Dr. Zuzana Halkova hat die Personalagenden von Henkel übernommen
Seit 1. Juli 2009 leitet Dr. Zuzana Halkova (49) das Ressort Human Resources der Henkel CEE.
Die gebürtige Slowakin ist nicht nur die erste Frau auf Vorstandsebene, sondern dort auch der erste Manager, der direkt aus der von Wien gesteuerten Region Zentral- und Osteuropa stammt.
Zuzana Halkova verantwortet die Personalpolitik für über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 32 Ländern.
In der Funktion folgt sie Georg Müller nach. Zuzana Halkova hat in ihrer Heimatstadt Bratislava Psychologie studiert. 1992 kam sie zur dortigen, damaligen Henkel-Palma, um als Assistentin des Bereichsleiters Rechtswesen zu agieren. Drei Jahre später ging Zuzana Halkova zur Henkel CEE nach Wien, wo sie als Assistentin Marketing Manager im Wasch- und Reinigungsmittelbereich startete.
Nach verschiedenen Job-Stationen im Unternehmen – unter anderem kümmerte sie sich um die Ausarbeitung eines Training & Development-Konzepts für die Region – übernahm sie 2005 das operative HR-Management für 12 Länder sowie die gesamte personalpolitische Betreuung der Unternehmensbereiche Wasch- und Reinigungsmittel sowie Kosmetik & Körperpflege.
Zuzana Halkova ist mit dem österreichischen Psychologen Peter Schütz verheiratet. Das multikulturelle Denken hat sie quasi in den Genen, ihre Großeltern repräsentieren vier Nationalitäten und drei Religionen: „Das offene Aufeinander-Zugehen war in meiner Familie eine Selbstverständlichkeit.“
Die Slowakin spricht neben ihrer Muttersprache Deutsch, Englisch, Ungarisch, Tschechisch und Russisch, was ihr in der Henkel CEE-Region mit 32 Ländern, 32 Nationalitäten und 32 Rechtssystemen entgegen kommt.
„Der unterschiedliche kulturelle Hintergrund ist eine Bereicherung für die Zusammenarbeit, weil er bei jedem Mitarbeiter Offenheit und Flexibilität erfordert“, so Zuzana Halkova.
An Henkel hatte sie von Anfang an die Internationalität geschätzt und nunmehr die Erfahrung, „dass ich in jeder Position bisher viele Gestaltungsmöglichkeiten gehabt habe und schließlich zahlreiche Ideen und Konzepte dann auch umsetzen konnte“.