Preiswerte Secondhand-Outfits im Online-Portal
Fairness für individuelle Mode
Wie vertragen sich Modevielfalt und eine bewusste Einstellung zum Konsum? Bestens! Wenn das Motto „fair tragen“ zugrunde liegt: Ausgemusterte, qualitativ hochwertige Kleidung wird nicht einfach entsorgt, sondern bekommt eine zweite Chance. Zwei Studenten haben nach dieser Devise ein erfolgreiches Startup-Unternehmen gegründet. Mit ihrem Online-Shop Second Life Fashion schenken sie bereits getragenen Kleidungstücken ein neues Leben.
Ein mehrteiliges Business-Set, bestehend aus Rock, Shirt, Cardigan und passendem Tuch wartet für knapp dreißig Euro auf seine neue Trägerin. Das gleiche gilt für die Partykombination aus Nietenrock, Bluse und Armreif oder viele andere Zusammenstellungen. All diesen Teilen gemeinsam ist, dass sie dem Container entkommen sind – 750.000 Tonnen Altkleider werden jedes Jahr in Deutschland weggeworfen. Zu verdanken haben die genannten Kleidungsstücke ihr zweites Leben zwei findigen Studenten aus Weiden in der Oberpfalz. Mode affin war Lisa Samhammer schon immer. Und ganz selbstverständlich verkaufte sie ihre übrigen Teile über die gängigen Plattformen. Dabei reifte die Idee, das doch selbst in die Hand zu nehmen und einen eigenen Online-Shop für gebrauchte Damen-Kleidung zu gründen. Zusammen mit ihrem Freund Florian Hagn, der das wirtschaftliche Know-how mitbrachte, sowie mit Unterstützung ihres Vaters Norbert Samhammer, selbst erfolgreicher Unternehmer, setzte sie ihr Vorhaben in die Tat um.
Modeberatung als Vorleistung
Im Webshop Second Life Fashion (www.secondlifefashion.de) bieten die beiden Jungunternehmer seit einem halben Jahr preiswert gut erhaltene, aktuelle Secondhand-Kleidung an. Mit Erfolg. Was als Hobby begann, hat sich als wahrer Renner entpuppt. Mit ihrem Startup-Unternehmen wurde eine Marktlücke besetzt. Günstiger Preis, aktuelle Mode und Qualität bestimmen das Angebot. Und noch ein bisschen mehr. „Viele unserer Kundinnen sind in Beruf und Familie sehr eingespannt. Für stundenlanges online Shopping oder entspannte Einkaufstouren bleibt da zu wenig Zeit“, weiß Lisa Samhammer. Aus dieser Beobachtung heraus hat sie begonnen, Sets zusammenzustellen und komplett anzubieten. „Ich habe ja die Originalstücke in Händen. Häufig beginne ich mit den Accessoires und suche die farblich und stilistisch passenden Kleidungsstücke dazu aus. Jede Kombination muss mich sowohl optisch als auch von der Qualität her überzeugen. So übernehme ich die Modeberatung noch bevor eine Kundin die Kleidungsstücke überhaupt zu sehen bekommt.“ Die individuell zusammengestellten Komplett-Outfits erfreuen sich besonderer Beliebtheit, weil langwieriges Suchen entfällt. Komfortabel kann nach verschiedenen Kriterien von der Größe über die Farbe bis zum Anlass gewählt werden. Aber natürlich bleibt es den Interessentinnen auch frei, Einzelteile selbst zu kombinieren.
Guter Geschmack muss nicht teuer sein
In ihrem Mode-Blog beschäftigt sich Lisa Samhammer mit den verschiedensten Facetten der gerade angesagten Styles. Sie ist als Trendscout unterwegs und zeigt, wie neue Ideen mit Secondhand-Teilen – je nach Anlass – tragbar und modern umgesetzt werden können. Sie gibt Anregungen, Tipps und Informationen wie ‚frau’ ohne großen finanziellen Aufwand eine neue Optik zaubern kann. Guter Geschmack muss schließlich nicht teuer sein. Wer noch mehr wissen und nichts versäumen will, kann den Mode-Newsletter abonnieren. Interessant ist natürlich auch der Blick hinter die Kulissen. Da wird erzählt, wie alles angefangen hat, wie es im Lager zugeht und wie zwei junge Leute den Alltag als Unternehmer meistern. Denn so „ganz nebenbei“ widmen sich beide weiter ihrem Studium.
Nachhaltige Qualität
Secondhand ist heute durchaus gesellschaftsfähig geworden. Indem Kleidung ein zweites Mal in den Modekreislauf eingegliedert wird, verdoppelt sich deren Lebensdauer. Ohne in Sachen Mode tatsächlich enthaltsam zu sein, „verbrauchen“ Modebewusste weniger Teile. „Fair tragen“ kommt der Umwelt direkt zugute. Mit seinem Angebot will Second Life Fashion seinen Teil dazu beitragen. Die angebotene Ware deckt eine breite Markenauswahl ab, günstige Massenware ebenso wie hochpreisige Unikate und Raritäten. „Entscheidend ist immer die Qualität. Passt sie nicht, können wir angebotene Kleidungsstücke auch nicht kaufen“, betont Florian Hagn, „Schließlich sind wir unseren Kundinnen verpflichtet. Zwar weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei allen Artikeln um Secondhand-Mode handelt und diese durchaus leichte Gebrauchsspuren haben kann, trotzdem ist ein guter Zustand der Teile Voraussetzung für zufriedene Bestellerinnen.“ Die Kleiderschnäppchen werden nach dem Ankauf sorgfältig aufbereitet, fotografiert und detailliert beschrieben. Angaben zu Marke und Material gehören ebenso dazu wie der ehemalige Neupreis. Ganz nach der Vision „save the world – buy second hand“ lassen sich guter Geschmack, Umweltbewusstsein und Secondhand-Kleidung bestens vereinen.
https://www.secondlifefashion.de/
Foto+Quelle: https://www.secondlifefashion.de/