Weltfrauentag am 8. März: Statements von Frauen im Business
@frauenbusinessatalexa | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.
Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März geben Frauen aus den Bereichen Soziales, Immobilien, IT, Marketing, Personal & HR, Automobil und Finanzen sowie Kulinarik, Gastronomie, Hotellerie und Handel Einblicke in ihre Erfahrungen rund um Gleichberechtigung, Rollenbilder und strukturellen Wandel im Arbeitsleben. Ihre Statements zeigen, wo wir stehen, was sich bereits bewegt hat – und wo es noch klare Forderungen braucht.
Cornelia Wallner-Frisee, Präsidentin der Hilfsorganisation Africa Amini Alama
„Frauen sind die stillen Kräfte, die Gemeinschaften stärken – besonders im Maasailand. Ihre Stärke und ihr Wissen prägen die Zukunft. Wenn Mädchen Bildung, Selbstvertrauen und die Möglichkeit bekommen, neue Wege zu gehen, profitieren nicht nur sie selbst – sondern ganze Generationen. Gebildete Mädchen treffen bessere Entscheidungen für ihre Gesundheit, ihre Familie und ihre Gemeinschaft – so prägen sie das Leben ihrer Umgebung nachhaltig.”
Die Hilfsorganisation Africa Amini Alama umfasst eine Krankenstation, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsprojekte, Schulen, ein Waisenhaus und vier Wasserprojekte in Tansania. Finanziert werden die Projekte durch Spenden, eigene finanzielle Mittel, viele Helfer:innen und das nachhaltige Tourismusprojekt Africa Amini Life.
Christina Fadler, Gründerin und Obfrau der Patient:innen-Organisation „Die Fruchtbar“ – Verein Kinderwunsch Österreich
„Wenn die Politik über zu wenige Geburten spricht, darf sie jene nicht vergessen, die Kinder wollen, aber keine bekommen können. Unfruchtbarkeit betrifft viele Frauen und wird dennoch politisch weitgehend ignoriert. Wer eine höhere Geburtenrate fordert, muss auch Verantwortung für reproduktive Gesundheit übernehmen.“
Der Verein „Die Fruchtbar“ wurde im Jahre 2021 gegründet und gibt seither dem unerfüllten Kinderwunsch in Österreich eine Stimme, holt das Thema aus der Tabuzone und versucht die medizinischen und politischen Rahmenbedingungen für Betroffene zu verbessern.
Cornelia Samec, Head of Operations Central Europe & Diversity Lead, Tieto Austria
„Die Zukunft ist weiblich – davon bin ich überzeugt. Gerade die Tech-Branche, die unsere digitale Welt formt und gestaltet, braucht nicht nur mehr Frauen, sondern weibliche Stimmen, Perspektiven und Entscheiderinnen. Für mich bedeutet das, dass Frauen nicht erst um Sichtbarkeit kämpfen müssen, sondern dass Strukturen entstehen, in denen ihr Potenzial selbstverständlich anerkannt wird. Wenn Frauen mutig führen, Innovationen vorantreiben und Einfluss nehmen können, gewinnt am Ende das ganze Unternehmen. Und genau dafür arbeite ich – jeden einzelnen Tag.“
Cornelia Samec ist Head of Operations Central Europe und Diversity Lead bei Tieto Austria sowie langjährige Women-in-ICT-Botschafterin. Als Mentorin der internen Initiative „Women in Leadership“ fördert sie gezielt weibliche Führungskräfte. Tieto verfolgt eine ambitionierte Sustainability Charta: Bis 2030 sollen mindestens 30 % der Führungspositionen mit unterrepräsentierten Geschlechtern besetzt sein, zudem soll das globale Pay-Equity-Gap bis 2026 auf unter 5 % sinken.
Katharina Kräftner, Head of Legal, CELUM
„Der International Women’s Day 2026 steht unter dem Motto: ‚Rechte. Gerechtigkeit. Handeln. Für ALLE Frauen und Mädchen.‘ Das sind große, globale Forderungen. Aber jede:r kann im eigenen Unternehmen einen Beitrag leisten, tief verwurzelten Sexismus sowie Ungerechtigkeit zu bekämpfen und Verantwortung dafür zu übernehmen.“
Katharina Kräftner ist seit 2019 als Head of Legal für die rechtlichen Belange bei CELUM tätig und zudem Vizepräsidentin von UN Women Austria, dem Nationalen Komitee von UN Women. CELUM ist ein international tätiges österreichisches Softwareunternehmen mit einem Frauenanteil von 36 Prozent.
Andrea Laub, Head of Community + Reputation Management, SPiNNWERK
„Unsere Arbeits- und Führungsstrukturen sind historisch stark patriarchal geprägt. Wir müssen Führung daher neu denken und eine zeitgemäße Arbeitskultur schaffen, die Frauen Raum und Verantwortung einräumt. Um die Macht- und Rollenbilder zu verändern, ist es außerdem wichtig, weibliche Führung und Leistung in der Gesellschaft sichtbar zu machen – ohne dabei auf Geschlechterklischees zurückzugreifen.“
Andrea Laub ist seit 2019 Teil des Community + Reputation Managements bei SPiNNWERK, dessen Leitung sie 2022 übernommen hat. Die Wiener Digital Marketing-Agentur SPiNNWERK betreut und berät seit 2010 Kunden aus unterschiedlichsten Branchen wie Handel, Industrie und Immobilien.
Martina Hirsch, Geschäftsführerin s REAL
„Mit Mentoring bringen wir die Gleichberechtigung in der Immobilienbranche voran. Nachwuchstalente erhalten von ihren Mentor:innen nicht nur fachliches Wissen und praktische Erfahrung, sondern auch Zugang zu beruflichen Netzwerken. Insbesondere Frauen haben so die Chance, strukturelle Hürden zu überwinden und ihre Leistungen sichtbar zu machen. Eine Karriere in der Immobilienbranche ist sehr attraktiv und daher arbeite ich als Geschäftsführerin bei s REAL und als Vorständin im Salon Real daran, diese auch immer mehr Frauen möglich zu machen.“
Martina Hirsch ist Geschäftsführerin von s REAL Immobilien, nachdem sie die letzten 18 Jahre innerhalb des Unternehmens aufgestiegen ist. s REAL ist darauf spezialisiert, Menschen in allen Fragen rund um die Immobilie zu unterstützen. Als Vorständin des Frauennetzwerkes Salon Real setzt sich Martina Hirsch unter anderem für die Nachwuchsförderung ein.
Schima Labitsch, Chief Strategy Officer, refurbed
„Women’s Leadership in der Tech-Branche ist mehr als ein Titel – es geht darum, gleiche Chancen zu schaffen und anderen Wachstum zu ermöglichen. Doch Fortschritt erfordert strukturellen Wandel, insbesondere in technischen Rollen, in denen Frauen noch immer unterrepräsentiert sind; bei refurbed machen Frauen fast 50 % unseres Teams und 37 % der Führungspositionen aus. Für mich bedeutet Führung, diese Lücken anzuerkennen und sie durch faire Einstellung, Entwicklung und Beförderung aktiv zu schließen.“
Seit 2022 verantwortet Schima Labitsch als CSO die langfristige Strategie von refurbed, dem führenden Online-Marktplatz für professionell erneuerte Produkte. Ziel des 2017 in Wien gegründeten Unternehmens ist es, in ganz Europa nachhaltigeren Konsum zu ermöglichen.
Michaela Schneider, Managing Partner bei zeb.Austria
„Finanzen sind kein Männerthema – sie sind ein Lebensthema. Mein Interesse für Zahlen hat früh begonnen, und ich erlebe täglich, wie sehr Finanzbildung Frauen stärkt: im Alltag, bei Entscheidungen und in der persönlichen Unabhängigkeit. Frauen müssen sich vor Finanzthemen nicht fürchten – im Gegenteil. Mehr weibliche Führungskräfte in der Finanzwelt würden neue Perspektiven, mehr Transparenz und einen zeitgemäßeren Zugang zu Geld und Vorsorge bringen.“
Als führende Strategie-, Management- und IT-Beratung bietet zeb Österreich Transformationskompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bereich Financial Services in Europa. Michaela Schneider hat am Auf- und Ausbau des österreichischen Standorts seit 2001 zentral mitgewirkt. Heute hat die zeb-Gruppe rund 1200 Mitarbeitende an über 15 Standorte in elf Ländern.
Anita Stadlmann und Julie Gruber, Wolkenrot-Führungsduo
„Der Weltfrauentag erinnert uns daran, Arbeit endlich so zu gestalten, dass sie zu den Lebensrealitäten von Frauen passt – und nicht umgekehrt. Denn beruflicher Erfolg muss nicht immer bedeuten Vollzeit und in einem großen Konzern zu arbeiten. Gerade im Interim-Management steckt großes Potenzial für hochqualifizierte Frauen mit viel Erfahrung, strategischem Know-how und Beratungskompetenz, die flexibel, remote oder Teilzeit arbeiten wollen. Wenn wir Berufe frauengerechter denken, gewinnen Unternehmen an Vielfalt, Qualität und nachhaltiger Führung.“
Julie Gruber gründete Wolkenrot vor zehn Jahren und leitet das Unternehmen seitdem gemeinsam mit Anita Stadlmann. Das größte Interim-HR-Management-Netzwerk Österreichs begleitet Unternehmen mit ausgewiesenen HR-Expert:innen auf Zeit – sei es durch Interim Management, Recruiting oder innovative HR-Projekte. Das Netzwerk umfasst heute rund 30 HR-Expert:innen.
Stephanie Ernst, MMBA Msc, Geschäftsführerin der RAINER KFZ
„Ich bin in der Automobilbranche aufgewachsen, die von vielen immer noch als männerdominierte Branche wahrgenommen wird. Bei der RAINER Gruppe ist dies schon seit Beginn an anders. Durch unsere familienfreundliche Unternehmensphilosophie liegt der Frauenanteil bei fast 50%. Unser stetiges Wachstum im KFZ-Bereich verdanken wir zu einem guten Teil unseren engagierten, weiblichen Mitarbeitern. Die Förderung und Weiterbildung von Mädchen und Frauen in technischen Berufen ist uns ein besonderes Anliegen. Jungen Frauen, die in unserer Branche durchstarten wollen, sind bei uns immer willkommen. Es gilt: Keine Scheu zeigen – einfach machen.“
Der Ursprung der RAINER GRUPPE geht zurück ins Jahr 1959 als Inge und Senator Komm. Rat Burkhard Ernst das erste Autohaus in der Rainergasse im 4. Wiener Gemeindebezirk gründeten. Mit weitsichtigem Unternehmergeist, Sinn für Qualität und kundenorientiertem Handeln wurde aus dem einzelnen Autohaus eine Unternehmensgruppe geformt, die heute von drei Generationen geführt wird. Die von den Familien Ernst und Lemberger geführte Gruppe umfasst neben dem KFZ-Bereich mehrere Hotels, Immobilien im In- und Ausland, eine Hausverwaltung, Bauträger- und Projektentwicklungs GmbHs, sowie eine Filmproduktion.
Maria-Stephanie Banke, Bereichsleitung AI / BI / Data, WienIT
„Um wirkliche Gleichberechtigung zu erreichen, ist eine Führungskultur, die auf Partnerschaftlichkeit und Gleichberechtigung setzt, unabdingbar. Sie fördert die Akzeptanz und Unterstützung von Elternzeit und Familienpflichten für beide Geschlechter. Insbesondere teilzeitarbeitende Personen können durch duale Führungskonzepte und familienfreundliche Führung eher Führungspositionen übernehmen, ohne die Vereinbarkeit von Karriere und Familie zu gefährden. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten und geteilte Führungsverantwortung – so wie wir es in der WienIT vorleben.“
WienIT ist der zentrale IT & Business Partner der Wiener Stadtwerke-Gruppe. Mehr als 900 Mitarbeiter*innen beraten, entwickeln und betreiben konzernweit die IT-Infrastruktur im Hintergrund für die Wiener Linien, Wiener Lokalbahnen, Wiener Netze, Wien Energie, Bestattung & Friedhöfe, immOH!, GSWG und WIPARK. Die Leistungen von WienIT reichen von IT-Services, über technische Personalprozesse, Media Planung bis hin zu Print-Jobs. WienIT wurde 2003 gegründet und ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Wiener Stadtwerke GmbH.
Margit Anglmaier, Head of Marketing and Communications, Beko
„Wir leben in einer schnelllebigen, leistungsorientierten Zeit. Umso bedeutungsvoller ist es, sich manchmal auf das zurückzubesinnen, was uns als Menschen wirklich ausmacht. Diversität und Inklusion als auch Gleichberechtigung sollte dazu längst dazugehören. Ich persönlich finde es nicht nur erschreckend und traurig, wenn dem nicht so ist, ich sehe dann auch ganz klaren Handlungsbedarf für Chancengleichheit.“
Beko ist ein weltweit erfolgreicher Hersteller von Haushaltsgeräten, der für zuverlässige, innovative und benutzerfreundliche Produkte bekannt ist. Dabei legt das Unternehmen großen Wert auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.
Uschi Huber, Geschäftsführung RTK
„Frauen tragen Verantwortung, gestalten Prozesse und treffen Entscheidungen – jeden Tag, überall und auf Augenhöhe. In Führungspositionen bedeutet das: Verantwortung übernehmen, sichtbar wirken und Einfluss geltend machen – ohne Kompromisse. Engagement allein reicht nicht; es braucht Frauen, die ihre Leistung einfordern, klare Grenzen setzen und Strukturen herausfordern, die Gleichberechtigung noch immer bremsen. Leistung, Kompetenz und Einfluss müssen selbstverständlich anerkannt werden“
RTK (Round Table Konferenzhotels) ist eine österreichische Vermarktungsorganisation und Netzwerkplattform für Seminarhotels, Kongress‑ und Eventlocations. Als Non‑Profit‑Verein vermittelt RTK Veranstaltungsplaner:innen kostenlos und provisionsfrei passende Locations und unterstützt bei der Eventplanung – dabei gehören mehr als 300 Mitgliedsbetriebe in Österreich und dem angrenzenden Ausland zur RTK‑Community
Julia Flotzinger, Head of Delivery Operations, Lieferando Österreich
„Logistik und Tech sind längst keine reinen Männerdomänen mehr. Nicht nur am Weltfrauentag, sondern täglich zeigen wir: Die Umsetzung von innovativen Lösungen funktioniert dann am besten, wenn unterschiedliche Perspektiven mitwirken.“
Julia Flotzinger leitet als Head of Delivery Operations bei Lieferando den unternehmenszentralen Bereich Logistik und Tech und ist eine von 6 Frauen im 9-köpfigen Country Leadership Team.
Barbara „Barbie“ Bauer, Geschäftsführerin J. Hornig Kaffeebar Wien
„Die Kaffeebranche ist noch immer stark männlich geprägt – dabei braucht gutes Handwerk Vielfalt. Der Weltfrauentag erinnert daran, dass Talent, Leidenschaft und Führungsstärke kein Geschlecht kennen. Umso wichtiger sind Sichtbarkeit, gegenseitige Unterstützung und Netzwerke, die Frauen ermutigen, ihren Platz in der Branche einzunehmen und aktiv mitzugestalten.“
Barbie Bauer ist seit 2017 Geschäftsführerin der J. Hornig Kaffeebar in Wien. Sie ist ausgebildete Kaffeerösterin und Barista und engagiert sich seit Jahren für mehr Gleichstellung in der Kaffeebranche. Mit der Gründung des Kollektivs „she brews collective“ für Frauen im Kaffeehandwerk schafft sie Räume für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung in einem nach wie vor männerdominierten Umfeld.
Daniela Rehm, General Manager Vorwerk Österreich
„Vielfalt in der Führung ist für mich keine Frage des Zeitgeists, sondern eine Voraussetzung für nachhaltigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg. Eine gerechte Gesellschaft erkennt und fördert das Potenzial aller Menschen – unabhängig vom Geschlecht. Female Empowerment bedeutet mehr als Sichtbarkeit: Es geht um echte Teilhabe, gleiche Chancen und die Bereitschaft, bestehende Strukturen aktiv weiterzuentwickeln. Als Geschäftsführerin sehe ich es als meine Verantwortung, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Leistung und Talent zählen – nicht das Geschlecht. Gleichzeitig appelliere ich an jede Führungskraft, jede Organisation und jede Einzelperson: Hinterfragen Sie Vorurteile, eröffnen Sie Chancen und tragen Sie aktiv zu einer Kultur der Gleichberechtigung bei. Veränderung entsteht nicht durch Worte allein, sondern durch konsequentes Handeln – Tag für Tag.“
Daniela Rehm ist seit April 2023 General Manager von Vorwerk Österreich. In den vergangenen 25 Jahren absolvierte Daniela Rehm unterschiedliche Führungspositionen. Nach ihrem Masterstudium der Betriebswirtschaft durchlief Rehm verschiedene Stationen im Bereich Sales, Management, Marketing und Organisation. So war sie unter anderem im internationalen Profisport sowie großen Mode- und Lifestyleunternehmen tätig. Mehr als sechs Jahre war Rehm bei Vorwerk Deutschland und baute dort ihre Vertriebskompetenz stetig aus.
Michaela Weiss, Teamlead HR, NHSc/Promedico
„Der Weltfrauentag steht für Anerkennung, Reflexion und gemeinsames Weiterdenken. Trotz positiver Entwicklungen gibt es nach wie vor strukturelle Faktoren, die Frauen den beruflichen Weg erschweren. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen und aktiv zu mehr Chancengleichheit beitragen.“
Michaela Weiss leitet seit 2012 als Head of Human Resources die Personalangelegenheiten bei Promedico mit 132 Mitarbeitenden, einem Frauenanteil von 85%, 43% Frauen im Leadership-Team und 62% auf Abteilungsleitungsebene.
Die Zahlen beziehen sich auf alle Promedico Mitarbeiter:innen in AT und DE plus alle Grafenberg Mitarbeiter:innen mit Stand Jänner 2026:
- Mitarbeiter:innen: 134
- Verhältnis Frauen/Männer: 81% / 19%
- In Teilzeit arbeitend: 29%
- Im Leadership Team Anteil Frauen: 43%
- Frauenanteil im Führungsteam auf AL-Ebene: 58%
Stefanie Rieder, Head of Logistics S. Spitz GmbH
„Die Industrie braucht Frauen. Nicht als Quote, sondern als entscheidenden Erfolgsfaktor. In der Logistik ist kein Tag wie der andere: Schnelligkeit, Veränderung, Verantwortung und konsequente Führungsarbeit prägen meinen Alltag. Bei Spitz schätze ich das Vertrauen, Entscheidungen treffen zu dürfen, die Möglichkeit, mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und Rahmenbedingungen vorzufinden, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Bildung ist für mich der Schlüssel für Selbstbestimmung und für Chancengleichheit. Nur in einem Wirtschaftsumfeld mit echter Chancengleichheit zählt Leistung anstatt klassischer Rollenbilder.“
Stefanie Rieder verantwortet als Head of Logistics bei der S. Spitz GmbH die Bereiche Wareneingang, Warenausgang und Logistikoperations. Zu ihrem Aufgabenfeld zählen der gesamte interne und externe Materialfluss, die wirtschaftliche Abwicklung logistischer Prozesse sowie die digitale Weiterentwicklung der Logistik. In ihrer Rolle als Führungskraft ist Stefanie Rieder für mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlichen Alters und Hintergrunds verantwortlich.
Nach ihrem Studium an der JKU Linz stieg Stefanie Rieder 2015 bei Spitz ein und übernahm bereits nach eineinhalb Jahren ihre erste Führungsfunktion. Heute blickt sie auf mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung im Unternehmen zurück und hat unter anderem Projekte wie EDI‑Upstream‑Prozesse, die automatische Archivierung logistischer Dokumente oder Kapazitätserweiterungen im Lager wesentlich geprägt. Ihr Führungsverständnis baut auf die Unternehmenswerte Verantwortung, Vertrauen, Lösungsorientierung und Menschlichkeit auf und prägt ihren täglichen Umgang mit ihrem Team.
Bezug zum Thema Weltfrauentag
Stefanie Rieder steht für weibliche Führungskompetenz in einem traditionell männlich geprägten Arbeitsfeld. Sie zeigt, wie Karriere in der Industrie unabhängig von Geschlecht gelingt: durch fachliche Stärke, Projektkompetenz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Ihr Werdegang verdeutlicht, wie die Spitz Unternehmensgruppe Talente fördert und Frauen in technischen und operativen Schlüsselbereichen erfolgreich positioniert und Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schafft.
Karoline Klezl, Geschäftsführerin der Restaurants und Kaffeehäuser der Familie Querfeld
„Als Mutter zweier Kinder und Geschäftsführerin ist es mir wichtig, dass wir kulturelles Erbe nicht bewahren, um es zu konservieren, sondern um es weiterzudenken und für kommende Generationen relevant zu halten. Wir entwickeln unsere Restaurants und Kaffeehäuser zu offenen Orten weiter, an denen Dialog und Vielfalt Platz haben. Mit der Initiative Stadtfrau schaffen wir Sichtbarkeit für weibliche Perspektiven und eröffnen Räume für Austausch über Vereinbarkeit, Leadership und die Frage, wie wir die Gegenwart und Zukunft gemeinsam gestalten wollen.“
Die Familie Querfeld betreibt neben den Innenstadtcafés Café Landtmann, Café Mozart und Café Museum eine Reihe weiterer Gastronomiebetriebe in Wien: das Bootshaus an der Alten Donau, das Crossfield’s Australian Pub sowie Landtmann’s Original Café & Tortenshop in Alterlaa und das Gasthaus Napoleon in Kagran.