Corona-Pandemie hat Bewusstsein für das Material Glas wieder erweckt
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„Immer mehr Unternehmen kaufen jetzt Schutzschilder aus Glas und lernen damit zugleich, die Vorteile dieses Materials zu erkennen: die Wertigkeit, die Schönheit und die Langlebigkeit“, erklärt Claudia Marton, Branchensprecherin der Berufsgruppe Glas in der Wirtschaftskammer Niederösterreich dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Sie betont aber auch ganz klar: „Wichtig ist für uns darüber hinaus, dass die Kunden – seien es Private oder Unternehmen – ihr Glas von einem Fachbetrieb beziehen. Nur hier gibt es eine kompetente Beratung, Auswahl und Montage für einen glastechnisch richtigen Einsatz.“
Sämtliche der 192 niederösterreichischen Mitgliedsbetriebe mit insgesamt rund 950 Beschäftigten verarbeiten auch Kunststoffe. Dieser war zu Beginn der Corona-Krisenzeit rasch auch für Schutzverglasungen verfügbar. „Danach haben sich allerdings – und das hat sich auch auf unsere Branche positiv ausgewirkt – viele Unternehmen entschieden, entsprechend den Hygieneschutzbestimmungen doch zum Glas zu greifen. Es ist beispielsweise leichter in der Reinigung, widerstandsfähig und zeitlos schön“, meint die Expertin.
Viele Menschen erkennen also gerade jetzt die Vorteile und die Vielseitigkeit von Glas. Die mit Glas verbundene Nachhaltigkeit des Materials lässt erwarten, dass das Interesse und die Nachfrage voraussichtlich noch steigen werden. Dazu braucht es vor allem Menschen mit handwerklichem Können, gekoppelt mit bautechnischem und statischem Wissen.
„In der Glasbautechnik eröffnet sich der Jugend die Chance, einen Beruf mit einem breit aufgestellten Aufgabengebiet zu erlernen. Technik und Kreativität können gerade im Glashandwerk konstruktiv wunderbar miteinander verbunden werden, weshalb es auch für Mädchen ein interessanter Beruf ist“, sagt Marton. Trotzdem seien es in erster Linie Burschen, die sich melden. Egal, ob Bursch oder Mädchen, „es wäre schön“, meint sie, „wenn es noch mehr Interessenten gäbe. Momentan sind es in Niederösterreich in Gewerbe und Industrie gerade einmal 32 Lehrlinge.“ (jm)