Papierkalender bleiben auch nach 100 Jahren en vogue

Papierkalender bleiben auch nach 100 Jahren en vogue

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So viel mediale Berichterstattung über ein kleines Unternehmen findet man selten. Es ist aber auch ein besonderer Anlass. Seit 100 Jahren produziert die Kalendermacher GmbH & CO KG aus Spillern im Bezirk Korneuburg das, wofür der Firmenname steht: Die Rede ist von Kalendern in allen erdenklichen Ausprägungen.

„Wir vereinen handwerkliche Tradition und Innovationskraft“, sagt Julie Steinschaden in einem Interview mit der Österreichischen Verkehrszeitung (ÖVZ). Die junge Geschäftsführerin ist als Mitglied der Eigentümerfamilien verantwortlich für die Bereiche Digital & Marketing. An ihrer rechten Seite sitzt Uschi Schibl als Logistikleiterin des Unternehmens, das seit 1994 unter dem aktuellen Firmennamen besteht. Damals fusionierten die beiden Betriebe Pitzinger und Schretzmayer zu den Kalendermachern.

Unter der neuen Firmierung ist das Unternehmen das, was man unter einem „Hidden Champion“ versteht. Kunden in ganz Europa beziehen ihre Kalender und Notizbücher von dem Traditionsbetrieb. Fallweise erhält man Bestellungen aus Übersee, sogar aus Tansania und Neuseeland.

„Das liegt auch in unseren hohen Qualitätsansprüchen begründet“, sind sich Julie Steinschaden und Uschi Schibl einig. Die Kalendermacher verarbeiten rund 1.500 Tonnen Papier im Jahr, größtenteils „Made in Austria“. Die Herstellung der Tischkalender erfolgt zur Gänze in Österreich. Damit erzielt das Unternehmen rund 50 Prozent des Jahresumsatzes von 18,5 Mio. Euro. Die anderen Artikel werden in Tschechien, Italien und Kroatien produziert.

Die Digitalisierung hat bei den Kalendermachern teilweise in der Produktion und ganz stark im Bestellwesen Einzug gehalten. Mittlerweile gibt es Einkaufsplattformen für Banken, Versicherungen und andere Großkunden. Für Privatkunden wurde ein eigener Webshop eingerichtet. (jh/mm)

www.kalendermacher.at

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