Zukunft.Frauen und IV fordern strukturelle Reformen
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Wachstums-Impulse beim Neujahrempfang des Zukunft.Frauen Alumnae Clubs
Am 26. Jänner 2026 lud der Zukunft.Frauen Alumnae Club (ZFAC) zum Neujahrsempfang ins Haus der Industrie. Zahlreiche Top-Managerinnen und Manager diskutierten über die aktuelle Wirtschaftslage und wie Österreich wieder zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit finden kann. In ihrer Keynote sprach sich die schwedische Botschafterin Annika Ben David für gemeinsame europäische Lösungen aus. Die Anwesenden waren sich einig: Die Politik ist gefordert, endlich tiefgreifende strukturelle Reformen umzusetzen.
Wenn der Zukunft.Frauen Alumnae Club (ZFAC) zum traditionellen Neujahrsempfang zusammenkommt, lädt das Managerinnen-Netzwerk auch männliche Wirtschaftsakteure ein, um über die aktuelle Wirtschaftslage im Land zu diskutieren. Im Zentrum des Austauschs stand diesmal die Frage, wie es gelingen kann, Österreich wirtschaftlich wieder nach vorne zu bringen. In seinem Eröffnungs-Impuls betonte IV-Generalsekretär Christoph Neumayr: „Wachstum ist kein Selbstläufer. Ohne strukturelle Reformen, klare Umsetzungsschritte und spürbare Entlastungen gefährden wir unseren Wohlstand. Deshalb müssen wir jetzt in die Umsetzung kommen und Innovation möglich machen. Es gilt, Herausforderungen in Chancen zu verwandeln und entschlossen zu handeln.“
In dieselbe Kerbe schlug ZFAC-Vorstandsvorsitzende Karen Fanto: „Unsere aktuelle ZFAC-Umfrage zeigt, dass in den Unternehmen sowohl Ideen als auch die nötige Innovationskraft vorhanden sind. Es hakt an den strukturellen Rahmenbedingungen, um die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen zu gewährleisten. Ein Drittel der Befragten sieht die Bürokratie als größten Bremsklotz der Innovationskraft.“ Laut einer aktuellen Umfrage, die der ZFAC unter seinen mehr als 400 Mitgliedern durchgeführt hat, schätzt der Großteil der befragten Managerinnen die wirtschaftliche Situation kurzfristig als stabil ein, sieht aber langfristig Handlungsbedarf. Für 27 Prozent der Befragten ist die Bürokratie das größte Risiko in der Wettbewerbsfrage. 20 Prozent sehen geopolitische Unsicherheiten und 18 Prozent den Fachkräftemangel als Hindernis beim Wachstum. Eine Risikominimierung und damit Wachstumschancen verorten die Managerinnen in strukturellen Reformen.
Vorbild Schweden, Impulse aus der Wirtschaft
In ihrer Keynote verdeutlichte die schwedische Botschafterin Annika Ben David, wie entscheidend Innovationskraft, Risikokultur und ein starker Kapitalmarkt für den wirtschaftlichen Erfolg Schwedens sind. Wenn Innovation gemeinsam gedacht, der europäische Binnenmarkt gestärkt und Kapital für Zukunftsprojekte mobilisiert würde, könnten Österreich, Schweden und die anderen EU-Länder zusammen viel mehr erreichen als jeder für sich. Die Botschaftern sprach sich für einen vertieften innereuropäischen Austausch aus, um vor allem in Industriebereichen, die einander ergänzen, europäische und globale Wachstumschancen zu nutzen.
Im Anschluss vertiefte ein hochkarätig besetztes Podium die in der Keynote angesprochenen Herausforderungen aus Industrie-, Start-up-, Finanzierungs- und Rechtsperspektive. Diskutiert wurden Lösungsansätze, die von einer modernen Fehler- und Innovationskultur über bessere Finanzierungs- und Risikokapitalstrukturen bis hin zu Fachkräftesicherung und Entbürokratisierung reichten. Am Podium diskutierten Axel Anderl (Partner DORDA Rechtsanwälte), Natascha Mißbach (CEO nagene GmbH), Christoph Neumayer (IV-Generalsekretär) und Beatrix Praeceptor (CEO Greiner Packaging), moderiert hat Jutta Perfahl-Strilka (stv. Vorstandsvorsitzende ZFAC und CEO hokify).
Gesehen wurden
Unter anderem netzwerkten beim Neujahrsempfang des Zukunft.Frauen Alumnae Clubs im Haus der Industrie: Christoph Neumayer (IV-Generalsekretär), Annika Ben David (schwedische Botschafterin), Axel Anderl (Partner DORDA Rechtsanwälte), Beatrix Czipetits (ZFAC-Vorstandsmitglied und Co-Pilotin), Michaela Dietl-Drack (Bankhaus Spängler), Karen Fanto (ZFAC-Vorstandsvorsitzende und Division Managerin bei Berndorf Bäderbau), Gudrun Feucht (Bereichsleiterin IV), Monika Köppl-Turyna (Director at EcoAustria), Gerlinde Layr-Gizycki (Gründerin und Managing Director INAMERA), Gerlinde Macho (IT-Unternehmerin), Eva Mandl (ZFAC-Vorstandsmitglied und GF Himmelhoch), Natascha Mißbach (Co-Founder und CEO nagene), Eva Mitsche (Executive Coach), Susanne Müller-Taborsky (ZFAC-Vorstandsmitglied und Managing Partner SMaRT), Jutta Perfahl-Strilka (stv. Vorstandsvorsitzende ZFAC und CEO hokify), Beatrix Praeceptor (CEO Greiner Packaging), Selma Prodanovic (Social Futurist), Maria Rauch-Kallat (Beraterin und Politikerin), Jana Streitmayer-Raith (IV), Gerlinde Tröstl-Katinger (ZFAC-Vorstandsmitglied und GF Metagro), Eva Weissenberger (Gründerin und GF Storytime MEDIA) u. v. m.