DR. GRANDEL Charity-Strickaktion – Aufmerksamkeit für Brustkrebs
@frauenbusinessatalexa | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.
GRANDEL spendet und setzt gemeinsam mit Handel, Stadtgesellschaft und Ehrenamt ein emotionales Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs
GRANDEL The Beautyness Company hat am 3. März zu einem Pressegespräch im Traditionsgeschäft Woll Schaefer in Augsburg eingeladen. Thema war die Charity-Strickaktion zugunsten von mamazone – Frauen & Forschung gegen Brustkrebs e. V. sowie das gemeinsame Engagement von Wirtschaft, Stadtgesellschaft und Ehrenamt für das Thema Brustkrebs. Bereits zum zweiten Mal spendete GRANDEL einen Betrag von 5.000 Euro an den Augsburger Verein.
In dem rein weiblich besetzten Podium sprachen die Beteiligten offen über persönliche Erfahrungen, die Bedeutung von Solidarität sowie die Kraft gemeinschaftlichen Engagements. Vertreten waren:
- Ariane Grandel, Geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Grandel GmbH
- Eva Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg
- Biggi Welter, Vorständin mamazone – Frauen & Forschung gegen Brustkrebs e. V.
- Renate Abstreiter, Filialleiterin Woll Schaefer
- Christine Schwarzer, Mitarbeiterin von Dr. Grandel (im Ruhestand)
Gemeinsam stricken – gemeinsam stärken
Im Mittelpunkt der von Angelika Pudellek, Teamlead Communication bei GRANDEL, moderierten Veranstaltung stand die aktuelle Strickaktion. GRANDEL hatte in den vergangenen Wochen Mitarbeiterinnen, Kundinnen und Pressekontakte eingeladen, rosafarbene Dreiecke zu stricken, aus denen später sogenannte „Umarmungstücher“ entstehen. Diese Tücher werden von mamazone an zertifizierte Brustzentren übergeben – als symbolische Geste der Wärme, Zuwendung und Solidarität.
Unterstützung durch die Stadt Augsburg
Oberbürgermeisterin Eva Weber, seit rund zehn Jahren Schirmfrau der Strickaktion, würdigte das Tun von mamazone und betonte die Bedeutung des aktuellen Engagements:
„Brustkrebs betrifft viele Familien – auch meine eigene. Ich erinnere mich gut an die Unsicherheit, die damals entstand.“ Zur Strickaktion sagt Weber:
„Ich finde es toll, dass GRANDEL nicht nur Beauty kann. GRANDEL strickt jetzt auch. Diese Aktion von mamazone und die starke Unterstützung durch ein Augsburger Unternehmen wie GRANDEL setzen ein klares Zeichen: Frauen unterstützen Frauen. Dieses Miteinander ist in Zeiten wie diesen wichtiger denn je.“
„Women Support Women“ – ein Leitgedanke, der bewegt
Ariane Grandel hob die besondere Motivation des Unternehmens hervor:
„Das Thema Brustkrebs betrifft uns alle – direkt oder indirekt. Umso wichtiger ist es, dass wir als Frauen zusammenstehen. Bei uns im Haus haben bereits 33 Mitarbeiterinnen Dreiecke gestrickt, darauf bin ich sehr stolz.“
Die Bedeutung des „Umarmungstuchs“
Biggi Welter, Vorständin von mamazone, erläuterte, wie sehr das Tuch von Betroffenen geschätzt wird:
„Jede Masche steht für Unterstützung und Zuversicht. Die Patientinnen spüren, dass hier Frauen für Frauen stricken. Es ist nicht irgendein Tuch – es ist DAS Tuch.“
Wer selbst nicht stricken kann, hat mit der Aktion „Sei ein Buddy“ die Möglichkeit, ein fertiges Tuch inklusive einer mamazone-Mitgliedschaft zu spenden – und so nicht nur eine Umarmung, sondern auch Wissen weiterzugeben.
Wenn Nummer 452 über die Theke geht
Renate Abstreiter, Filialleiterin von Woll Schaefer, berichtete über die besondere Dynamik im Laden:
„Wenn jemand nach der Farbnummer 452 von Lana Grossa fragt, wissen wir sofort: Daraus werden meist Dreiecke für mamazone. Viele Kundinnen nehmen sich bewusst Zeit dafür. Dieses Engagement macht die Aktion zu etwas Besonderem.“
33 strickende Frauen bei GRANDEL
Als Vertreterin der strickenden Kolleginnen war Christine Schwarzer vor Ort. Sie hat bereits zwölf Dreiecke gefertigt.
„Zwei meiner Schwestern waren an Brustkrebs erkrankt. Ich kenne die Ohnmacht, die viele Betroffene empfinden. Ein Tuch kann in schweren Momenten ein kleines Stück Hoffnung schenken – und genau das möchte ich weitergeben.“
Die Strickaktion geht weiter
Bundesweit wurden bereits mehrere hundert Umarmungstücher über Brustzentren an Betroffene übergeben. Aktuell entsteht sogar das erste Tuch für die Schweiz. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, Teil der Aktion zu werden – auch nach dem Internationalen Frauentag am 8. März. Die Strickaktion ist endlos. In der mamazone-Geschäftsstelle wird organisiert, dass die einzelnen rosafarbenen Dreiecke zu Tüchern zusammengenäht werden. „Wir träumen rosa!“, lacht Biggi Welter. Freiwillige Unterstützung ist jederzeit willkommen.
Über mamazone
mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. ist mit rund 1.600 Mitgliedern und einem wissenschaftlichen Beirat aus Brustkrebsexperten mit internationalem Ruf die größte und aktivste Brustkrebs-Patientinnen-Initiative in Deutschland. Der gemeinnützige Verein mamazone wurde 1999 von der Brustkrebspatientin und Journalistin Ursula Goldmann-Posch in Augsburg ins Leben gerufen. Ihre Vision: An Brustkrebs erkrankte Frauen, Ärztinnen und Wissenschaftler sollen sich mit dem Ziel zusammenschließen, gemeinsam die Lebens- und Überlebensperspektive von Frauen mit Brustkrebs entscheidend zu verbessern.