550-jähriges Jubiläum: Wie sich Lotto immer wieder neu erfunden hat

550-jähriges Jubiläum: Wie sich Lotto immer wieder neu erfunden hat

Foto: “Darstellung einer historischen Ziehung der Spanischen Lotería Nacional in Madrid aus 1888(nachkoloriert via ChatGPT)”
Fotocredit: © Manuel Picolo López / Bernardo Rico / Wikipedia / Quelle: © Lottoland

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Bereits seit mehreren Jahrhunderten fiebern Menschen bei Lottoziehungen mit. Zur Verankerung in der Öffentlichkeit hat sicherlich auch der Status von Lotto als Finanzierungsquelle für größere öffentliche Vorhaben beigetragen. Über die Jahre hinweg hat sich das Lottospiel emanzipiert und zu einer vielfältigen Form der Unterhaltung entwickelt. Anlässlich des 550. Jubiläums ist es an der Zeit, gemeinsam mit dem weltweit führenden Online-Lotterieanbieter Lottoland, der Lottofans über Landesgrenzen hinweg verbindet, zurückzublicken.

Im Jahr 1476 wurde Lotto (Italienisch für „Los“, „Anteil“) in Modena erstmals nachweislich schriftlich erwähnt. Als Erfinder gilt Benedetto Gentile, ein Ratsherr aus Genua. Und die Politik war es auch, aus der sich Lotto entwickelte – in Genua wurden Senatoren per Losentscheid bestimmt. Aus 90 Auserwählten wurden so auf elegante Weise fünf Senatoren auserkoren. Irgendwann schlossen die Stadtbewohner Wetten ab. Das Spiel „5 aus 90“ war geboren. Wenig später wurde Lotto legalisiert und breitete sich in ganz Italien und von dort in Europa aus. Heute wird in Italien besonders gerne das 1997 eingeführte SuperEnalotto gespielt, die Ziehungen finden drei Mal in der Woche nach dem Modus „6 aus 90″ statt. Die Gewinnchancen sind im Vergleich zu anderen Lotterien etwas niedriger, die Größe der Jackpots ist jedoch in Europa unerreicht. So hält SuperEnalotto mit einem Gewinn von 209 Millionen Euro (August 2019) denn europäischen Jackpot-Rekord.

Von englischer Krone unterstützt, Rolle bei Besiedelung der USA

Auch England blickt auf eine lange Lotto-Geschichte zurück. Lotto erwies sich dort als überaus praktische Methode, größere Projekte zu finanzieren. Die erste englische Lotterie wurde von Königin Elizabeth I. organisiert und die Ziehung am 11. Jänner 1569 in der Londoner St. Paul’s Cathedral abgehalten, um Häfen zu reparieren und Schiffe zu bauen. Von England aus wiederum brachten europäische Siedler das Lotto in die USA. Schon die Hinreise von der „alten“ in die „neue Welt“ wurde teilweise so ermöglicht. 1612 betrieb beispielsweise das Unternehmen Virginia Company of London unter der Akzeptanz des Königs James I. eine Lotterie, um den Bau von Schiffen für die Fahrt in die Kolonie Jamestown in Virginia zu unterstützen.

Bekannte US-Gründerväter wie Benjamin Franklin, Thomas Jefferson und George Washington setzten Lotterien zur öffentlichen Finanzierung ein. Ab dem späten 19. Jahrhundert wurde es zunächst ruhig um das Thema Lotto, ehe die Ära des modernen US-Lottos 1964 in New Hampshire eingeläutet wurde. Damals wurden aus den Einnahmen Bildungseinrichtungen finanziert. Heute stehen die USA mit ihren gigantischen Jackpots wie bei MegaMillions oder PowerBall für Traumgewinne, die sogar die Milliarden Dollar-Schallmauer durchbrechen können.

Kaiserin Maria Theresia brachte Lotto nach Österreich

In Österreich gibt es das heute populäre Lotto „6 aus 45“ seit 1986. Lotto wurde jedoch schon deutlich früher gespielt: Kaiserin Maria Theresia ist in Österreich zwar vor allem für die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht bekannt. Jedoch werden ihr auch große Verdienste um das Lottospiel zugeschrieben, führte sie doch 1752 „Lotto di Genova“ in den habsburgischen Erblanden ein, um die Staatskassa zu füllen.

Auch Spanien gilt als großes Lottoland. Über die spanischen Grenzen hinaus ist die Lotería Nacional vor allem dank ihrer Sonderziehungen bekannt. Als großer Klassiker gilt dabei die Spanische Weihnachtslotterie „El Gordo”. Ursprünglich 1812 aus der Taufe erhoben, um den spanischen Unabhängigkeitskrieg gegen Napoleon zu finanzieren, ist sie zu einem kulturellen Phänomen angewachsen. Eine Vielzahl an Gewinnklassen und sehr hohe Gewinnchancen von über 15 Prozent je Tipp animieren ganze Dörfer und Stadtviertel, gemeinsam Lose oder Teillose zu kaufen. Am 22. Dezember fiebern Hunderttausende Menschen mit, wenn die Verlosung im Madrider Opernhaus Teatro Real über die Bühne geht. Stimmt die Losnummer mit den von Kindern „vorgesungenen“ gezogenen Zahlen überein, hat man einen Preis, möglicherweise sogar den Hauptpreis „El Gordo“ („Der Dicke“) in Höhe von vier Millionen Euro, abgeräumt. Die umgangsprachlich „El Gordo“ genannte Lotterie ist auch bei Lottoland ein echter Renner.

Lotto als Botschafter der internationalen Vielfalt

Generell ist Lotto im Verlauf der Zeit deutlich internationaler geworden: Die erste multinationale Lotterie Europas bildete sich beispielsweise 1993 in Skandinavien. Später wurden die paneuropäischen Lotterien EuroMillionen (2004) und EuroJackpot (2012) ins Leben gerufen.

Lottoland führte das Streben nach mehr Vielfalt und Diversität fort. 2013 gegründet, verbindet Lottoland über 21 Millionen Menschen rund um den Globus miteinander. Zahlreiche nationale und internationale Lotterien wurden erstmalig für alle im Internet verfügbar. Dadurch bleiben nationale Lotterien nicht mehr ausschließlich Staatsbürgern des jeweiligen Landes vorbehalten.

„Die Geschichte zeigt, dass viele große Projekte und Entwicklungen ohne Lotto niemals möglich gewesen wären. Durch das gemeinsame Spiel konnte viel Positives geschaffen werden. Lottoland hat von Beginn an das Verbindende über das Trennende gestellt und einen sehr internationalen Ansatz mit dem Ziel, Lotterien über Grenzen hinweg, erlebbar zu machen, verfolgt. Als Steuerzahler schaffen wir Mehrwert für die Bevölkerung – auch in Österreich“, sagt Laura Pearson, Vice President of Global Corporate Affairs von Lottoland.

 

www.lottoland.at 

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