foodwatch kürt den „Werbeschmäh des Jahres 2024“

foodwatch kürt den „Werbeschmäh des Jahres 2024“

Foto,Fotocredit & Quelle: © foodwatch Österreich

Logo_Instagram @frauenbusinessatalexa  | Wien 2024 | Werbung.Unbezahlt.

Start der Abstimmung für die dreistesten Tricks der Lebensmittelindustrie – Fünf Produkte stehen zur Wahl

 

Verheißungsvolle Produktnamen, wohlklingende Zusätze, ansprechende Verpackungen: Bei jedem Einkauf wecken die Werbeversprechen von Lebensmittelherstellern Erwartungen. Die Produkte, das zeigen die Recherchen von foodwatch, erfüllen diese oft nicht. Mehr noch: Manche führen gezielt in die Irre. Die fünf dreistesten Fälle gehen nun ins Rennen um den „Werbeschmäh des Jahres 2024“. Ab heute, 27. November, können Konsument:innen im Online-Voting ihren Favoriten für den Negativpreis bestimmen.

Bis 16. Dezember haben alle Teilnehmenden   die Chance, ihre Stimme für den „Werbeschmäh des Jahres“ abzugeben. Bereits am Folgetag wird foodwatch dem „Gewinner” die besondere Auszeichnung persönlich überreichen. „Mit dieser Wahl senden wir Konsument:innen eine klare Botschaft an die Lebensmittelindustrie: Schluss mit der Täuschung – für Transparenz und Fairness beim Einkauf”, so Elli Kiesl von foodwatch.

Die nominierten Produkte im Überblick:

foodwatch Österreich kürt den „Werbeschmäh des Jahres” heuer bereits zum dritten Mal. „Die steigende Anzahl von Einsendungen über unsere Plattform das-regt-mich-auf.at, auf der Konsument:innen irreführende Produkte an foodwatch melden können, belegt leider, wie wichtig die öffentliche Entlarvung der Marketing-Tricks ist. Gemeinsam zeigen wir den Lebensmittelherstellern: Wir Konsument:innen schauen genau hin und lassen uns nicht alles gefallen“, so Elli Kiesl.

Im vergangenen Jahr ging der Titel „Werbeschmäh des Jahres” an das Bad Ischler Nudelsalz, das sich als hochpreisiges, gewöhnliches Salz entpuppte – zwölfmal teurer als das normale Tafelsalz, ohne dass es einen Mehrwert oder geschmackliche Vorteile bietet. 2022 sicherte sich Dreh und Trink den Titel – ein Zuckerwasser mit Spuren von Fruchtsaftkonzentrat, das mit Comic-Figuren um die Aufmerksamkeit von Kindern buhlt und bei vielen Konsument:innen für Ärger sorgt.

Mit der Wahl des diesjährigen „Werbeschmähs“ setzt foodwatch Österreich seine Arbeit fort, um die Aufmerksamkeit auf dreiste Werbemaschen und die Notwendigkeit für mehr Transparenz in der Lebensmittelindustrie zu lenken.

 

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