Beatrix Karl ernennt Barbara Weitgruber zur Sektionsleiterin
Forschungssektion im Wissenschaftsministerium bekommt weibliche Spitze
Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl ernennt Mag. Barbara Weitgruber zur neuen Leiterin der Sektion II, Wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten.
“Mit Barbara Weitgruber übernimmt eine sehr erfahrene und engagierte Frau die Forschungssektion”, unterstreicht die Ministerin. Damit haben im Wissenschaftsministerium zwei der drei Sektionen eine weibliche Spitze, denn seit 2008 wird die Sektion III von Dr. Elisabeth Freismuth geleitet.
Barbara Weitgruber leitet im Ministerium die Stabstelle Strategie und Koordination für den internationalen Bereich. Zuvor hatte sie im Ministerium sowie im Österreichischen Austauschdienst und an der Karl-Franzens-Universität Graz eine Reihe von Leitungsfunktionen im Hochschul- und Forschungsmanagement sowie im Bereich der europäischen und internationalen Kooperation inne. Mit 1. August 2010 übernimmt sie nun die Geschäfte der Sektion II von Dr. Peter Kowalski, dem die Ministerin für sein langjähriges Engagement ihren Dank ausspricht.
“Ich schätze an Barbara Weitgruber besonders ihren unglaublichen Einsatz und ihre umfassende Kompetenz, sowohl im Hochschul- als auch Forschungsbereich”, so Beatrix Karl. “Barbara Weitgruber ist am nationalen als auch internationalen Parkett bestens verankert”, zuletzt war sie bspw. federführend mit der Bologna-Konferenz in Budapest und Wien befasst. Weiters unterstreicht die Ministerin die Führungsqualität und organisatorische Stärke Weitgrubers.
Barbara Weitgruber wurde 1964 in Graz geboren. Studienabschlüsse hat sie an der Universität Graz und an der University of Illinois erworben, wo sie 1986 als Fulbright-Stipendiatin und “Teaching-Assistant” ihre Berufslaufbahn begann.
Als Hauptaufgaben der Sektion für die kommenden Jahre sieht die designierte Sektionschefin “die Steuerung des österreichischen Forschungsraums und die Mitgestaltung des österreichischen Innovationssystems sowie des Europäischen Forschungsraums und die Positionierung Österreichs im europäischen und globalen Wissensraum”.
Weitere Anliegen sind ihr eine koordinierte österreichische Wissenschaftsaußenpolitik und die Mitgestaltung der europäischen Strategie für internationale Zusammenarbeit. “Ich freue mich auf diese vielfältigen Herausforderungen mit dem ausgezeichneten Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sektion”, so Weitgruber.