Terri Cole: Too Much!

Terri Cole: Too Much!

Cover: “”Too Much!“ von Terri Cole” / Fotocredit & Quelle: © Mankau Verlag

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Selbstfürsorge statt Selbstaufgabe


Das neue Buch „Too Much!“ von Bestsellerautorin und Psychotherapeutin Terri Cole wendet sich vor allem an Frauen, die immer nur für andere da sind, sich für alle und alles verantwortlich fühlen – und sich dabei selbst zu verlieren drohen. Die Beziehungsexpertin zeigt Wege auf, den Überlastungskreislauf zu durchbrechen und das Leben neu zu entdecken.

Frauen aus allen Gesellschaftsschichten werden zu oft von der unbewussten Überzeugung getrieben, dass die Welt allein auf ihren Schultern lastet – und dass es an ihnen sei, sämtliche Probleme im Alleingang zu lösen. Von der Termin- und Reiseplanung im Job über die Organisation von Haushalt und Familie bis hin zu den komplizierten Liebesbeziehungen von Freunden oder völlig Fremden werden dabei oft die Probleme anderer zu den eigenen gemacht.

Von Klein auf wurde vielen dieser Frauen eingetrichtert, sich nach den Wünschen und dem Wohlergehen anderer zu richten. Wenn man jedoch übermäßig funktioniert, um sich wertgeschätzt, anerkannt oder geliebt zu fühlen, hat das wenig mit echter Fürsorge zu tun – und man tut damit weder sich noch den anderen einen Gefallen, davon ist die US-amerikanische Psychotherapeutin und Bestsellerautorin Terri Cole überzeugt. Es gilt, sich bewusst und willentlich zu engagieren und zu klären, was in die eigene Zuständigkeit fällt und was nicht.

Terri Cole gehörte früher selbst zu diesen übermotivierten und hochengagierten Menschen und verbrachte daher viel Zeit damit, die „Grundlagen dieser hochfunktionalen Co-Abhängigkeit zu erforschen und herauszufinden, wie ich anderen beibringen kann, die psychischen Knoten zu lösen, deretwegen wir uns die Hacken ablaufen.“ Nachdem sie in ihrem ersten Buch „Boundary Boss“ zeigte, wie es gelingt, sich selbst erfolgreich abzugrenzen, geht es in „Too Much!“ um die Heilung von dem Drang, „alles für alle tun und sein zu wollen“. Damit will sie helfen, einen Weg raus aus Verhaltensmustern zu finden, die Energie rauben, uns emotional erschöpfen und den echten und wichtigen Beziehungen schaden.

 

“Too Much!” von Terri Cole
Für alle, die zu viel geben, tun, machen, denken, fühlen!
Den Überlastungskreislauf durchbrechen und das Leben neu entdecken

Mankau Verlag, 1. Auflage August 2025
Klappenbroschur, 13,5 × 21,5 cm, 270 Seiten
ISBN 978-3-86374-767-1
22,70 Euro (A)

 

www.mankau-verlag.de

Über die Autorin
Terri Cole ist zugelassene Psychotherapeutin und Expertin für Beziehungen und Empowerment. Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet sie mit einer Vielzahl von Klienten zu-sammen, die von Hausfrauen bis hin zu Prominenten und Fortune-500-CEOs reichen. Sie hat die Gabe, komplexe psychologische Konzepte verständlich und umsetzbar zu vermitteln, sodass ihre Leserinnen und Leser nachhaltige Veränderungen erreichen können. Über ihren Blog, ihre Social-Media-Kanäle, ihre Kurse und ihren beliebten Pod-cast, die Terri Cole Show, inspiriert sie wöchentlich rund eine halbe Million Menschen.

 

Interview mit der erfolgreichen Psychotherapeutin und Bestseller-Autorin Terri Cole

„Empathie ist etwas Schönes – aber sie darf nicht zur Selbstaufopferung führen!“

Wenn Sie sich chronisch erschöpft fühlen oder das Gefühl haben, dass Ihre Beziehungen Sie auslaugen, ist es an der Zeit, gesündere Grenzen zu finden und Ihr eigenes Wohlbefinden in den Vordergrund zu stellen. Ich möchte Ihnen helfen, den Kreislauf von Überforderung, Überfunktion und emotionaler Erschöpfung zu durchbrechen und Ihre Energie, Zeit und Ihren Selbstwert zurückzugewinnen – ohne Schuldgefühle.“ Die erfolgreiche Psychotherapeutin und Bestseller-Autorin („Boundary Boss“) Terri Cole zeigt in ihrem Ratgeber „Too Much!“, wie man aus dem Hamsterrad des „Zuviels“ ausbrechen, die eigenen emotionalen Muster heilen und das richtige Maß an (Selbst-)Fürsorge finden kann.

 

Nach Ihrem Bestseller „Boundary Boss“ erscheint Ihr neues Buch in deutscher Sprache. Worauf dürfen sich die Leserinnen und Leser von „Too Much!“ freuen?

Terri Cole: „Too Much!“ hilft engagierten, einfühlsamen Menschen, den Kreislauf von Überforderung, Überfunktion und emotionaler Erschöpfung zu durchbrechen. Die Leserinnen und Leser werden lernen, gesündere Grenzen zu setzen, ihre Muster „hochfunktionaler Co-Abhängigkeit“ (wie ich es nenne) zu erkennen und ihre Energie, Zeit und ihren Selbstwert zurückzugewinnen – ohne Schuldgefühle.

 

Für Ihr Buch haben Sie das eben erwähnte Konzept der „hochfunktionalen Co-Abhängigkeit“ (HFC) entwickelt. Welche Erfahrungen haben Sie dazu inspiriert, und was ist genau darunter zu verstehen?

Terri Cole: In meiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Therapeut habe ich ein Muster bei engagierten Klientinnen und Klienten festgestellt, die zwar erfolgreich zu sein schienen, aber innerlich ausgebrannt und erschöpft waren, weil sie sich stets um die Bedürfnisse aller anderen kümmerten. „HFCs“ sind übermäßig an den Gefühlen, Entscheidungen, Erfahrungen und Resultaten anderer beteiligt, während sie aussehen, als hätten sie alles im Griff. Das ist eine spezielle Form der Co-Abhängigkeit, nur mit einem besseren „Branding“.

 

Es sind insbesondere erfolgreiche, engagierte und empathische Menschen, die sich für alles und alle anderen verantwortlich fühlen und dementsprechend handeln. Was löst dieses Übermaß an Einfühlung und Funktionalität aus, und welche Folgen hat es für die Betroffenen?

Terri Cole: Dieses Muster beginnt oft in der Kindheit, wenn Liebe und Sicherheit an Bedingungen geknüpft sind. Übermäßige Empathie wird zu einer Überlebensstrategie. Der später zu zahlende Preis dafür? Chronischer Stress, Verbitterung, Überlastung, Burnout und Beziehungen, die sich einseitig oder unerfüllt anfühlen.

 

Wer „Co-Abhängigkeit“ hört, denkt meist an die Partner oder Familien von Suchtkranken. Was haben diese mit HFC gemeinsam, und worin besteht der Unterschied?

Terri Cole: Sowohl herkömmliche Co-Abhängige als auch HFCs stellen die Bedürfnisse anderer vor ihre eigenen und haben mit ihren Grenzen zu kämpfen. Der Unterschied ist, dass HFCs dazu neigen, sehr fähig und nach außen hin erfolgreich zu sein, und sich oft nicht bewusst sind, dass ihr selbstaufopferndes Verhalten eigentlich co-abhängig und ungesund ist.

 

Für andere da zu sein, selbstlos, einfühlsam und fürsorglich zu sein, sind Werte und Verhaltensweisen, die sozial erwünscht sind und durch die Erziehung vermittelt werden. Wo beginnt hier die Dysfunktionalität, und wie erkenne ich, dass etwas dagegen unternommen werden muss?

Terri Cole: Empathie ist etwas Schönes und Wichtiges – aber wenn sie zur Selbstaufgabe und Selbstaufopferung führt, wird sie dysfunktional. Wenn Sie sich chronisch erschöpft und nachtragend fühlen oder das Gefühl haben, dass Ihre Beziehungen Sie auslaugen, ist es an der Zeit, gesündere Grenzen zu finden und Ihr eigenes Wohlbefinden in den Vordergrund zu stellen.

 

Bei den von HFC Betroffenen dreht sich alles um Beziehungen, doch sind diese meist unausgewogen oder gar toxisch. Warum geraten HFCs oft an narzisstische Partner, und wie lässt sich dieses Beziehungschaos überwinden?

Terri Cole: HFCs sind darauf konditioniert, sich Liebe zu verdienen, indem sie zu viel geben oder sich selbst hintanstellen und „dienen“ – das kann Narzissten anziehen, die gerne nehmen und bedient werden wollen! Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, müssen wir unser Selbstwertgefühl steigern, unsere emotionalen Muster heilen und lernen, für beide Seiten erfüllende Beziehungen zu wählen.

 

Mit Ihrem Podcast „The Terri Cole Show“ inspirieren Sie wöchentlich mehr als 250.000 Zuhörer, und über die sozialen Medien erreichen Sie rund 500.000 Follower. Worin besteht Ihr Erfolgsgeheimnis, und was spricht die Menschen Ihrer Meinung nach besonders an?

Terri Cole: Ich bin eine von ihnen. Alles, was ich lehre, ist etwas, das ich persönlich lernen musste. Ich verpflichte mich auch, meine Wahrheit liebevoll zu sagen und jede Woche umsetzbare Werkzeuge zu liefern, die funktionieren. Die Menschen bestätigen mir, dass sie von meinem direkten und doch mitfühlenden Ansatz begeistert sind und es zu schätzen wissen, dass ich das, was ich lehre, erlebt und gelebt habe. Ich helfe ihnen, sich gesehen und verstanden zu fühlen, und ermächtige sie, sich zu verändern. Sie glauben mir: Wenn ich mich ändern, wachsen und mich weiterentwickeln konnte und kann, dann können sie das auch. Sie wissen, dass ich mich aufrichtig dafür einsetze, dass sie im Leben das bekommen, was sie wollen.

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