Matgorzata Bugajski ist FEMtech-Expertin des Monats September 2009

Matgorzata Bugajski ist FEMtech-Expertin des Monats September 2009

Wissenschaft und Wirtschaft profitieren von der Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, mit der Forschung von Frauen realisiert wird.

Um diese besonderen Leistungen von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, wählt eine unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Personalmanagement und den Medien eine herausragende Expertin aus Forschung und Technologie zur “FEMtech Expertin des Monats”.

Für den Monat September ist die Wahl auf die Montanwissenschaftlerin Matgorzata Bugajski gefallen.

Matgorzata Bugajski wurde 1945 im polnischen Krakau geboren und studierte Metallhüttenwesen an der Berg- und Hüttenakademie Krakau. 1969 schloss sie dort ihr Diplom-Studium mit Auszeichnung ab und promovierte 1978.

Seit 1979 ist die Wissenschafterin an der Montanuniversität Leoben (MUL) tätig. Zunächst als Gastforscherin am Institut für Nichteisenmetalle als eine von nur drei weiblichen Akademikern an der MUL, dann – in den 80er Jahren – als Vertragsassistentin am Institut für Gießereikunde.

Seit 1993 arbeitet Matgorzata Bugajski als Projektleiterin im Technologiezentrum Leoben beim Feuerfestkonzern RHI AG in der Entwicklung feuerfester ungeformter Produkte.

Obgleich in den letzten 30 Jahren ein kontinuierlicher Anstieg von Studentinnen und Assistentinnen an der Montanuniversität Leoben zu beobachten ist und die Posten der Vize-Direktorin und der Institutsleiterin von Frauen besetzt werden konnten, seien Frauen besonders in der technischen Forschung immer noch unterrepräsentiert, so die Mutter zweier Töchter mit 40-jähriger Erfahrung in der Forschung.

Jungen Forscherinnen möchte Matgorzata Bugajski folgende Empfehlungen mitgeben: “Bleibt euren Prinzipien treu; sucht ständig neue, manchmal unkonventionelle Arbeitsmethoden und Lösungsansätze, die zu völlig neuen, innovativen Ergebnissen führen können; traut euch gegen den Strom zu schwimmen. Erfolg im Beruf ist umso größer, je mehr man bereit ist, aus eigenen Fehlern zu lernen.”

Das ausführliche Porträt der “Expertin des Monats” und weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Website von FEMtech.

Das Programm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) wird vom FEMtech kompetenzzentrum inhaltlich ausgerichtet und strategisch weiterentwickelt.

Dabei kooperiert das Kompetenzzentrum, bestehend aus der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), der Joanneum Research, der Verlagsgruppe Bohmann und Draxl & Zehetner Consulting Network mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

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