Jetzt ist die Zeit für private Investments – der Weg aus der Krise

Jetzt ist die Zeit für private Investments – der Weg aus der Krise

Foto: “Eindrücke der invest austria 2021” / Fotocredit: © Marcella Ruiz Cruz

[Werbung]*Unbezahlt

Innovative Jungunternehmen und KMUs liefern wichtige Lösungen in Krisen

Jetzt ist die Zeit für private Investments – der Weg aus der Krise

Mit 678 Startups pro 1 Mio. Einwohner:innen liegt Österreich im europäischen Mittelfeld – bei einem Investmentvolumen von nur 0,3 Prozent des BIPs zählen wir allerdings zu den Schlusslichtern Europas: Die Austrian Angel Investors Association (aaia) und Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation (AVCO) orten Handlungsbedarf, denn staatliche Förderungen für Startups und KMUs sowie Maßnahmen zur Bewältigung aktueller Krisen reichen bei weitem nicht aus. Dieses und weitere Anliegen des vorbörslichen Kapitalmarkts werden bei der invest austria, Österreichs größtem Event für Investor:innen, am 19. Oktober thematisiert.

Startups und Jungunternehmen sind laut einer EcoAustria Studie essentiell für ein funktionierendes Wirtschaftssystem. Sie verstärken den Wettbewerb, geben innovative Impulse und fungieren als wichtiger Jobmotor. Eine Simulation in der erwähnten Studie ergab, dass ein Anstieg der Startup-Aktivitäten auf das Niveau der Niederlande innerhalb von 20 Jahren einen Anstieg des BIPs von bis zu 12 Mrd. Euro oder 2,74% und 26.000 mehr Beschäftigte zur Folge hätte.1 Startups sorgen also für die notwendige Dynamik, die in einem erfolgreichen Wirtschaftssystem herrschen sollte. Ein Viertel der heimischen Startups hat es sich laut EY Consulting außerdem zum Hauptziel ihrer Unternehmenstätigkeit gemacht, der Klimakrise den Kampf anzusagen. Zwei Drittel der Startups definieren sich als Green-Startups. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, benötigt es aber vor allem ausreichend Eigenkapital von privaten Investor:innen sowie Venture Capital und Private Equity Fonds. Um solche Investments attraktiver zu gestalten, sind marktkonforme Maßnahmen, wie etwa ein Beteiligungsfreibetrag oder ein Dachfonds, sinnvoll.

 

Die Zukunft des Investments liegt im Startup-Bereich und in der Wachstumsfinanzierung

„Heimische Startups und Jungunternehmen profilieren sich mit ihren innovativen Geschäftsmodellen besonders jetzt, im Zuge der aktuellen Krisen, als zukunftsweisende Problemlöser. Das Investieren in Startups soll in Zukunft so selbstverständlich sein, wie im Moment eine Anlage-Immobilie oder leider immer noch der Bausparvertrag“, meint Business Angel und Präsident der aaia, Niki Futter. „Zudem bietet ein Investment in innovative Startups deutlich mehr Return on Investment und treibt aktiv Veränderung voran.“

Trotz einer Inflation von über 10 Prozent liegen rund 300 Mrd. Euro des Privatvermögens der Österreicher:innen nach wie vor auf Sparbüchern. In Ländern wie Schweden und Finnland, die zu den Vorreitern im Startup-Bereich zählen, gibt es schon seit einigen Jahren Beteiligungsfreibeträge, Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur und der Bildung im Digitalisierungsbereich.

„Es wird Zeit, dass Entscheidungsträger:innen und Investor:innen in Österreich erkennen, dass der effektivere Weg zur Bewältigung aktueller Krisen über innovative Unternehmen und damit einhergehende Investments führt, zumal Österreich herausragende Technologie hervorbringt und über eine Vielzahl an ‘Hidden Champions’ verfügt“, betont Nina Wöss, Vorstandsvorsitzende der AVCO. „Indem diese Unternehmen gestärkt und private Investments mittels Venture Capital und Private Equity attraktiver gestaltet werden, wird zugleich die Innovationskraft und Krisenresistenz des Landes gefördert.“

Von der Angel Investor:in bis zum Pensionsfonds müssen alle Akteur:innen des vorbörslichen Kapitalmarkts (Finanzierungszeitraum von der Gründung bis zum Exit eines Unternehmens) mobilisiert werden. Ob öffentlich oder privat, es ist unerlässlich, dass sie zusammenarbeiten, um die Kontinuität des “financing lifecycle” zu gewährleisten.

 

invest austria – Österreichs führendes Event für Investor:innen

Ein Paradebeispiel für ein Startup, das wesentlich zur Bewältigung der Energiekrise beiträgt, ist Hydrogrid, mit seiner all-in-one-Lösung zur Optimierung von Wasserkraftwerken. Möglich gemacht haben das hauptsächlich Venture Capital Investments. Auch im Later-stage-Bereich gibt es ein Vorbild: Der Private Equity Dachfonds der Erste Asset Management legt seinen Investmentfokus auf zentraleuropäische Venture Capital und Private Equity Fonds, die in wachstumsstarke KMUs investieren. Vertreter:innen beider Unternehmen sind in interessanten Programmpunkten bei der invest austria vertreten, wo sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen.

Die invest austria findet dieses Jahr am 19. Oktober im Hotel Andaz in Wien statt und ist Österreichs Hotspot für Business Angels sowie Venture Capital und Private Equity  Investor:innen. Über den Tag verteilt werden im Rahmen von Keynotes und Panel-Talks Themen wie die Bewältigung aktueller Krisen sowie die Zukunft des Startup-Ökosystems und Investments in Österreich und CEE behandelt. Das Ziel der Veranstalter:innen, aaia und AVCO, ist, den vorbörslichen Kapitalmarkt zum Gespräch zu bitten, um gemeinsam Wege aus der Krise zu finden.

 

Über den folgenden Link sind Tickets erhältlich sowie die vollständige Agenda und alle Informationen zu der Veranstaltung abrufbar:

www.invest-austria.com

Mit dem Code comm30 gibt es die Tickets zum Event um 30% vergünstigt:

https://www.eventbrite.at/e/invest-austria-2022-tickets-348582538757

 

Quellen:


1Graf/Strohner/Köppl-Turyna: Wertschöpfung von Start-ups in Österreich, Wien: EcoAustria Institut für Wirtschaftsforschung, Mai 2022

 

 

Über die Austrian Angel Investors Association


Die Austrian Angel Investors Association (aaia) ist ein Non-Profit-Verein mit dem Ziel Innovation österreichweit zu unterstützen – durch die Förderung und Professionalisierung der Business Angel Szene. Mit mittlerweile mehr als 250 Mitgliedern hat sich die Organisation zu einem der wichtigsten Eckpfeiler für das heimische Startup-Ökosystem und einer der führenden Angel-Netzwerke in Europa entwickelt. Die Schwerpunkte der aaia liegen auf der Vernetzung von Startups mit privaten Investor:innen, dem Transfer von relevantem Know-How und der Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen für Startups.






Über die AVCO


Die AVCO – Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation – ist die Interessensvertretung der Beteiligungskapitalindustrie in Österreich und bietet ihren Mitgliedern – VC/PE Fonds, Berater:innen, Unternehmen etc. – vor allem Sichtbarkeit und Vernetzung. Als aktive Networking-Einrichtung bringen wir die Stakeholder des vorbörslichen Kapitalmarkts zusammen. Um den Innovations- und Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken, setzen wir uns zusammen mit unseren Mitgliedern und Partnern für die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für einen effizienten, wachsenden und zukunftsfähigen Kapitalmarkt ein.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *


*