Aktuelle Paysafe-Studie: Konsument*innen fordern Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten
@frauenbusinessatalexa | 14. August 2024, London, UK | Werbung.Unbezahlt
Konsument*innen verlangen Vielfalt an Zahlungsmöglichkeiten und bleiben trotz finanzieller Herausforderungen optimistisch. Sie sorgen sich um den Zugang zu Bargeld und schätzen ihre finanzielle Zukunft weiterhin optimistisch ein.
Für den jährlichen Bericht „Inside the Wallet“ befragte Paysafe weltweit 14.500 Menschen aller Altersgruppen zu ihren Ausgaben- und Spargewohnheiten.
Mehr als die Hälfte der Konsument*innen weltweit (56 Prozent) haben ihre Kaufgewohnheiten im Vergleich zum Vorjahr geändert (Österreich: rund 41 Prozent). Sie sind nicht nur preisbewusster geworden, sondern fordern auch eine größere Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten, von Debitkarten und Banküberweisungen bis hin zu digitalen Geldbörsen und Bargeld. Das zeigt eine neue Studie von Paysafe (NYSE: PSFE), einer globalen Zahlungsplattform und Anbieter digitaler Geldbörsen.
Laut der Studie von Paysafe, „Inside the Wallet: How consumers are spending and saving in 2024“ haben 33 Prozent der Konsument*innen in Österreich ihren Online-Kauf abgebrochen, wenn die Zahlungsmethode ihrer Wahl nicht angeboten wurde. Da die Händler zunehmend bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten einführen, äußern 67 Prozent der österreichischen Konsument*innen die Sorge, dass Bargeld als Zahlungsoption verloren gehen könnte. Außerdem geben weltweit 44 Prozent der Verbraucher*innen an, dass sie Waren oder Dienstleistungen online kaufen, diese aber in einem Geschäft vor Ort bar bezahlen möchten – in Österreich hingegen nur 25 Prozent.
Auch die Sicherheit der Zahlungen spielt eine große Rolle. Gut die Hälfte der österreichischen Befragten (56 Prozent) sagt, dass die Sicherheit des Zahlungsverfahrens ein ausschlaggebender Faktor bei der Entscheidung ist, wo sie online einkaufen. Die Hälfte der Konsument*innen kaufen lieber bei einem Anbieter, wenn sie wissen, dass es Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz ihrer Daten gibt oder wenn eine Zahlungsoption angeboten wird, die sie kennen.
Zahlungsmöglichkeiten für verschiedene Bedürfnisse der Konsument*innen
Die Präferenzen bei den Ausgaben werden immer vielfältiger. Weltweit sind Debitkarten (53 Prozent) die am häufigsten genutzte Zahlungsmethode im Vergleich zum Vorjahr. Bezogen auf Österreich sind Banküberweisungen (47 Prozent), Debitkarten (43 Prozent) und Kreditkarten (35 Prozent) die drei beliebtesten Zahlungsmittel, wobei auch neue Zahlungsmethoden und -plattformen im Kommen sind. 39 Prozent der österreichischen Konsument*innen haben schon einmal einen Online-Kauf über die sozialen Medien getätigt, 21 Prozent davon mehrmals im Jahr. Gut ein Viertel (28 Prozent) nutzt zur Bezahlung ein mobiles Gerät wie beispielsweise eine Smartwatch.
Die Einstellung zu neuen Technologien variiert je nach Generation, wobei jüngere Menschen eher bereit sind, innovative Zahlungsoptionen wie beispielsweise KI-gestützte Zahlungen zu nutzen. Österreichweit können sich 17 Prozent der 18- bis 43-Jährigen mit dem Einsatz von KI zur Verbesserung des Bezahlens durchaus anfreunden. Demgegenüber stehen 32 Prozent der über 60-Jährigen, die die Idee von KI im Zahlungsverkehr sehr skeptisch sehen.
Bob Legters, SVP Product von Paysafe, kommentiert: „Die Konsument*innen vergleichen beim Einkauf mehr denn je, nicht nur um das beste Angebot zu finden, sondern auch um das beste Zahlungserlebnis zu haben, das ihnen Auswahl, Sicherheit und Schnelligkeit bietet und sie dazu bringt, erneut zu kaufen. Da sich die finanzielle Situation und die Prioritäten der Konsument*innen ändern, brauchen Unternehmen Zahlungspartner, die nachweislich innovative Zahlungsoptionen anbieten, welche ein breites Spektrum von Konsument*innen ansprechen – von jüngeren bis hin zu älteren Menschen und allen Altersgruppen dazwischen.“
Finanzielle Herausforderungen und Erwartungen
Eine genauere Betrachtung der Daten, die sich hinter diesen veränderten Zahlungsgewohnheiten verbergen, zeigt die finanziellen Herausforderungen, mit denen viele Konsument*innen konfrontiert sind. 52 Prozent der österreichischen Befragten geben an, dass sie gerade genug verdienen, um ihre monatlichen Ausgaben zu decken. Ein Viertel weltweit sagt, dass sie nicht genug Geld verdienen, um ihre monatlichen Ausgaben zu decken – in Österreich hingegen geben dies nur 17 Prozent an. Bei den Befragten der Generation Z steigt diese Zahl in Österreich jedoch auf 24 Prozent.
Während die meisten Befragten in Österreich mit einem Anstieg ihres Einkommens in den nächsten fünf bis zehn Jahren rechnen, glaubt gut die Hälfte (54 Prozent), dass ihr Einkommen um 10 Prozent oder weniger steigen wird. 11 Prozent erwarten hingegen keinen Anstieg. Trotz des begrenzten verfügbaren Einkommens zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn blicken die Generation Z und die Millennials hoffnungsvoll auf ihr zukünftiges Einkommenspotenzial und erwarten einen Anstieg von 18 bzw. 15 Prozent.
Allerdings hat die Möglichkeit zu sparen abgenommen, da viele Konsument*innen von Gehaltszahlung zu Gehaltszahlung leben: 41 Prozent der Österreicher*innen sparen monatlich weniger als 6 Prozent ihres Einkommens und 13 Prozent sparen überhaupt nicht (gegenüber 10 Prozent in der Paysafe-Studie 2023). Die fehlende Möglichkeit zu sparen kann auf den Anstieg der Lebenshaltungskosten zurückgeführt werden, wobei die Studie zeigt, dass mehr für alltägliche Notwendigkeiten wie Miete (64 Prozent) Lebensmittel (59 Prozent) und Versorgungsleistungen (43 Prozent) ausgegeben wird.
Optimistischer Blick in die Zukunft
Die Daten von Paysafe deuten auf eine optimistische Stimmung unter den Konsument*innen hin. In Österreich äußern sich 58 Prozent zuversichtlich über ihre finanzielle Zukunft und planen diese – legt man den Fokus auf die Gen Z sind es sogar 72 Prozent.
Rund 21 Prozent der Befragten spart, um ihre erste eigene Immobilie zu kaufen. Von den Befragten der Gen Z sparen 44 Prozent auf ihr erstes Haus und erwarten, dass sie dieses im 32. Lebensjahr kaufen werden. Die Zuversicht der Generation Z zeigt sich auch in der Überzeugung, dass sie früh in ihrem Leben einen weiteren wichtigen Meilenstein erreichen können: 34 Prozent rechnen damit, dass sie vor dem Alter von 61 Jahren in Rente gehen werden.
Weitere Erkenntnisse aus der Studie sowie weitere Hinweise dazu, wie Unternehmen reagieren sollten, finden Sie im vollständigen Bericht:
https://www.paysafe.com/en/inside-the-wallet/
Über die Studie
Die Studie wurde im Auftrag von Paysafe von Sapio Research im Zeitraum Mai bis Juni 2024 durchgeführt. Befragt wurden 14.500 Personen über 18 Jahren aus Großbritannien, USA, Kanada, Mexiko, Deutschland, Österreich (1.000 Personen), Bulgarien, Italien, Peru, Chile, Brasilien, Kolumbien, Argentinien und Ecuador.