März ist Darmkrebs‑Monat – Prävention statt Reparatur

März ist Darmkrebs‑Monat – Prävention statt Reparatur

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Neue Strategien gegen Darmkrebs


Gesundheitsorientierter Lebensstil, personalisierte Früherkennung und moderne Diagnostik als wirksamste Verteidigungslinie


Der Tod des erst 48-jährigen „Dawson’s Creek“-Schauspielers James Van Der Beek an Darmkrebs hat weltweit Bestürzung ausgelöst. Sein Schicksal steht exemplarisch für eine besorgniserregende Entwicklung: Trotz erheblicher Fortschritte in der Therapie bleibt Darmkrebs eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen. Allein in Österreich sterben jährlich rund 2.000 Menschen daran; für 2024 wurden laut Statistik Austria 4.769 Neuerkrankungen gemeldet. Besonders alarmierend: In den USA ist bei Menschen unter 50 Jahren Darmkrebs inzwischen die häufigste krebsbedingte Todesursache.

Durch konsequente Vorsorge, die rechtzeitige Entfernung von Vorstufen und die Umsetzung aktueller ernährungsmedizinischer Erkenntnisse ließe sich die Inzidenz von Dickdarmkrebs deutlich senken“, sagt Univ.-Prof. Dr. Ludwig Kramer, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie. „Warum gelingt es uns nicht, diese erste und entscheidende Lücke zu schließen?“

 

Das Paradoxon der modernen Medizin

Rund 90 Prozent aller Darmkrebserkrankungen entwickeln sich über viele Jahre aus gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen (Adenomen). Diese lange Latenz eröffnet ein außergewöhnlich hohes Präventionsfenster. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen – darunter Koloskopie, FIT-Test und seit 2025 auch der hochsensitive, nicht-invasive DNA-Test ColonAiQ® – könnten die Inzidenz von fortgeschrittenen Karzinomen deutlich senken

Wir behandeln noch immer zu häufig die Folgen, statt die Ursachen“, so Prof. Kramer. Er stellt dabei klar: „Die Koloskopie ist nicht nur eine Vorsorgeuntersuchung – sie ist eine medizinische Intervention, eine Therapie.“ Bei etwa jeder dritten Untersuchung werden Polypen entdeckt und unmittelbar entfernt. Dadurch wird Krebs nicht nur früher erkannt, sondern seine Entstehung aktiv verhindert. Die Darmkrebsvorsorge ist damit die einzige Screening-Methode, die nachweislich Krebs verhindert, bevor er entsteht.

 

Nicht invasiver DNA-Test ermöglicht präzise Darmkrebs-Früherkennung

Die Zukunft liegt in einer personalisierten Vorsorgestrategie. Nicht alle Menschen tragen das gleiche Risiko. Alter, Geschlecht, genetische Prädisposition, psychologische Faktoren sowie Ernährungs- und Bewegungsverhalten beeinflussen die individuelle Gefährdung“, betont Dr. Günther Malek, Allgemeinmediziner und Gründer des Wiener Gesundheitsunternehmens TRIGNOSTICS. Er hat mit seinem Team 2025 ColonAiQ® nach Österreich gebracht.

Der moderne, nicht-invasive DNA-Test ermöglicht es, über spezifische genetische Marker Darmkrebs und dessen Vorstufen frühzeitig zu erkennen. Solche Tests können insbesondere für Personen eine niedrigschwellige Ergänzung darstellen, die eine Koloskopie ablehnen und trotzdem eine spezifische und sensitive Früherkennung machen möchten. Ziel ist es, Darmkrebs und dessen Vorstufen möglichst früh zu erkennen und damit gut behandelbar zu machen.

Seit Herbst 2025 verzeichnet TRIGNOSTICS nahezu eine Verdreifachung der Probenaufnahmen. Diese Entwicklung ist auf die breite Verfügbarkeit von ColonAiQ® in nahezu allen großen Kassenlaboren Österreichs sowie auf das hohe Vertrauen in die Seriosität des Tests zurückzuführen. In Studien übertrifft ColonAiQ® konventionelle Verfahren wie den FIT-Stuhltest deutlich in der Erkennungsrate von Darmkrebs. Mit einer Spezifität von 91,6 % und einer Sensitivität von 86,1 % liefert der Test äußerst präzise und verlässliche Ergebnisse. „Wir freuen uns, damit einen wichtigen Beitrag zur Darmkrebs-Prävention zu leisten“, so Dr. Günther Malek.

 

Ernährung als Schlüssel zur Basis-Prävention

Neben innovativer Früherkennung rückt Univ.-Prof. Dr. Ludwig Kramer das Ernährungsverhalten als oft vernachlässigten Faktor in den Fokus. „Es gibt wissenschaftliche Hinweise dafür, welche Lebensstilfaktoren Darmkrebs begünstigen und welche davor schützen“, betont Prof. Kramer. Er verbindet jahrzehntelange klinische Erfahrung mit fundierten Kenntnissen der Ernährungsmedizin und Mikrobiomforschung.

Als zentrale Risikofaktoren gelten hochverarbeitete Nahrungsmittel, die durch industrielle Verarbeitung, Stabilisatoren und Emulgatoren natürliche Schutzmechanismen des Darms beeinträchtigen. In Kombination mit einem Mangel an löslichen Ballaststoffen, stark zuckerhaltigen Getränken, bestimmten Lipiden und erhöhtem Alkoholkonsum entstehen chronische Entzündungsprozesse, die die Krebsentstehung fördern – zunehmend auch bei jüngeren Menschen.

Internationale Studien bestätigen diesen Zusammenhang. Eine 2025 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit mit integrativer Meta-Analyse zeigt, dass höhere Konzentrationen kurzkettiger Fettsäuren – insbesondere Butyrat – mit einem signifikant reduzierten Risiko für kolorektale Adenome und Karzinome assoziiert sind. Butyrat entsteht durch bakterielle Fermentation löslicher Ballaststoffe, wirkt entzündungshemmend, stärkt die Darmbarriere und beeinflusst zelluläre Wachstumsprozesse protektiv.

Ein gesundheitsorientierter Lebensstil ist daher kein Trend, sondern die erste Verteidigungslinie gegen Darmkrebs. „Wir müssen weg von der reinen Reparaturmedizin hin zu echter Präventionsmedizin“, plädiert Prof. Dr. Kramer. Die erste Lücke zu schließen heißt: früher handeln, bevor Krebs entstehen kann.

https://www.trignostics.com/info/colonaiq/

https://www.trignostics.com/

https://www.trinicum.com/de/colonaiq_dnabasierter_bluttest_zur_darmkrebsfrueherkennung,23343,50378.html 

https://www.trinicum.com/ 

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