich dann noch mit seinem Publikum zu verbinden, das ist wohl die Königsklasse im professionellen Speaking. Nerven wie Drahtseile brauchen die Teilnehmer sowieso, denn nach genau vier Minuten wird das Mikrofon ausgeschaltet. Das von Top-Speaker Hermann Scherer ins Leben gerufene Event begeistert mit vielfältigen Themen, die so bunt und abwechslungsreich wie das Leben selbst sind. Eine professionelle Jury wählt unter allen Teilnehmer:innen einen Gewinner aus.

 

Bei dem diesjährigen Speaker Slam hat auch Tasha Rödig aus Lanzendorf/Wien mit dem „Inklusion – jeder Stolperstein ist eine Ressource“ teilgenommen. Dabei konnte sie nicht nur das Publikum von sich überzeugen, sondern auch die Jury mit der Bühnenperformance begeistern.

Die Teilnehmer des Speaker Slam werden zweifach belohnt: zum einen durch den Award und die besondere Auszeichnung, zum anderen profitieren sie im Nachhinein von einem höheren Bekanntheitsgrad und dadurch mehr Aufträge.

Die Themenwahl lag bei den Slammern selbst. Sie schreiben ihre Texte eigenständig und mussten sich entscheiden, ob sie auf allgemeine gesellschaftliche Themen oder konkrete Fälle eingehen. Die Herausforderung des Abends bestand darin, das Publikum und die fachkundige Jury, welche aus Autor:innen, Speakern und Unternehmer:innen zusammensetzte, genau dort abzuholen, wo sie sind, sie zu überzeugen und für das Thema zu begeistern – all das in nur vier Minuten.

 

Über Tasha Rödig

In ihrer Rede machte Rödig deutlich, dass gerade schwierige Erfahrungen im Leben zu innerer Stärke und neuem Mut führen können. Seit ihrer Rheuma-Diagnose im Jahr 2019 zeigt sie, wie man mit Entschlossenheit und positiver Haltung auch scheinbar unüberwindbare Hindernisse bewältigt. „Umwege und Stolpersteine sind wertvolle Ressourcen“, betonte sie – und erhielt dafür großen Zuspruch.

Rödig verbindet persönliche Erfahrung mit fachlicher Expertise: Sie ist Masterabsolventin mit Schwerpunkt in Arbeits- und Organisationspsychologie (Master of Business Administration), wurde 2024 mit dem Österreichischen Inklusionspreis Attila Dunky ausgezeichnet und engagiert sich ehrenamtlich für Rheuma-Betroffene. Durch ihre 15-jährige Führungserfahrung im internationalen Handel und ihre langjährige Tätigkeit als Vortragende bringt sie ein breites Wissen ein.

Heute steht für sie fest: Lebenslanges Lernen und die Bereitschaft zum Neubeginn sind Schlüssel für persönliche Entwicklung und gesellschaftlichen Fortschritt. Ihr Satz „Vollbremsungen sind kraftvolle Richtungswechsel“ wurde beim Speaker Slam besonders begeistert aufgenommen.

Mit ihrer Teilnahme am Internationalen Speaker Slam hat Tasha Rödig gezeigt, dass Mut und Motivation keine Grenzen kennen – und dass aus Herausforderungen neue Chancen entstehen können.

https://www.tasharoedig.com/ 

 

https://go.hermannscherer.com/slam 

3 ERC Starting Grants für die Universität Wien

Fotos: “Eva-Maria Muschik, Megan Sørensen, Agata Zysiak”
Fotocredits: © Eva-Maria Muschik, © Steffen Köhler, Heinrich-Heine University, © Kasper Ługowski 
Quelle: Universität Wien

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Förderung für Historikerin Eva-Maria Muschik, Mikrobiologin Megan Sørensen und Geschichtssoziologin Agata Zysiak

 

3 ERC Starting Grants, die mit je rund 1,4 bis 1,7 Millionen Euro dotiert sind, gehen an die Universität Wien: Historikerin Eva-Maria Muschik, Mikrobiologin Megan Sørensen und Geschichtssoziologin Agata Zysiak erhalten die prestigeträchtige Förderung für ihre Forschung. Damit wurden insgesamt bereits 155 ERC Grants an die Universität Wien vergeben. Mit dem Programm des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) wird grundlagenorientierte Pionierforschung mit hohem Innovationspotenzial ermöglicht.

Wendepunkt des “Nord-Süd-Konflikts” neu beleuchtet 

Maßnahmen wie Deregulierung, Privatisierung und Liberalisierung (sogenannte Strukturanpassungen) wurden historisch – vor dem Hintergrund von wirtschaftspolitischen Zwängen und Schocks – oft als alternativlos dargestellt. Tatsächlich war diese Politik aber heftig umstritten. In ihrem ERC geförderten Projekt Shockage untersucht die Historikerin Eva-Maria Muschik die globale Geschichte der “Strukturanpassung” in den 1980er Jahren. 

Dabei werden Auseinandersetzungen auf verschiedenen Ebenen analysiert: zwischen Staaten (v.a. mit Blick auf die “Gruppe der 77”, einem Zusammenschluss von Staaten des Globalen Südens innerhalb der UN) in internationalen Finanzinstitutionen (Weltbank und Internationaler Währungsfonds, die als Verfechter der Strukturanpassung nachhaltig in Kritik gerieten), auf nationaler Ebene in Bolivien (das als globales Paradebeispiel für diese Politik gehandelt wurde) sowie in aktivistischen Kreisen in Ost- und Westdeutschland (als Vorlauf der Globalisierungskritik der 1990er und 2000er Jahre). Dabei geht es um die Handlungsspielräume unterschiedlicher Akteure und die Alternativen, die formuliert und diskutiert wurden. So soll ein wichtiger Wendepunkt in der jüngeren Zeitgeschichte und der Geschichte des “Nord-Süd-Konflikts” neu beleuchtet und besser verstanden werden.

Über Eva-Maria Muschik

Eva-Maria Muschik ist Historikerin und derzeit Assistenzprofessorin am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien. Sie befasst sich mit der Geschichte von Entwicklung, Dekolonisation und internationaler Kooperation. Muschik schloss 2016 ihre Promotion zur Frühgeschichte der Vereinten Nationen (UN) an der New York University ab. Nach Stipendien an der Yale University (2015/2016) und dem Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (2016/2017), lehre sie an der an der Freien Universität Berlin und der Universität Bern. Zuvor erhielt sie ein Sommerforschungsstipendium vom History & Political Economy Project der Johns Hopkins University (2022), einen “International Research Award in Global History” von den Universitäten München, Basel und Sydney (2018) sowie ein “History Project Research Grant” vom Institute for New Economic Thinking der Universitäten Harvard und Cambridge (2015).

Schlüsselphasen in der Evolution von Endosymbiosen

Mikroorganismen waren entscheidend in der Evolution des Lebens und spielen eine wichtige Rolle in Ökosystemen. In ihrem ERC geförderten Projekt TRANSITIONS untersucht die Mikrobiologin Megan Sørensen, wie eng vernetzte Interaktionen zwischen Mikroorganismen entstehen und sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Dabei untersucht sie Partnerschaften von Protisten, die sich an kritischen Wendepunkten ihrer evolutionären Integration befinden. Insbesondere die Paramecium-Chlorella-Endosymbiose, die zur Untersuchung der anfänglichen Integration unabhängiger Partner in eine Endosymbiose genutzt werden kann, und Paulinella chromatophora, die einzigartige Einblicke in den Übergang vom Endosymbionten zum Organell liefert. Sørensen möchte die molekularen Grundlagen dieser Beziehungen mithilfe verschiedener Techniken aufdecken: von modernsten Technologien zur Visualisierung von Molekülen innerhalb einer einzelnen Zelle bis hin zu Feldproben, um diese Organismen in der Natur zu beobachten. Ihre Arbeit wird Licht auf grundlegende Evolutionsprozesse werfen, die Ökosysteme und das Leben auf der Erde bis heute prägen.

Über Megan Sørensen

Die Mikrobiologin Megan Sørensen promovierte an der Universität Sheffield (Großbritannien) und arbeitete als Postdoktorandin an den Universitäten Stockholm und Uppsala (Schweden). Anschließend war sie mit einem EMBO-Stipendium und einem Marie-Skłodowska-Curie-Stipendium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig. Ihre bisherigen Forschungsergebnisse hatten weitreichende Auswirkungen auf die Bereiche Endosymbiose und Plastidenevolution und waren führend bei der Nutzung protistischer Modellsysteme in diesen Bereichen. Megan Sørensen kommt 2026 an das Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft der Universität Wien.

Soziale Mobilität in Osteuropa nach 1945

In ihrem ERC geförderten Projekt CLASS-UP untersucht die Geschichtssoziologin Agata Zysiak soziale Mobilität – also den Wechsel sozialer Positionen in der Gesellschaft – in osteuropäischen sozialistischen Staaten nach 1945. Im Gegensatz zu den gut untersuchten westlichen Kontexten wird in dieser qualitativen Vergleichsstudie der Fokus darauf gelegt, wie staatssozialistische Systeme besondere Formen der sozialen Mobilität geschaffen haben. CLASS-UP untersucht, wie Aufwärtsmobilität im Sozialismus definiert, verstanden und erlebt wurde, wobei nicht nur messbare Indikatoren, sondern auch die kulturellen, politischen und sozialen Bedeutungen, die der Mobilität zugeschrieben wurden, im Vordergrund stehen. Durch die Kombination von Analysen offizieller Diskurse, Presseberichten, soziologischen Studien und einer innovativen generationsübergreifenden biografischen Methode will die Zysiak aufdecken, wie Mobilität die Familiengeschichten über Generationen hinweg geprägt hat, einschließlich der Weitergabe von Privilegien und den sozialen Kosten des Aufstiegs.

Über Agata Zysiak

Agata Zysiak ist Geschichtssoziologin und hat sich in ihrer Forschung auf die Sozialgeschichte Osteuropas, sozialen Aufstieg und Biografieforschung spezialisiert. Seit 2021 ist sie am Forschungszentrum für Transformationsgeschichte (RECET) der Universität Wien tätig. Außerdem ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Łódź (Polen). Zuvor arbeitete sie an der Universität Warschau, an der Wayne State University in Detroit, der University of Michigan in Ann Arbor, der CEU und der Freien Universität Berlin. 2017/18 war Zysiak Mitglied der Social Science School am Institute for Advanced Study in Princeton.

 

https://www.univie.ac.at/

20.09.: Gasthaus Napoleon präsentiert das Donaustädter Maß 1.220

Foto: “Das eigens entwickelte Donaustaedter Maß” / Fotocredit & Quelle: © Napoleon

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Premiere in der Donaustadt

 

Was einst als Aprilscherz auf Social Media begann, wird nun Realität: Das Gasthaus Napoleon, ein fixer Bestandteil der Wiener Wirtshauskultur, enthüllt am 20. September beim großen Oktoberfest sein „Donaustädter Maß – 1.220“ in eigens entwickelten Maßkrügen. Ab 17 Uhr sorgen ein feierlicher Bieranstich, Blasmusik, Maßkrugstemmen sowie Bier und Weißwürste für Wiesn-Stimmung mitten in der Donaustadt und eröffnen die Maßbierwochen, die bis 13. Oktober dauern.

In Wien, genauer gesagt in der Donaustadt, nimmt man es bekanntlich gerne ein bisserl großzügiger – so auch beim Maßbier – und schenkt daher im Gasthaus Napoleon ab sofort 1,220 Liter ein.

„Ein normaler Maßkrug ist uns einfach zu klein geraten. Mit dem Donaustädter Maß wollen wir ein Augenzwinkern in die Biertradition bringen und gleichzeitig zeigen: Gastlichkeit heißt bei uns, immer ein bisserl mehr einzuschenken“, sagt Geschäftsführer Berndt Querfeld.

Die offizielle Premiere des eigens entwickelten Krugs mit dem gewissen Extra findet stilecht beim großen Oktoberfest im Napoleon am Samstag, den 20. September, statt. Ab 17 Uhr, verwandelt sich das Gasthaus in Kagran in eine Wiesn mit allem, was dazu gehört: Trachten-Dresscode, Bieranstich, Blasmusik aus Kagran, Maßkrugstemmen, Gewinnspielen und der unschlagbaren Kombination aus Weißwurst und Brezn – von 17:00 bis 18:00 Uhr aufs Haus.

Und als Extra gibt es während der Maßbierwochen im Napoleon von 20. September bis 13. Oktober, für alle, die zwei Maß trinken, den limitierten „Donaustädter Maßkrug“ als Geschenk dazu. Solange der Vorrat reicht.

 

Oktoberfest im Napoleon

  • 20. September 2025 | 17:00 Uhr
  • Kagraner Platz 33, 1220 Wien
  • Dresscode: Dirndl & Lederhosen

 

Schnell sein und Platz reservieren: https://www.napoleon.wien/veranstaltung/oktoberfest-im-napoleon/

Stars glänzten in Louis Vuitton beim “Grace for the World” Event am Petersplatz

Foto: “”Grace for the World” Event am Petersplatz: Pharrell Williams, John Legend, BamBam” / Fotocredit & Quelle: © Louis Vuitton

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Vor der imposanten Kulisse des Petersdoms erstrahlten beim „Grace for the World“-Konzert internationale Stars in Louis Vuitton.

John Legend präsentierte sich in einem zweireihigen Smokingjackett, dazu passende Flared Pants, schwarzes Hemd und schwarze Boots. 

BamBam wählte einer kragenloses Damier-Jacke in Schwarz, kombiniert mit einem schwarzem Hemd und schwarzen Samthosen in Flare-Silhouette. 

Auch Pharrell Williams, Creative Director von Louis Vuitton Men’s, glänzte in maßgefertigten Looks: 

Zunächst in einem zweireihigen schwarzen Smokingjackett mit passender Hose, weißem Hemd, schwarzer Krawatte und schwarzen LV Heritage-Sonnenbrillen.

Später für seinen Auftritt in einer weißen Smokingjacke, kombiniert mit schwarzen Flared Pants, weißem Hemd, schwarzer Fliege und ebenfalls LV Heritage-Sonnenbrillen.

 

www.louisvuitton.com