Susanne Wuest bei den Filmfestspielen in Cannes
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„In die Sonne schauen / The Sound of Falling“ feiert internationale Premiere und ist Teil des offiziellen Wettbewerbs
„In die Sonne schauen / The Sound of Falling“ ist ein visuell wie emotional fesselndes Werk, das mit eindringlichen Bildern und einer poetischen Erzählweise durch über ein Jahrhundert deutscher Geschichte führt.
Ein kleines Mädchen steht hoch oben am Rand des Heubodens und blickt unter sich in die Tiefe. Sie breitet ihre Arme aus und springt. Während sie fällt, reißt ein Erinnerungsstrom los:
Vier Mädchen, die in verschiedenen Jahrzehnten (1910er-, 1940er-, 1980er und 2020er-Jahre) auf einem bäuerlichen Vierseitenhof in der Altmark gelebt haben, stehen im Zentrum dieser Geschichte. Ihre Blicke enthüllen nicht nur das alltägliche Leben auf dem Hof, sondern führen nach und nach mit ihren Kinderaugen hinter Familiengeheimnisse und überlieferte Bräuche. Während der Film voranschreitet, verschwimmen die Grenzen zwischen den Jahrzehnten, und die emotionale Reise durch die Zeit zeigt, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verflochten sind und wie sie unser Leben prägen.
Quelle: Studio Zentral
Susanne Wuest, bekannt für ihre nuancierten Darstellungen zwischen Fragilität und Stärke, spielt eine zentrale Rolle in diesem fein gewobenen Generationenporträt. Mit großer Intensität verkörpert sie eine Bäuerin im Jahr 1910, die als Mutter einer grossen Familie wie ein Bindeglied zwischen den Zeiten wirkt – eine Frau, die sich durch Schatten und Licht der Vergangenheit bewegt.
“Der Film verschmilzt dokumentarische Präzision mit atmosphärischer Dichte. Während die Jahrzehnte ineinanderfließen, entstehen berührende Perspektiven auf familiäre Bindungen, weibliche Selbstbestimmung, tradierte Rollenbilder und das unsichtbare Erbe, das in uns weiterlebt”, so Susanne Wuest.
„In die Sonne schauen / The Sound of Falling“ ist ein leiser, aber eindringlicher Film – eine Reflexion über das Erwachsenwerden, das Erinnern und das, was bleibt. Die Teilnahme am offiziellen Wettbewerb unterstreicht die außergewöhnliche künstlerische Qualität dieses Projekts und setzt zugleich ein starkes Zeichen für europäisches Autorenkino.