Blitzumfrage UBIT Wien: Stundensätze in der IT Branche trotz Inflation nicht durchgängig erhöht
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Ein Drittel ohne Preisanpassung
- 43% haben die Stundensätze bis zu 10 % erhöht, 33% haben ihre Stundensätze nicht erhöht
- 48% unterscheiden bei Preisgestaltung nicht zwischen Neu- und Bestandskund:innen
- Bei rund 60% der Branche liegt der durchschnittliche Stundensatz unter 120 Euro
IT Unternehmen sind gefragt. Trotz hoher Nachfrage und hoher Inflation in Österreich sind die Stundensätze der IT Spezialist:innen in den vergangenen sechs Monaten nur unwesentlich gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Blitzumfrage der Fachgruppe UBIT Wien im April 2023. Während 43 Prozent die Stundensätze bis zu 10 Prozent erhöht haben, nahm rund ein Drittel der IT Unternehmen im vergangenen Halbjahr keine Preisänderung bei ihren Stundensätzen vor.
Wirtschaftlich turbulente Zeiten. Die Inflationsrate für April 2023 lag laut Statistik Austria bei 9,7 Prozent (März 2023: 9,2%). „Die Blitzumfrage zeigt ein ganz gutes Bild davon, wie die Branche die aktuellen Herausforderungen bewältigt“, sagt Rüdiger Linhart, Sprecher der Berufsgruppe IT der Fachgruppe UBIT Wien. Die detaillierte Nachfrage ergibt: In der Gruppe jener IT Unternehmen die ihre Preise erhöht haben, war zu 81 Prozent auch die Inflation der Grund für die Erhöhung – das heißt die Preissteigerung wurde an Kund:innen weitergegeben.
Gleiche Stundensätze. Knapp die Hälfte der IT Unternehmen (48%) nimmt bei der Preisgestaltung keine Rücksicht auf den Kundenstatus – ob Neu- oder Bestandskunde.
Die Mehrheit der befragten Fachkräfte der IT Branche arbeitet als Ein-Personen-Unternehmen (EPU) – entsprechend sind auch die verlangten Stundensätze moderat: 29 Prozent geben Stundensätze von unter 100 Euro an, 32 Prozent verrechnen Stundensätze zwischen 100 und 120 Euro.
Mehr als die Hälfte der befragten IT Unternehmen besteht bereits länger als zehn Jahre. Die Anzahl der selbständigen IT Dienstleister:innen ist allein in Wien in den vergangenen Jahren bis 2022 auf 11.814 gestiegen. Martin Puaschitz, Obmann der Wiener Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT Wien) ist überzeugt: „Mitglieder unserer Berufsgruppe hatten seit der Pandemie zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen und haben dies großteils auch sehr souverän gemeistert. Woimmer wir als Fachgruppe UBIT Wien dabei unterstützen bzw. beraten können, tun wir das!“
Berufsgruppe Informationstechnologie der Fachgruppe UBIT Wien
Mit rund 25.000 Mitgliedern ist die Wiener Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) die größte Fachgruppe Österreichs und vertritt als Standesvertretung deren Anliegen und Interessen. Die Berufsgruppe IT stellt mit 11.814 Wiener Informationstechnolog:innen den größten Anteil der Fachgruppe. Kernaufgabe der Berufsgruppe ist die Stärkung des öffentlichen Bewusstseins über die Notwendigkeit und Potenziale einer zukunftsträchtigen IT-Infrastruktur und über das Leistungsportfolio der IT-Dienstleister:innen. Übergeordnetes Ziel ist es, Wien als attraktiven Standort für wissensbasierte Dienstleistungen zu etablieren.