Im Sommer werden Litschau und sein Herrensee zur Musik- und Theaterbühne
Fast 20.000 Nächtigungen hat die Stadtgemeinde Litschau im Bezirk Gmünd im Jahr 2021 verzeichnet. Ein nicht zu unterschätzender Anteil an dieser Gästezahl entfällt auf die zahlreichen Kulturveranstaltungen, die vor allem im Sommer immer mehr Besucher in Österreichs nördlichste Stadt locken. So hat sich das von Insidern mit dem treffenden Spitznamen „Woodstock des Wienerliedes“ bedachte und erstmals 2007 abgehaltene „Schrammel.Klang.Festival“ beim musikinteressierten Publikum einen sehr guten Namen erarbeitet. Heuer findet es bereits zum 16. Mal an den beiden Wochenenden vom 8. bis 10. und vom 15. bis 17. Juli rund um den Herrensee statt.
Beim diesjährigen „Schrammel.Klang.Festival“ treten auf den Naturbühnen in Litschau zahlreiche Künstlerinnen und Künstler auf, die sich in ihrem Werk dem Genre Wienerlied in all seinen Facetten widmen. Unter den Interpreten findet man bekannte Namen, wie Ernst Molden, Maria Petrova, die Wiener Concert Schrammeln oder Hans Theessink & Band. Den fulminanten Schlusspunkt am 17. Juli setzt die zwölfköpfige Gruppe Fanfare Ciocarlia, die in Fachkreisen als Europas beste Balkan-Brass-Band gilt.
Neben dem „Schrammel.Klang.Festival“ bietet Litschau heuer im August zum bereits fünften Mal als einen weiteren kulturellen Leckerbissen das Theaterfestival „HIN & WEG“, das heuer unter dem Motto „Vorfahren!“ steht. Im Rahmen dieser Veranstaltung finden zwischen 12. und 21. August an zwei Wochenenden über 120 Events an mehr als 20 Spielorten statt – im Herrenseetheater, im BRAUHAUSstadl in Hörmanns sowie an Schauplätzen, wo man zeitgenössische Theaterunterhaltung im allgemeinen nicht erwarten würde, wie z.B. im Gütermagazin am Bahnhof, in einer alten Bäckerei, in einem ehemaligen Supermarkt oder in einer leer stehenden Industriehalle. (mm)