Author: Alexa Szikonya

Ernährung und Psyche im Fokus: Wissenschaft, Praxis und Genuss

Foto: “Wahlfach „Culinary Medicine – Ernährungskompetenz trifft Medizin“” / Fotocredit & Quelle: © Med Uni Graz

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Die Bedeutung der Ernährung für körperliche und psychische Gesundheit gewinnt in der modernen Medizin zunehmend an Relevanz. An der Medizinischen Universität Graz werden neue Initiativen vorangetrieben, die dieses Thema wissenschaftlich fundiert und praxisnah beleuchten – vom Wahlfach Culinary Medicine über das neu erschienene „Brainfood“-Kochbuch bis hin zu einer Erweiterung der ernährungsmedizinischen Lehrinhalte.

 

Culinary Medicine: Ernährungskompetenz trifft Medizin

Wie lassen sich gesundheitsfördernde Gerichte alltagstauglich und genussvoll umsetzen? Im Wahlfach „Culinary Medicine – Ernährungskompetenz trifft Medizin“ erwerben Medizinstudierende zentrale ernährungsmedizinische Fähigkeiten. Die Lehrveranstaltung, die heuer bereits zum zweiten Mal an der Med Uni Graz stattgefunden hat, kombiniert praxisnahes Kochen in der Hofkochschule des Steiermarkhofs mit wissenschaftlich fundiertem Wissen. „Was und wie wir essen, beeinflusst nicht nur unsere körperliche, sondern auch unsere psychische Gesundheit. Mit ‚Culinary Medicine‘ vermitteln wir Studierenden konkrete Kompetenzen, um Patient*innen künftig ganzheitlich und alltagstauglich begleiten zu können“, erklärt Wahlfachleiterin Sonja Lackner vom Lehrstuhl für Immunologie an der Med Uni Graz. Unter Anleitung von Koch und Ernährungstherapeuten Attila Várnagy bereiten Studierende gesunde Gerichte zu, verkosten diese und bewerten sie anhand aktueller medizinischer Leitlinien.

Das Wahlfach basiert auf einem Kooperationsprojekt mit der Georg-August-Universität Göttingen, wo die Entwicklung des Lehrkonzepts wissenschaftlich begleitet wurde. Der nächste Durchgang findet im Sommersemester 2026 statt.

 

Neues Kochbuch: „Brainfood – Ernährung für die Psyche“

Mit dem neu erschienenen Kochbuch „Ernährung für die Psyche – Richtig essen für die Seele“ zeigen Sabrina Leal Garcia (ehemals Mörkl), Klinische Abteilung für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie, Med Uni Graz, und Attila Várnagy, wie Ernährung gezielt zur Verbesserung der psychischen Gesundheit beitragen kann. Das Buch präsentiert 60 alltagstaugliche Rezepte für Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Schlafproblemen oder anderen psychischen Belastungen. Die Autor*innen beschreiben, wie Darmgesundheit, Nährstoffvielfalt und Achtsamkeit beim Essen Stress reduzieren, Schlafqualität verbessern und das allgemeine Wohlbefinden fördern können. „Eine Ernährung mit vielen wichtigen Vitalstoffen wie Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Ballaststoffen aus Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch, Nüssen und Vollkornprodukten trägt zu einer normalen Darm- und somit Gehirnfunktion bei. Das führt zu einer besseren Stressbewältigung und Schlafqualität, mehr Energie und Wohlbefinden“, erklärt Sabrina Leal Garcia.

Ein besonderer Service für Studierende, Mitarbeiter*innen und Besucher*innen der Med Uni Graz: Ausgewählte Brainfood-Rezepte werden derzeit jeden Dienstag und Donnerstag in der Mensa am Standort angeboten.

 

Ausblick: Lehrbuch Ernährungsmedizin mit Schwerpunkt Psychonutrition

Im Februar 2026 erscheint die neue, sechste Auflage des Standardwerks „Ernährungsmedizin“ im Thieme Verlag. Erstmals enthält das Lehrbuch ein eigenes Kapitel zu Ernährung bei psychischen Erkrankungen sowie Beiträge aus dem Bereich Psychonutrition. Neu in dieser Auflage sind u. a. Kapitel zu krankheitsbedingter Mangelernährung, Ernährungsarmut, Ernährung bei COVID-19, Kostformen in Krankenhaus und Reha und Ernährung als Weltanschauung. Die Buchpräsentation ist für Herbst 2026 geplant.

 

Starke Achse: Ernährung und Psyche an der Med Uni Graz

Mit praxisnahen Lehrangeboten und innovativen Konzepten legt die Med Uni Graz den Fokus verstärkt auf Ernährungs- und Psychonutritionsthemen und verbindet kulinarische Kompetenz mit moderner Medizin zum Nutzen von Studierenden, Patient*innen und der Gesellschaft. Denn trotz der engen Verbindung zwischen Ernährung und Psyche fehlt es häufig an praktischen Ernährungskompetenzen sowohl auf Patient*innen- als auch auf ärztlicher Seite. Im Zentrum stehen eine theoretische Wissensvermittlung rund um die Themen Ernährung und Darm-Gehirn-Achse sowie praktische Fähigkeiten, sodass das Wissen gefestigt, gelebt und weitergegeben werden kann.

 

 

Steckbrief: Sonja Lackner

Sonja Lackner ist Ernährungswissenschafterin und Pädagogin und als Forscherin und Dozentin am Lehrstuhl für Immunologie, Otto Loewi Forschungszentrum für Gefäßbiologie, Immunologie und Entzündung der Med Uni Graz, tätig, wo sie sich in der Forschungseinheit „Nutrition and Metabolism“ (unter der Leitung von Sandra Holasek) vor allem Konzepten zur Steigerung der Ernährungskompetenz unterschiedlicher Bevölkerungs- und Patient*innengruppen, Stoffwechsel und Darm bzw. dessen Mikrobiom widmet. Hier steht das nutritive Assessment bei Essstörungen, psychischen Erkrankungen, Lebensmittelunverträglichkeiten und Sportler*innen im Fokus.

 

Steckbrief: Sabrina Leal Garcia

Sabrina Leal Garcia ist Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Wissenschafterin und Dozentin an der Med Uni Graz und betreibt eine Wahlarztpraxis. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der Verbindung zwischen Darm und Gehirn. In ihrem Spezialgebiet Nutritional Psychiatry widmet sie sich vor allem der Vorbeugung und Behandlung von psychischen Erkrankungen mit Ernährung.

 

 

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Vestige Collection eröffnet Binidufà auf Menorca

Foto: “Vestige Collection eröffnet Binidufà auf Menorca ” / Fotocredit & Quelle: © Vestige Collection Binidufà

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Mit Vestige Binidufà eröffnet die spanische, familiengeführte Luxus-Hospitality-Gruppe Vestige Collection am 30. April 2026 einen neuen Rückzugsort im unberührten Norden Menorcas. Als zweites Boutique-Hotel innerhalb eines privaten, 800 Hektar großen Anwesens ergänzt Binidufà das Schwesterhotel Son Ermità und vollendet eine seltene Dual-Destination, die durch Weite, Abgeschiedenheit und eine tiefe Verbundenheit mit der Natur geprägt ist.

Binidufà liegt eingebettet in ein sanftes Tal. Von Terrassen und Gärten schweift der Blick über grüne Hügel und die charakteristische rote Erde Menorcas, durchzogen von weidenden menorquinischen Rindern. Die Atmosphäre ist still und üppig zugleich – ein Ort, an dem die Zeit langsamer zu vergehen scheint und der Rhythmus der Natur den Takt vorgibt.

Das Hotel verfügt über elf Zimmer und Suiten, deren Gestaltung die Weichheit und Wärme des Tals widerspiegelt. Die Innenräume folgen der charakteristischen Designhandschrift der Vestige Collection: natürliche Materialien, satte, von der Umgebung inspirierte Farbtöne und ein fein austarierter Dialog zwischen Historie und Gegenwart. Ein Großteil der Möbel wurde von Vestige Estudio entworfen und lokal gefertigt, ergänzt durch sorgfältig ausgewählte Antiquitäten und zeitgenössische Kunst, die den Räumen Tiefe und Persönlichkeit verleihen.

Auch die Restaurierung des Gebäudes erfolgte mit größter Sorgfalt und Zurückhaltung – ganz im Sinne der Vestige-Philosophie. Traditionelle Bauweisen und Materialien standen im Mittelpunkt, die Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern war dabei essenziell. Die Gärten fügen sich fließend in die umliegende Landschaft ein; heimische Pflanzen fördern die Biodiversität und unterstreichen den naturnahen Charakter des Ortes.

Ein besonderes Highlight von Binidufà ist das vegetarisch geprägte Restaurant Mesura, das einen Kontrastpunkt zum kulinarischen Angebot von Son Ermità setzt. Die Küche zelebriert die Vielfalt Menorcas mit Gemüse, Kräutern und Getreide aus der Region sowie Milchprodukten und Eiern von benachbarten Höfen. Eine elegante Bar bildet den stilvollen Rahmen für abendliche Drinks, während großzügige Außenbereiche dazu einladen, die Ruhe des Tals bis in die Abendstunden hinein zu genießen.

Son Ermità und Binidufà werden gemeinsam als eine zusammenhängende Destination erlebt. Zwischen den Häusern entstehen fließende Übergänge – Gäste können beide Häuser, ihre Rückzugsorte und Restaurants nach Lust und Laune entdecken sowie die weitläufige Landschaft bis hin zu drei unberührten Buchten. Binidufà ist das ältere der beiden Häuser; sein arabischer Name verweist auf die maurische Vergangenheit Menorcas und die lange Geschichte des Ortes als landwirtschaftliches Gut.

Auf dem gesamten Anwesen eröffnet sich Gästen ein sorgfältig kuratiertes Erlebnisprogramm, das Menorcas Natur- und Kulturerbe erlebbar macht. Spazier- und Radwege führen durch die Landschaft und vermitteln Einblicke in Flora, Fauna und Geologie der Insel. Darüber hinaus eröffnet das Vestige-Team die Möglichkeit, Menorcas Handwerkskunst, Landwirtschaft und kulinarisches Erbe hautnah zu erleben. Der Wellness-Ansatz folgt der Natur: Massagen und Behandlungen mit biologischen Ölen, verfeinert mit Düften heimischer Kräuter und Blüten, fördern ganzheitliche Entspannung.

Mit der Eröffnung von Binidufà unterstreicht die Vestige Collection erneut ihr Engagement für den Erhalt und die behutsame Regeneration von Orten mit architektonischer, ökologischer und kultureller Bedeutung. Gemeinsam laden Son Ermità und Binidufà dazu ein, einen Teil Menorcas zu entdecken, der lange Zeit still und unberührt geblieben ist – eine Landschaft von rauer Schönheit, in der Design, Geschichte und Natur in harmonischem Einklang stehen.

 

Zimmer im Vestige Binidufà sind ab 650 € pro Nacht für zwei Personen inklusive Frühstück buchbar.

www.vestigecollection.com/son-ermita-binidufa

Susanne Wuest ab 26. Jänner in HBO Erfolg “Industry” zu sehen

Foto: “Susanne Wuest” / Fotocredit: © Tim Loebbert / Quelle: © Susanne Wuest

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Susanne Wuest ist ab 26. Jänner 2026 in der erfolgreichen HBO‑Dramaserie Industry zu sehen. Die Wienerin bereichert das Ensemble in der nun 4. Staffel und erweitert damit ihr internationales Profil.

Die amerikanisch-britische HBO‑Dramaserie Industry zählt seit ihrer ersten Staffel zu den herausragenden Serienhighlights im Portfolio des Senders. Kritiker loben die Serie für ihre packende Darstellung der Londoner Finanzwelt, die komplexen Charaktere und den hochkarätigen Cast. Mit Stars wie Bafta Gewinnerin Marisa Abela (Amy Winehouse), Kit Harington (Game of Thrones) und Myha’la (Dead Man’s Wire), hat Industry weltweit ein großes Publikum gewinnen können.

Ab sofort gehört die österreichische Schauspielerin Susanne Wuest zum Ensemble der Serie. Ihre erste Folge wird am 26. Jänner 2026 exklusiv auf HBO Max gestreamt.

Inhalt der Serie

Harper (Myha’la) und Yasmin (Marisa Abela) scheinen alles erreicht zu haben, was sie sich einst von ihrer Karriere bei der renommierten Investmentbank Pierpoint erhofft hatten. Doch als ein charismatischer FinTech-Star auftaucht, geraten sie in ein internationales Katz-und-Maus-Spiel mit hohen Einsätzen. Während Yasmin versucht, ihre Beziehung zu Tech-Gründer Sir Henry Muck (Kit Harington) zu meistern, wird Harper in den Bannkreis des mysteriösen Top-Managers Whitney Halberstram (Max Minghella) gezogen. Unter dem Druck von Geld, Macht und Ehrgeiz wird ihre ohnehin komplizierte Freundschaft auf die Probe gestellt.

Trailer und weitere Infos: https://www.sky.at/serien/industry  

https://susannewuest.com/ 

c’t-Magazin: Vorsicht bei Paketumleitung

Cover: “Europas führendes IT- und Technikmagazin c’t Ausgabe 3/2026” / Fotocredit & Quelle: © heise

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Rechtliche Tücken beim Zustellungsort

 

Pakete lassen sich bei den meisten Zustelldiensten kostenlos in Paketshops, zu Nachbarn oder an Ablageorte umleiten. Doch dabei drohen rechtliche Fallstricke, warnt Europas führendes IT- und Technikmagazin c’t in Ausgabe 3/2026. Bei Ablageorten und Packstationen haften Empfänger unter Umständen ab dem Ablagezeitpunkt für Verlust oder Beschädigung, die Zustellung in Paketshops bietet dagegen mehr Sicherheit.

„Die Haftungsfrage bei Ablageorten ist differenziert zu betrachten“, erklärt c’t-Redakteur Markus Montz. „Wenn der Empfänger aktiv einen bestimmten Ablageort angewiesen hat, haftet er ab dem Zeitpunkt der Ablage für Verlust oder Beschädigung. Wurde das Paket jedoch vom Zusteller eigenständig abgelegt, weil niemand angetroffen wurde, bleibt der Empfänger von der Haftung befreit.

Der Haftungsüberganggilt auch bei Packstationen: „Sobald das Paket als eingelegt vermerkt ist, tragen die Kunden das Risiko“, erläutert Montz. Dabei spiele es keine Rolle, ob eine Registrierung beim Paketdienst besteht oder nicht.

Auch die beliebte Option der Nachbarschaftszustellung hat ihre Tücken, wenn man sie aktiv anweist: „Bestreitet der Nachbar den Empfang eines laut Zustellmeldung übergebenen Pakets, sind Versender wie Händler aus der Haftung“, warnt Montz. Gleiches gelte, wenn der Nachbar eine beschädigte Sendung nicht reklamiere. Rechtlich unklar ist die Lage, wenn der Zusteller eine Sendung von sich aus beim Nachbarn abgibt.

Die meisten Empfangsoptionenlassen sich auch ohne Registrierung beim Paketdienst nutzen. „Mit Sendungsnummerund Postleitzahl kann auf der Homepage des Zustellers die Lieferung in einen Paketshop umgeleitet oder der Liefertermin verschoben werden“, so Montz. Diese Optionen seien besonders sicher, da der Gefahrenübergang erst bei persönlicher Annahme erfolge.

Viele Dienste drängten dennoch zur Registrierung für ein Nutzerkonto. „Das ist bis auf wenige Ausnahmen nicht nötig“, betont der c’t-Redakteur. Es ermögliche aber zusätzliche Funktionen wie dauerhafte Umleitungen. Allerdings gehe der Komfort mit zusätzlichem Datenfluss einher.

Nicht alle Optionen stehen jedoch immer zur Verfügung: Sperrige Pakete, hochwertige Güter oder Sendungen mit Altersprüfung unterliegen besonderen Einschränkungen. Auch die Aufbewahrungsfristen in Paketshops variieren zwischen sieben und vierzehn Tagen. Die Zieladresse lässt sich – von GLS abgesehen – nachträglich praktisch nie ändern. „Am sichersten fahren Empfänger, wenn sie bereits beim Bestellvorgang die optimale Lieferadresse wählen und im Zweifelsfall einen Paketshop angeben“, rät Montz.

 

https://www.heise.de/ct 

https://www.heisegroup.de/ 

Gut gerüstet durch die Erkältungszeit mit der WICK Hausapotheke

Foto, Fotocredit & Quelle: © WICK

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Schwalbach am Taunus, im November 2025 | Werbung.Unbezahlt.

Warum die Hausapotheke jetzt ein Winter-Must-have ist


Wenn die Tage kürzer werden und die kalte Luft uns um die Nase weht, beginnt die Hochsaison für Erkältungen. Gerade jetzt lohnt es sich, die Hausapotheke mit bewährten Helfern auszustatten. Die Produkte von WICK, der weltweiten Nr. 1 Marke bei Husten- und Erkältungsmitteln1, bieten seit Generationen zuverlässige Unterstützung für Groß und Klein. Ob Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Fieber oder Halsschmerzen – Dank WICK ist die ganze Familie auch in der Erkältungszeit gut vorbereitet. Bereits zum 25. Mal wurde WICK von Konsumenten in Deutschland zur vertrauenswürdigsten Marke in der Kategorie Husten- und Erkältungsmittel gewählt* – denn WICK bietet eine Auswahl an Produkten, die in jeder Phase einer Erkältung zur effektiven Symptomlinderung verhelfen können.

 

Schnupfen? Schnell wieder frei durchatmen

Eine verstopfte Nase kann den Alltag massiv beeinträchtigen – das wissen alle, die schon mal mit Taschentuch und Tee auf der Couch lagen. WICK Nasivin Nasenspray für Erwachsene und Schulkinder hilft schnell und effektiv: Das Nasenspray mit 0,5 mg/ml Oxymetazolin und ohne Konservierungsstoffe beginnt bereits in 25 Sekunden zu wirken2 und befreit die Nase bis zu 12 Stunden. Es ist schonend zur Nase, wirkt effektiv gegen Schnupfen und kann die Schnupfendauer um bis zu zwei Tage verkürzen2. WICK Nasivin hat Produkte für die ganze Familie: den Baby Dosiertropfer ab der 1. Lebenswoche oder Nasenspray für Kleinkinder im Alter von 1 bis 6 Jahren, sowie für Erwachsene und Schulkinder ab 6 Jahren – und für alle, die auf natürliche Inhaltsstoffe setzen, bietet WICK Nasivin Natura eine abschwellende, pflegende und erfrischende Alternative auf Basis einer hypertonischen Salzlösung.

 

Husten? WICK Husten-Sirupe lindern schnell und effektiv
Husten. Dieser oft hartnäckige winterliche Begleiter tritt in Zusammenhang mit Erkältungen in zwei verschiedenen Formen auf: als Reizhusten oder als produktiver Husten. WICK bietet ein umfassendes Portfolio an Husten-Sirupen, das auf unterschiedliche Bedürfnisse und Altersgruppen abgestimmt ist:

WICK Husten-Löser Sirup mit Honigaroma eignet sich gut als Bestandteil der Hausapotheke, insbesondere im Winter, wenn schleimiger Husten häufig auftritt. Für diesen sogenannten produktiven Schleimhusten bietet der WICK Husten-Löser Sirup mit Honig- und Ingwergeschmack eine wirksame Lösung: Er hilft dabei, zähen Schleim zu lösen und erleichtert das Abhusten spürbar.3

Bei trockenem Reizhusten sorgt der WICK Husten-Sirup gegen Reizhusten mit Honig für eine schnelle und langanhaltende Linderung, bis zu 6 Stunden4, der Tag und Nacht für spürbare Entlastung sorgt. Sowohl der WICK Husten-Sirup gegen Reizhusten und der WICK Husten-Löser Sirup ist für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren geeignet.

Für alle, die natürliche** Inhaltsstoffe bevorzugen, bietet die WICK Husten-Sirup Natura-Reihe zwei Produkte: für Kinder ab 1 Jahr und für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren. Beide sind Medizinprodukte, die Husten auf eine natürliche Weise lindern – sanft und wirksam zugleich.

 

Linderung von Erkältungssymptomen und Symptomen eines grippalen Infekts rund um die Uhr– mit WICK MediNait & DayNait

Für alle, die trotz Erkältung nicht einfach pausieren können, bieten WICK MediNait und WICK DayNait eine effektive Nacht- bzw. Tag- und Nachtlinderung von Erkältungssymptomen und Symptomen eines grippalen Infekts.

WICK MediNait wurde speziell für die Nacht entwickelt, um leichte und stärkere Erkältungssymptome im Schlaf zu lindern. Es hilft zuverlässig bei bis zu sechs typischen Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Reizhusten – für einen erholsameren Schlaf trotz Erkältung und einen besseren Start in den nächsten Tag.

Alternativ bietet WICK DayNait eine effektive 24h Hilfe*** bei Erkältungssymptomen und Symptomen eines grippalen Infekts. Die Filmtabletten für den Tag unterstützen Sie dabei, Ihren Alltag aktiv zu meistern, während die spezielle Nachttablette für eine erholsamere Nacht sorgt – auch trotz Erkältung. Dieses abgestimmte Erkältungsduo für Tag und Nacht bietet effektive Linderung bei Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen sowie bei verstopfter und laufender Nase und Niesen.

 

WICK VapoRub gehört immer dazu****

Erkältungssymptome führen tagsüber häufig zu Erschöpfung – nachts verschlimmern sie sich jedoch und beeinträchtigen den erholsamen Schlaf.5 Die Salbe lindert vier typische Erkältungssymptome – Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Verschleimung – und sorgt dadurch für erholsameren Schlaf.6 Aber was macht WICK VapoRub so besonders? Studien zeigen, dass die Kombination von ätherischen Ölen, Menthol, Eukalyptus, Campher und Terpentinöl, effektiv mehrere Erkältungssymptome lindert und bereits nach einer Minute für das Gefühl einer befreiten Nase sorgt.7 WICK VapoRub ist für die ganze Familie geeignet: Zur Auftragung auf Brust und Rücken ab 2 Jahren und Inhalation ab 6 Jahren.

Neu ist der praktische Stick: einfache Anwendung, handlich und ohne Rückstände an den Händen. Einfach drehen, auftragen, durchatmen.

 

Seit 1894 – Ein Klassiker, der bleibt

Was als kleine Familienmarke begann, ist heute aus keiner Hausapotheke mehr wegzudenken. Mit über 130 Jahren Erfahrung und Produkten „Made in Germany“ sorgt WICK dafür, dass Familien gut vorbereitet durch die kalte Jahreszeit kommen – mit Produkten, die wirken und Vertrauen schaffen.

 

Alle WICK Produkte sind in Ihrer Apotheke erhältlich.

https://www.wick.de

 

*Reader’s Digest, Trusted Brands 2025 Deutschland, Institut: DIALEGO, Aachen, Datenbasis total 4.000 Befragte.
** WICK Husten-Sirup Natura 100% Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs. WICK Husten-Sirup Natura für Kinder 99% Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs.
*** Bei Einnahme von 3 Tag- und einer Nachttablette und einer durchschnittlichen Wirkdauer von 6 Stunden.
**** Bei längerfristiger oder großflächiger Anwendung können Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln nicht ausgeschlossen werden.


¹ Euromonitor International Ltd – basierend auf den Einzelhandelsumsätzen 2024 in den Kategorien Hustenmittel, Abschwellende Mittel, Rachentherapeutika, Kombinationspräparate und Kinder-Husten- und Erkältungsmittel.
² Reinecke S. and Tschaikin M. Untersuchung der Wirksamkeit von Oxymetazolin auf die Rhinitisdauer: Ergebnisse einer plazebokontrollierten Doppelblindstudie bei akuter Rhinitis MMW FortschrMed 2005; 147 Suppl3: 113-118.
³ Braga, PC. The many coughs of the common cold. International Pharmacy Journal, 1994; Volume 8 (Suppl II): 10-23.
⁴ Fachinformation zu WICK Husten-Löser Sirup.
⁵ Procter & Gamble. Online-Umfrage unter 2.075 Personen, die in den letzten 12 Monaten eine Erkältung hatten. Daten von 2022.
⁶ Santhi N, Ramsey D, Phillipson G, Hull D, Revell VL, Dijk D-J. (2017) efficacy of a topical aromatic rub (Vicks Vaporub) on effects on self-reported and actigraphically assessed aspects of sleep in common cold patients. Ojrd 7: 83-101.
⁷ Eccles R, Jawad M, Ramsey DL,Hull JD. Efficacy of a Topical Aromatic Rub (Vicks VapoRub®)-Speed of Action of Subjective Nasal Cooling and Relief from Nasal Congestion Open Journal of Respiratory Diseases 2015; 5 (1): 10-18.

Bezeichnung: WICK Nasivin Nasenspray ohne Konservierungsstoffe Erwachsene und Schulkinder (0,5 mg/ml) / WICK Nasivin Nasenspray ohne Konservierungsstoffe Kleinkinder (0,25 mg/ml) / WICK Nasivin Dosiertropfer ohne Konservierungsstoffe Baby (0,1 mg/ml). Wirkstoff: Oxymetazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Akuter und allergischer Schnupfen, anfallsweise auftretender Fließschnupfen. Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen. Zur diagnostischen Schleimhautabschwellung. Warnhinweise: Nasivin Nasentropfen / WICK Nasivin Nasenspray Erwachsene und Schulkinder (0,5 mg/ml): enthält Benzalkoniumchlorid. Stand: September 2024

WICK Husten-Sirup gegen Reizhusten mit Honig
Wirkstoff: Dextromethorphanhydrobromid. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung des Hustenreizes bei unproduktivem Husten bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren. Warnhinw.: Enthält Saccharose (Zucker), Invertzucker, Natrium, Natriumbenzoat, Propylenglycol und 5 Vol.-% Alkohol. Packungsbeilage beachten. Stand: Dezember 2023

WICK Husten-Löser Sirup mit Honigaroma 200 mg/15 ml
Wirkstoff: Guaifenesin. Anwendungsgebiete: Zur Schleimlösung im Bronchialbereich und zur Erleichterung des Abhustens bei Husten infolge von Erkältungen und grippalen Infekten, akuter Bronchitis. Sirup wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren. Warnhinw.: Enthält Saccharose (Zucker), 597 mg Alkohol (Ethanol) pro 15 ml, Natriumverbindungen und Levomenthol. Packungsbeilage beachten. Stand: Dezember 2023

WICK VapoRub Erkältungssalbe
Anwendungsgebiete: Zur Besserung des Befindens bei Erkältungsbeschwerden der Atemwege (Schnupfen, Heiserkeit, Entzündung der Bronchialschleimhaut mit Symptomen wie Husten und Verschleimung). Freiverkäuflich. Stand: Juli 2023

WICK MediNait Erkältungssirup für die Nacht
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen und Reizhusten infolge einer Erkältung oder eines grippalen Infekts. Warnhinw.: Enthält 4,3 g Alkohol (Ethanol) pro 30 ml, Saccharose (Zucker), Natriumbenzoat und Natrium. Packungsbeilage beachten. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Nach Einnahme keine Maschinen bedienen oder Fahrzeuge lenken. Stand: Juni 2024

WICK DayNait Filmtabletten
Anwendungsgebiete: WICK DayNait wird eingenommen zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung bei Verstopfung der Nase und der Nebenhöhlen, die mit Erkältungs- und grippeartigen Symptomen einhergeht, wie Kopf- und Gliederschmerzen und/oder Fieber, und nur in Kombination mit Schmerzsymptomen zur Schlafenszeit, die das Einschlafen erschweren. Ab 15 Jahren. Warnhinw.: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Stand: Juni 2024.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Das waren die zehn beliebtesten refurbished Produkte 2025

Foto: “woom ORIGINAL 1 Plus, iPhone 13, Dyson Airstrait” / Fotocredit & Quelle: © refurbed

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Die Top 10 des nachhaltigen Schnäppchen-Shoppings

 

73 Prozent* der Österreicher:innen haben es im vergangenen Jahr getan: Ein Produkt gekauft, das eine:n Vorbesitzer:in hatte. Im Durchschnitt wurden dafür 2025 erstmals 211 EUR pro Person ausgegeben, der Markt wächst damit 3mal so schnell wie der sonstige Einzelhandel*. Der nachhaltige Online-Marktplatz refurbed, der refurbished-Produkte aus allen Lebensbereichen anbietet, veröffentlicht nun die Top-10 der beliebtesten refurbished Produkte über alle Kategorien hinweg.

 

Wer gerne shoppt und auf der Suche nach guten Deals ist, muss dank refurbed nicht auf Nachhaltigkeit verzichten. Darüber sind sich immer mehr Konsument:innen bewusst, wie auch eine Handelsverbandstudie kürzlich zeigte: 73 Prozent (!) der Österreicher:innen haben im vergangenen Jahr Produkte gekauft, die eine:n Vorbesitzer:in hatten – viele davon waren refurbished, also von Profis professionell für den Wiederverkauf aufbereitet. refurbed, der in Wien gegründete One-Stop-Online-Shop für genau solche Produkte, hat sich angeschaut, welche Top-10-Produkte die Österreicher:innen im vergangenen Jahr am meisten begeistert haben – und wie viel damit gespart werden konnte.

Hier ist das Ergebnis:

 

Platz 10: refurbished Dyson Airstrait™ Haarglätter 

Unter die Top-10 Produkte aus der Kategorie Gesundheit und Beauty findet sich der refurbished Dyson Airstrait. Dyson ist bereits seit 2023 Kooperationspartner von refurbed. Die Produkte aus Rücksendungen und Garantiefällen werden von Dysons eigenen Spezialist:innen refurbished und im Anschluss über refurbed.at wiederverkauft. Die Preisersparnis gegenüber Neukauf lag bei diesem Profi-Haarglätter immerhin bei 23 Prozent oder EUR 115,98**.

 

Platz 9: refurbished Indoor-Fahrrad Technogym Group Cycle Connect (2016)

Obwohl es sich dabei um ein Special-Interest-Produkt für Trainingsbegeisterte handelt, hat es dieser refurbished Hometrainer auf Platz 9 geschafft. Grund dafür mag wohl die sensationelle Preisersparnis von über EUR 2.000,- ** im Vergleich zum Neupreis sein.

 

Platz 8: refurbished Premium Hochdruckreiniger K 7 von Kärcher

Der Profi für nachhaltige Sauberkeit – der refurbished Premium Hochdruckreiniger K 7 von Kärcher aus der Haushaltskategorie von refurbed – belegte Platz 8. Wer sich 2025 für kompromisslose Reinigung im zweiten Lebenszyklus entschied, sparte damit immerhin EUR 245,- **. Der Kaufpreis entspricht 65 Prozent des Neupreises.

 

Platz 7: refurbished Apple Watch SE 40 mm (2022)

Die smarte refurbished Apple Watch hat es mit einer Preisersparnis von immerhin EUR 115,- (-38 Prozent vom Neukauf**) im vergangenen Jahr auf Platz 7 der beliebtesten Produkte im zweiten Lebenszyklus geschafft.

 

Platz 6: refurbished woom ORIGINAL 1

Aus der refurbed Kategorie „Sport“ kam das refurbished woom1 unter die Top 10 . Auch zwischen der österreichischen Kinderfahrradmarke und refurbed gibt es seit 2023 eine Kooperation, die dafür sorgt, dass hauseigene woom-Techniker:innen die Fahrräder refurbishen und dann über den beliebten österreichischen Online-Marktplatz verkaufen. Die Preisersparnis bei refurbished woom 1 lag immerhin bei 23 Prozent** – dafür gibt’s die Sicherheit, dass das Fahrrad vom Hersteller selbst durchgecheckt ist.

 

Platz 5: refurbished TFK Mono Kombikinderwagen

Aus dem Baby- und Kindersortiment von refurbed ist der refurbished TFK Mono Kombikinderwagen besonders gut bei den Österreicher:innen angekommen. Jungeltern wissen, wie viel Anschaffungskosten beim ersten Liebling anfallen – da kommen 47 Prozent Preisersparnis** für diesen TÜV-zertifizierten Kombikinderwagen gerade recht.

 

Platz 4: refurbished Dyson Gen5detect™

Platz vier der beliebtesten refurbished Produkte Österreichs konnte sich ein weiteres Qualitätsstück aus dem Hause Dyson sichern: Der refurbished Akku Staubsauger Gen5detect punktete mit einer gewaltigen Preisersparnis von 48 Prozent** oder EUR 450,- gegenüber einem Neukauf – und sorgt mit einem Jahr Garantie für kabellose Sauberkeit im ganzen Haus.

 

Platz 3: refurbished AEG Gourmet 6 Espresso Maschine

Es ist im refurbed Ranking gar nicht so einfach, die „Klassiker“ der Kategorien Smartphones und Laptops herauszufordern. Der refurbished Gourmet 6 Espressomaschine von AEG ist dies aber im vergangenen Jahr gelungen. Die Preisersparnis von EUR 129,- als rund 56 Prozent** (!) hat nachhaltige Espresso-Liebhaber:innen scheinbar überzeugt.

 

Platz 2: refurbished Apple MacBook Air 2020

Die leistungsstarken Produkte von Apple zählten von Beginn des Online-Marktplatzes an zu den beliebtesten Produkten des refurbed Universums. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das refurbished MacBook Air 2020 M1 – 13.3 Platz 2 belegt. Wer sagt schon nein zu einer Preisersparnis von EUR 630,01**, die noch dazu die Umwelt schont?

 

Platz 1: refurbished Apple iPhone 13

Platz 1 im österreichischen refurbed-Ranking konnte sich das refurbished iPhone 13 sichern. Seit Jahren bestätigen Tech-Expert:innen, dass die Verbesserungen von iPhone-Generation zu iPhone-Generation unbedeutender werden, der Preis jedoch immer höher. Dieser Tatsache stellen sich die Konsument:innen nun offensichtlich entgegen und machen das generalüberholte 13er iPhone zum beliebtesten refurbished Produkt in Österreich – mit einer nachhaltigen Preisersparnis von 58 Prozent** gegenüber Neukauf!

 

Die neue, 3. Konsumkategorie: Refurbished Produkte für Haushalt, Freizeit, Alltag

refurbed bietet mit seinem One-Stop-Marktplatz (www.refurbed.at) die Möglichkeit, rundum erneuerte (elektronische) Geräte nachhaltiger und kostengünstiger zu kaufen, indem die Nutzungsdauer der Geräte durch Refurbishment professionell deutlich verlängert wird. Somit funktioniert ein refurbished Produkt wie neu und sieht auch aus wie neu – und bietet mit mindestens 12-monatiger Garantie sowie 30 Tage Rückgaberecht auf refurbed zuverlässige Standards hinsichtlich Produktqualität und Sicherheit.

 

*Studie Handelsverband 2025: www.handelsverband.at/presse/presseaussendungen/secondhand-2025

**Bitte beachten Sie: Die Verkaufspreise am Marktplatz von refurbed werden laufend adaptiert. Die hier angeführten Ersparnisse und Prozentangaben entsprechen dem Stand vom 15.01.2026 und wurden auf refurbed.at eingesehen. Abweichungen in beide Richtungen sind möglich.

 

www.refurbed.at 

Zukunft.Frauen und IV fordern strukturelle Reformen

Foto: “, v. l.: Jana Streitmayer-Raith (IV), Christoph Neumayer (IV-Generalsekretär), Beatrix Praeceptor (CEO Greiner Packaging), Axel Anderl (Partner DORDA Rechtsanwälte), Natascha Mißbach (Co-Founder und CEO nagene), Jutta Perfahl-Strilka (stv. Vorstandsvorsitzende ZFAC und CEO hokify), Karen Fanto (ZFAC-Vorstandsvorsitzende und Division Managerin bei Berndorf Bäderbau), Gudrun Feucht (Bereichsleiterin IV)” 
Fotocredit: © Matanovic / Quelle: © Zukunft.Frauen

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Wachstums-Impulse beim Neujahrempfang des Zukunft.Frauen Alumnae Clubs


Am 26. Jänner 2026 lud der Zukunft.Frauen Alumnae Club (ZFAC) zum Neujahrsempfang ins Haus der Industrie. Zahlreiche Top-Managerinnen und Manager diskutierten über die aktuelle Wirtschaftslage und wie Österreich wieder zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit finden kann. In ihrer Keynote sprach sich die schwedische Botschafterin Annika Ben David für gemeinsame europäische Lösungen aus. Die Anwesenden waren sich einig: Die Politik ist gefordert, endlich tiefgreifende strukturelle Reformen umzusetzen.

 

Wenn der Zukunft.Frauen Alumnae Club (ZFAC) zum traditionellen Neujahrsempfang zusammenkommt, lädt das Managerinnen-Netzwerk auch männliche Wirtschaftsakteure ein, um über die aktuelle Wirtschaftslage im Land zu diskutieren. Im Zentrum des Austauschs stand diesmal die Frage, wie es gelingen kann, Österreich wirtschaftlich wieder nach vorne zu bringen. In seinem Eröffnungs-Impuls betonte IV-Generalsekretär Christoph Neumayr: „Wachstum ist kein Selbstläufer. Ohne strukturelle Reformen, klare Umsetzungsschritte und spürbare Entlastungen gefährden wir unseren Wohlstand. Deshalb müssen wir jetzt in die Umsetzung kommen und Innovation möglich machen. Es gilt, Herausforderungen in Chancen zu verwandeln und entschlossen zu handeln.“

 

In dieselbe Kerbe schlug ZFAC-Vorstandsvorsitzende Karen Fanto: „Unsere aktuelle ZFAC-Umfrage zeigt, dass in den Unternehmen sowohl Ideen als auch die nötige Innovationskraft vorhanden sind. Es hakt an den strukturellen Rahmenbedingungen, um die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen zu gewährleisten. Ein Drittel der Befragten sieht die Bürokratie als größten Bremsklotz der Innovationskraft.“ Laut einer aktuellen Umfrage, die der ZFAC unter seinen mehr als 400 Mitgliedern durchgeführt hat, schätzt der Großteil der befragten Managerinnen die wirtschaftliche Situation kurzfristig als stabil ein, sieht aber langfristig Handlungsbedarf. Für 27 Prozent der Befragten ist die Bürokratie das größte Risiko in der Wettbewerbsfrage. 20 Prozent sehen geopolitische Unsicherheiten und 18 Prozent den Fachkräftemangel als Hindernis beim Wachstum. Eine Risikominimierung und damit Wachstumschancen verorten die Managerinnen in strukturellen Reformen.

 

Vorbild Schweden, Impulse aus der Wirtschaft

In ihrer Keynote verdeutlichte die schwedische Botschafterin Annika Ben David, wie entscheidend Innovationskraft, Risikokultur und ein starker Kapitalmarkt für den wirtschaftlichen Erfolg Schwedens sind. Wenn Innovation gemeinsam gedacht, der europäische Binnenmarkt gestärkt und Kapital für Zukunftsprojekte mobilisiert würde, könnten Österreich, Schweden und die anderen EU-Länder zusammen viel mehr erreichen als jeder für sich. Die Botschaftern sprach sich für einen vertieften innereuropäischen Austausch aus, um vor allem in Industriebereichen, die einander ergänzen, europäische und globale Wachstumschancen zu nutzen.

Im Anschluss vertiefte ein hochkarätig besetztes Podium die in der Keynote angesprochenen Herausforderungen aus Industrie-, Start-up-, Finanzierungs- und Rechtsperspektive. Diskutiert wurden Lösungsansätze, die von einer modernen Fehler- und Innovationskultur über bessere Finanzierungs- und Risikokapitalstrukturen bis hin zu Fachkräftesicherung und Entbürokratisierung reichten. Am Podium diskutierten Axel Anderl (Partner DORDA Rechtsanwälte), Natascha Mißbach (CEO nagene GmbH), Christoph Neumayer (IV-Generalsekretär) und Beatrix Praeceptor (CEO Greiner Packaging), moderiert hat Jutta Perfahl-Strilka (stv. Vorstandsvorsitzende ZFAC und CEO hokify).

 

Gesehen wurden

Unter anderem netzwerkten beim Neujahrsempfang des Zukunft.Frauen Alumnae Clubs im Haus der Industrie: Christoph Neumayer (IV-Generalsekretär), Annika Ben David (schwedische Botschafterin), Axel Anderl (Partner DORDA Rechtsanwälte), Beatrix Czipetits (ZFAC-Vorstandsmitglied und Co-Pilotin), Michaela Dietl-Drack (Bankhaus Spängler), Karen Fanto (ZFAC-Vorstandsvorsitzende und Division Managerin bei Berndorf Bäderbau), Gudrun Feucht (Bereichsleiterin IV), Monika Köppl-Turyna (Director at EcoAustria), Gerlinde Layr-Gizycki  (Gründerin und Managing Director INAMERA), Gerlinde Macho (IT-Unternehmerin), Eva Mandl (ZFAC-Vorstandsmitglied und GF Himmelhoch), Natascha Mißbach (Co-Founder und CEO nagene), Eva Mitsche (Executive Coach), Susanne Müller-Taborsky (ZFAC-Vorstandsmitglied und Managing Partner SMaRT), Jutta Perfahl-Strilka (stv. Vorstandsvorsitzende ZFAC und CEO hokify), Beatrix Praeceptor (CEO Greiner Packaging), Selma Prodanovic (Social Futurist), Maria Rauch-Kallat (Beraterin und Politikerin), Jana Streitmayer-Raith (IV), Gerlinde Tröstl-Katinger (ZFAC-Vorstandsmitglied und GF Metagro), Eva Weissenberger (Gründerin und GF Storytime MEDIA) u. v. m.

 

https://zukunftfrauen.club/ 

09.02.: Gaál: „Go for IT!“ – Anmeldung für 25. Wiener Töchtertag startet

Foto: “Gaál: „Go for IT!“ – Anmeldung für 25. Wiener Töchtertag startet am 9.2.” / Fotocredit: © Stadt Wien/Martin Votava / Quelle: © Stadt Wien

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Premiere für alle Jahrgänge! Am 23. April 2026 erhalten Mädchen und junge Frauen praktische Einblicke in die Vielfalt der Berufswelt und können neue Karrieremöglichkeiten abseits traditioneller Rollenbilder entdecken. Erstmals sind alle Wiener Mädchen – vom vorletzten Kindergartenjahr bis zum Maturajahrgang – eingeladen, am Wiener Töchtertag teilzunehmen!

Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál betont: „Der Wiener Töchtertag wächst jedes Jahr! Zum 25. Jubiläum wird nun erstmals für alle Jahrgänge ab dem vorletzten Kindergartenjahr die Möglichkeit bestehen, in das praktische Berufsumfeld hineinzuschnuppern. Junge Frauen stoßen nach wie vor oft an die Grenzen traditioneller Rollenbilder. Nicht zuletzt deswegen ist es enorm wichtig, Schülerinnen früh Möglichkeiten zu bieten, ihre Talente zu entdecken und neue Wege auszuprobieren. Die Aufgabe unserer Stadt ist es, Mädchen Chancen zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, neue Wege zu gehen. Dazu gehört es, mutig zu sein und vorgegebene Pfade auch einmal zu verlassen. Wien ist die Stadt der Mädchen und Frauen!“

Viele Schülerinnen entscheiden sich noch immer für sogenannte „typische Frauenberufe“, die im Vergleich zu männlich dominierten Jobs oft schlechter bezahlt sind und weniger Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Unter dem Motto „Go for IT!“ startet am 9. Februar die Anmeldung für den Wiener Töchtertag 2026. Ziel des Aktionstages ist es, Mädchen und jungen Frauen die Chance zu geben, ihre Fähigkeiten und Interessen jenseits veralteter Rollenbilder zu entdecken und ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.

Das durchgehende Angebot vom vorletzten Kindergartenjahr bis zur Matura bietet die Gelegenheit, in verschiedene Berufsfelder hineinzuschnuppern. Im Mittelpunkt stehen dabei Technik, Naturwissenschaften, Digitalisierung und Handwerk. Im vergangenen Jahr nutzten fast 6.000 Mädchen und junge Frauen diese Chance. Sie besuchten eines von mehr als 300 teilnehmenden Unternehmen im Rahmen des Wiener Töchtertags, des Töchtertag KIDS oder des Töchtertag MINI.

 

Online-Anmeldung startet am 9. Februar um 9.00 Uhr
Schülerinnen ab der 1. Klasse Mittelschule oder Gymnasium bis zur Matura können am Wiener Töchtertag teilnehmen. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Die Teilnehmerinnen verbringen den Töchtertag in einem Unternehmen – entweder in einem Betrieb, in dem ein Elternteil arbeitet, oder in einem Unternehmen ihrer Wahl, das sie auf der Töchtertag-Website aussuchen. Da es sich um eine schulbezogene Veranstaltung handelt, haben die Schülerinnen an diesem Tag schulfrei. Die Online-Anmeldung für den 25. Wiener Töchtertag ist ab 9. Februar 2026, 9.00 Uhr unter www.toechtertag.at/unternehmen-kennenlernen möglich.

 

Töchtertag für Volksschülerinnen und Kindergartenkinder

Die Formate für die jüngsten Teilnehmerinnen, Töchtertag KIDS für Volksschulen und Töchtertag MINI für Kindergärten, erfreuten sich in den vergangenen Jahren großer Beliebtheit. 2026 wird das Angebot daher weiter ausgebaut: Der Töchtertag KIDS richtet sich an alle Volksschulklassen von der 1. bis zur 4. Klasse und ermöglicht nun auch den jüngeren Schülerinnen Einblicke in verschiedene Berufs- und Zukunftsfelder.

Beim Töchtertag KIDS für Volksschulen und beim Töchtertag MINI für Mädchen im letzten und vorletzten Kindergartenjahr werden die Kinder spielerisch an das Thema Berufswahl herangeführt. In Begleitung von Lehrerinnen oder Pädagoginnen verbringen sie rund zwei Stunden in einer Institution oder einem Betrieb und können in die Rollen von Handwerkerinnen, Programmiererinnen oder Forscherinnen schlüpfen.

Interessierte Volksschulen und Kindergärten können sich direkt beim Töchtertag-Büro unter office@toechtertag.at anmelden.

 

Einblicke in einige spannende Programme

 

Termine

  • Start der Anmeldung für Schülerinnen: Mo, 9. Februar 2026, 9.00 Uhr
  • Ende der Anmeldung für Schülerinnen: Di, 31. März 2026, 23.59 Uhr
  • Wiener Töchtertag, Töchtertag KIDS sowie Töchtertag MINI: Do, 23. April 2026

 

Der Wiener Töchtertag

Der Wiener Töchtertag ist eine Initiative der Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál und des Frauenservice Wien in Kooperation mit der Bildungsdirektion für Wien und der Wirtschaftskammer Wien. Die Teilnahme ist für Schülerinnen und Betriebe kostenlos.

 

www.toechtertag.at

Ab 23.01.: „Benamor“ im MusikTheater an der Wien

Foto: “Nuria Pérez (Cachemira), Arnold Schoenberg Chor, Tänzer*innen ” / Fotocredit: © Monika Rittershaus 
Quelle: © MusikTheater an der Wien – Wien Holding

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Mit Pablo Lunas farbenreicher Zarzuela Benamor hält ab dem 23. Jänner ein temperamentvolles Spiel mit Identitäten, Macht und Maskerade Einzug im MusikTheater an der Wien der Vereinigten Bühnen Wien, ein Unternehmen der Wien Holding. Gleich zu Jahresbeginn bringt Christof Loy, der wie kaum ein anderer Regisseur das Theater an der Wien seit vielen Jahren geprägt hat, dieses komische Meisterwerk des spanischen Musiktheaters erstmals nach Wien.

 

Spiel mit Identitäten, Macht und Maskerade
Im Mittelpunkt steht eine ebenso komische wie brisante Ausgangssituation. Eine Prinzessin, die in Wahrheit ein Prinz ist, und ein Sultan, der eigentlich eine Frau ist, wurden von ihrer Mutter im jeweils anderen Geschlecht großgezogen, um alten Traditionen zu entgehen. Nun treffen heiratswillige Prinzen aus aller Welt ein, und der sorgsam gehütete Rollentausch droht entdeckt zu werden. Gleichzeitig beginnt Benamor sich immer weniger wie eine zukünftige Braut zu verhalten, und Sultan Darío entwickelt ein unerwartetes Interesse an einem der Bewerber…

 

Operette zwischen Zarzuela-Tradition und dem Aufbruch der 1920er-Jahre
Auf der Bühne entfaltet sich ein Ensemble, das in der Zarzuela-Tradition zu Hause ist. Angeführt wird es von den beiden aufstrebenden Opernstars Marina Monzó in der Titelrolle und Countertenor Federico Fiorio als Darío. Der Arnold Schoenberg Chor unter Erwin Ortner und das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von José Miguel Pérez-Sierra sorgen für den charakteristischen Klang, der Lunas Musik auszeichnet.

Die 1923 in Madrid uraufgeführte Operette verbindet traditionelle spanische Tanzrhythmen wie Seguidilla, Jota oder Paso doble mit den modernen Klängen von Shimmy und Foxtrott. Dadurch entsteht eine musikalische Mischung, die den Geist der 1920er-Jahre spürbar macht, einer Zeit des Aufbruchs und der spielerischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen. Diese besondere Verbindung von Tradition und Moderne macht Benamor zu einem Werk, das nun auch in Wien in seiner ganzen Vielfalt bis zum 7. Februar zu erleben ist.

 

Premiere
Freitag, 23. Jänner 2026 um 19.00 Uhr

Termine
Sonntag, 25. Jänner 2026 um 15.00 Uhr

Dienstag, 27. Jänner 2026 um 19.00 Uhr

Donnerstag, 29. Jänner 2026 um 19.00 Uhr

Sonntag, 1. Februar 2026 um 15.00 Uhr

Dienstag, 3. Februar 2026 um 19.00 Uhr

Donnerstag, 5. Februar 2026 um 19.00 Uhr

Samstag, 7. Februar 2026 um 19.00 Uhr

im Theater an der Wien (Linke Wienzeile 6, 1060 Wien).

Werkeinführung jeweils 30 Minuten vor Aufführungsbeginn.

Tickets
Tickets sind in an den Tageskassen der Theater der Vereinigten Bühnen Wien (Ronacher, Raimund Theater und Theater an der Wien) sowie online und bei Wien Ticket im Callcenter (01/588 85, Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, von 8.00 – 20.00 Uhr), im Wien Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, von 10.00 – 19.00 Uhr), auf www.wien-ticket.at und in allen weiteren Wien Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

www.vbw.at

www.wienholding.at

Wahrnehmung von KI als “Jobkiller” beeinflusst Einstellung zu Demokratie negativ

Foto: “Studierende im Arkadengang des Hauptgebäudes (Universitätsring 1)” / Fotocredit: © Ian Ehm / Quelle: © Universität Wien

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Wenn Menschen Künstliche Intelligenz als Ersatz für menschliche Arbeit sehen, sinkt das Vertrauen in die Demokratie und die politische Beteiligung

 

Künstliche Intelligenz verändert die Wirtschaft und Arbeitswelt rasant. Eine neue Studie zeigt, dass die Mehrheit der Menschen glaubt, Künstliche Intelligenz verdränge mehr menschliche Arbeit, als dass sie neue Möglichkeiten schafft. Wissenschafter der Universität Wien und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München konnten dabei einen kausalen Zusammenhangen nachweisen: Je stärker diese Wahrnehmung ist, desto unzufriedener sind Menschen mit der Demokratie – und desto weniger beteiligen sie sich an politischen Debatten über technologische Zukunftsfragen. Diese Effekte treten auf, obwohl Künstliche Intelligenz bislang nur begrenzte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat. Die Studie wurde aktuell in der renommierten Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht.

 

Wie nimmt die Bevölkerung Künstliche Intelligenz wahr?

Die Wirtschaftswissenschafter analysierten zunächst Umfragedaten aus 38 europäischen Ländern mit über 37.000 Befragten. Das Ergebnis ist eindeutig: In den meisten Ländern überwiegt die Einschätzung, dass Künstliche Intelligenz mehr Arbeitsplätze vernichtet als schafft. Studienautor Armin Granulo von der LMU Munich School of Management erklärt: “Die tatsächlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt sind derzeit noch begrenzt. Unabhängig davon nehmen viele Menschen Künstliche Intelligenz jedoch primär als Ersatz für menschliche Arbeit wahr. Diese Wahrnehmung ist erstaunlich stabil und in wirtschaftlich entwickelten Ländern besonders verbreitet.”

Was bedeutet das für die Demokratie?

In der aktuellen Studie zeigt das Team aus München und Wien, dass diese wahrgenommene Verdrängung politisch nicht folgenlos bleibt. Menschen, die Künstliche Intelligenz als arbeitsplatzvernichtend einschätzen, sind signifikant unzufriedener mit dem Funktionieren der Demokratie. Zudem engagieren sie sich weniger politisch – etwa bei Diskussionen, Bürgerbeteiligung oder der Mitgestaltung von Technologiepolitik. “Wenn Menschen das Gefühl haben, von Künstlicher Intelligenz verdrängt zu werden, äußern sie Zweifel am politischen System – diese Leute sind weniger zufrieden mit Demokratie und ihren Institutionen”, fasst Studienautor Christoph Fuchs von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien zusammen. 

Kausaler Zusammenhang: Experimente in Großbritannien und den USA

Um zu prüfen, ob diese Zusammenhänge tatsächlich kausal sind, führten die Autoren zwei repräsentative Experimente in Großbritannien und den USA durch. Dabei wurden Teilnehmende gezielt mit unterschiedlichen Zukunftsbildern von Künstlicher Intelligenz konfrontiert: einerseits als arbeitsplatzersetzend, andererseits als arbeitsplatzfördernd. Das Ergebnis: Personen, die Künstliche Intelligenz als arbeitsplatzersetzend beschrieben bekamen, äußerten deutlich weniger Vertrauen in demokratische Institutionen und eine geringere Bereitschaft, sich politisch mit Künstlicher Intelligenz zu befassen. 

Warum das wichtig ist

Die Studie macht deutlich, dass die gesellschaftlichen Folgen Künstlicher Intelligenz nicht erst dann beginnen, wenn Arbeitsplätze tatsächlich verschwinden. Bereits Erwartungen und Befürchtungen können politische Einstellungen verändern. Studienautor Andreas Raff von der Universität Wien fasst dies so zusammen: “Schon die Art und Weise, wie wir als Gesellschaft über Künstliche Intelligenz sprechen, kann demokratische Einstellungen beeinflussen. Wenn sich öffentliche Debatten stark auf Arbeitsplatzverluste konzentrieren, kann das unbeabsichtigte Nebenwirkungen für die Demokratie haben.”  Christoph Fuchs ergänzt: “Unsere Ergebnisse sind ein Warnsignal in einer Zeit, in der die demokratische Legitimität in vielen etablierten Demokratien abnimmt und in der demokratischer Einfluss auf die Entwicklung Künstlicher Intelligenz von zentraler Bedeutung ist.”

Gezielte Kommunikation kann Vertrauensverlust entgegenwirken

Die Studie konzentriert sich auf die politischen Folgen dieser Wahrnehmungen, nicht jedoch die genauen psychologischen Mechanismen dahinter. Dazu erklärt Andreas Raff: “Künstliche Intelligenz ist eine sogenannte General Purpose Technology, die unser wirtschaftliches und soziales System grundlegend beeinflussen wird. Wenn Menschen diese Technologie als Verdrängung menschlicher Arbeit wahrnehmen, kann das Zweifel am Funktionieren des politischen Systems insgesamt auslösen. Hier ist weitere Forschung nötig.”  

Die Autoren betonen zugleich, dass die Ergebnisse auch Chancen aufzeigen. Armin Granulo erklärt: “Unsere experimentellen Befunde zeigen, dass die öffentliche Wahrnehmung der Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt veränderbar ist – etwa durch gezielte Kommunikation darüber, dass ihre Zukunft nicht festgeschrieben ist, sondern durch demokratische Entscheidungen mitgestaltet werden kann.”

Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für Politik, Medien und Gesellschaft: “Wer die demokratische Beteiligung an der Gestaltung von Künstlicher Intelligenz stärken will, sollte die Wahrnehmung ihrer wirtschaftlichen Folgen ernst nehmen – und aktiv mitgestalten”, so das Fazit der Autoren. 

Zusammenfassung:

  • Eine Analyse von Umfragedaten aus 38 europäischen Ländern mit über 37.000 Befragten zeigt: In den meisten Ländern überwiegt die Einschätzung, dass Künstliche Intelligenz mehr Arbeitsplätze vernichtet als schafft.
  • In der aktuellen Studie zeigt das Team aus München und Wien, Menschen, die Künstliche Intelligenz als arbeitsplatzvernichtend einschätzen, sind signifikant unzufriedener mit dem Funktionieren der Demokratie und engagieren sich politisch weniger. 
  • Mit Experimenten in den USA und in Großbritannien konnten die Autoren zeigen, dass dieser Zusammenhang kausal ist: Personen, die Künstliche Intelligenz als arbeitsplatzersetzend beschrieben bekamen, äußerten deutlich weniger Vertrauen in demokratische Institutionen.
  • Die Studie macht deutlich, dass die gesellschaftlichen Folgen Künstlicher Intelligenz nicht erst dann beginnen, wenn Arbeitsplätze tatsächlich verschwinden. Bereits Erwartungen und Befürchtungen können politische Einstellungen verändern.
  • Die Autoren appellieren, dass diese Auswirkungen veränderbar sind: Gezielte Kommunikation darüber, dass die Zukunft im Kontext von KI nicht festgeschrieben ist, kann dem Vertrauensverlust entgegenwirken. 

Mehr zum Thema Demokratie:

Gemeinsam mit dem neuen Forschungsverbund Demokratie und Menschenrechte an der Universität Wien widmet sich die Semesterfrage der Universität Wien im Sommersemester 2026 der Frage, was Demokratie und Menschenrechte uns versprechen und warum wir sie brauchen. Auf dem Programm stehen wie immer viele spannende Beiträge und Aktivitäten aus verschiedenen fachlichen Perspektiven und der Austausch mit der interessierten Öffentlichkeit. Beiträge zur Semesterfrage rund um Demokratie gibt es ab März 2026 im Wissenschaftsmagazin Rudolphina.

Originalpublikation:
Granulo, A., Raff, A., & Fuchs, C. (2026). Perceiving AI as labor-replacing reduces democratic legitimacy and political engagement. Proceedings of the National Academy of Sciences, 123(4), e2523508123.
DOI: 10.1073/pnas.2523508123

 

www.univie.ac.at