Author: Alexa Szikonya

Patricia Thaler ist Kärntens erste selbständige Reinigungsberaterin

Sie setzt auf chemiefreie Reinigung mit Enjo-Produkten

Es betrifft uns alle! Die Reinigung unserer Häuser, Wohnungen, Fahrzeuge und noch vieles mehr bleiben uns nicht erspart. Die heutigen modernen Materialien sind zwar schön anzusehen, jedoch nicht immer einfach zu Reinigen.

Patricia Thaler hat die Enjo-Faserprodukte bei einem Vortrag 1999 kennen gelernt und war so fasziniert von der neuen Art der Reinigung, das sie ihren Haushalt komplett umgestellt hat.

Als Gesundheits- und Umweltbewusster Mensch reinigt sie seit damals alles mit Enjo und möchte es nicht mehr missen. Patricia Thaler hat sich intensiv mit dem Thema chemiefreie Reinigung auseinandergesetzt und möchte nun dieses Wissen als selbständige Reinigungsberaterin an andere weitergeben.

Wie alles begann

Erinnern Sie sich noch an die Öl-Katastrophe am Bodensee? Damals hat sich der Vater und Erfinder von Enjo, Johannes Engel, die Frage gestellt, wie man so ein Unglück ohne Chemie in den Griff bekommen könnte?

Er entwickelte eine Faser, die die Fähigkeit hatte, mit kaltem Wasser Fett zu reinigen. Er testete sie in einer Badewanne mit kaltem Wasser und Öl. Und es funktionierte!

Eine neue Fasertechnologie war geboren. Nach diesem Erfolg tüftelte er weiter und entwickelte Fasern mit denen Kalk, Staub und vieles mehr mühelos zu reinigen ist.

1990 gründeten Friedrich und Johannes Engel das Unternehmen Enjo in Österreich.

Mittlerweile hat das Unternehmen Enjo einige iso Zertifikate und Umwelt-Auszeichnungen erhalten und ist in mehr als 20 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.

Die Produkte wurden von der Landeshygienestelle kontrolliert und entsprachen den strengen HACCP Kriterien. Die Fasern erfüllen damit alle Kriterien eines erstklassigen Reinigungstuches unter Einhaltung aller Umwelt- und Gesundheitsauflagen.

Einmal Enjo immer Enjo

Diese chemiefreie Reinigung bringt viele Vorteile für Mensch und Tier:

– Einsparung: Senkung des Wasserverbrauches um mehr als 50 Prozent

– Wirtschaftlichkeit: Sie sparen dank der Langlebigkeit der Produkte und nicht mehr benötigten Reinigungschemie bares Geld

– Müllvermeidung: Sie bekommen die Produkte ohne zusätzliche Verpackung ins Haus und wir nehmen die leeren Flaschen und verbrauchten Fasern im Sinne des Recyclings retour

– Effizienz: Die wirkungsvollen Enjo-Tex Fasern gewährleisten eine einfachere und schnellere Reinigung als mit herkömmlichen Reinigungsmittel

– Natürlichkeit: Für alle Reiniger und Kosmetikartikel werden ausschließlich Rohstoffe auf pflanzlicher Basis verwendet. Es wird konsequent auf Tierversuche verzichtet.

– Garantie: 2-Jahres-Garantie auf alle Hart-Teile und 1 Jahr Garantie auf die Verarbeitung der Faserprodukte

Kontakt

Reinigungsberaterin Patricia Thaler

Radischweg 23
9062 Moosburg

T: 0676 6859 673

Kerry Shannon bietet neue Methode gegen Couperose

Kerry Shannon bietet neue Methode gegen Couperose

The Skin & Beauty Professionals von Shannon Cosmetics in der Wiener Krugerstraße rücken Couperose mit einer neuen, besonders effektiven und nahezu schmerzfreien Methode zu Leibe.

Mit dem TMT SystemTM  von mesoestetic® werden ausgewählte Wirkstoffe ohne Nadel in die Haut eingebracht, rote Äderchen verschwinden dauerhaft und die Haut ist gleichzeitig sichtbar praller und strahlend frisch. Mehr unter www.shannoncosmetics.at
 
Beauty-Geheimnis aus Hollywood

The Skin & Beauty-Professionals von Shannon Cosmetics setzen auf das TMT SystemTM  von mesoestetic®, eine neue Methode, die sich nicht nur in Hollywood, sondern auch in ihrem Kosmetikinstitut in der Wiener Innenstadt zu einer der gefragtesten Beauty-Behandlungen gegen Hautauffälligkeiten und Schönheitsmakel entwickelt hat.

Derzeit besonders aktuell ist die Behandlung von Couperose, die gerade in der Urlaubszeit durch intensiven Sonnengenuss, Alkohol und scharfes Essen entstehen kann und Wangen, Nase und Dekolleté durch rote Äderchen leuchten lässt.

„Wir setzen sehr erfolgreich die TMT SystemTM Elektroporation ein, bei der ein Wirkstoffkomplex, das Mesogel couperand, nahezu schmerzfrei und ohne Nadel in die Haut eingeschleust wird. Die kleinen Gefäße verkleben, werden quasi ’verstoffwechselt’ und verschwinden,“ ist Shannon Cosmetics-Geschäftsführerin Kerry Shannon, MBA von der mesoestetic®-Kur überzeugt.
 
Couperose ade

In entspannter Atmosphäre bietet Shannon Cosmetics ihren Kundinnen mit der TMT SystemTM Elektroporation eine effektive Alternative zur herkömmlichen Pulslichtbehandlung. Während die Couperose-Entfernung mittels Intense Pulsed Light (IPL) sehr schmerzhaft ist, hinterlässt die Elektroporation keine Irritationen und ist nahezu schmerzfrei, eine Neubildung wird nachhaltig verhindert.

„Unsere Kundinnen spüren von der TMT-Behandlung kaum etwas und sind sofort wieder gesellschaftsfähig“, betont Beauty-Expertin Kerry Shannon. Durch Hyaluronsäure und Vitamin C, die dem Mesogel couperand beigegeben werden, wird zusätzlich ein Anti-Aging-Effekt erzielt, der die Haut praller und strahlender aussehen lässt.
 
Herbst-Special bei Shannon Cosmetics

Schönheitsbewussten Kundinnen, die Couperose nachhaltig zu Leibe rücken möchten, bietet Shannon Cosmetics ein besonderes Herbst-Extra: Zur mesoestetic® -Kur, die über zehn Wochen ein bis zwei Mal wöchentlich durchgeführt wird, gibt es zwei hochwertige Cremes aus dem Hause mesoestetic® gratis dazu.

Shannon Cosmetics

Der erste Shannon-Kosmetiksalon wurde vor über 30 Jahren von Dagmar Shannon gegründet. 2003 übernahm ihre Tochter und heutige Geschäftsführerin Kerry Shannon das Unternehmen und modernisierte es von Grund auf.

The Skin & Beauty Professionals von Shannon Cosmetics in der Wiener Krugerstraße bieten Schönheit à la Hollywood. Mit neuesten Methoden und internationaler Erfahrung will Beauty-Spezialistin Kerry Shannon ihr Kosmetikinstitut Shannon Cosmetics als Beauty-Topspot in der Wiener Innenstadt etablieren.

www.shannoncosmetics.at

Helena Stryjewski sorgt für die richtige Wortwahl

Helena Stryjewski sorgt für die richtige Wortwahl

EU-TRANSLAT – mit der richtigen Wortwahl für alle Sprachen dauerhafte touristische Geschäftsbeziehungen aufbauen

EU-TRANSLAT nutzt die multinationale Wirtschaftsdrehscheibe Wien um mit professionellen Übersetzungen die Geschäftsbeziehungen in Ost- und Westeuropa auf solide Beine zu stellen.

„Unsere weltweit vernetzte Wirtschaft wäre ohne professionelle Übersetzungen nicht denkbar.

Heute erwartet jeder Kunde, Gast und Geschäftspartner, dass Texte wie Produktbeschreibungen, Bedienungsanleitungen, Homepages und Verträge korrekt übersetzt, verfügbar sind“, erklärt Mag. Helena Stryjewski, Inhaberin von EU-TRANSLAT.

Diese Entwicklung haben nahezu alle Branchen erkannt. Einzig der Tourismus, von Natur aus eine multilinguale Branche, zeigt sich gegen professionelle Übersetzungen immun. Stryjewski: „Ich stoße oft auf zum Teil kuriose Übersetzungen von Speisekarten und Hotel-Internetseiten durch Übersetzungsprogramme.

Mancherorts wird wie vor zehn Jahren der Text von einem Mitarbeiter mit grundlegenden Kenntnissen der Fremdsprache intern übersetzt – nur um Kosten zu sparen.“ Eine schlechte Übersetzung der Speisekarte wird zwar nicht die Qualität der Speisen mindern, kann sich aber negativ auf die Reputation auswirken.

Höchste Qualität durch Muttersprachler mit Dolmetsch-Studium
„Die Qualität der Übersetzungen ist für uns sehr wichtig. Alle Übersetzer verfügen über eine entsprechende universitäre Ausbildung und beherrschen die Zielsprache der Übersetzung als Muttersprache“, bestätigt Stryjewski. Muttersprachler kennen die Feinheiten ihrer Sprache im Detail und bringen Formulierungen exakt auf den Punkt.

Sie verfügen über sprachliche Gewandtheit sowie ein breites sprachliches Wissen in verschiedenen Fachgebieten. „Viele Übersetzungsprogramme degradieren den Übersetzungsprozess hingegen zu einem Suchen von sprachlichen Entsprechungen. So kommt es vor, dass man mit good day begrüßt wird“, schmunzelt Stryjewski.

Zahlreiche Unternehmen verwalten ihre Filialen in osteuropäischen Staaten von Wien aus. Wien wurde so zu einer wichtigen Kommunikationsdrehscheibe. EU-TRANSLAT hat auf diesen Trend reagiert und bietet seit geraumer Zeit hochwertige Übersetzungen in osteuropäische Sprachen und ein Vielzahl weiterer Sprachen an.

www.eu-translat.at

 

Designerin Lisa Grabner entwarf für Schullin Wien

Die „Chaos“-Kollektion – Collier, Armreif und Ring – der jungen Designerin Lisa Grabner beruht auf Computer Aided Design.


In der Komplexität und Exaktheit ihres Entwurfs wäre sie mit traditionellen Goldschmiedetechniken nicht umsetzbar gewesen. Der Schmuckhersteller Schullin Wien stand somit vor der Herausforderung, neue Wege für die Realisierung des Sets zu finden.


Was als bewusst „chaotisches“ Zusammentreffen von Form und Material, von Anspruch und Möglichkeiten begann, mündete in innovatives Schmuckdesign höchster Qualität: Collier, Armreif und Ring aus 18 Karat Gelbgold präsentieren sich als filigrane Meisterwerke einer dezidiert zeitgenössischen Ästhetik.


Armreif (B 60 mm): € 13.800,-

Ring (B 14 mm, H 7 mm, im Verlauf B 7,5 mm, H 2,8 mm, Diamanten im Brillantschliff 0,73 Karat, Qualität G/si): € 2.550,-

Collier (B 29 mm, H 12 mm, Innenumfang 383 mm, Außenumfang 493 mm): € 20.100,-


www.schullin.com

Frauen im Management: Weniger Mitarbeiter, Lohn und Firmenautos

WdF-Studie: Umfassende Benachteiligung, aber auch Verbesserungen erkennbar

Geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Führungsgagen sind laut Generalsekretär Mag. Roland Graf “weder zu rechtfertigen, noch zu tolerieren”. Basierend auf den Details der WdF-Einkommensstudie, des größten auf Selbstauskünften basierenden Gehaltschecks, ergibt sich ein drastisches Bild: Durchschnittlich 121.220 Euro Grundgehalt (brutto jährlich) der Manager stehen bei den weiblichen Führungskräften 85.170 gegenüber.

Dazu erhalten nur 59% der Frauen – gegen 69% der Männer – eine variable Vergütung (Prämie, Bilanzgeld etc.). Diese fällt mit 39.000 Euro (zu 42.000 der Männer) im Schnitt auch geringer aus, erhob TRICONSULT im Auftrag des WdF.

Insgesamt fällt die Differenz zwischen dem jährlichen Gesamteinkommen der Männer (156.530) und dem der Frauen (109.650) deutlich aus. Besonders erschreckend: Man hat sich damit offenbar abgefunden, denn die weibliche Gehaltszufriedenheit (1,97 nach Schulnotensystem) weicht  kaum von der der Männer ab (1,93).

Direkt unterstellte Mitarbeiter hat “frau” nur 50 % der männlichen Top-Kollegen (35 zu 68 Angestellte), benachteiligt sind die Managerinnen auch beim Firmenauto. Nur 49% haben einen PKW zur Verfügung, dagegen fahren zwei Drittel der Männer auf Firmenkosten (74%).

Allerdings gaben auch 28% der Frauen an, keine Reisetätigkeit im Inland zu haben, hingegen sind nur 16% der Männer “Schreibtischtäter”. Auch die Reisetage insgesamt weichen deutlich ab, durchschnittlich 53 Dienstreise-Tagen der Männer stehen 37,5 der Frauen gegenüber.

Top-Karrieren sind nicht nur dem Salär nach selten: Während an der Unternehmensspitze nur 8% aller Führungskräfte Frauen sind, stellt die dritte Leitungsebene (Abteilungsleitung) 16% Managerinnen. Am häufigsten sind Frauen im Management übrigens in Unternehmen mit unter 200 Mitarbeitern.

Innerhalb der Betriebe waren Rechnungswesen (hier arbeiten 18% der Managerinnen) und Personal (21%) die am stärksten weiblich besetzten Unternehmensbereiche. Die Zufriedenheit mit der geleisteten Arbeit ist hoch, 94% der Managerinnen haben keinerlei Vertragsbefristung, was nur 86% der Männer behaupten können.

Ein langsames Schließen der Schere ortet man beim WdF in den Gehaltserhöhungen, diese fielen 2009 bei Männern mit 3,2% plus aus, bei Frauen mit 4,8%. Die durchschnittliche weibliche Führungskraft ist zudem vier Jahre jünger als der im Mittel 48-jährige Kollege. Bei den Managern ist nur jeder Siebente (14%) unter 39 Jahre alt, aber 28% der Frauen.

Dass ein Paradigmenwechsel gerade beginnt, zeigt auch der Blick auf die Manager über 55, in dieser Altersgruppe finden sich nur 3% Frauen, aber 26% der Männer on top. “Managerinnen gehört die Zukunft”, ist Graf daher sicher, “was wir brauchen, ist eine bessere Kinderbetreuung, diese käme Vätern wie Müttern und deren Aufstiegschancen zugute”.

www.wdf.at

Designerdirndl aus Bayern auf der Tracht & Country Messe in Salzburg

Sina Frohnholzer, Designerin (32 Jahre) mit individueller und moderner Dirndlmode auf der Fachmesse für Trachtenmode & alpine Fashion


Totenkopfdirndl – Durch die Rockerszene inspirierte, individuelle Dirndl- und Trachtenkollektionen. Wie eine zweite Haut, ehrlich, individuell und einzigartig, erschuf Sina neue moderne Interpretationen von Dirndln und Trachten, losgelöst von klassischen altbayerischen Werten. Getrieben von der Leidenschaft des Tätowierens, entstanden ihre ersten Entwürfe der Totenkopfdirndl im Herbst 2007.


Kompromisslos, provozierend und revolutionär entspringt das Design dem Milieu, das sie dazu inspirierte – der harten und doch faszinierenden Rockerszene. Jedes Dirndl ist wie ein Mensch, exklusiv, ein Unikat, es erzählt eine Geschichte. Jedes Dirndl hat eine Seele, es spiegelt das Lebensgefühl von Freiheit und Einzigartigkeit wider. Vereint mit der Liebe zu Traditionen bedeutet Rock ‘a’Dirndl mehr als nur Mode.


Kimonodirndl – Symbiose aus japanischer Kultur und bayerischer Tradition. Als zweite Kollektion entwarf Sina 2009 wiederum eine vollkommen neue Stilrichtung. Ihre Neugier und ihr Respekt für die jahrhundertealte Tradition der wohl berühmtesten japanischen Geschöpfe, der Geishas, ließen das Kimonodirndl entstehen.


Die Designerin entwickelte daraus klassisch, perfekt, anspruchsvoll und unverwechselbar ein Gleichgewicht von Rhythmus, Ästhetik und Zen. Es entstand eine Kreation für modernen Frauen, die einerseits eine instinktive, scharfe Richtung zur Freiheit haben und andererseits mit ihrer glitzernden Eleganz faszinieren.


Produktinformation – In Deutschland produziert, verwendet die Designerin größtenteils speziell bedruckte Baumwolle, exklusiv gewebte Seide, besticktes Leder, sowie außergewöhnliche, gegossene Knöpfe nach eigenem Design. Die ebenso selbstkreierten Accessoires bedienen sich Materialien wie echter Swarowski-Kristalle und auf Wunsch verschiedener Edelmetalle.


Erhältlich sind die beiden Kollektionen ab Herbst 2009 in ausgesuchten Stores (Händlernachweise nach der Messe auf Anfrage) in den Größen 32 bis 44 oder maßgeschneidert auf Anfrage im Atelier. Der Verkaufspreis liegt bei Euro 700,- bis Euro 1.800,-

Wien wird Auftragsvergabe an Frauenförderung koppeln

Einen innovativen Meilenstein auf dem Weg zu Gleichstellung und Schließung der Einkommensschere plant die Stadt Wien.

Die öffentliche Auftragsvergabe soll in Wien künftig an frauenfördernde Maßnahmen gekoppelt werden, informiert Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und die nicht amtsführende Stadträtin Monika Vana am Montag gegenüber der Rathauskorrespondenz. Damit wird ein rot-grünes Projektvorhaben umgesetzt.

Auf Initiative der Frauenstadträtin wurde bereits im März 2008 eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe beauftragt, alle Möglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen zu prüfen, um Frauenförderung im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe zu implementieren.

Da Wien bei diesem Vorhaben österreichweit eine Pionierinnen-Rolle einnehme, sei dieses Vorhaben in rechtlicher Hinsicht eine Herausforderung, so Frauenberger. “Es ist ein bisschen Mut und Innovationsgeist vonnöten. Wir arbeiten jedenfalls mit Nachdruck an einer hieb- und stichfesten Lösung.”

Die Vergabe öffentlicher Aufträge sei ein wichtiger Hebel, um in den Betrieben frauenfördernde Maßnahmen zu initiieren. Diese Verantwortung müsse eine moderne Verwaltung wahrnehmen.

“Die Koppelung der öffentlichen Auftragsvergabe an Frauenförderung in Betrieben ist ein 1. Schritt, um Unternehmen direkt in die Verantwortung für Gleichstellung zu nehmen”, bekräftigt Grünen-Stadträtin Monika Vana.

Die intermagistratische Arbeitsgruppe hat ihre Arbeit weitgehend abgeschlossen und ein konkretes Instrument zur Implementierung von Frauenförderung in das Vergabeverfahren entwickelt. Demnach könnten frauenfördernde Maßnahmen als soziale Ausführungsbedingung formuliert werden.

Konkret sollen hiervon Dienstleistungsaufträge ab einer gewissen Auftragssumme und ab einer gewissen Auftragsdauer betroffen sein. Dies würde bedeuten, dass sich ein Auftragnehmer verpflichtet, innerhalb einer bestimmten Frist bestimmte frauenfördernde Maßnahmen in seinem Betrieb umzusetzen. Der Zuschlag soll weiterhin nach streng wirtschaftlichen Kriterien erfolgen.

Das österreichische Bundesvergabegesetz ermöglicht die Berücksichtigung sozialer oder ökologischer Kriterien. Konkret heißt es in Paragraph 19, Abs. 6: “Im Vergabeverfahren kann auf die Beschäftigung von Frauen, von Personen im Ausbildungsverhältnis, von Langzeitarbeitslosen, von Menschen mit Behinderung und älteren Arbeitnehmern sowie auf Maßnahmen zur Umsetzung sonstiger sozialpolitischer Belange Bedacht genommen werden.

Dies kann insbesondere durch die Berücksichtigung derartiger Aspekte bei der Beschreibung der Leistung, bei der Festlegung der technischen Spezifikationen, durch die Festlegung konkreter Zuschlagskriterien oder durch die Festlegung von Bedingungen im Leistungsvertrag erfolgen.”

Zusätzlich hat die Arbeitsgruppe zwei weitere Instrumente erarbeitet, mit denen die öffentliche Hand Gleichstellungsinteressen im Zuge der Auftragsvergabe verfolgen kann. Zum einen sollen dies gendersensible Leistungsbeschreibungen sein. Das heißt, Fraueninteressen sollen schon in die Beschreibung der von der öffentlichen Hand zu beschaffenden Leistung einfließen. Zum anderen könnte Genderkompetenz auch ein qualitatives Zuschlagskriterium sein.

Alle drei Instrumente werden derzeit noch einer letzten strengen rechtlichen Prüfung durch ein ExpertInnenteam unterzogen. Halten die angedachten Lösungen der Prüfung stand, soll das Wiener Modell durch SPÖ und Grüne der Öffentlichkeit präsentiert werden.

“Die Stadt Wien plant hier sehr innovative Schritte, die auch für viele Dienststellen der Stadt neue Herausforderungen bedeuten. Deshalb wird die Implementierung der neuen Auftragsmodalitäten mit einem intensiven Unterstützungsangebot für die MitarbeiterInnen der auftragsvergebenden Stellen einhergehen”, versichert Stadträtin Frauenberger.

“Für Betriebe sollen die bereits bestehenden Informationsangebote, wie Frauenförderung in Unternehmen umgesetzt werden kann, intensiviert werden. Die Koppelung der Auftragsvergabe an Gleichstellung ist ein innovatives Instrument zur Bekämpfung der Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern und zu mehr Bewusstsein für die Vorteile aktiver Frauenförderung für Unternehmen”, so die nicht amtsführende Stadträtin Vana abschließend.

Bures präsentiert Gender Booklet 2008

Frauenanteil in außeruniversitärer Forschung leicht gestiegen – Sprunghafter Anstieg der Väterkarenz, Einkommensunterschiede sind gravierend

Der Frauenanteil unter dem wissenschaftlichen Personal der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung ist 2008 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, der Anteil der Väter in Karenz hingegen sprunghaft von knapp 3 auf 20 Prozent.

Das geht aus der “Gender Booklet”-Erhebung 2008 des BMVIT und der Forschung Austria hervor. Zugleich wird durch eine völlig neue Erhebungsmethode erstmals deutlich, dass allein aufgrund des Geschlechts die Einkommensunterschiede gravierend sind: bei gleicher Qualifikation und Funktion, gleichem Ausmaß der Beschäftigung, gleicher Anstellungsdauer und Alter verdienen weibliche Wissenschafterinnen allein auf Grund ihres Geschlechts pro Monat um 150 Euro, das sind pro Jahr 2.100 brutto,  weniger als ihre männlichen Kollegen.

“Wenn wir uns zum Ziel setzen, in die Top 3 der innovativsten Volkswirtschaften Europas aufzusteigen, müssen wir uns bewusst sein, dass wir dazu alle klugen Köpfe brauchen, die der Männer genauso wie die der Frauen”, sagt Infrastrukturministerin Doris Bures. Sie will weiterhin das Bewusstsein schärfen, dass es nicht nur unfair, sondern auch in höchstem Ausmaß unwirtschaftlich ist, auf das Potenzial der Frauen zu verzichten.

In ihrem Ressort setzt Bures auf viele verschiedene Programme, die Mädchen und junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistern sollen. Laut “market” ist bei Mädchen das Interesse für Technik mit 15 Prozent noch wie vor weit geringer als bei den Burschen mit 44 Prozent.

Als Ursachen werden neben Informationsdefiziten auch immer noch vorherrschende Rollenklischees ausgemacht. Das BMVIT unterstützt mit einer Reihe von Projekten junge Forscherinnen und Forscher mit jährlich elf Mio. Euro, von der Forscherecke im Kindergarten bis zum Diplomantenstipendium, von Praktikumsplätzen in Forschungsunternehmen bis zum Aufsatz-Wettbewerb. Viele Schwerpunkte liegen dabei auf der Förderung junger Mädchen.

Das Programm FEMtech umfasst zahlreiche Initiativen, von der Förderung rein frauenspezifischer Forschungsprojekte über das Sichtbarmachen von Vorbildern durch die “FEMtech-Expertin des Monats” bis zur FEMtech-Expertinnen-Datenbank.

Unter anderem hat Ministerin Bures auch den Staatspreis Chancengleichheit ins Leben gerufen, der heuer zum ersten Mal an forschungs- und entwicklungsintensive Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vergeben wird, um die Rahmenbedingungen für Wissenschafterinnen und Forscherinnen im Betrieb zu verbessern und Vorbildfunktion für andere Betriebe zu geben.

Weitere Daten aus dem Gender Booklet 2008:

Mit 21,1 Prozent im Jahr 2008 ist im Vergleich zu 2007 (20,6 Prozent) ein geringer Zuwachs am Gesamtanteil an Frauen unter den wissenschaftlich beschäftigten MitarbeiterInnen zu verzeichnen. Von insgesamt 2.327 Beschäftigten sind 492 Frauen. Nur zwei Prozent aller Forscherinnen arbeiten in Führungsfunktionen.   

Wissenschafterinnen, die Vollzeit beschäftigt sind, verdienen um 17,9 Prozent weniger als männliche Wissenschafter. 24,4 Prozent beträgt der Unterschied, wenn auch die in Teilzeit arbeitenden WissenschafterInnen mitgerechnet werden.

Insgesamt ist das Ausmaß an Vollzeitbeschäftigung bei beiden Geschlechtern leicht rückläufig. Mit 40 Prozent arbeiten Frauen dennoch weit häufiger Teilzeit als Männer, ihr Anteil beträgt nur rund 18 Prozent. 2007 waren 34 Prozent aller Frauen teilzeitbeschäftigt.

Einen sprunghaften Anstieg gibt es bei der Väterkarenz: 2008 waren von allen WissenschafterInnen in Karenz 20 Prozent Männer. 2007 waren es noch knapp 3 Prozent.

Das Gender Booklet ist ein jährlicher Monitoring-Bericht zur Chancengleich von Frauen und Männern in außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschungseinrichtungen. Es ist ein gemeinsames Projekt des BMVIT-Programms FEMtech und der Forschung Austria.

Birgit Koller-Hartl verlässt Österreich Werbung

Geschäftsführerin der Österreich Werbung Deutschland GmbH wechselt zu Münchner Kommunikationsagentur MAROundPARTNER

Die Geschäftsführerin der Österreich Werbung Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin wechselt am 1.1.2010 zu der in München ansässigen Kommunikationsagentur MAROundPARTNER GmbH. Sie tritt dort an der Seite des geschäftsführenden Gesellschafters Herbert Maro in die Geschäftsleitung ein.

Als allein vertretungsberechtigte Geschäftsführerin wird sie die kreative und operative Führung der Agentur verstärken und darüber hinaus für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Produkte in den Bereichen Werbung und Public Relations verantwortlich sein. 

Birgit Koller-Hartl stammt aus der Steiermark und ist seit 1995 für die Österreich Werbung in Deutschland tätig. Ihr Karriereweg führte von der Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Bayern – im Büro München – zur Geschäftsführerin der Österreich Werbung Deutschland GmbH in Berlin.

In dieser Funktion, die sie im April 2006 antrat, übernahm sie die strategische, kreative und administrative Gesamtverantwortung für alle Werbe- und PR-Aktivitäten auf dem wichtigsten Auslandsmarkt Österreichs.

Seit 1.1.2009 ist sie als Region Managerin Deutschland-Österreich-Schweiz auch für die Koordination der Österreich-Aktivitäten im gesamten deutschsprachigen Raum zuständig.

Die MAROundPARTNER GmbH in München wurde im Jahr 1982 gegründet und zählt zu den renommierten Touristik-PR- und Werbeagenturen im deutschsprachigen Markt. Darüber hinaus ist die Agentur auch in Holland und Belgien sowie in den Branchen Kosmetik, Wellness, Sport und Freizeit aktiv.

Mit 14 festen Mitarbeiter/innen erwirtschaftete die Full-Service Kommunikationsagentur zuletzt einen Jahresumsatz von über 2,2 Millionen Euro.  MAROundPARTNER deckt alle Bereiche der klassischen Werbung und des Online- Marketings ab und betreibt mit MaroPublic einen Agenturzweig, der auf die Bereiche Pressearbeit und Public Relations spezialisiert ist.

Selbstbedienungsbäckerei BackWerk nun auch in Niederösterreich

Die Selbstbedienungsbäckerei BackWerk eröffnete am 18.8.2009 die erste Franchisefiliale in Niederösterreich. Der neue Standort befindet sich in der St. Pöltener Kremsergasse.

Schon am ersten Tag wurde das neue Geschäft in der Fußgängerzone der Landeshauptstadt von rund 1.000 Kunden besucht. Österreichweit hält das in Deutschland gegründete Unternehmen nun bei elf Standorten.

Alle Waren werden laufend frisch gebacken und von Kunden selbst aus Glasvitrinen entnommen. Mit diesem Konzept erwirtschaftete BackWerk im vergangenen Jahr rund drei Mio. Euro Umsatz und ist als größte SB-Bäckerei Marktführer in Österreich.

“Das neue Geschäft in St. Pölten hat eine Verkaufsfläche von 140 Quadratmeter und wird von 6 Mitarbeitern unter der Leitung von Kurt und Bernadette Hauck betreut”, erklärt Ingrid Dubowy, Backwerk-Geschäftsführerin für Österreich.

“Freie Flächen mit entsprechender Kundenfrequenz sind in Niederösterreich schwer zu finden, daher freuen wir uns natürlich sehr, dass dieser Standort in St. Pölten nun realisiert werden konnte.”

Um die Expansion in Österreich voranzutreiben, ist Dubowy laufend auf der Suche nach attraktiven Geschäftslokalen mit hohen Kundenfrequenzen sowie nach neuen Franchisepartnern. Bis Ende 2010 sollen in Österreich weitere 15 Filialen eröffnet werden.

Preisvorteil von 30 bis 50 Prozent, laufend frisches Gebäck

Die Idee der Selbstbedienungsbäckerei funktioniert folgendermaßen: Die Backwaren werden bei BackWerk direkt im Geschäft in speziellen Öfen laufend frisch gebacken und in hinter Glas geschützten Regalen zum Verkauf angeboten.

Das reichhaltige Sortiment von über 100 Artikeln bietet neben den herkömmlichen Gebäck- und Brotsorten auch mediterrane Spezialitäten wie Ciabatta und Baguette oder Snacks und Mehlspeisen. Die gewünschte Ware wird vom Kunden selbst mit Brotzangen auf ein Tablett gelegt und an der Kassa bezahlt.

Der Vorteil für den Kunden: Durch die Selbstbedienung sind die Backwaren um 30 bis 50 Prozent billiger als bei anderen Bäckereien. So liegt der Preis einer Kaisersemmel bei BackWerk bei 19 Cent.

Im Februar 2001 eröffnete das Unternehmen den weltweit ersten Back-Discounter mit Selbstbedienung. BackWerk ist in Deutschland mit über 240 Geschäften Marktführer im Bereich der SB-Bäckereien und bedient monatlich mehr als fünf Millionen Kunden. Der Umsatz der Franchise-Kette in Deutschland stieg im Jahr 2008 um 40 Prozent auf über 100 Mio. Euro.

Geführt werden die Geschäfte von 175 Franchise-Partnern, die innerhalb von fünf Jahren mehr als 1.400 Mitarbeiter angestellt haben.

Allein im Jahr 2008 wagten über 50 neue Unternehmer mit BackWerk den Sprung in die Selbstständigkeit. Laut einem Ranking des Magazins “Wirtschaftswoche” gehört BackWerk damit zu den größten “Arbeitsplatzschaffern” in Deutschland.

Auch für das Jahr 2009 und darüber hinaus sind die Weichen bei BackWerk auf Expansion gestellt. Bis Ende 2010 strebt BackWerk mindestens 60 Neueröffnungen an. Dann sollen über 300 Verkaufstellen etabliert sein. Dabei plant das Unternehmen mit einer Zahl von mehr als 200 Franchise-Partnern, die die BackWerk-Idee vorantreiben. Mit der weiteren Expansion soll der Außenumsatz auf über 120 Mio. Euro im Jahr 2009 und mehr als 140 Mio. Euro im Jahr 2010 steigen.

In Österreich eröffnete BackWerk bisher elf Franchisefilialen. In der Wiener SCS, in Linz, St. Pölten und Wels, 4 Franchisefilialen in Wien und 3 Franchisefilialen in Graz.

Weitere 15 Filialen sollen bis Ende 2010 folgen. Hierfür sucht BackWerk in Österreich ständig neue Geschäftslokale und weitere Franchisepartner. Im Jahr 2008 erzielte BackWerk in Österreich einen Umsatz von über drei Mio. Euro. Für 2009 sind bereits über sechs Mio. Euro geplant.

Weitere Informationen unter: www.back-werk.at