Svea Golinske und Peter Heilmeyer: “Der Cortisol-Code”

Svea Golinske und Peter Heilmeyer: “Der Cortisol-Code”

Buchcover: “Der Cortisol-Code” von Wissenschaftsjournalistin Svea Golinske und Präventionsmediziner Dr. med. Peter Heilmeyer
Fotocredit & Quelle: © Mankau Verlag

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Die Adventszeit gilt als Phase der Ruhe, fühlt sich für viele aber wie die dichteste Zeit des Jahres an. Dunkelheit, volle Kalender, familiäre Spannungen und dauerhaft zu wenig Schlaf lassen den Dezember schnell zur Überlastungszone werden. Vieles davon ist erklärbar, wenn man weiß, wie das körpereigene Stresssystem funktioniert.

Im Zentrum steht Cortisol. Das Hormon ist in aller Munde, wird aber häufig missverstanden. Es ist kein “Gift”, das man loswerden muss, sondern ein lebenswichtiger Taktgeber. Ohne Cortisol könntn wir morgens nicht aufstehen, uns nicht konzentrieren, keine Energie bereitstellen und keine Belastung aushalten. Problematisch wird es erst, wenn der Rhythmus kippt. Genau das passiert im Dezember besonders leicht: wenig Tageslicht, viel Zucker, Alkohol, späte Abende, viele Reize und der emotionale Druck, alles noch zu schaffen”.

Viele typisch Dzemberbeschwerden wie Gereiztheit oder Müdigkeit sind hormonelle Reaktionen“, sagt Wissenschaftsjournalistin Svea Golinske, Co-Autorin des Buchs “Der Cortisol-Code”. Wer weiß, worauf Cortisol reagiert, kann gegensteuern – durchaus mit kleinen Schritten.

Hilfreich sind vor allem fünf Dinge. Ein kurzer Moment Tageslicht am Morgen stabilisiert den inneren Takt. Abgestimmte Mahlzeiten verhindern Blutzuckerspitzen und lassen das Stresssystem ruhiger arbeiten.

Kleine Pausen unterbrechen die Daueranspannung. Eine Stunde ohne Bildschirm vor dem Schlafengehen beruhigt den Körper stärker als jede Meditation. Und Bewegung tut gut, wenn sie bewusste erfolgt: Spaziergänge, leichtes Radeln und Yoga harmonisieren. Intensives Training stärkt, wenn Regenerationszeiten beachtet werden.

Auch die Ernährung kann entlasten. Im Dezember ist nicht Verzicht entscheidend, sondern Struktur. Morgens etwas Eiweiß, mittags eine warme Mahlzeit und abends leichter essen, Süßes bewusst einbauen. Der Körper reagiert positiv, wenn der Stoffwechsel nicht permanent Achterbahn fährt.

Ein einfaches Gericht, das Ruhe bringt: eine kleine Handvoll rote Linsen mit etwas Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, mit Brühe aufgießen, zehn Minuten köcheln, etwas Spinat zugeben und mit Kurkuma und Zitrone abschmecken. Wärmt, sättigt und stabilisiert.

Cortisol ist kein Gegner. Es zeigt nur, was zu viel geworden ist. Wer sein Stresssystem kennt, kommt leichter durch den Dezember – und deutlich entspannter durch die Adventszeit.

 

7 TIPPS:

  1. Morgens Licht: Tageslicht ist der stärkste natürliche Taktgeber für Cortisol.
  2. Feste Schlafenszeiten: Wer ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett geht und aufsteht, stabilisiert den Rhythmus sofort.
  3. Drei Mahlzeiten statt Dauer-Snacks: Stabile Blutzuckerwerte bedeuten weniger Cortisolsprünge – gerade im Dezember.
  4. Zucker und Alkohol maßvoll: Genießen ja, aber nicht im Dauertakt. Wie wäre es z. B. mit zuckerfreien Weihnachtsplätzchen, gesüßt mit Stevia?
  5. Lockere Bewegung: Sanfte Aktivität senkt Cortisol nachweislich und wirkt schon nach wenigen Tagen.
  6. Kurze Pausen statt Daueranspannung: Alle anderthalb Stunden einmal innehalten, atmen, bewegen.
  7. Abends vor dem Zubettgehen eine Stunde ohne Das beruhigt das Nervensystem stärker als jede Meditation.

    Und zusätzlich: Unterstützung, wenn es nötig ist:
    Wer in besonders belasteten Zeiten schnell aus dem Takt gerät, kann seinen Körper ergänzend mit Magnesium oder Omega-3 unterstützen. Beide Stoffe beruhigen das Stresssystem, ohne zu dämpfen, und passen gut in einen vollen Dezember.

 

Cortisol zu verstehen, ist der erste entscheidende Schritt – und genau das vermitteln Svea Golinske und Dr. med. Peter Heilmeyer mit ihrem fundierten, leicht verständlichen Ratgeber, der zeigt, wie man sein Stresssystem mit einfachen, alltagstauglichen Maßnahmen selbst beruhigen kann.

 

www.mankau-verlag.de 

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