25.11.-23.12.: Fotoausstellung “Was in mir lebt” von Fotografin Evelyn Lynam Ruiz

25.11.-23.12.: Fotoausstellung “Was in mir lebt” von Fotografin Evelyn Lynam Ruiz

Foto: “Ausstellungsplakat “Was in Mir Lebt”” / Fotocredit & Quelle: © Evelyn Lynam Ruiz

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Ausdrucksstarke Fotoausstellung über Transformation, Heilung und das Überwinden von Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Sie reicht von physischer und sexualisierter Gewalt bis hin zu psychischer, rassistischer oder institutioneller Unterdrückung. Mit der Ausstellung „Was in mir lebt. Porträts einer Metamorphose“ setzt die chilenische Fotografin Evelyn Lynam Ruiz ein starkes künstlerisches Zeichen: Ihre Porträts erzählen Geschichten von Frauen, die geschlechtsspezifische Gewalt überlebt – und ihre Erfahrungen in Stärke, Würde und Selbstermächtigung verwandelt haben.

 

Kunst als Transformationsraum

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll inszenierte Fotografien von Frauen unterschiedlichster Herkunft, die ihre Widerstandskraft entdeckt und sich neu definiert haben. Jedes Porträt wird von Symbolen begleitet – Ritualen, Objekten oder Gesten, die für die Kraftquellen der Frauen stehen. Die besonders kraftvolle Bildsprache macht das Unsichtbare sichtbar: innere Narben, Wunden, Leere – und die Kraft, all das in Resilienz zu verwandeln. Damit treten die Frauen nicht als Opfer auf, sondern als aktive Gestalterinnen ihres Lebens, die ihre Widerstandskraft entdeckt und sich neu definiert haben.

Eine dieser Geschichten ist die von Andrea, die im familiären Umfeld von psychischer Gewalt geprägt wurde. Sie wuchs in einem streng konservativen, patriarchalen System auf.

„Die Worte meiner Mutter sind wie Messer“, beschreibt sie. Besonders schmerzhaft war für sie, dass auch Frauen die Strukturen der Unterdrückung weitergaben. Stärke und Selbstbewusstsein fand sie in ihren Wurzeln und im Tanz, der ihr ermöglichte, ihre Identität, ihre Wut und ihren Mut auszudrücken.

 

„Meine Arbeit soll Räume öffnen, in denen Frauen nicht mehr auf ihre Verletzungen reduziert werden, sondern ihre innere Stärke sichtbar wird. Jede Geschichte ist ein Akt der Selbstermächtigung – und ein Schritt hin zu gesellschaftlichem Wandel“, sagt Künstlerin Evelyn Lynam Ruiz.

 

Rahmenprogramm: Vernissage, Podiumsdiskussion und Führungen

Die Ausstellung findet im Rahmen der internationalen UN-Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ statt. Zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember wird weltweit auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam gemacht.

Die Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, den 25. November 2025 um 18:00 Uhr im Frida-Kahlo-Saal des Österreichischen Lateinamerika-Instituts in der Türkenstraße 25 in 1090 Wien statt. Begleitet wird sie von einer Podiumsdiskussion und Keynote. Unter dem Titel „Gewalt sichtbar machen. Resilienz stärken. Räume schaffen“ diskutieren Expertinnen wie Saya Ahmad (Bezirksvorsteherin Alsergrund), Katharina Kräftner (UN Women Austria), Birgit Koch (Kunsttherapeutin, Hemayat) und Hanife Ada (Verein Yetis Batis) über die systemischen Wurzeln von Gewalt gegen Frauen und über Wege, diese zu durchbrechen. Moderiert wird die Diskussion von Marcela Torres Heredia, Sozialwissenschaftlerin und Aktivistin.

Darüber hinaus führt Evelyn Lynam Ruiz an drei Terminen persönlich durch die Ausstellung:

  • Di, Dezember 2025, 10:30 Uhr
  • Mi, Dezember 2025, 17:00 Uhr
  • Di, Dezember 2025, 17:00 Uhr

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: office@lai.at

 

Fakten auf einen Blick

Foto-Ausstellung: „Was in mir lebt. Porträts einer Metamorphose

Künstlerin: Evelyn Lynam Ruiz

Ort: Frida-Kahlo-Saal des Österreichischen Lateinamerika-Instituts, Türkenstraße 25, 1090 Wien

Vernissage: Dienstag, 25. November 2025, 18:00 Uhr

Laufzeit: 25. November – 23. Dezember 2025 (im Rahmen der UN-Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“)

Führungen: 2.12.25 (10:30 Uhr), 3.12.25 (17:00 Uhr), 9.12.25 (17:00 Uhr)

Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich unter office@lai.at

 

Über die Künstlerin

Evelyn Lynam Ruiz wurde in Südpatagonien (Chile) geboren, studierte Anthropologie und Fotografie in Santiago de Chile und lebt heute in Wien. In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet sie Porträtfotografie mit Symbolkraft, Ritualen und empathischem Blick. Neben ihrer Tätigkeit als Fotografin arbeitet sie als Tanz- und Ausdruckspädagogin. Ihre Arbeiten versteht sie als Brücke zwischen Kunst, Heilung und gesellschaftlichem Dialog.

www.evelynlynam.com

 

 

 

 

 

 

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