Smart City ist noch ein spanisches Dorf, weckt aber Interesse

Smart City ist noch ein spanisches Dorf, weckt aber Interesse

AIM-Consumer: Vor allem Energieeffizienz ist attraktiv

Selbstfahrende Autos, energiesparende Bauweise, künstliche Intelligenz – kaum ein Tag vergeht ohne die Verlautbarung von Neuerungen in diesen Bereichen. Fragt man jedoch in der Bevölkerung nach Smart City, herrscht meist Schweigen im Walde. Nur knapp jedem Fünften ist der Begriff geläufig. Doch was verbindet man damit? Und welche Optionen wecken Interesse? Der Austrian Internet
Monitor hat die Details.

Begriff ist noch nicht in der Bevölkerung angekommen

Nur 17%
der Befragten
können mit dem Begriff „Smart City“ etwas anfangen, das sind
geringfügig mehr als vor einem Jahr. Auch kann man sich unter der Bezeichnung recht
wenig vorstellen

am ehesten wird sie mit Vernetzung und Digitalisierung in Verbindung
gebracht. Die höchste Smart City Affinität weisen die Altersgruppe 20

29, Selbstständige
und Personen mit Matura auf.

Interesse gilt vor allem der Energieeffizienz

Das Interesse an Smart City Optionen ist generell hoch. Die höchste Attraktivität weist
energiesparendes W
ohnen auf

65% sind sehr oder eher interessiert. Auch
Navigationssysteme mit Zusatz

Funktionen

wie etwa die Anzeige von Staus
(55%)
oder
freien Parkplätzen
(51%)

stößt auf Resonanz. Ebenso wecken Elektro

Fahrzeuge das
Interesse der Befragten
(52%). Geht es allerdings darum, menschliches Service durch
künstliche Intelligenz zu ersetzen, fallen die Reaktionen sehr zurückhaltend aus:
In einem
Lokal von einem Roboter bedient zu werden, kann sich
mit 12%
kaum jemand vorstellen.

Die Trend

Zielgruppe der Digi
talen Individualisten

also die vernetzte Avantgarde

ist der
Bedienung durch einen Kellner ohne Fleisch und Blut stark überdurchschnittlich
aufgeschlossen. Jeder zweite Digitale Individualist findet diese Option reizvoll. „Die
Berührungsängste sind in d
ieser Zielgruppe sehr gering, da die Digitalen Individualisten
grundlegendes Technikvertrauen und entsprechende Kompetenz haben. Die menschliche
Komponente schätzen sie dort, wo sie Mehrwert bietet, bei einfachen Serviceaufgaben ist
das nicht der Fall“, so
Martin Mayr, Mitglied der Geschäftsleitung von INTEGRAL.

Bei selbstfahrenden Autos ist man skeptisch

Es überwiegen die Zweifel, ob selbstfahrende Autos bereits für den Alltagsbetrieb reif sind.
Zudem bekennt eine Mehrheit
(75%)
, auf das Vergnügen, ein Au
to zu lenken, nicht
verzichten zu wollen. Die Nutzung eines selbstfahrenden Autos kann sich ein Drittel
vorstellen. Bietet das Fahrzeug eine optionale Steuerung durch einen Fahrer, steigt das
Interesse geringfügig
an. Am ehesten ist die junge Zielgruppe fü
r autonomes Fahren zu
begeistern.

Zwei Drittel zweifeln an Datensicherheit

B
ei autonomem Fahren
bestehen auch
starke Zweifel hinsichtlich der Datensicherheit. Die
Bedenken sind gegenübe
r 2016 noch weiter angestiegen und werden in allen
Bevölkerungsgruppen
geäußert. Digtiale Individualisten sind hier vergleichsweise sorglos.

Der INTEGRAL AIM-Consumer wird von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung mittels telefonischer Interviews,
repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren, durchgeführt. Darüber hinaus liefern vertiefende Online-Befragungen Einblicke in Schwerpunkte der Nutzung neuer Medien. INTEGRAL ist Spezialist im Bereich der Internet

und Onlineforschung und
liefert seit 1996 kontinuierlich Informationen über die Nutzun
g
und Entwicklungsperspektiven des Internets und anderer neuer
Kommunikationstechnologien.
Damit verfügt INTEGRAL über eine 20

jährige
Forschungse
rfahrung im Bereich Internet.

Über INTEGRAL

INTEGRAL ist ein Full-Service-Institut und Anbieter maßgeschneiderter Marktforschungslösungen auf wissenschaftlicher Basis, von der Datenerhebung bis zur
Lieferung handlungsrelevanter Informationen und Empfehlungen. In Kooperation mit dem Heidelberger Sinus-Institut, dessen Mehrheitsanteile INTEGRAL im Jahr 2009 übernom
men hat, engagiert sich der österreichische Marktforscher intensiv in der Sinus-Milieu-Forschung. Die Ergebnisse bieten Marketingentscheidern aus Unternehmen, Medien und
Politik wettbewerbsrelevante Informationen über Märkte und Zielgruppen.

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