Svenja Hofert – Mindshift
[Werbung*Unbezahlt]
Umdenken mal anders
„Wir haben versucht, ein bisschen wie Computer zu werden“, das ist das Credo des neuen Buches „Mindshift“ von Svenja Hofert. Doch statt den gewünschten Erfolgen, hat uns die moderne Arbeitswelt Kreativität und Intuition abtrainiert. Genau diese sind aber nötig, um Konformität und Schubladen- denken abzuschütteln und der Arbeitswelt von morgen gewachsen zu sein.
In den Zeiten von Industrie 4.0 und Digitalisierung werden die analytischen Aufgaben immer mehr von Computern übernommen – diese können jedoch nicht die innovative, kreative Wahrnehmung eines Menschen ersetzen. Berechnendes Kalkül und ob- jektive Betrachtungsweise sind in Unternehmen immer weniger gefragt. „Kreativität, Intuition und Empathie sind die Kompetenzen der Zukunft“, er- klärt die Unternehmensberaterin und Erfolgsautorin Svenja Hofert.
Immer mehr Unternehmen setzen diese Fähigkeiten voraus. Um diese auch in der Arbeitswelt erfolgreich ein- und umzusetzen, braucht es eine mentale Neu- konfigurierung. Mit Svenja Hoferts neuen Buch „Mindshift“ wird genau das gefördert: Das Umden- ken, das Neudenken, das Querdenken. Ihre 22 ver- schieden Mindshifts zielen exakt darauf ab und nehmen jeweils einen Aspekt in Angriff, der für Ler- nen, Leben und Arbeiten wichtig ist. „Regeln bre- chen eröffnet Chancen, das ist das Erfolgsrezept für die Arbeitswelt der Zukunft“, davon ist Hofert über- zeugt.
Die Handlungsanleitungen, zahlreichen Grafiken und Tipps in „Mindshift“ eröffnen neue Perspekti- ven, Blickwinkel und Sichtweisen auf die menschli- chen Fähigkeiten. Coachingfragen und Übungen zeigen, was man innerhalb weniger Minuten tun kann, was in sechs Wochen zu erreichen ist und was man im Team alles schaffen kann.
Mit „Mindshift“ merkt man schnell: Gedanken- sprünge und Flexibilität bringen sehr viel weiter als das statische Geradeaus – und man ist fit für die Arbeitswelt von morgen.
Gespräch mit Svenja Hofert über „Mindshift – Mach Dich fit für die Arbeitswelt von morgen“
Wie haben sich die Anforderungen der Arbeitswelt in Zeiten von Industrie 4.0 und Digi- talisierung verändert?
Svenja Hofert: In der ersten Phase der Industrialisierung waren wir selbst Werkzeuge, lebendige Tools. Wir schafften hart und körperlich. Wir brauchten kein Mindset, keine besondere Einstellung außer der, sich fleißig abzurackern. In der zweiten Phase wurden Maschinen die Tools. Wir begannen, sie zu steu- ern, und bildeten unsere technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten aus. In der dritten Phase kam Soft- ware hinzu, die wir zur Auswertung und Optimierung von Prozessen und schließlich zur Automatisierung von Routinen nutzten. Das alles erforderte vor allem analytisches Prozessdenken, Regeleinhaltung und Konformität. Wir haben dabei versucht, ein bisschen wie Computer zu werden.
In der vierten Phase befinden wir uns mitten in der Digitalisierung. Wir stellen fest, dass ein anderes Zeitalter angebrochen ist. Kreativität, Intuition und Empathie sind jetzt die Kompetenzen der Zukunft. Woran wir uns in drei Phasen gewöhnt haben, wird plötzlich zum Hindernis. Denn künstliche Intelligenz kann einen Großteil unserer Aufgaben übernehmen — bis auf jene, die Kreativität, Intuition und Empa- thie erfordern. Eine friedliche Koexistenz von Mensch und künstlicher Intelligenz erfordert Rückbesin- nung und die Rückgewinnung verlorener Menschenkräfte. Kein Computer kann so empathisch, intuitiv und kreativ sein wie wir.
Welche Chancen bietet die neue Arbeitswelt?
Svenja Hofert: Die wichtigste Chance liegt darin, die neue Arbeitswelt mitzugestalten. Jeder entscheidet mit darüber, was wir aus all den neuen Möglichkeiten machen und wie wir sie verwenden. Wir können uns von Arbeit befreien, die keine Freude bereitet, aber auch Menschheitsprobleme lösen. Der eine sieht Risiken, der andere Chancen. Ich sehe vor allem, dass wir – Sie und ich – entscheiden, was aus dieser Welt wird. Ich bin mir allerdings sicher, dass das nur gelingen kann, wenn wir die Vorteile der Künstlichen Intelligenz bewusst nutzen und die Gefahren von Datenmonstern begrenzen.
Mensch oder Computer – Wer wird Ihrer Meinung nach, die Arbeitswelt von morgen dominieren?
Svenja Hofert: Wenn wir nicht wollen, dass Roboter irgendwann den Menschen ausrotten wie der Homo Sapiens den Neandertaler, müssen wir jetzt die Weichen stellen. Der Computer ist kein Feind, wenn wir ihn als das programmieren, was er sein soll. Wir sollten mit dem Wettstreit um noch mehr menschliche Expertise, Analysefähigkeit und technisch-mathematische Intelligenz aufhören.
Das bedeutet, dass sich jeder auf seine Stärken besinnt: Mensch und Roboter, Hand in Hand. Wir sind keine Feinde. Die Digitalisierung ist keine Bedrohung, wenn wir uns dafür entscheiden. Sie ist eine Chance, uns von mühsamer und langweiliger Lohnarbeit zu befreien – und unsere Gehirne zu verändern. Wenn wir den Raum der daraus entstehenden Möglichkeiten nutzen, kann sie die Welt retten, weil sieuns die Chance gibt, uns auf wesentliche Herausforderungen wie die Bildung, Überbevölkerung, das Arm-Reich-Gefälle und die Folgen des Klimawandels zu konzentrieren.
Gibt es Berufszweige, die einem besonders starken Wandel unterliegen?
Svenja Hofert: Auf den ersten Blick sind es die einfachen Tätigkeiten, die am schnellsten wegfallen. Die Sprachtechnologie schreitet schnell voran. Nicht unwahrscheinlich, dass ein Computer bald die lästige Kaltakquise übernimmt. Im Bewerbungsprozess sind längst Chatbots aktiv.
Ich denke, dass wir uns vieles aber einfach noch gar nicht vorstellen können. Kürzlich suchte eine Be- hörde einen „Mindsetter“. Das hört sich verrückt an und man möchte sagen „spinnt ihr?“, aber dort entstehen auch neue Jobprofile, die so gar nichts mehr mit dem zu tun haben, was wir kennen. Einiges ist berechenbar, etwa dass wir Übersetzungen in der bekannten Form der Wort-für-Wort-Übersetzung nicht mehr brauchen – aber vieles ist auch noch gar nicht absehbar. Wenn wir aber beim Beispiel der Kaltakquise bleiben, zeigen sich auch die Chancen. Fast niemand macht das gern. Dem Computer aber ist es egal…
Was ist mit Menschen, die sich nicht so leicht umstellen können? Bleiben die zukünftig auf der Strecke?
Svenja Hofert: Alle werden sich umstellen müssen. Der Mensch hat sich immer angepasst. Aber die Verhältnisse könnten sich umkehren. Die vergangenen Jahrzehnte waren vor allem auf Menschen zu- geschnitten, die sich dem Leistungskredo unterworfen haben. Die Zukunft könnte wieder mehr den Frei- denkern vorbehalten sein. Das könnte man mit der Aufklärung vergleichen, damals ging es auch darum, den Fortschritt zu ermöglichen und das alte Denken zu verdrängen. Im Unterschied zu dieser Zeit, geht es nunmehr aber nicht um rationales Denken, sondern um intuitives. Das haben wir den Robotern näm- lich voraus. Und das Human Brain Projekt der Europäischen Union ist noch lange nicht soweit, dass dies sich ändern könnte.
Was empfehlen Sie jungen Menschen, die jetzt ins Berufsleben starten?
Svenja Hofert: Sie brauchen eine starke Persönlichkeit, viel mehr als in meiner Generation üblich. Sie müssen andere Weichen stellen. Sie müssen sich auch gegenüber der KI positionieren, aber nicht im Leistungswettbewerb, sondern in Kooperation. Sie sollten sich bewusst sein, dass sie jederzeit ent- scheiden können, der oder die zu werden, die sie sein wollen. Überhaupt sollten sie sie sich fragen, welchen Sinn sie ihrer Existenz geben wollen. Denn sie werden mehr als je eine Generation zuvor in der Lage sein, das zu denken und in Handlung zu übersetzen. Im Grunde ist dann völlig egal, was man studiert, es sollte nur etwas sein, was den Kopf öffnet und nicht schließt. Ich hätte da eine leichte Prä- ferenz zu Mix-Studiengängen und etwas Technik und Philosophie dabei. Aber weniger, um dann als fleißiger Angestellter zu überleben, sondern um mit dem Wissen mitgestalten zu können.
Ihr neues Buch trägt den Titel „Mindshift“. Was genau hat man sich unter „Minds- hift“ vorzustellen?
Svenja Hofert: Wenn sich „Mind“ und „Shift“ verbinden, dann entsteht ein Hebel, um das Denken, Fühlen und Handeln für die Zukunft zu verändern. Denken, Fühlen und Handeln wurden lange Zeit getrennt. Die Folge war eine künstliche Entkopplung, die der bisherigen Arbeitswelt geschuldet war. Hier stand das Handeln im Zentrum, Maßstab war ein Jobprofil, an das sich der Mensch anpassen musste. Wenn der Maßstab jedoch immer öfter Selbstverantwortung, ein kreatives Ergebnis und fruchtbare Kollabora- tion ist, wird individuelles Denjen und Fühlen zum Dreh- und Angelpunkt.
Mindshifts bauen auf entwicklungspsychologischen und neurobiologischen Erkenntnissen auf und sind in meiner langjährigen Praxis immer wieder erprobt worden. Sie regen zur Reflexion an, welche die Basis jeder persönlichen und kollektiven Entwicklung ist. Sie fördern das Entstehen von neuen Verbin- dungen im Gehirn, was dem Lernen auf die Sprünge hilft. Letztendlich dehnen Sie Ihre Gedanken wie Yoga für den Kopf und erhöhen so Ihre geistige Flexibilität. Sie eröffnen sich einen neuen Zugang zu Veränderung sowie zu den Zukunftskompetenzen Kreativität, Empathie und Intuition.
Wer sollte Ihr neues Buch unbedingt lesen?
Svenja Hofert: Ich wünsche mir, dass mein Buch von denen gelesen wird, die ihre Welt und die von anderen ändern möchten. Die sich in Frage stellen, um die eigenen Ideen und Gedanken dadurch auf ein anderes Level zu heben. Das sind die Treiber, Gestalter, Vorangeher. Schön wäre es aber auch, die zu erreichen, die eine Hand suchen, die sie über die Brücke der Veränderung zum Neuen führt.
Über die Autorin
Svenja Hofert ist Managementberaterin, hält Impuls- vorträge und bildet Coaches und Führungskräfte aus. Sie ist seit 2015 gemeinsam mit Thorsten Visbal ge- schäftsführende Gesellschafterin von Teamworks GTQ Gesellschaft für Teamentwicklung und Qualifizierung. Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte hat sie über 30 Bücher geschrieben. Standen zunächst die Themen Karriere und Beruf im Mittelpunkt, erweiterte sie ihren Blick ab 2004 auf Gründung, Management und Unter- nehmensführung, Der rote Faden blieb die Verknüpfung von betriebswirtschaftlichen, philosophischen und psy- chologischen Perspektiven – und ein Fokus-Thema: Die Entwicklung des Mindsets von Menschen, Gruppen, Organisationen.
Gespräch mit Svenja Hofert über „Mindshift – Mach Dich fit für die Arbeitswelt von morgen“
Wie haben sich die Anforderungen der Arbeitswelt in Zeiten von Industrie 4.0 und Digi- talisierung verändert?
Svenja Hofert: In der ersten Phase der Industrialisierung waren wir selbst Werkzeuge, lebendige Tools. Wir schafften hart und körperlich. Wir brauchten kein Mindset, keine besondere Einstellung außer der, sich fleißig abzurackern. In der zweiten Phase wurden Maschinen die Tools. Wir begannen, sie zu steu- ern, und bildeten unsere technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten aus. In der dritten Phase kam Soft- ware hinzu, die wir zur Auswertung und Optimierung von Prozessen und schließlich zur Automatisierung von Routinen nutzten. Das alles erforderte vor allem analytisches Prozessdenken, Regeleinhaltung und Konformität. Wir haben dabei versucht, ein bisschen wie Computer zu werden.
In der vierten Phase befinden wir uns mitten in der Digitalisierung. Wir stellen fest, dass ein anderes Zeitalter angebrochen ist. Kreativität, Intuition und Empathie sind jetzt die Kompetenzen der Zukunft. Woran wir uns in drei Phasen gewöhnt haben, wird plötzlich zum Hindernis. Denn künstliche Intelligenz kann einen Großteil unserer Aufgaben übernehmen — bis auf jene, die Kreativität, Intuition und Empa- thie erfordern. Eine friedliche Koexistenz von Mensch und künstlicher Intelligenz erfordert Rückbesin- nung und die Rückgewinnung verlorener Menschenkräfte. Kein Computer kann so empathisch, intuitiv und kreativ sein wie wir.
Welche Chancen bietet die neue Arbeitswelt?
Svenja Hofert: Die wichtigste Chance liegt darin, die neue Arbeitswelt mitzugestalten. Jeder entscheidet mit darüber, was wir aus all den neuen Möglichkeiten machen und wie wir sie verwenden. Wir können uns von Arbeit befreien, die keine Freude bereitet, aber auch Menschheitsprobleme lösen. Der eine sieht Risiken, der andere Chancen. Ich sehe vor allem, dass wir – Sie und ich – entscheiden, was aus dieser Welt wird. Ich bin mir allerdings sicher, dass das nur gelingen kann, wenn wir die Vorteile der Künstlichen Intelligenz bewusst nutzen und die Gefahren von Datenmonstern begrenzen.
Mensch oder Computer – Wer wird Ihrer Meinung nach, die Arbeitswelt von morgen dominieren?
Svenja Hofert: Wenn wir nicht wollen, dass Roboter irgendwann den Menschen ausrotten wie der Homo Sapiens den Neandertaler, müssen wir jetzt die Weichen stellen. Der Computer ist kein Feind, wenn wir ihn als das programmieren, was er sein soll. Wir sollten mit dem Wettstreit um noch mehr menschliche Expertise, Analysefähigkeit und technisch-mathematische Intelligenz aufhören.
Das bedeutet, dass sich jeder auf seine Stärken besinnt: Mensch und Roboter, Hand in Hand. Wir sind keine Feinde. Die Digitalisierung ist keine Bedrohung, wenn wir uns dafür entscheiden. Sie ist eine Chance, uns von mühsamer und langweiliger Lohnarbeit zu befreien – und unsere Gehirne zu verändern. Wenn wir den Raum der daraus entstehenden Möglichkeiten nutzen, kann sie die Welt retten, weil sieuns die Chance gibt, uns auf wesentliche Herausforderungen wie die Bildung, Überbevölkerung, das Arm-Reich-Gefälle und die Folgen des Klimawandels zu konzentrieren.
Gibt es Berufszweige, die einem besonders starken Wandel unterliegen?
Svenja Hofert: Auf den ersten Blick sind es die einfachen Tätigkeiten, die am schnellsten wegfallen. Die Sprachtechnologie schreitet schnell voran. Nicht unwahrscheinlich, dass ein Computer bald die lästige Kaltakquise übernimmt. Im Bewerbungsprozess sind längst Chatbots aktiv.
Ich denke, dass wir uns vieles aber einfach noch gar nicht vorstellen können. Kürzlich suchte eine Be- hörde einen „Mindsetter“. Das hört sich verrückt an und man möchte sagen „spinnt ihr?“, aber dort entstehen auch neue Jobprofile, die so gar nichts mehr mit dem zu tun haben, was wir kennen. Einiges ist berechenbar, etwa dass wir Übersetzungen in der bekannten Form der Wort-für-Wort-Übersetzung nicht mehr brauchen – aber vieles ist auch noch gar nicht absehbar. Wenn wir aber beim Beispiel der Kaltakquise bleiben, zeigen sich auch die Chancen. Fast niemand macht das gern. Dem Computer aber ist es egal…
Was ist mit Menschen, die sich nicht so leicht umstellen können? Bleiben die zukünftig auf der Strecke?
Svenja Hofert: Alle werden sich umstellen müssen. Der Mensch hat sich immer angepasst. Aber die Verhältnisse könnten sich umkehren. Die vergangenen Jahrzehnte waren vor allem auf Menschen zu- geschnitten, die sich dem Leistungskredo unterworfen haben. Die Zukunft könnte wieder mehr den Frei- denkern vorbehalten sein. Das könnte man mit der Aufklärung vergleichen, damals ging es auch darum, den Fortschritt zu ermöglichen und das alte Denken zu verdrängen. Im Unterschied zu dieser Zeit, geht es nunmehr aber nicht um rationales Denken, sondern um intuitives. Das haben wir den Robotern näm- lich voraus. Und das Human Brain Projekt der Europäischen Union ist noch lange nicht soweit, dass dies sich ändern könnte.
Was empfehlen Sie jungen Menschen, die jetzt ins Berufsleben starten?
Svenja Hofert: Sie brauchen eine starke Persönlichkeit, viel mehr als in meiner Generation üblich. Sie müssen andere Weichen stellen. Sie müssen sich auch gegenüber der KI positionieren, aber nicht im Leistungswettbewerb, sondern in Kooperation. Sie sollten sich bewusst sein, dass sie jederzeit ent- scheiden können, der oder die zu werden, die sie sein wollen. Überhaupt sollten sie sie sich fragen, welchen Sinn sie ihrer Existenz geben wollen. Denn sie werden mehr als je eine Generation zuvor in der Lage sein, das zu denken und in Handlung zu übersetzen. Im Grunde ist dann völlig egal, was man studiert, es sollte nur etwas sein, was den Kopf öffnet und nicht schließt. Ich hätte da eine leichte Prä- ferenz zu Mix-Studiengängen und etwas Technik und Philosophie dabei. Aber weniger, um dann als fleißiger Angestellter zu überleben, sondern um mit dem Wissen mitgestalten zu können.
Ihr neues Buch trägt den Titel „Mindshift“. Was genau hat man sich unter „Minds- hift“ vorzustellen?
Svenja Hofert: Wenn sich „Mind“ und „Shift“ verbinden, dann entsteht ein Hebel, um das Denken, Fühlen und Handeln für die Zukunft zu verändern. Denken, Fühlen und Handeln wurden lange Zeit getrennt. Die Folge war eine künstliche Entkopplung, die der bisherigen Arbeitswelt geschuldet war. Hier stand das Handeln im Zentrum, Maßstab war ein Jobprofil, an das sich der Mensch anpassen musste. Wenn der Maßstab jedoch immer öfter Selbstverantwortung, ein kreatives Ergebnis und fruchtbare Kollabora- tion ist, wird individuelles Denjen und Fühlen zum Dreh- und Angelpunkt.
Mindshifts bauen auf entwicklungspsychologischen und neurobiologischen Erkenntnissen auf und sind in meiner langjährigen Praxis immer wieder erprobt worden. Sie regen zur Reflexion an, welche die Basis jeder persönlichen und kollektiven Entwicklung ist. Sie fördern das Entstehen von neuen Verbin- dungen im Gehirn, was dem Lernen auf die Sprünge hilft. Letztendlich dehnen Sie Ihre Gedanken wie Yoga für den Kopf und erhöhen so Ihre geistige Flexibilität. Sie eröffnen sich einen neuen Zugang zu Veränderung sowie zu den Zukunftskompetenzen Kreativität, Empathie und Intuition.
Wer sollte Ihr neues Buch unbedingt lesen?
Svenja Hofert: Ich wünsche mir, dass mein Buch von denen gelesen wird, die ihre Welt und die von anderen ändern möchten. Die sich in Frage stellen, um die eigenen Ideen und Gedanken dadurch auf ein anderes Level zu heben. Das sind die Treiber, Gestalter, Vorangeher. Schön wäre es aber auch, die zu erreichen, die eine Hand suchen, die sie über die Brücke der Veränderung zum Neuen führt.
Foto: “Mindshift – Mach dich fit für die Arbeitswelt von morgen von Svenja Hofert.”
kartoniert, 312 Seiten
Erscheinungstermin: 05.03.2019
ISBN 9783593509853
€ 19,95 (D)
ISBN 978-3-593-50985-3 2019, Campus Verlag
Fotocredit + Quelle: Campus Verlag
https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/karriere/beruf-erfolg/mindshift-15325.html