Gabriele Zgubic ist seit 1. August neue Leiterin der Abteilung Konsumentenpolitik in der Arbeiterkammer Wien

Gabriele Zgubic ist seit 1. August neue Leiterin der Abteilung Konsumentenpolitik in der Arbeiterkammer Wien

Frauen sind in der Arbeiterkammer (AK) in Leitungspositionen weiter auf dem Vormarsch: Gabriele Zgubic ist seit 1. August die neue Leiterin der Abteilung Konsumentenpolitik in der AK Wien.
 
Sie folgt auf Harald Glatz, der mit 1. August in Pension ging. Glatz zeigt sich über seinen letzten Erfolg für die Konsumenten erfreut, “dass AK Mitglieder zwölf Millionen Euro von der Meinl Bank ersetzt bekommen. ” 
 
“Die Unternehmen mit ihrer Marktmacht brauchen ein wirksames Gegengewicht im Interesse der Konsumenten. Auch unseriöse Geschäftspraktiken gehören aufgedeckt und undurchsichtige Märkte müssen durchleuchtet werden. Das betrifft insbesondere die Finanzmärkte, die transparent und verbraucherfreundlich werden müssen”, sagt Zgubic.
 
“Rund 50.000 Beratungssuchende pro Jahr bei der AK Wien zeigen die Bedeutung des Konsumentenschutzes. Die Konsumenten brauchen daher eine starke Stimme wie die AK, die die Interessen der Konsumenten bei Unternehmern und in der Politik durchsetzt. Denn letztlich geht es um Gerechtigkeit”, so die neue AK Konsumentenschutz-Leiterin.
 
Gabriele Zgubic, Jahrgang 1966, begann in den 90er Jahren in der AK OÖ in der – damals noch – Abteilung Konsumenten- und Umweltschutz und war 1996 deren stellvertretende Leiterin. 1997 und 1998 arbeitete sie im Kabinett der damaligen Ministerin Barbara Prammer und wechselte 1999 in die österreichische Bundesfinanzierungsagentur.
 
Harald Glatz, Jahrgang 1948 begann 1974 in der AK Umweltabteilung, deren Leiter er ab 1979 war. Seit 1995 leitete er die AK Konsumentenabteilung. Glatz ist seit 2001 auch Präsident des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Diese Funktion wird er weiter wahrnehmen. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied des ORF Publikumsrates, von 2007 bis 2010 ORF Stiftungsrat. 
 
“Das Spannende als AK Konsumentenschutzleiter war für mich das breite Spektrum – von den Lebensmitteln über das Internet bis hin zu den Banken”, sagt Glatz. “Wir konnten für die Konsumenten einige Erfolge erzielen. So gab es Ende der 90er Jahre die Kreditzinsen-Aktion. Tausende Konsumenten in ganz Österreich haben 20 bis 30 Millionen Euro an zu viel bezahlten Zinsen zurückbekommen”, so Glatz.
 
“Wir haben auch beim EU-Beitritt oder bei der Euro-Einführung darauf geschaut, dass die Konsumenten nicht über den Tisch gezogen werden. Wir haben gesetzliche Regeln für die Euro-Einführung gefordert und gegen anfängliche Widerstände durchgesetzt. Wir haben uns aber nicht auf die Gesetze verlassen, sondern regelmäßig kontrolliert, ob die Euro-Rechnung für die Konsumenten stimmt”, so Glatz.

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