Eva Kail wurde Obersenatsrätin
Die Chefin der Leitstelle für Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen in der Wiener Stadtbaudirektion, Dipl.Ing.in Eva Kail (50), wurde in die höchste Dienstklasse IX (Obersenatsrätin) befördert.
Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer überreichte ihr am Dienstag in Anwesenheit von Stadtbaudirektorin Dipl.-Ing.in. Brigitte Jilka das entsprechende Dekret.
Eva Kail studierte Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität und trat 1986 in den Dienst der Stadt Wien, wo sie im Bereich der Stadtplanung und Stadterneuerung arbeitete. Schon bald beschäftigte sie sich intensiv mit der Wahrnehmung von Fraueninteressen in der Stadtplanung. 1992 übernahm sie die Leitung der damals neu geschaffenen Magistratsabteilung 57 (Frauenförderung und Koordinierung von Frauenangelegenheiten).
Mit der 1998 in der Magistratsdirektion- Stadtbaudirektion eingerichteten Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen wurde seitens der Stadt Wien eine institutionelle Voraussetzung geschaffen, geschlechtssensible Planung weiter zu entwickeln und breit zu etablieren.
Eva Kail konnte in den elf Jahren an der Spitze dieser Einrichtung einen wesentlichen Beitrag zu der europaweit anerkannten Vorreiterrolle Wiens im Bereich “Gender Planning” leisten. Die thematische Vielfalt ihrer Arbeit kommt in rund sechzig Modell- und Leitprojekten zum Ausdruck, die von ihr koordiniert und betreut wurden.
Die Bandbreite reicht von frauengerechtem Wohnbau bis zur geschlechtssensiblen Parkgestaltung, von der Verankerung von FußgängerInneninteressen in der Verkehrsplanung bis zur Vermeidung von Angsträumen.