Mazars-Umfrage zeigt: Nachhaltigkeit ist Krisenverlierer Nr.1
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Sechs von zehn mittelständischen Unternehmen haben Nachhaltigkeitsbemühungen zurückgefahren oder komplett auf Eis gelegt – nur 23 Prozent voll im Plan
Rekord-Energiepreise, Inflation, Lieferketten und Personalmangel: Österreichs Unternehmen kommen aus dem Krisen-Modus nur schwer heraus. Eine Folge: 61 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben aktuell ihre Nachhaltigkeitsbemühungen entweder deutlich reduziert oder komplett auf Eis gelegt. Und das obwohl neun von zehn Unternehmen angeben, Nachhaltigkeit habe in Ihrem Betrieb einen großen oder sehr großen Stellenwert. Das zeigt eine qualitative Befragung von 100 Geschäftsführer:innen und Entscheider:innen mittelständischer Unternehmen österreichweit des Instituts TQS im Auftrag von Mazars Austria.
„Diese Entwicklung ist bedauerlich und wohl auch etwas kurzsichtig“, sagt Michael Dessulemoustier, Geschäftsführer von Mazars. „Wir sind überzeugt, dass Unternehmen, die jetzt nicht in Nachhaltigkeit investieren können, über kurz oder lang dieses Versäumnis spüren werden. Nachhaltigkeit ist längst nicht nur ein Thema für die ganz Großen. Nachhaltigkeits-Aspekte sind für Investor:innen, Stakeholder, Kund:innen aber auch zukünftige Mitarbeitende immer entscheidender und damit ausschlaggebend für den Unternehmenserfolg.“
Nachhaltigkeit wichtig, aber…
91 Prozent der Befragten geben an, in ihrem Unternehmen hätte das Thema Nachhaltigkeit einen sehr großen (43 Prozent) oder großen (48 Prozent) Stellenwert. Zehn Prozent meinen sogar, Nachhaltigkeit habe einen größeren Stellenwert als Umsatz- oder Ertragsziele – für immerhin 45 Prozent ist der Stellenwert zumindest gleich groß. Jede:r zweite Befragte ist überzeugt, dass Nachhaltigkeit eine große Bedeutung hat.
An der Spitze der Nachhaltigkeits-Liste stehen Weiterbildung, Energiesparen und Arbeitszeitmodelle für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Angesichts der Dauer-Krisen sind nur 23 Prozent der mittelständischen Unternehmen bei ihren Nachhaltigkeitsbemühungen voll im Plan – bei 16 Prozent gibt es Verzögerungen und bei den angeführten 61 Prozent Reduktionen oder einen kompletten Stopp.
Alle Infos zur Befragung auf www.mazars.at
Über Mazars in Österreich
Mazars Austria ist eine der größten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzleien in Österreich mit Standorten in Wien und Krems. Das Unternehmen wächst stetig und hat derzeit elf Geschäftsführer:innen und 220 Mitarbeiter:innen. Mazars Austria ist eingebunden in eine internationale Partnerschaft aus 47.000 Mitarbeiter:innen in über 90 Ländern, davon 30.000 in der Mazars Partnerschaft und 17.000 in der Mazars North American Alliance. Damit ist die Kanzlei ein starker Partner für Unternehmen jeder Größe und aus allen Branchen. Mazars Austria ist Mitglied der Science Based Targets initiative (SBTi) und direkter Teilnehmer des Global Compact der Vereinten Nationen.