Drei Karriere-Frauen über Familie, Arbeit und ihren täglichen Balanceakt
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„Als ‚Working Mum‘ brauchst du Verbündete, sonst ist es unmöglich!“
Auf einen Blick:
- Interviews mit drei Frauen, die Karriere und Familie verbinden
- Zeitmanagement, Flexibilität, Betreuungskosten als kritische Punkte
- Beziehungen, Netzwerk, Unterstützung sind erfolgsentscheidend
- Vorrang für Kinder im Alltag sicherstellen
Unter den knapp 300 Mitarbeitern von Paysafe in Wien sind 44 % Frauen. Viele von ihnen haben Kinder und stehen daher im Spannungsfeld zwischen Karriere und Familie. Drei dieser Frauen schildern aus sehr unterschiedlichen Perspektiven, wie sie den Alltag meistern und was sie anderen Frauen empfehlen.
„Meine Kinder sind 2 und 5 Jahre alt, und mein Ehemann ist wie ich beruflich stark gefordert“, erzählt Veronika Missbichler. Sie verantwortet beim Online-Zahlungsspezialisten paysafecard, Teil der Paysafe Gruppe, die laufenden Business Operations, derzeit in einer auf 80% der Vollarbeitszeit reduzierten Elternteilzeit. „Der Kindergarten reicht oft nicht für die ganze Arbeitszeit aus. Ohne die eigenen Eltern und manchmal auch einen Babysitter wäre unser Leben so nicht möglich.“ Ein großes Plus: Der flexible Arbeitgeber. „Spontan nötige Überstunden sind eine große Herausforderung. Allerdings habe ich aber auch viele Freiheiten in der Zeitgestaltung, die es mir leichter machen. Flexi-time und großzügige Mobile Work-Regelungen zeigen, dass hier großes Vertrauen zum Team herrscht, und davon profitiert die Familie.“
Ähnlich sieht das auch Tanja Kuljic. Sie managt bei Paysafe Pay Later, ebenfalls Teil der Paysafe Gruppe, das Risk Management in einem 35-Stunde-Job. Ihr Traum: „Ein Kindergarten im Haus wäre natürlich ideal, aber auch mit einem Arbeitgeber, der wie Paysafe mitdenkt und den individuellen Bedürfnissen soweit es irgendwie geht entgegenkommt, ist schon viel gewonnen. Mein Mann und ich haben keine Verwandten in Wien. Mir hilft, dass mein Ex-Mann und Vater meines ersten Kindes sehr engagiert mithilft und wir drei Erwachsenen uns für die Betreuung der beiden Kinder gut abstimmen können. Und Paysafe ist wirklich eine family-friendly company.“ Ihr Tip für Frauen? „Get a second husband … im Ernst: Zeitmanagement und Organisation sind entscheidend, bis dahin, sich das Outfit für den nächsten Tag schon am Abend rauszulegen, damit man im morgendlichen Chaos nicht auch noch daran denken muss.“
Eine zusätzliche Herausforderung lebt Claire Gates, CEO von Paysafe Pay Later: Während ihr Arbeitsplatz an zumindest vier Tagen der Woche in Wien ist, lebt ihre Familie in England. „Mein Ehemann ist ein ‚stay-at- home dad‘, der während meiner Abwesenheit bei den Kindern ist. In Ausnahmefällen springen manchmal Familie und Freunde ein. Obwohl bezahlte Betreuung in meiner Heimat extrem teuer ist, war das doch eine wesentliche Unterstützung als die Kinder noch klein waren.“ Da sie selbst mit der Herausforderung vertraut ist, stellt sie in ihrer Rolle als CEO sicher, dass sie ihre Mitarbeiter (Männer und Frauen gleichermaßen), die Eltern sind, unterstützt und es ihnen ermöglicht, die vom Unternehmen gebotene Flexibilität voll auszuschöpfen. “Vielfalt ist für jedes Unternehmen lebensnotwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben, und das leben wir bei Paysafe wirklich. Wir bemühen uns um ein integratives und flexibles Arbeitsumfeld, um nicht nur Spitzentalente, sondern ein vielfältiges Team anzuziehen, wo jede und jeder eine breite Palette von Perspektiven und Erfahrungen in die Arbeit und das Unternehmen als Ganzes einbringt. Meine Geschichte ist nur ein Beispiel dafür, und ich setze mich dafür ein, unserem Team die gleiche Flexibilität und ein integratives Arbeitsumfeld zu bieten.“
Fazit der drei Karriere-Frauen und Mütter:
„Alleine ist es unmöglich, als Frau mit Kindern Karriere zu machen“, sind sich Missbichler, Kuljic und Gates einig. Ein entgegenkommender Arbeitgeber, lebbares Modell mit dem Partner, der Rückgriff auf Familie oder Freunde, die Leistbarkeit bezahlter Betreuung – zumindest eines davon muss vorhanden sein. „Ein Betreuungsnetzwerk ist ideal“, so Veronika Missbichler, und Tanja Kuljic ergänzt: „Man muss sich als Eltern mit Karriere auch die eigene Zeitnutzung ansehen. Wir verbringen viel zu viel Zeit im Internet und am Handy. Diese Zeit einsparen und sinnvoll verwenden, da könnte man nebenbei noch ein Studium machen…“