Fünf Fakten über die Wohnvorlieben der Österreicherinnen

Fünf Fakten über die Wohnvorlieben der Österreicherinnen

09. März – Tag der Frau: Immobiliensuche ist weiblich

Frauen als Entscheiderinnen bei der Wohnungssuche. 60 Prozent der Immobiliensuchenden in Deutschland sind Frauen[1] – in Österreich zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab: Mehr als zwei Drittel der monatlich über 350.000 Suchenden auf der Immobilienplattform FindMyHome.at sind Frauen. Anlässlich des Tages der Frau am 8. März analysierten die Wohn-Experten der österreichischen Immobilienplattform die weiblichen Vorlieben und fassen diese in fünf Fakten zusammen.

„Frauen sind die größte Zielgruppe am Immobilienmarkt. Auch wenn die Entscheidung in vielen Fällen gemeinsam mit dem Partner oder Mitbewohner getroffen wird – sie sind diejenigen, die die Vorauswahl treffen. Ihre Vorlieben prägen das Angebot“, so Bernd Gabel-Hlawa, Geschäftsführer der Immobilienplattform FindMyHome.at, „Gleichzeitig verdienen Frauen im Schnitt nachweislich weniger. Wohnkosten werden immer teurer. Die große Frage ist hier: Wie wirkt sich das auf die Wohnsituation der Frauen aus? Das wurde bis dato kaum thematisiert. Daher ist es uns wichtig, dieses Thema in stetigen Analysen und Umfragen ins Licht zu rücken.“

1. Frauen suchen eine Wohnung, wollen aber lieber in einem Haus wohnen

Weibliche Immobiliensuchende suchen vorwiegend nach einer Wohnung (69 Prozent) im Unterschied zu einem Haus. „Das ist aber meist eine Geldfrage. Unsere Umfrage[2] hat ergeben, dass das Traumzuhause für 60 Prozent der Österreicherinnen sehr wohl ein Haus ist. Gleichzeitig soll dieses Haus am liebsten am Stadtrand sein, um die Vorteile beider Welten zu genießen: Nähe zur Natur und gleichzeitig zum Stadtzentrum. Dieser Wohntraum ist für die meisten Suchenden allerdings noch nicht leistbar“, analysiert Bernd Gabel-Hlawa.

2. Wohnen für kleines Geld: Eine relative Sache

Je teurer die Immobilie, desto weniger Frauen suchen danach. 40 Prozent der Frauen suchen ein Zuhause in der kleinsten Preiskategorie. Das bedeutet, die Miete darf maximal 800 Euro monatlich bzw. der Kaufpreis maximal 300.000 Euro betragen – in Wien wäre das im Durchschnitt etwa eine Zweizimmerwohnung im Neubau mit ca. 73 Quadratmetern. „Immobilienpreise steigen an, die Gehälter wachsen nicht mit. Gerade Frauen müssen daher prozentuell gesehen zunehmend mehr fürs Wohnen ausgeben“, so Gabel-Hlawa. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Österreicherin verdient rund 1.500 Euro pro Monat[3]. 90 Prozent der Frauen geben demnach maximal 36 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen aus, dazu kommen noch 10 Prozent für Energiekosten. Bei alleinstehenden Frauen geben 90 Prozent bis zu 55 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen aus.[4].

3. Miete oder Eigentum? Das ist hier die Frage!

Die größte Gruppe der Immobiliensuchenden ist weiblich und zwischen 25 und 34 Jahre alt. Nicht überraschend ist: Je jünger, desto kleiner – und budgetfreundlicher – muss die Immobilie sein. Dabei sind Miet- und Eigentumsimmobilien durchschnittlich gleichermaßen gefragt: Rund 49 Prozent der Österreicherinnen suchen nach Miete, 51 Prozent nach Kauf-Immobilien. Mit steigendem Alter dürfen die Immobilien mehr kosten, die Suche nach Eigentum nimmt im Vergleich zur Miete mit dem Alter ebenfalls zu.

4. Wohnentscheidung ist gemeinsame Sache

Die Wahl zum neuen Zuhause wird Großteils zusammen mit dem Partner getroffen (51 Prozent) – so die Selbsteinschätzung der Frauen in einer Umfrage unter NutzerInnen[5]. „Teure (Kauf-)Entscheidungen werden in Beziehungen gemeinsam getroffen – so auch die Wahl der Immobilie. Im Bereich Wohnen gibt die Frau allerdings die Richtung an. Frauen recherchieren mehr, sie wissen besser über das Angebot Bescheid. Das wird durch die überwiegend weiblichen Suchenden auf FindMyHome.at deutlich. Zudem sagen Männer aus, dass eher der Wunsch der Partnerin entscheidend war als der eigene“, erklärt Gabel-Hlawa.

5. Sicherheitsfaktoren sind wichtige Entscheidungskriterien

Sicherheit spielt für Frauen eine große Rolle in der Wohnungssuche: Ist das Sicherheitsgefühl nicht gegeben, so sind 88 Prozent der Frauen laut einer Umfrage[6] bereit, umzuziehen. Dieses ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Helle Straßenbeleuchtung ist das wichtigste Kriterium, damit sich die befragten Frauen in ihrer Wohnumgebung sicher fühlen, gefolgt von einer ruhigen Gegend und Sicherheitssystemen oder Alarmanlagen.

Über FindMyHome.at

FindMyHome.at ist eine der Top Immobilien-Plattformen Österreichs und wurde 2001 von den erfahrenen Immobilienmaklern Bernd Gabel-Hlawa und Benedikt Gabriel gegründet. Ziel ist seit jeher durch stetige technische Innovationen, ein transparentes Bewertungssystem sowie jährliche Qualitätskontrollen und -auszeichnungen den Plattform-Nutzern eine kostenlose, einfache, userfreundliche und hochqualitative Immobiliensuche zu bieten. Mit mehrfachen Auszeichnungen, u.a. dem IMMMO Award 2017 als eines der drei bestbewerteten Immobilien-Portale Österreichs, sowie mit einem sehr hohen Bekanntheitsgrad bei Anbietern wie Suchenden hat sich FindMyHome.at bereits als Innovator und als das Qualitäts-Immobilien-Portal unter Beweis gestellt. www.findmyhome.at

[1] Studie der Deutschen Bank (2016)
[2] FindMyHome.at Umfrage (2017a): 318 Teilnehmende zum Thema Wohnen
[3] Statistik Austria, Bruttojahreseinkommen 2016
[4] Statistik Austria, Wohnen 2016
[5] FindMyHome.at Umfrage (2017a) ebd.
[6] FindMyHome.at Umfrage (2017b): 217 Teilnehmende zum Thema Sicherheit

Foto: “Projet construction maison”

Von: Chlorophylle
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