Firmenweihnachtsfeier – Junge Wirtschaft Wien gibt sechs Tipps für UnternehmerInnen

Firmenweihnachtsfeier – Junge Wirtschaft Wien gibt sechs Tipps für UnternehmerInnen

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Die Weihnachtszeit steht bevor und daher heißt es wie alle Jahre: Eine Weihnachtsfeier folgt der nächsten. Im Internet finden MitarbeiteInnen unzählige Knigges sowie Dos und Don’ts für die Weihnachtsfeier – doch wie sieht es für UnternehmerInnen aus? Barbara Havel, Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien und CEO Havel Healthcare GmbH erklärt, worauf man bei Weihnachtsfeiern neben der Netiquette als GastgeberIn noch achten sollte.

 

„Jedes Jahr findet man unzählige Artikel zu den Dos und Don’ts auf Weihnachtsfeiern. Doch viele vergessen diese im Laufe des Jahres wieder“, weiß Havel. Daher gilt: Vor jedem Networking Event noch einmal aufzufrischen, welche Verhaltensweisen angemessen sind und welche nicht. „Wichtig ist aber vor allem zu wissen, wie man sich als ArbeitgeberIn zu verhalten hat“, betont Havel. Bei der passenden Weihnachtsfeier geht es nämlich nicht nur um die Veranstaltung selbst, sondern vielmehr auch um die richtige Leadership.

 

  1. Stille Rede, heilige Rede
    Positiv bleiben, unabhängig davon, wie das Jahr verlaufen ist – die Weihnachtsrede ist dazu da, sich für den Einsatz und die Arbeit aller MitarbeiterInnen zu bedanken. Wichtig ist hier: Originell sein und Herz zeigen. Jedes Jahr dieselbe Rede zu halten, ist ein No-Go. Um in den Köpfen zu bleiben, dürfen Sie sich ruhig auch mal etwas trauen. Dabei sind der Einstieg und das Ende am wichtigsten – auch sollte die Rede keinesfalls zu lang werden, denn die Aufmerksamkeit seiner HörerInnen verliert man schnell. Konzentrieren Sie sich auf einige wenige Key-Botschaften. Machen Sie Ihre Hausaufgaben schon Zuhause, denn gute Reden entstehen nur selten aus dem Stehgreif, sondern bedürfen einer guten Vorbereitung.
  2. No, Santa baby
    Als ArbeitgeberIn hat man dafür zu sorgen, dass sich alle MitarbeiterInnen bei der Weihnachtsfeier wohlfühlen – und wenn Alkohol im Spiel ist, muss noch einmal mehr drauf geachtet werden. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein absoluter Fehltritt, der auch dementsprechend geahndet werden muss – beobachten Sie, ob sich auch wirklich jeder wohlfühlt. So kann es zum Beispiel beim Tanzen schneller passieren, als man denkt, dass die persönliche Wohlfühlzone missachtet wird. Es ist daher wichtig, Zeichen und Signale zu erkennen. Als ArbeitgeberIn haben Sie dafür zu sorgen, dass nicht nur Sie selbst sich keinen Fehltritt leisten, sondern dass auch Ihre MitarbeiterInnen die Grenzen der anderen respektieren.
  3. Lasst uns nicht zu froh und munter sein
    Natürlich ist das abhängig von der Größe des Unternehmens und dem Verhältnis zu den MitarbeiterInnen – aber verhalten Sie sich nicht unter Alkoholeinfluss wie eine Privatperson. Als Führungsperson sollte man sich auch bei den Firmenfeiern nicht zu freundschaftlich geben, zu viel von sich preisgeben oder gar Intimitäten ausplaudern. Aber auch umgekehrt die MitarbeiterInnen nicht ausfragen oder über andere sprechen. Als Vorgesetze/r muss eine gewisse Distanz gewahrt werden, um auch am Tag danach in der Funktion ernst genommen zu werden. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, wie man von den Mitarbeitern gesehen werden will und sich entsprechend verhalten.
  4. Morgen kommt der/die Weihnachts-UnternehmerIn
    Bleiben Sie auf keinen Fall am nächsten Tag Zuhause, überraschen Sie ihre MitarbeiterInnen mit einem gemeinsamen Kater-Frühstück und gehen Sie als gutes Beispiel voran. Sich krank zu melden, nachdem man zu tief ins Glas geschaut hat, ist als UnternehmerIn inakzeptabel. Denn auch hier gilt: Was auf der Weihnachtsfeier passiert, bleibt nicht auf der Weihnachtsfeier. Sie sollten zudem darauf achten, dass in Ihrer Gegenwart über das Verhalten anderer MitarbeiterInnen nicht schlecht gesprochen oder sich gar lustig gemacht wird.
  5. Ihr Fragen, ihr kommet
    Abschließend sei gesagt: Heikle Fragen oder Situationen auf der Firmenfeier gibt es immer. Daher ist es besser, sich schon vorab im Klaren sein, was kommen könnte und dazu stehen. Zum Beispiel macht es keinen Sinn, im angeheiterten Zustand das Du-Wort anzubieten und am nächsten Tag wieder zum „Sie“ zurückzukehren. Lassen Sie sich auch auf keinen Fall darauf ein, über Gehaltsverhandlungen oder Beförderungen zu sprechen. Das Credo „die Arbeit Arbeit sein lassen“ ist eines der wichtigsten Punkte auf der Firmenparty. Denn die Weihnachtsfeier soll schließlich eine Möglichkeit zum gemeinsamen Loslassen vom täglichen Arbeitsstress sein

     

     

    Über die Junge Wirtschaft Wien

    Die Junge Wirtschaft Wien ist eine überparteiliche, freiwillige und ehrenamtliche Gemeinschaft von jungen UnternehmerInnen, Führungskräften, GründerInnen und unternehmerisch denkenden Menschen zwischen 18 und 40 Jahren. Derzeit zählt die Junge Wirtschaft Wien rund 5.000 MitgliederInnen, verteilt über alle Branchen. Das Team unter der Vorsitzenden Barbara Havel setzt sich unter dem Motto „Gemeinsam mutig gestalten“ für den Abbau von veralteten Normen, die Verjüngung wirtschaftspolitischer Strukturen sowie die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für Wiens JungunternehmerInnen ein.

    www.jungewirtschaft.wien

    Foto: Barbara Havel, Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien

    Fotocredit: © Adrian Almasan

    Quelle: Junge Wirtschaft Wien

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