LifeStraw & der Weltwassertag: Warum Wasser Gleichberechtigung bedeutet
@frauenbusinessatalexa | Wien 2026 | Werbung.Unbezahlt.
In einer gut ausgebauten Infrastruktur wird schnell vergessen, dass Wasser vielerorts keine Selbstverständlichkeit ist. Zum Weltwassertag macht LifeStraw darauf aufmerksam, warum der Zugang zu sicherem Wasser nicht nur lebensnotwendig, sondern auch eine Frage der Gleichberechtigung ist – dem Leitthema des Weltwassertags am 22. März.
In der Concordiahütte in den Berner Alpen bleiben die Wasserhähne im Frühjahr abgedreht. Beim Bigwall-Klettern im Yosemite wird der Konsum streng rationiert. Auf Expedition wird das Basislager weiter unten – näher an die letzten Schneereste – verlegt. Ob aus Gewichtsgründen oder wegen tatsächlicher Knappheit: Wer hier unterwegs ist, merkt plötzlich, dass Wasser nicht selbstverständlich ist.
Ein Luxusproblem der Bergsteigerinnen und Kletterer? Vielleicht. Doch wie lässt sich die Bedeutung von Wasser besser begreifen als durch die eigene Erfahrung, selbst von Knappheit betroffen zu sein?
LifeStraw und die Bedeutung von Wasser
Seit 1996 setzt sich LifeStraw mit zertifizierten Wasserfiltern für einen gerechten Zugang zu sicherem Trinkwasser ein. Davon profitieren auch Outdoor-Enthusiasten und Abenteurerinnen, doch der Ursprung der Marke liegt woanders: Aus der Überzeugung heraus, dass jeder Mensch Zugang zu sicherem Trinkwasser haben sollte, begann die Geschichte von LifeStraw vor über 25 Jahren mit der Entwicklung eines Filters zur Bekämpfung des Guineawurms. Dieser Filter war ein Meilenstein in der globalen Gesundheitsarbeit.
Der Weltwassertag, zu dem die Vereinten Nationen seit 1992 aufrufen
Ein Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit
So hat auch der Weltwassertag am 22. März für LifeStraw einen besonderen Stellenwert: Er unterstreicht die Bedeutung von Süßwasser. Noch immer leben nämlich 2,2 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser – fast fünfmal so viele wie die Bevölkerung der EU. 2026 steht der Tag unter dem Motto „Wasser und Geschlechtergleichberechtigung“.
Die Ungleichheit ist messbar: 9,5 Prozent der weiblichen Weltbevölkerung leben unter hohem oder kritischem Wasserstress, also in Regionen, in denen die verfügbare Wassermenge dauerhaft nicht ausreicht, um den Bedarf der Bevölkerung zu decken (UNDESA, 2023). Von den 1,8 Milliarden Menschen ohne grundlegende Trinkwasserversorgung sind in zwei von drei Fällen Frauen für die Beschaffung zuständig (WHO/UNICEF, 2023). In 53 erfassten Ländern verbringen Frauen und Mädchen also täglich 250 Millionen Stunden damit – mehr als dreimal so viel Zeit wie Männer und Jungen (UN Women/UNDESA, 2024). Gleichzeitig verursachen unsicheres Trinkwasser und mangelnde Hygiene weltweit rund 1.000 Todesfälle pro Tag bei Kindern unter fünf Jahren (WHO, 2023). 156 Millionen Mädchen zwischen zehn und 19 haben gar keinen Zugang zu Hygieneeinrichtungen – mit großen Auswirkungen auf Gesundheit, Würde und Bildung (UNICEF, 2024).
„Where water flows, equality grows“
Die globale Wasserkrise betrifft alle – jedoch nicht gleichermaßen. Wo der Zugang zu sanitären Einrichtungen fehlt, verschärfen sich vor allem die bestehenden Ungleichheiten für Frauen und Mädchen. Die UN betont, dass eine gleichberechtigte Mitbestimmung bei Wasserfragen zu inklusiveren, nachhaltigeren und wirksameren Versorgungssystemen führt. Investitionen in weibliche Führung – insbesondere in Politik und Verwaltung – sind daher ein ebenso entscheidender Hebel für mehr Gerechtigkeit.
LifeStraw kämpft für Chancengleichheit
Der große Einfluss von Hygiene, insbesondere während der Menstruation, auf Bildung und Gleichberechtigung, war der Beweggrund LifeStraw, SafiCycle ins Leben zu rufen. Das Projekt ermöglicht Mädchen und jungen Frauen in Kenia den Zugang zu einer sicheren Menstruationsversorgung. Aufgrund mangelnder Wasserversorgung und fehlender finanzieller Mittel bleiben dort monatlich über eine Million Schülerinnen dem Unterricht fern – aus Angst vor Auslaufen, Stigmatisierung und körperlichem Unwohlsein. Die Folgen sind gravierend: eingeschränkte Bildungschancen, ein erhöhtes Risiko für Infektionen und Hautirritationen sowie psychischer Stress.
Mit SafiCycle schafft LifeStraw eine Initiative, die Periodenunterwäsche, Aufklärung und sozialen Rückhalt verbindet – und damit ein Stück weit Selbstbestimmung, Sicherheit und Perspektiven fördert.
Dem Team von LifeStraw ist bewusst, dass dies nur eine Maßnahme von vielen auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und struktureller Chancengleichheit ist. Nachhaltige Veränderung erfordert langfristiges Engagement auf politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene. Umso wichtiger ist es, den Weltwassertag am 22. März 2026 zu nutzen, um auf die weitreichenden Folgen fehlenden Wasserzugangs aufmerksam zu machen, denn er ist ein ebenso zentraler Baustein auf dem Weg zu einer gleichberechtigteren Welt.