Das war das 8. Vienna Coffee Festival

Das war das 8. Vienna Coffee Festival

Foto, Fotocredit & Quelle: © Vienna Coffee Festival

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Kaffee-Kunst vom Feinsten

 

Hellwach durchs Wochenende: Über 7000 Besucher kamen am vergangenen Wochenende zum 8. Vienna Coffee Festival in die Wiener Marx-Halle, wo sich alles um die neuesten Trends und Zubereitungsarten drehte.

 

 Es war das Festival der Superlative: Insgesamt 78 Aussteller, über 7000 Besucher an drei Veranstaltungstagen und über 600 Kaffeesorten – das sind die Eckdaten des 8. Vienna Coffee Festival, bei dem sich die Gäste über die neuesten Trends rund um die Bohne informieren konnten.

 

Der Tatsache, dass der Kaffee-Boom weiterhin wächst und wächst, wurde bei den zahlreichen Side-Events Tribut gezollt. Zum ersten Mal wurde jeder einzelne Veranstaltungstag unter ein eigenes Motto gestellt, bei dem die Vielfalt des Kaffees regelrecht zelebriert wurde. Günther Gapp, seit acht Jahren Veranstalter des Events: „Kaffee ist der Markt mit dem drittgrößten Wachstum weltweit. Und dass sich die Besucher heute in Sachen Kaffee so gut auskennen, ist sicher auch den Festivals geschuldet, die weltweit veranstaltet werden. Heute ist das Wissen über Kaffee-Qualitäten, die Verarbeitungskette und die unterschiedlichen Anbaugebiete der Besucher enorm“.

 

Und weil Wien in der Welt der Festivals offiziell als „World’s coolest coffee event“ firmiert, war auch die Crème de la Créme in der Bundeshauptstadt zugegen: So zum Beispiel der erste österreichische Röster-Weltmeister Felix Teiretzbacher aus St. Pölten, der vor kurzem in Mailand den Titel der SCA-Speciality Coffee Associaton (SCA) erkämpfte. Aber auch die italienische Latte-Art Weltmeisterin 2019, Manuela Fensore, die ihre Kunst im Rahmen des „Latte Karate“-Throwdowns zeigte.

 

„Wir sind erst am Anfang!“

„Wenn man bedenkt, dass bei der WM in Mailand Starter aus 30 verschiedenen Nationen am Start waren, merkt man, was für einen unglaublichen Stellenwert der Sieg von Felix hat“, sagt auch Günter Stölner, gemeinsam mit Günther Gapp Veranstalter des Festivals. Teiretzbacher ist dabei ein Vertreter der „Speciality Coffee Szene“, die seit mehr als zehn Jahren die weltweite Kraft der Bohne stärkt und stärkt.

Was sich auch im Interesse der Besucher des Festivals widergespiegelt hat. Gapp: „Vom Cuppen übers Rösten bis hin zum Herstellen von Filterkaffee, von Zubereitungen mit Spirituosen bis hin zu Sirupen – wir haben heuer zum ersten Mal die komplette Bandbreite präsentiert, die Kaffee mit sich bringt.“

Auch der Italiener Alberto Terzetti, mit den Marken Simonelli und Victoria Arduino am Festival vertreten, ist sich sicher: „Die Kaffeewelt hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm weiterentwickelt – und wir sind erst am Anfang. Ich vergleiche das gern mit dem Wein: Auch da wird viel hinterfragt, verkostet, getüftelt. Das ist heute auch beim Kaffee so.“

 

Küche, Kunst, Kaffeehaus-Flair

Wie breit die Vielfalt tatsächlich ist, zeigte sich auch beim Rahmenprogramm des Festivals: Jeder Veranstaltungstag wurde heuer erstmals unter ein eigenes Motto gestellt, Juan Amador, Österreichs erster und einziger 3-Sterne-Michelin-Koch, gab beim „Coffee&Food“Tag einen Einblick über die Zutat Kaffee in der Küche („Wir haben damit experimentiert, die Bohnen in Öl einzulegen, sodass sie ganz langsam ihr Aroma abgeben können“) und servierte am Lavazza-Stand Seehecht mit Kaffee-Beurre-Blanc. Natürlich durfte auf dem Festival-Gelände auch das traditionelle Wiener Kaffeehaus nicht fehlen, wo man nicht nur bei Melange oder Verlängertem, sondern auch bei einer Partie Carambol das fürs Kaffeehaus so typische Flair einatmen konnte.

Auf den Geschmack gekommen sind die Besucher auch im neu gestalteten Art Corner, der glich beim ersten Mal mit einer Weltpremiere aufwartete: Die afrikanische Künstlerin Kristy Carlson zeigte im Rahmen ihre Ausstellung „Before+Now“ eine Reihe an Fotografien und Porträts, die das Leben von Kaffeefarmern in ihrer Heimat Burundi zum Inhalt haben.

 

Vienna Coffee Festival 2023

Schon jetzt ist klar: Das 9. Vienna Coffee Festival findet auch im nächsten Jahr wieder in der Wiener Marx Halle statt. Im September 2023 dreht sich in Österreichs Hauptstadt wieder alles rund um die Bohne.

 

https://www.viennacoffeefestival.cc/

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