Für viele ist Mesner nicht nur ein Beruf, sondern auch eine Berufung

Für viele ist Mesner nicht nur ein Beruf, sondern auch eine Berufung

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Während viele Pfarren in Niederösterreich unter erkennbarem Priestermangel leiden, ist die Zahl der in den Gotteshäusern tätigen Mesnerinnen und Mesner weiterhin hoch und sogar im Steigen begriffen. „In den 422 Pfarren der Diözese St. Pölten arbeiten im Mesnerdienst mehr als 700 Personen“, teilt Diözesanleiter Richard Wöginger dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage mit. Das Interesse an diesem Beruf, der mit seinem umfangreichen Tätigkeitsfeld eines der vielseitigsten Dienstämter der Kirche darstellt, sei groß: „Der nächste Mesnerkurs, den wir Anfang 2022 abhalten werden, ist bereits ausgebucht.“

Mesner sind verantwortlich für die Vorbereitung des Kirchenraumes und der Sakristei für die Heilige Messe, sie asssistieren dem Pfarrer bei Sakramentenspendungen, Prozessionen und Wallfahrten. Mesner kümmern sich aber auch um die Verwaltung, Instandhaltung und Reinigung des Bauwerks, haben also „weltliche“ Aufgaben wie ein Hausmeister. „Da gehören u.a. auch die Wartung von Kirchturmuhr und Glockengeläute dazu“, sagt Wöginger.

Von Bewerbern erwarten die Pfarren eine abgeschlossene Berufsausbildung – wenn möglich in einem Handwerk – sowie die Bereitschaft, an Sonn- und Feiertagen zu arbeiten. Der Mesnerdienst wird im Hauptamt, in Teilzeit, geringfügig beschäftigt oder ehrenamtlich ausgeübt. Waren die Kirchendiener in der Vergangenheit mehrheitlich Männer, „haben die Frauen mittlerweile stark aufgeholt und stellen schon fast die Hälfte“, berichtet der Diözesanleiter. (mm)

 

www.mesner.at

www.dsp.at

  

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